Wenn ich meiner Sehnsucht folge.
Vor einem Gespräch spüre ich Unruhe.
Zwei Stimmen sind gleichzeitig da.
Eine möchte erzählen, lachen und sich mitteilen.
Die andere möchte sich zurückziehen und einfach nur still sein.
Zum ersten Mal spreche ich genau das aus.
Und dann passiert etwas, das mich tief berührt:
Nichts.
Der Raum wird nicht sofort gefüllt.
Die Stille bleibt.
Und genau darin merke ich, wie ungewohnt es für mich ist, einfach da sein zu dürfen.
Ohne etwas leisten zu müssen.
Ohne sofort weiterzureden.
Ohne den nächsten Satz zu suchen.
In dieser Folge geht es um:
• den Mut, auszusprechen, was gerade wirklich da ist
• die Kraft von präsenter Stille
• warum Schweigen manchmal mehr trägt als Worte
• und die Sehnsucht nach einem Raum, in dem einfach alles da sein darf.
Irgendwie hat die Technik auch mitgearbeitet und dennoch möchte ich es zeigen