
Sign up to save your podcasts
Or


In dieser Folge geht es um meine Frage, was tiefe Verbundenheit für mich eigentlich bedeutet.
Ich schaue auf verschiedene Formen von Beziehung:
Ich erzähle davon, warum mir tiefe Beziehung so wichtig ist und gleichzeitig noch schwerfällt.
Vielleicht ist das, was gerade entsteht, noch nicht das Ende. Aber definitiv für mich ein Anfang.
Früher war ich jeden Tag dieselbe – wie eine Maschine.
Ich habe Job von Freizeit getrennt. Familie von Freunden. Und im Grunde alles in mir.
Heute stehe ich jeden Morgen auf und bin eine andere.
Ich merke, es macht keinen Sinn mehr für mich zu trennen, weil der Wunsch nach Zusammen steigt.
Was, wenn ich gar nicht nicht ins Leben passe?
Was, wenn es einfach nicht mein Leben war?
In dieser Folge geht es um ein Wort, das ich aus meinem Sprachgebrauch immer mehr herausgleiten lassen möchte: müssen.
Ich merke, wie oft ich Dinge, die ich eigentlich will oder möchte, als Pflicht formuliere. Und wie sich dadurch meine gesamte Haltung verändert.
Aus
Aus
Und plötzlich ist da etwas anderes: Wahl.
Und ich merke immer mehr:
In dieser Folge nehme ich dich mit in einen Gedanken, der bei mir beim Schauen von Babylon Berlin entstanden ist.
Ich schaue auf die unglaubliche Entwicklung der Menschheit im Außen – und gleichzeitig auf das, was in mir noch von Kampf, Flucht, Misstrauen und Überleben geprägt ist.
Ich glaube für mich erklärt das ein Stück dieser seltsamen Diskrepanz:
Ich glaube mehr und mehr, es geht gar nicht darum, dass mit mir etwas nicht stimmt. Sondern es geht darum, dass mein Innen seinen eigenen Weg ins Jetzt geht.
Und wenn ich wieder auftauche, bin ich nicht am selben Punkt wie vorher.
In dieser Folge erzähle ich von zwei kleinen Situationen, die mir etwas Großes gezeigt haben:
Nicht unbedingt durch das, was ich tue. Sondern durch die Haltung, mit der ich auf mich, mein Leben und das, was ich tue, schaue.
Das ist für mich eine der schönsten Formen von Entwicklung:
Entwicklung passiert nicht immer sichtbar.
Und dann gibt es einen Moment, in dem ich zurückblicke und merke: Da ist etwas gewachsen.
Früher war an dieser Stelle oft Neid. Wenn jemand etwas hatte, das ich mir wünschte, entstand in mir Mangel. Heute entsteht dort immer häufiger Mitfreude – und daraus Dankbarkeit für mein eigenes Leben.
Nicht immer. Nicht perfekt.
Es ist, was es ist.
Früher war dieser Satz für mich eine Aufforderung:
Heute sehe ich darin etwas ganz anderes.
Meine alten Muster.
Und dort kann eine neue Entscheidung entstehen.
Und deshalb ist Akzeptanz heute für mich genau das:
Ich beobachte schon lange, wie ich in Beziehungen immer wieder beim anderen lande.
Was fühlt der andere?
Es hat mir einmal Sicherheit gegeben. Heute merke ich, dass ich dadurch manchmal mich selbst verliere.
Heute Morgen hatte ich mit meiner Tochter eine kleine, völlig intuitive Begegnung. Sie war ein Gorilla, trommelte auf ihren Bauch und nahm mich mit in ein Spiel, dessen Bedeutung ich erst später verstanden habe.
Wenn ich bei ihr trommle, entsteht Widerstand.
Und plötzlich habe ich einen neuen inneren Anker für das, was ich gerade lerne:
Ich habe lange Zeit Dinge geschluckt, die sich für mich nicht stimmig angefühlt haben.
Eine Aussage, ein Satz, ein Blick – und in mir begann ein Kampf. Ich habe mich gerechtfertigt, Argumente gesucht, gezweifelt und versucht, das Gesagte irgendwie in mir zu verarbeiten.
Als Kind wurde ich mit Schweigen bestraft und mit Worten verletzt.
Heute sehe ich, wie viel Energie mich das gekostet hat.
Und ich frage mich: Was wäre, wenn ich nicht mehr schlucke?
Was wäre, wenn ich sagen darf:
Nicht, um den anderen zum Täter zu machen.
Sondern um erstmal wahrzunehmen, was da gerade in mir passiert.
Sondern dass ich ihn anschauen kann.
Allein. Oder Gemeinsam.
Ich habe mich in den letzten Jahren sehr verändert.
Und gerade deshalb wird mir immer deutlicher, dass Veränderung nicht nur aus dem Moment besteht, in dem ich entscheide:
Und auch nicht nur aus dem Moment, in dem ich weiß:
Dazwischen liegt ein Raum.
Dieser Raum dazwischen wirkt mir in Erzählungen über Veränderung oft nur ganz kurz.
Vielleicht möchte ich deshalb nicht noch mehr über ständiges Wachstum sprechen.
Ich möchte lernen, diesen Teil nicht mehr als Stillstand zu betrachten.
From the publisher's feed