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Spaghetti wächst am Strauch im Tessin. Behauptet jedenfalls die BBC. Ob das wirklich so ist, darüber sprechen Ralph Natter und Samuel Schwegler in dieser Stunde Blaton.
Wir versuchen rauszufinden wie spitzbübisch wir auf einer Skala von Moralapostel bis Max und Moritz sind.
Mit Schabernack im ganz grossen Stil beschäftigt sich Anita Hettich. Sie hat sich über das amerikanischen Aktivistenduo Mike Bonnano und Andy Bickelbaum, die sich The Yes Men nennen, informiert und verrät uns, wie sie den grossen globalen Konzernen den Spiegel vorhalten.
Burlesque: Tease, please!
Sie sind vielen ein Begriff: Die halbnackten Schönheiten, die sich lasziv im überdimensionierten Martini Glas räkeln und dem Publikum Verstand und Atem rauben. Was einen guten Burlesque Act tatsächlich ausmacht, warum umwerfende Schönheit und perfekte Masse vernachlässigbar sind und darüber wie frau bühnenunerfahrenen Menschen beibringt sich entspannt und sinnlich zu entblättern, darüber spricht Evelyne Béguin mit der Burlesque Tänzerin Birdie Blush in einem „Mal ehrlich“, dass sich auch fragt, wo endet die Fantasie und wo beginnt die Projektion.
Warum ist die Banane krumm? Blaton stellt wie alle Jahre wieder im Dezember Fragen über Fragen und beantwortet, wenn auch nicht diese so doch viele andere Fragen, die uns in diesem Jahr beschäftigt haben. Bei Ralph Natter wirft das Zuwinken unter den Mitarbeitenden von Bern Mobil Fragen auf, Anita Hettich fragt sich ob Licht tatsächlich eine Anziehung auf Mücken hat und Samuel Schwegler spricht mit dem Quizmaster Dominique Zach über Pubquiz.
Zwischen den Zehen sind sie unangenehm und äusserst unerwünscht,
im Risotto machen sie aber eine sehr gute Figur: Pilze.
Deshalb widmet Blaton dem leckeren Waldbewohner oder dem unangenehmen Badbewohner eine ganze Sendung.
Wer hat den längsten? Ralph Natter und Anita Hettich vergleichen Statistiken, reisen an die Anfänge des Tunnelbaus und legen den einen oder anderen Rohdiamanten frei. In dieser Stunde Blaton graben wir uns tief unter die Erde und beschäftigen uns mit Tunneln.
Im Stollen: Von roten Männern und schwerem Schuhwerk
Um die 2000 Tausend Jahre lang wurde im Sarganserland Eisenerz gefördert. Vor 600 Jahren, dann zum ersten Mal kommerziell, im Eisenerzbergwerk Gonzen. Tag ein, Tag aus, bohrten, hämmerten und sprengten die Bergwerkler in einem über 90 Kilometer langen Stollennetz nach Eisenerz. Ihr ständiger, hartnäckiger Begleiter, auch nach Feierabend ist der rote Erzstaub, der sich in jeder Pore festsetzte. . Im Gespräch mit Evelyne Béguin erinnert Maria Schwald-Ackermann, die Tochter des Bauern und Bergwerklers Johann Ackermann aus Heiligkreuz zurück an ihre Kindheit auf dem Hof, an lange Arbeitstage ihres Vaters und schweres Schuhwerk.
Mal Ehrlich, Dres von Weissenfluh, braucht es einen Grimseltunnel?
Unser Gast im Mal Ehrlich, Dres von Weissenfluh, arbeitet direkt an einem Tunnelprojekt mit. Der Grimseltunnel soll Meiringen im Kanton Bern und Oberwald im Wallis verbinden. Dadurch würden vor allem für den Tourismus neue Verbindungen durch die Alpen geschaffen. Weltweit einzigartig ist dabei die Kombination vom Eisenbahntunnel mit einer Starkstromleitung.
Welche Herausforderungen dadurch entstehen, ob man mit Einsprachen rechnen muss und warum aus seiner Sicht auch Menschen in den Städten das Projekt befürworten sollten, klärt Dres von Weissenfluh mit unserem Redaktor Samuel Schwegler.
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Im Blaton-Studio ist heute Land unter: Viel Wasser – inklusive Gummiböötli und Pontoniere – fliessen die Aarehinab und münden nach 177 Brücken in den Rhein. Oder ist es umgekehrt und der Rhein fliesst eigentlich in die Aare? Wie war das nochmals bei der Juragewässerkorrektion: Sind die Pegel der Aare und der Seen nun angestiegen oder gesunken? Und überhaupt: Wer spricht denn hier eigentlich?! Im Studio für euch die beiden Aarekapitäne, die vergessen haben, sich vorzustellen: Samuel Schwegler und Helen Alt. Schiff ahoi!
Gefälschte Rolex mit Falschgeld bezahlen? Danach Fish and Chips mit falschem Essig?
Blaton suhlt sich für einmal in Plagiaten. Ralph Natter klärt für uns worauf unbedenklich Schweizer Franken gedruckt werden dürfen und ab wann das Kopieren eines Fünzigers strafbar wird. Helen Alt taucht im „Mal ehrlich mit der Leiterin der Geschäftsstelle STOP PIRACY Eveline Capol in die Welt der gefälschten Waren ab und erfährt in welchen Bereichen selbst Profis Mühe haben echt und gefälscht auseinander zu halten.
