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Birgit Birnbacher: Sie wollen uns erzählen (Hanser 2026). Eine Mutter, ein Sohn und die Diagnose ADHS.
Jens Balzer: Confusion is next. Die Nullerjahre – das Jahrzehnt des Umbruchs (Rowohlt 2026). Eine Kulturgeschichte ganz nah an unserer Gegenwart.
Hatice Açıkgöz: Literarisch solidarisch – Perspektiven auf einen neuen Literaturbetrieb (Verbrecher Verlag 2026). Wer darf sprechen und wer nicht – und was lässt sich daran ändern?
In dieser Folge sprechen wir über drei außergewöhnliche Neuerscheinungen, die auf ganz unterschiedliche Weise von Identität, Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Grenzen erzählen.
Julia Cimafiejeva schildert in Blutkreislauf die Erfahrungen von Exil und Migration über mehrere Generationen hinweg. Malou Bichon verbindet in Musenrausch Urban Romantasy mit griechischer Mythologie und erzählt von Göttern, Sehnsüchten und modernen Heldinnen. Und Heike Geißler entwirft mit Michaela Kohlhaas einen radikalen Roman über Freiheit, Widerstand und die Frage, wie weit ein Mensch für seine Überzeugungen gehen kann.
Eine Folge über Herkunft, Fantasie und den Mut, bestehende Ordnungen infrage zu stellen.
Emy Koopman, Leichter Wahnsinn (Weissbooks 2026): Die Innenansicht einer unerfüllten Liebe.
Judith Schalansky, Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist (Suhrkamp 2026): Poetologische Erkundungen über Inhalt und Form.
Siri Hustvedt, Ghost Stories: Ein Buch der Erinnerung (Rowohlt 2026): Über die Trauer um einen geliebten Menschen und das Leben danach.
In dieser Folge stellen wir drei aktuelle Literaturerscheinungen vor, die ganz unterschiedliche Perspektiven auf Leben, Beziehungen und Gegenwart eröffnen:
Glücklichere Tage – Einer der bedeutendsten kanadischen Romane des 20. Jahrhunderts erscheint erstmals in deutscher Übersetzung. Ein eindringlicher Blick auf menschliche Lebenswege, geprägt von leiser Intensität und großer erzählerischer Kraft.
Transkription – Ein Roman über Väter und Söhne, das Leben in digitalen Zeiten und die Frage, wie Kunst Orientierung stiften kann. Klug, reflektiert und sehr nah an unserer Gegenwart.
Tanzende Frau, blauer Hahn – Liebesvariationen in den rumänischen Karpaten nach der Revolution: ein atmosphärisch dichter Roman über Aufbruch, Erinnerung und die Brüche der Geschichte.
Sasha Filipenko: Die Elefanten (Diogenes 2026). Wenn plötzlich überall graue Riesen auftauchen und die Freiheit in Gefahr gerät.
Joan Didion: Notizen für John (Ullstein 2025). Wie lebt man mit Schicksalsschlägen? Das Tagebuch einer Psychoanalyse.
Svenja Liesau: Es war nicht anders möglich (Rowohlt 2026). Ein toter Vater und eine Tochter, die in den Abgrund stürzt.
Abbas Khider: Der letzte Sommer der Tauben (Hanser 2025)
Das Leben eines 14-Jährigen im Kalifat der Mudschaheddin.
Elias Hirschl: Schleifen (Zsolnay 2025)
Ein verrückt-vertrackter Roman über die Macht der Sprache in unserem Leben.
Carlo Levi: Die doppelte Nacht (C. H. Beck 2024)
Eine Deutschlandreise im Jahr 1958.
Dius – Stefan Hertmans (Diogenes)
Kunst und Leben im engen Dialog: Stefan Hertmans erzählt von einer intensiven, ungewöhnlichen Männerfreundschaft – und von der Frage, wie sehr sich künstlerisches Schaffen und persönliches Dasein gegenseitig prägen.
Abschied(e) – Julian Barnes (Kiepenheuer & Witsch)
Ein leiser, konzentrierter Abschied: Julian Barnes blickt mit großer Klarheit und emotionaler Tiefe auf Verlust, Erinnerung und das Schreiben selbst.
Suche nach den Spuren eines Selbstmordes – Tezer Özlü (Suhrkamp)
Ein eindringlicher literarischer Reiseroman: Tezer Özlü folgt den Spuren innerer Zerrissenheit und existenzieller Fragen – kompromisslos, poetisch und bewegend.
Jane Austen, Sämtliche Briefe (Manesse, 2025). Ein Einblick in den Alltag der großen Schriftstellerin.
Thomas Hettche, Sinkende Sterne, Kiepenheuer & Witsch 2023. Eine einsames Haus in den Bergen und eine Naturkatastrophe.
Clemens J. Setz: Rainer Maria Rilke, Reclam 2025. Neue Türen ins Werk des Jahrhundertdichters.
Was man lesen sollte, gibt's jetzt zu hören: In "Berlins schönste Seiten", dem Literaturpodcast der Berliner Morgenpost und des Literaturhauses Berlin.
In dieser Folge stellen wir neue Romane von Arundhati Roy, Victor Heringer und Samanta Schweblin vor. Von Roys persönlicher Reise zur Schriftstellerin über Heringers Geschichte über Liebe und Verlust in der brasilianischen Militärdiktatur bis zu Schweblins Erzählungen über die kleinen und großen Monster des Alltags.
Arundhati Roy: Meine Zuflucht und mein Sturm (S. Fischer 2025): Die indische Booker-Prize-Trägerin erzählt, wie sie zur Schriftstellerin wurde.
Victor Heringer: Die Liebe vereinzelter Männer (MÄRZ 2025): Ein Roman über die brasilianische Militärdiktatur und den Verlust der ersten großen Liebe.
Samanta Schweblin: Das gute Übel (Suhrkamp 2025): Erzählungen, in denen uns die Monster des Alltags ganz nah kommen.
Was man lesen sollte, gibt's jetzt zu hören: In "Berlins schönste Seiten", dem Literaturpodcast der Berliner Morgenpost und des Literaturhauses Berlin.
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