Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften episodes

  • Eröffnung des Salon Sophie Charlotte 2020
    Seit jeher macht sich der Mensch ein Bild von der Welt, in der er lebt. Schon in der Steinzeit malten Menschen Bilder der sie umgebenden Welt an Höhlenwände. Seit Jahrtausenden haben die Menschen religiöse, philosophische und naturwissenschaftliche Theorien entwickelt, um darzulegen, wie die Welt beschaffen ist und was sie in ihrem „Innersten zusammenhält“. Sie nahmen extreme Risiken in Kauf, um ihren eigenen geographischen und geistigen Horizont zu erweitern und die Welt noch exakter zu kartographieren. Um neue Welten zu entdecken, reisten sie in die Ferne und schossen sich sogar ins All. Und sie entwickeln fortwährend neue Technologien, um die Welt differenzierter zu erfassen und darzustellen. Weltbilder können einigen Menschen die Welt erklären, anderen können sie Halt bieten, sie können aber auch aufeinanderprallen. Sicher erscheint heute nur eins: Der Singular „Weltbild“ ist in einer zunehmend diversifizierten Welt überholt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/eroeffnung_des_salon_sophie_charlotte_2020?nav_id=9143
    25 min
  • Digital Humanities – aus der Sicht von Mathematik und Informatik
    In seinem Vortrag geht Prof. Dr. Martin Grötschel auf die Entwicklung des Fachgebietes Operations Research (OR) ein, mit dem er sich über viele Jahre befasst habe. OR entstand in den 1950er Jahren. Viele Wirtschaftswissenschaftler gaben dem OR keine Zukunft, sie bezweifelten noch 20–30 Jahre später, dass Mathematik beispielsweise in der Ökonomie sinnvoll eingesetzt werden kann. Heute ist OR sehr erfolgreich, viele Teilgebiete der Wirtschaftswissenschaften sind von Mathematik und Informatik durchdrungen. Grötschel erläutert Parallelen, aber auch Unterschiede von Digital Humanities und Operations Research und legt dar, was aus seiner Sicht zu einer erfolgreichen Symbiose noch fehlt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/digital_humanities_aus_der_sicht_von_mathematik_und_informatik?nav_id=8640
    1 hr 15 min
  • Ferdinand Gregorovius, ein Preuße im Kirchenstaat. Die digitale Briefedition
    Der aus Königsberg stammende Ferdinand Gregorovius verbrachte einen großen Teil seines Lebens in Rom und wurde dort zum wichtigsten Historiker der ewigen Stadt. Seine „Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter“ (1859-1872) ist außerdem eines der Hauptwerke der deutschen Historiographie. Vom Leben im Rom und von der Entstehung dieses und seiner anderen Bücher erzählen viele seiner Briefe. Erstmals legt eine Projektgruppe des Deutschen Historischen Instituts in Rom in Zusammenarbeit mit TELOTA eine größere Auswahl seiner Briefe in einer digitalen Edition vor. Aus Anlass der kürzlich freigeschalteten Betaversion der Webseite „Ferdinand Gregorovius. Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe“ fand in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine Veranstaltung mit einführenden Beiträgen der Projektleiter und einer Lesung aus den Briefen mit dem großen Schauspieler und Sprecher Friedhelm Ptok statt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ferdinand_gregorovius_ein_preusse_im_kirchenstaat._die_digitale_briefedition?nav_id=8927
    1 hr 32 min
  • Michael Zeuske | Humboldt en Cuba. Nuevas investigaciones sobre la adquisición de los saberes humboldtianos en cuanto a trata de esclavos y esclavitud
    Nach seinem Aufenthalt in Venezuela bereiste Alexander von Humboldt 1801 zum ersten Mal die Karibikinsel Kuba, auf der er insgesamt fünf Monate verbrachte. An seine Anwesenheit auf Kuba erinnern heute Straßennamen, Denkmäler und ein Nationalpark sowie die 2019 eröffnete "Casa Humboldt". Wie Prof. Dr. Michael Zeuske in seinem Vortrag darlegt, war das heutige Museum in Havannah jedoch nicht das Wohnhaus Humboldts. Unter Berücksichtigung neuester Forschungserkenntnisse und der Auswertung von Briefen und Aufzeichnungen erläutert Zeuske Humboldts Wissenserwerb über die Massensklaverei auf Kuba durch seine Kontaktpersonen und Gastgeber, die als Plantagenbesitzer gleichzeitig auch Sklavenhalter waren.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/michael_zeuske_humboldt_en_cuba._nuevas_investigaciones_sobre_la_adquisicion_de_los_saberes_humboldtianos_en_cuanto_a_trata_de_esclavos_y_esclavitud?nav_id=8465
    29 min
  • Neue Version, neue Texte, neue Forschungsperspektiven – Zur aktualisierten Edition des ersten Tagebuchs der Amerikanischen Reise