Unser Redaktor Samuel Schwegler ist im Gefängnis. Dort trifft er den Direktor des Regionalgefängnisses Thun, Ulrich Kräuchi, um mit ihm über seine „Hotelgäste“ zu sprechen. Wie es Jugendlichen ergeht, die es mit dem Gesetz nicht so genau nehmen, erörtert Helen Alt mit Andrea Zimmermann der Leiterin Sozialpädagogik der Jugendabteilung im Regionalgefängnis Thun. Viele von uns sind in irgendeiner Form gefangen, aber nicht alle landen hinter Gittern. Einige landen im Studio, so wie Anita Hettich und Evelyne Béguin. Sie führen durch die Sendung und diskutieren über Gefangenschaft in Freiheit am Beispiel des Glimmstängels und der Wespentaille.
Bei Blaton dreht sich heute alles um Blaumeise, Bartgeier, Bettwarenfabrik und Borstenfedern! Federleicht und ohne viel Federlesen schweben wir mit Federkleid, Füllfederhalter und Sprungfeder durch die Sendung. Federführend am Mikrofon: Samuel Schwegler und Helen Alt
Mal ehrlich, Vögel tönen sich die Federn?
Vielfältig ist sie allemal. Mal farbig, mal fein gemustert, uni, schillernd, leicht flaumig, pudrig oder glatt wie Seide: die Vogelfeder. Evelyne Béguin taucht mit Basil von Ah, dem Kurator der Vogelabteilung des Zoos Zürich, ab in die faszinierende Welt der Vogelschwingen. Sie erörtern die verschiedenen Federtypen, die ein Vogelgefieder ausmachen, welche Vögel sich die Federn selbst tönen und worauf bei der Haltung von Papageien im Privathaushalt zu achten ist, damit die Möbel reale Überlebenschancen haben.
«Wann hast du zum letzten Mal Federn gelassen?»
Redewendungen rund um Federn gibt es zahlreiche. Warum das so ist, ist nicht ganz geklärt. Vielleicht weil Vögel schon früh domestiziert und als Nutztiere gehalten wurden. Vielleicht aber auch, weil ihr Federkleid sehr auffällig ist? Die Redewendung «Federn lassen müssen» kommt aber vermutlich davon, dass Vögel öfters mal ein paar Federn verlieren, wenn sie aus einer unangenehmen Situation entwischen – dafür aber mit dem Leben davonkommen. Wie das genau bei den Menschen aussieht, das wollte Ralph Natter wissen.
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Fiaker, kleiner Brauner Latte Macchiato, Espresso, Schale oder doch lieber einfach schwarz?
Beim Genuss von Kaffee sind der Fantasie (fast) keine Grenzen gesetzt. Samuel Schwegler nimmt uns heute mit auf eine kolumbianische Kaffeeplantage und erörtert mit Kaffeeproduzentin Maria Teresa Amrein Diaz die schönen Seiten aber auch die Herausforderungen des Kaffeeanbaus. Ralph Natter hat tief in die Tasse geschaut und sich für uns mit der Kunst des Kaffeesatzlesens auseinandergesetzt. Gekonnt bringt er seine neu erworbenen Kenntnisse bei einem Brunch zum Einsatz. Und Helen Alt und Evelyne Béguin wandeln das Radiostudio zum Café Blaton um und treffen sich On Air zum Kaffeekränzchen mit Muckefuck, Incarom, Robusta und Arabica.
Zwischen Koka- und Kaffeepflanzen
Maria Teresa Amrein Diaz ist im südkolumbianischen Bergland aufgewachsen. Ihre Familie produziert seit Generationen Kaffee. Sie verkauft diesen unter dem Namen Quimbaya in der Schweiz. Im Gespräch mit Samuel Schwegler erzählt Sie, mit welchen Herausforderungen die Kleinbauernfamilien zu kämpfen haben. Wie man von Kokain (Kokapflanze) auf Koffein (Kaffee) umstellen kann und warum in Kolumbien niemand am Morgen im Bahnhof sich noch schnell einen Kaffee holt, um Energie zu tanken, erfahrt ihr in dieser Sendung.
Die Wahrheit im Kaffeesatz
Handleser, Wahrsagerinnen, Geisterbeschwörer und Kaffeesatzleserinnen haben alle dasselbe Geheimnis: Sie können nicht wirklich in die Zukunft sehen oder Kontakt mit Verstorbenen aufnehmen. Sie bedienen sich alle nur bestimmter psychologischer Tricks, um den Eindruck zu erwecken, dass sie mehr wissen, als sie in Wirklichkeit wissen können.
Ralph Natter hat sich für uns mit dem Symbolismus des Kaffeesatzlesens vertraut gemacht und an einem Brunch mit Freunden seine Fähigkeiten – sprich Cold Reading, Hot Reading und den geschickten Einsatz von Barnum-Aussagen – direkt in realen Situationen getestet.
Wie steht's um die Deutschrapszene? Gibt's wirklich echten Beef oder sind diese Gangstas einfach kleine Dramqueens? Wir haben uns die Songtexte etwas genauer angeschaut. Ausserdem verraten wir dir, welches die zwei besten Szenen der Filmgeschichte sind - unserer Meinung nach. Und im Mal ehrlich schauen wir zusammen mit unserem Gast ins Wallis auf's Set von "Tschugger" und in die Gerichtssääle von Bern. Lena Furrer ist Rechtsanwältin und arbeitet als Gerichtsschreiberin bei der Schlichtungsbehörde Bern-Mittelland. Bei "Tschugger" spielt sie die Rolle der Polizisten-Ehefrau Regina Lötscher. Was das Filmset mit dem Gerichtssaal gemeinsam hat, wie der Alltag zwischen Nachtdrehs, Beratungsterminen und gespielten Sexszenen aussieht und wie oft sie schon erkannt wurde verrät Lena im Gespräch mit Helen Alt.
Durch die Sendung führen Samuel Schwegler und Ralph Natter.
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