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So viel sei mal vornweg gesagt: Das Ergebnis der Recherche hat selbst einen hartgesottenen Wirtschaftsfan wie JAY erschüttert! Also ist jetzt nicht so, dass man von einem 2008er Drama sprechen müsste, wozu der Zusatz hier auch tatsächlich nur wäre "wahrscheinlich wird es nicht global brechen... also halt nur punktuell..."
Es kommt tatsächlich nicht von ungefähr, dass sich die Berichterstattung über China aktuell so verschlechtert: Jugendarbeitslosigkeit, abwandernde Industrie, Verbote und Insolvenzen sind nur Vorboten, von eines Dramas das sich tief im Fundament der chinesischen Immobilienbranche versteckt hat.
Baukonzerne die als Reaktion auf verweigerte Darlehen einfach die komplette Bank kaufen, Häuslebauer die für Wohnungen bezahlen die es gar nicht gibt und eine alternde Gesellschaft, die ihre komplette Altersvorsorge in Immobilien angelegt hat (die nun von einer nicht mehr vorhandenen Jugend gekauft werden sollen).
Wie sich hier bereits erahnen lässt, finden wir in dieser Episode die Antwort auf die Frage, was Jay mein, wenn er von einem Kartenhaus das aus Kartenhäusern gebaut wurde, spricht.
Dieser Tage wird wieder eine Menge über China gesprochen - und Spoiler: Aktuell ist es nicht mehr die Warnung, dass die USA bald ihren Status als größte Volkswirtschaft verlieren werden.
Und da fragt man sich doch zurecht: Wie kann das sein? Ray Dalio hat und doch in seinem Buch "Principles for Dealing with the Changing World Order" vorgerechnet, wieso die besten Tage des klassischen Kapitalismus (also des Neoliberalismus) hinter uns liegen!
Und ab hier denken wir mal, dass sich der Inhalt der nächsten Folge selbst erklärt: Der kluge Anleger geht auf die Knie und fängt an zu beten. Wofür erfahrt ihr dann am kommenden Montag, klassisch um 8 Uhr in der Früh!
Nachdem wir uns in der letzten Folge intensiver mit der Frage nach der wirtschaftlichen Verfassung der USA in Zeiten der abflachenden Inflation beschäftigt haben, dreht sich in dieser Episode alles um die Frage nach der Inflationsentwicklung selbst.
Wir schauen uns an, wie die FED ihr eigenes Wirken einschätzt, ob sie denkt, dass sie die Inflation tatsächlich unter Kontrolle gebracht hat, wie sie es mittlerweile mit dem 2% Inflationsziel nimmt und vor allem gehen wir der Frage nach, ob die FED ihre Fortschritte durch die aktuellen Arbeitsmarktdaten gefährdet sieht.
Im Anschluss stellen wir uns dann endlich mal wieder den aufgekommenen Zuschauerfragen - Themen sind neben den NVIDIA Zahlen, das Drama um die Studentenverschuldung in Deutschland und die Auswirkung der großen Technologie-Monopole auf den modernen Kapitalismus.
Agenda also geradlinig:
1. Arbeitsmarkt, Inflation und Inflationsziel der USA. Hat die FED ihre Glaubwürdigkeit verloren?
The Federal Reserve's fight to lower inflation back to its 2% target "has a long way to go," - Federal Reserve Chair Jerome Powell
4. Zwischen Bloomberg und Börsen Bunch
Nachdem wir uns in der letzten Folge eher Sorgen um die US-Wirtschaft gemacht haben, gibt es in dieser Episode den Befreiungsschlag!
In einem mehr als konfusen Newsletter erklärt uns die Deutsche Bank, wieso wir unbesorgt in die Zukunft blicken können. Nach Expertenschätzungen soll es der Wirtschaft der USA in Zukunft nämlich sehr, sehr gut gehen – und nicht nur sehr, sehr gut, sondern fast schon sehr, sehr, sehr, SEHR gut. Hier sprechen wir also von einem Maß an Güte, das man sonst nur aus China gewohnt ist!
Neben Zahlen, die fast schon zu gut sind, um sie zu interpretieren, legt die Deutsche sogar noch einen nach und begründet die guten Zeiten mir marginalen Änderungen an der Zinsstrukturkurve! Diese waren aber leider nur von kurzer Dauer – als wir die Daten gegengecheckt haben, war die Yieldcurve schon wieder auf dem Weg in die andere Richtung.
