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Or


Ein Satz bringt heute etwas in Bewegung:
Ein Wort, das sich fremd anfühlt.
In dieser Folge spreche ich darüber,
Vielleicht entsteht ein anderes Leben nicht durch große Veränderungen, sondern dadurch, wie ich den kleinen begegne.
Früher war mein Nein das Ende meiner Suche.
Heute fühlt sich vieles geordneter an.
Vielleicht geht es gar nicht darum, immer sofort zu wissen, was ich will.
Früher brauchte ich das Außen oft als Bestätigung, ob meine Liebe reicht.
Heute wird es immer öfter zum Anfang eines Gesprächs mit mir selbst in Liebe.
Die Erkenntnis war nicht neu aber das Erleben:
Wie ich in jeder Begegnung auf der Flucht vor mir in das Haus des Anderen eingestürmt bin.
Heute habe ich mir ein Malen nach Zahlen Bild bestellt. Und mit dieser Einfachheit hat mich viel berührt. Vielleicht war das Besondere nicht das Bild.
Und das ich mir das erst erlauben darf, dass es einfach ist.
Was ist, wenn das, was ich für eine Blockade halte,
Ich finde während ich hier meine Stimme im Außen erklingen lasse, meine Stimme im Innen.
Und vielleicht beginnt gerade etwas Neues:
Ich habe lange versucht, meine Stimme zu finden.
Ich merke, je mehr Luft ich an etwas rankommen lasse, desto mehr kann wirken und wachsen.
In dem Raum,
wo ich liegen bleibe.
Wo ich nichts löse.
Und trotzdem etwas in Bewegung kommt.
Heute geht es um etwas, das mich schon lange begleitet.
Ich merke, dass die Themen, die mich lange blockiert haben, sich verändern.
Und genau dadurch werden sie langsam vom Gegenwind zum Rückenwind.
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