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Nachdem wir uns in der letzten Episode, in Form eines original FinLogBlog Artikels, mit der Frage beschäftigt haben, ob man im Jahr 2020 gewisse Parallelen zwischen dem Aktienmarkt und einem Ponzi-System finden konnte, geht es in dieser Episode in die offizielle Nachbesprechung.
Denn was auf den ersten Blick direkt vom Papier gesprungen ist, ist doch die Tatsache, dass Tino schon vor 3 Jahren eine Frage aufgeworfen hat, deren Beantwortung vielen Aktionären eine Menge Geld hätte sparen können!
In den Euphoriejahren, in denen neben IPOs und dem massiven Mittelzufluss in Technologie-Aktien, vor allem alternative Assets wie Crypto-Währungen und deren extremere Form "das NFT" von sich reden machten, hätte man vielleicht die eine oder andere Alarmglocke hören können.
Nichtsdestotrotz fanden sich allerlei Marktteilnehmer am Ende mit satten Verlusten und der Frage "Wie verdienen diese tollen Unternehmen eigentlich ihr Geld?" wieder.
Eine Frage die man auch Charles Ponzi ab einem gewissen Punkt hätte stellen können, denn Sätze wie "Das wird das nächste Amazon für diese kleine Zange mit der man bei Katzen die Zecken entfernt" erscheinen einem in der Rückschau doch eher fragwürdig.
In dieser Episode geht es also darum frühe Gedanken aus einer heiß gelaufenen Hausse so zu ordnen, dass man im besten Fall im nächsten Bullmarkt früh genug alle Schäfchen ins trockene bringen kann!
Kann es sein, dass die aktuelle Entwicklung an den Aktienmärkten Merkmale von einem Ponzi-System hat? Wenn ja, was hat Value Investing damit zu tun? Ein Essay über das „Money Printing“ der Zentralbanken und sein unternehmerisches Pendant „Stock Printing“.
All das und mehr am kommenden Montag, klassisch ab 6:00 Uhr in der Früh!
Woran kranken Aktien denn nun, wenn sie hoher Inflation ausgesetzt gewesen sind?
Eine Frage, mit der sich jeder Aktionär (der während der großen Inflation noch nicht gelebt hat) definitiv stellen sollte. Denn einfach davon auszugehen, dass eine Erhöhung der Preise (wo auch immer) spurlos am Aktienmarkt vorbeiziehen kann, wäre doch... ein wenig kurz gegriffen!
Nachdem wir uns in der letzten Folge angeschaut haben in welchen Kontexte der Artikel "The Death of Equities: How Inflation Is Destroying the Stock Market." aufgetaucht ist, welche Marktlage er beschrieben hat und im Anschluss gewisse Inflationsängste mit Blick in die Zukunft verbalisiert haben, gehen wir in dieser Episode ins Detail.
Welche Probleme halten auf die Anlageklasse "Aktie" zu und was haben diese Probleme mit der Inflation zu tun? Dieser Frage wollen wir heute nachgehen.
Agenda:
7. Aktien in einer neuen Ära - wieso sich die Geldanlage grundsätzlich verändert hat durch die Inflation aus dem letzten Jahr (Fazit).
Am 13.08.1979 trug Barry Ritholitz in einer Titelstory in der BusinessWeek die Aktie zu Grabe.
Ein Event an das sich 44 Jahre später kein normaler Anleger mehr erinnert.
Am kommenden Montag geht es dann weiter mit einen tieferen Einblick in die Annahme in dem Artikel und der Frage, ob und welche Schäden die Inflation der letzten Jahren am Aktienmarkt angerichtet hat.
DIESMAL ABER WIRKLICH - Wir beantworten Fragen - P.U.N.K.T.
1. Sichere Häfen - ""Die Anleger fliehen in die GAFANGMANG Aktien, da sie sie für einen sicheren Hafen halten" JAY. Bitte elaborieren Sie!"
Zitat Herr Strelow "Wenn das klappt sehe ich vielleicht tatsächlich ein Soft-Landing"
Das der gute Mann mit diesem Zitat nicht weit kommen wird, könnte sich im Kontext dieser Sendung fast schon selbstverständlich erraten lassen.
Wozu man sagen muss, dass die Stimmung im Bunch sich allem Anschein nach tatsächlich ein wenig aufgeklart hat, auch wenn Jay mit seinen Cassandra Rufen nach dem second spike Inflation weiterhin verhalten bzgl. der Marktsituation zeigt.
Tino, der in dieser Earnings Season tatsächlich erste positive Überraschung aufgrund der grandios abgesenkten Erwartungen sieht, schaut sich momentan auch wieder Aktien (bzw. erstmal die Quartalszahlen) an.
In Summe also fast ein ungewöhnliches Bild, was...
...dann auch nur bedingt weit kommt in unserem aktuellen Marktausblick, denn die Lücke zwischen Wall Street und Main Street klafft zunehmend weiter auf. Die Verbrauchenpreise explodieren, die Verbraucher selbst ächzen unter Schulden und der historisch enge Arbeitsmarkt in den USA trägt den Plänen der FED nicht unbedingt zu.