Anyways – wenn die USA jetzt also das neue China sind, müsste ja China das neue USA sein. Und das sind sie auch… nur halt im Jahr 2008. Der Immobiliensektor implodiert, die Arbeitslosigkeit steigt und die Notenbank muss an die Zinsen – 2008 halt.
Wenn auch in der Kurzversion haben wir dann auch noch über Michael Burry und den Bitcoin gesprochen. Also alles in allem ein toller Überblick über eine nicht ganz so tolle Zeit an der Börse.
Agenda also:
1. Gute Aussichten in Amerika - BIP Wachstum, Konsumentenklima und Staatsausgaben auf einem guten Weg.
4. Panik am Cryptomarkt - Hat Elon Musk wirklich über SpaceX den Bitcoin gecrasht und falls ja: was bedeutet das für das "digitale Gold"?
Jetzt spricht man vom „Great Return“: Mitarbeiter:innen sollen wieder ins Büro gelockt werden. Und was soll man sagen - nach zwei Wochen Pause und dem großartigen Special mit Dirk Hagemann, kehren wir ins Büro zurück und finden einen vollen Schreibtisch vor!
Letzte Woche sind wir unter dem Titel "TOP 10 SCAMS! Was Privatanleger aus den großen Finanzskandalen lernen können." mit dem Skandal rund um die Arcandor AG, also rund um Thomas Middelhoff, also rund um Josef Esch, also rund um Esch Oppenheim Fonds, also rund um die Privatbank Sal.Oppenheim gestartet.
Und klar - mit Blick in den Rückspiegel erscheinen einem diverse Dinge offensichtlich, sollte man als Aktionär aber tatsächlich mitten im Auge des Sturm eine Entscheidung bzgl. eines Investments treffen müssen. sehen die Dinge häufig anders aus.
Aus diesem Grund ist die Darstellung der Wirecard Pleite durch Dirk in dieser Episode besonders wertvoll! Denn Dirk hat seiner Zeit nicht nur sehr aufmerksam den Wirecard-Skandal verfolgt, er ist sogar auf der letzten Präsenz-Hauptversammlung der Wirecard AG anwesend gewesen!! Und als wäre das noch nicht spannend genug - er nahm sich sogar die Zeit im Nachgang eine Sitzung des Wirecard-Untersuchungsausschusses zu besuchen!!!
Aus beiden Events lässt sich also eine Menge lernen - und spätestens nach der HV hätte ein umsichtiger Anleger (hoffentlich) seine Position getrimmt.
Und auch der zweite Skandal hat es in sich - Herr Strelow (als ehemaliger Aktionär) wirft einen Blick auf die The Social Chain AG und erläutert, wieso die starke Medienpräsenz der Inhaber großen Schaden an der Aktionärskultur in diesem Land angerichtet hat. Auch aus der Social Chain ließe sich eine Menge lernen, wenn man denn plant aus den großen Pleiten/Skandalen der deutschen Börsenlandschaft Lektionen zu ziehen.
Das Programm also folgendermaßen:
Vom Charles Ponzi, über Kenneth Lay, bis hin zu Markus Braun (SOLLTE er verurteilt werden!!) hier und da kommt es zu kleineren Ungereimtheiten in den Bilanzen börsennotierter Unternehmen.
8. Blick in den Chat.
Nachdem wir in der letzten Folge Tinos Beitrag zum Thema Markt-Zyklik verlsen haben, werden wir uns in dieser Episode über die Frage zu unterhalten, wie sehr man das obere Ende eines Marktzykluses wahrnehmen kann, wenn man sich darin befindet.
"Es ist schwer, das Gegenteil von dem zu tun, was die Masse macht. Besonders schwierig wird es, wenn es dabei um Investments in Unternehmen geht. Der größte Fehler, den Anleger machen ist, den derzeitigen Trend in die Zukunft fortzuschreiben. Denn nichts in der Natur verläuft linear. Alles ist zyklisch.
Momentan erleben wir die beste aller Welten an den Börsen. Unaufhörlich verzeichnen die großen Indizes neue Höchststände. Wer nicht investiert ist, wird nervös beim Blick auf die Kurse. Noch aufspringen auf den fahrenden Zug? Das ist FOMO in Reinkultur! Die Möglichkeit, dass Zukunft ganz anders aussieht als die Vergangenheit, kommt den meisten nicht in den Sinn."
Agenda läuft so:
Überschaubar genug, als dass wir euch an dieser Stelle bereits eine umfangreiche Nachberechnung am kommenden Montag, um 6:00 in der Früh versprechen können!
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