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Or


Ich lese gerade ein Buch über Träume, Lebenssinn und die Frage, was wir in unserem Leben erreichen wollen.
Und plötzlich wurde ich traurig.
Natürlich gibt es Dinge, die ich erleben möchte.
Aber ich kenne auch das Gefühl, dass selbst das nicht das ist, wonach ich gerade wirklich suche.
Und darunter liegt ein anderer Wunsch.
Ich stelle mir vor, morgens aufzuwachen, mir in Ruhe einen Tee zu machen, den Tag auf mich zukommen zu lassen und ganz selbstverständlich in mein Leben hineinzuleben.
Sondern als mein Leben.
Und wenn ich dort irgendwann angekommen bin, möchte ich vielleicht immer noch reisen.
Ich habe lange geglaubt, dass ich gerne gebe und Schwierigkeiten damit habe, zu nehmen.
Vielleicht ist mein Geben nicht immer nur Geben.
Und je länger ich darüber nachdenke, desto weniger glaube ich an ein vollkommen selbstloses Geben.
Ich glaube, dieses Thema wird mich noch eine Weile begleiten.
Manchmal beginnt etwas Großes mit einem einzigen Satz.
Heute Morgen war genau so ein Moment.
Doch je länger ich mit ihm war, desto mehr zeigte er mir,
Am selben Tag wurde dieser Satz sofort geprüft.
Diese Folge erzählt davon,
Nach meiner letzten Folge über Freude ist mir etwas bewusst geworden.
Ich habe gelernt, meine Wahrnehmung ernst zu nehmen.
Das war für mich ein langer Weg.
Ich merke, wie groß meine Sehnsucht nach Begegnungen geworden ist,
Diese Folge erzählt von diesem Zwischenraum.
Im Moment beschäftigt mich die Freude.
Ich entdecke, dass es unterschiedliche Arten von Freude gibt.
Sie fühlt sich für mich nicht wie ein Gedanke an.
Wie ein ganz zarter Moment,
Ich glaube, Freude lässt sich nicht festhalten.
Und doch wird sie für mich greifbarer,
Ich habe viele Jahre gelernt, meinen eigenen Ausdruck zu finden.
Heute merke ich:
Ich bin nicht nur ein Individuum.
Mich bewegt nicht nur, wenn ich etwas ausdrücke.
Ein Gedanke.
Genau das möchte ich selbst auch bewusster leben.
Nicht aus Höflichkeit.
Resonanz.
Mein Sohn hat lange Geld gespart.
Als er anderen davon erzählte, hörte ich immer wieder denselben Rat:
In diesem Moment wurde mir etwas bewusst.
Heute sehe ich,
Heute wird mir etwas bewusst, das ich vorher so nicht sehen konnte.
Heute sehe ich:
Wenn ich beides gleichzeitig möchte,
Heute möchte ich beides voneinander lösen.
Gestern Abend brachte ich meine Kinder ins Bett.
Und plötzlich verstand ich etwas, das ich vorher nie gesehen hatte.
Ich glaube, ich habe Angst vor dem,
Vor den Gefühlen, die tagsüber keinen Platz hatten.
Noch schwerer ist für mich,
Heute kann ich das zum ersten Mal aussprechen:
Und genau darin liegt für mich etwas Tröstliches.
Seit langer Zeit verändert sich mein Tempo.
Ich möchte das Leben wieder wahrnehmen.
Und genau darin begegnet mir eine alte Angst.
Heute frage ich mich zum ersten Mal etwas anderes:
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