    Im September 2018 war zum ersten Mal eine digitale Edition des ersten Tagebuchs der Amerikanischen Reise Alexander von Humboldts in einer Beta-Version im Rahmen der edition humboldt digital veröffentlicht worden. Herausgeberin war Ulrike Leitner. Die seitdem überarbeitete und vermehrte Ausgabe dieser Edition wird in dem Vortrag von Carmen Götz vorgestellt, die die Nachfolge von Ulrike Leitner angetreten hat.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/neue_version_neue_texte_neue_forschungsperspektiven_zur_aktualisierten_edition_des_ersten_tagebuchs_der_amerikanischen_reise?nav_id=8776
    26 min
  • José Enrique Covarrubias Velasco | Alexander von Humboldt y James Bryce. La cosmo-política pensada desde América
    Zwischen den Lateinamerika-Reisen von Alexander von Humboldt und James Bryce Schriften liegt fast ein Jahrhundert. Dennoch setzt sich der Historiker José Enrique Covarrubias Velasco von der Universidad Nacional Autónoma de Mexico in Mexico-Stadt in seinem Vortrag über den "kosmopolitischen Impuls aus Amerika" mit der Frage auseinander, wie Humboldt und Bryce aus ihren Beobachtungen in Lateinamerika grundlegende Ideen über weltpolitisches Handeln, Naturrecht und Humanität entwickelten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/jose_enrique_covarrubias_velasco_alexander_von_humboldt_y_james_bryce._la_cosmo_politica_pensada_desde_america?nav_id=8464
    37 min
  • Panel Discussion, Questions & Answers
    In closing of the first session on SDGs and international development, a panel discussion and a session to answer and raise new questions is being held. Roopa Dhatt, Chair of the first session, moderates the discussion, while accompanied by Detlev Ganten, Alex Harris, Randolph Nesse, Mujaheed Shaikh and Marisol Touraine. As an introduction, the latter, who is on the Executive Board of Unitaid in Geneva, gives a speech and raises attention to the fact that although we are facing progress regarding global health, still, half of the world's population does not have access to full health coverage. Even in developed countries, one can experience a lack of primary health care centres, which is why SDG and good health for all will gain importance for the present and future.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/panel_discussion_questions_answers?nav_id=8887
    43 min
  • The Private Sector and the SDGs
    Mujaheed Shaikh from the Hertie School of Governance and a health economist by training, discusses the broad field of Sustainable Development Goals with regard to the private sector. He raises the question whether one needs the private sector at all: How and to what degree is the private sector engaged with the SDGs? And how does the private sector contribute to the intertwined biology-environment-lifestyle-complex for health, which is brought to discussion within this symposium on "Sustainable Development Goals: Good Health for All"?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/the_private_sector_and_the_sdgs?nav_id=8886
    13 min
  • Raquel Gil Montero | Alexander von Humboldt y la Minería en Hispanoamérica Colonial
    Eine Station der Amerikareise Alexander von Humboldt war Mexiko, um dort die Stätten der prähispanischen Majas und Azteken zu besuchen. Aber ihn leitete auch ein zweites Interesse: Der Bergbau, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Mexiko, damals noch Vizekönigreich Neuspanien, enorme Erträge an seltenen Erzen und vor allem an Silber abwarf. Über den Zeitraum eines Monats ist er täglich in Minen eingefahren, um sie intensiv zu erforschen. Dabei hat er auch erfahren, zu welchen unmenschlichen Bedingungen die einheimische Bevölkerung dort arbeiten musste. Die Zustände prangerte von Humboldt öffentlich an und machte Vorschläge für verbesserte Arbeitsbedingungen, die dann auch teilsweise umgesetzt wurden. Der Vortrag der Historikerin Dr. Raquel Gil Montero behandelt Alexander von Humboldts Erfahrungen in den Minen Lateinamerikas.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/raquel_gil_montero_alexander_von_humboldt_y_la_mineria_en_hispanoamerica_colonial?nav_id=8463
    34 min
  • Evolutionary Biology is Crucial for Achieving SDGs
    In his lecture, Randolph Nesse from Arizona State University discusses the relation of Evolutionary Biology and Sustainable Development Goals (SDGs) and particularly, how it can be used to improve global health. Thus, he does not raise the question why individuals get sick at all but rather, why the whole humankind is vulnerable. What is the role of evolutionary biology within the biology-environment-lifestyle-complex for our health – especially regarding disease prevention and health preservation? To what extend must evolutionary biology be taken into consideration? And eventually, in how far could illnesses be prevented and health in general improved?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/evolutionary_biology_is_crucial_for_achieving_sdgs?nav_id=8875
    25 min

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