Wie sich also gut erkennen lässt, decken wir mit unserem Vorgespräch im Zuge der aktuellen Themen schon eine Menge Markt Geschehen ab.
ABER - auch eine Zuschauerfrage bekommen wir hin! In dieser Episode schauen wir uns den L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF im Detail an und finden raus, ob, oder ob er halt kein, attraktives Investment für den Privatanleger und Gerd Kommer Jünger Jay ist.
Ein Gespenst geht um und es nennt sich "FFR 7%"!
Heute sind wir mal so frei Google Bard die Episode zusammenfassen zu lassen - Jays Anmerkungen findet ihr jeweils in den Klammern hinter den Textpassagen:
Börsen Bunch TV ist ein Podcast, der sich mit den aktuellen Ereignissen an den Finanzmärkten beschäftigt. In jeder Episode sprechen die Moderatoren über die wichtigsten Themen der Woche und geben ihre Einschätzungen zu den zukünftigen Entwicklungen. (Wenn das Weinexzesse im Saarland miteinschließt, ist das definitiv richtig)
In der neuesten Episode geht es um das Verbot von Payment for Orderflow in Deutschland, die Zinswende in den USA und die sinkende Inflation in den USA.
In Deutschland wird das Verbot von Payment for Orderflow ab dem 1. Juli 2023 in Kraft treten. Payment for Orderflow ist eine Praxis, bei der Broker Geld von Handelshäusern erhalten, wenn sie ihre Aufträge auf den Handelsplattformen dieser Handelshäuser anlegen. Diese Praxis wird kritisiert, weil sie die Preise für Aktien und andere Finanzinstrumente erhöhen kann. (Das Datum ist definitiv falsch und die Erklärung von Herr Strelow um einiges besser - in diesem Sinne 1:0 für die Menschen)
Das Verbot von Payment for Orderflow in Deutschland wird zu einer stärkeren Regulierung der Finanzmärkte führen. Es wird auch dazu beitragen, dass die Preise für Aktien und andere Finanzinstrumente fairer werden. (Geschrieben wie von einem echten Lobbyisten!)
Die US-Notenbank hat angekündigt, die Zinsen zu erhöhen. Dies ist eine Reaktion auf die hohe Inflation in den USA. Die Zinserhöhungen werden dazu beitragen, die Inflation zu bremsen, aber sie werden auch die Kosten für Kredite erhöhen. (Das ist ok!)
Die Zinserhöhungen werden sich auf die Wirtschaft in den USA und weltweit auswirken. Es ist zu erwarten, dass die Aktienmärkte und andere Finanzmärkte volatil sein werden. (Volatil drückt es nett aus, aber hey - die Zinswende hat er gut hinbekommen!)
Die Inflation in den USA ist in den letzten Monaten gesunken. Dies ist eine positive Entwicklung, da sie die Kaufkraft der Verbraucher erhöht. Allerdings ist die Inflation immer noch hoch und es ist zu erwarten, dass sie in den nächsten Monaten weiter sinken wird. (Wir drücken die Daumen)
Die sinkende Inflation wird sich positiv auf die Wirtschaft in den USA auswirken. Es ist zu erwarten, dass die Aktienmärkte und andere Finanzmärkte steigen werden. (Hätte Bard gerne - ich gehe weiterhin davon aus, dass die aktuellen Unternehmensgewinne massiv durch die aufgeblähten Inflationspreise aufgebläht sind und in Zukunft böse Einschnitte hinnehmen werden müssen. Man sieht es ja jetzt schon in den Q3 Berichten - eine Gewinnwarnung jagt die nächste. Nimm dann noch die stillen Rücklagen aus den Lockdowns dazu, die sich mittlerweile dem Ende zuneigen und dann unterhalten wir uns noch mal Google Bard!)
Hören Sie sich die neueste Episode von Börsen Bunch TV an, um mehr über diese und andere aktuelle Ereignisse an den Finanzmärkten zu erfahren. (Das solltet ihr definitiv!)
Hier dann noch die Agenda:
In der letzten Folge haben wir bereits gelernt, dass das systematische Investieren verschiedene Kriterien rund um die Geldanlage in sogenannte "Faktoren" zerlegt. Hier unterscheidet man zwischen Value, Momentum, Quality, Investment, Size, Low Vola und Reversal. Ab hier kann man sich also guten Gewissens: Was macht der Kleinanleger jetzt aus dieser Information?
Und hier kommen sogenannte Faktor-Strategien ins Spiel, die man (glücklicherweise) nicht komplett selbst umsetzen muss, sondern die Arbeit abgenommen bekommt von sogenannten "Faktor-ETFs".
Denn sobald man verstanden hat, wann welche Art von Faktor im aktuellen Markt Geschehen interessant wird, könnte man gezielt nach ETFs suchen, die den entsprechenden Faktor bespielen!
Doch auch hier sei mit dazu gesagt, dass die Auswahl des richtigen Faktor-ETFs auch eine Kunst ist - eine Kunst, die Dr.Tony uns in dieser Folge wunderbar näherbringt.
Und zwar in Form der folgenden Agena:
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