BörsenXperts

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By BörsenXperts präsentiert vom Verein Börsenplatz Berlin e. V. und BörsenradioBusinessEducationInvesting
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BörsenXperts episodes

  • Wo ist das Hirn? - Wenn die Sirenenmusik zu hören ist -
    Mr. Limby vs. Mr. Spock: Wer hat den Finger auf "Kaufen"?

    Überliste dich selbst: Limby füttern, Spock klicken lassen. Behavioral Finance: Warum wir keine Homo oeconomicus sind. In dieser Folge von "Börse Berlin 4 you" sprechen wir mit Dr. Hans-Jörg Naumer (Allianz Global Investors) über Mr. Limby vs. Mr. Spock und wie Gefühle unsere Trades steuern. Typische Fehler - die "Greatest Hits": Hybris/Overconfidence, Home Bias, Ankereffekt am Einstiegskurs, Verlustaversion, Herdenverhalten und Mediensignale. Dazu zwei Aha-Momente aus "Überliste dich selbst!": Wenn die Stimmung am Tief ist, waren oft die besten Einstiegsphasen - und Nettozuflüsse folgen häufig der Rally (Buy-high/Sell-low). Vor allem aber: So überlistest du dich selbst. Das Anti-Limby-Kit. Unsere Tools: 30-Sekunden-Pre-Flight-Check vor jedem Klick; die Frage "Würde ich das heute wieder kaufen?"; klare Ziel-Allokation; aktiv Gegenargumente suchen. Ergebnis: Weniger Limby, mehr Spock - und bessere Entscheidungen. Hör rein, abonniere den Podcast und schick uns dein #AntiLimby-Ritual.

    19 min
  • Petra Greif: "Diversifikation ist die Grundlage für alles an der Börse"
    Investmentrisiken kennen und richtig einschätzen

    Petra Greif spricht beim Börsentag Berlin und am Börsenradio-Mikrofon über "Investmentrisiken", die es richtig einzuschätzen gilt. Risiko ist der Preis für jede Renditechance. Ohne Risiko kein Ertrag - aber zu viel Risiko zerstört Kapital. Das Spannungsfeld dazwischen ist das eigentliche Thema. "Diversifikation ist die Grundlage für alles an der Börse", so Greif, "Anleger müssen das Risiko auf viele Schultern verteilen. Vor Betrügern können sie sich aber nur schwer schützen." Bei Managementfehlern menschlicher Natur hilft es meist, die Geschäftsberichte zu lesen und zu verstehen. Volatilitäten ganz anderer Art finden abseits des Börsenparketts statt: "Gegen geopolitische Risiken kann ich wenig ausrichten, außer am Ball zu bleiben und zu schauen, ob Märkte wie zum Beispiel die USA noch zu meiner Strategie passen."

    14 min
  • BörseBerlin4U: Über Geld spricht man nicht??! - Jacob Risse: "Doch...!
    "...Man muss sogar - Finanzbildung ist sexy!"

    Jacob Risse von FunnyMoney will jungen Menschen die Angst vor Finanzen nehmen. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie wenig Finanzwissen selbst ein wirtschaftlicher Bildungsweg vermittelt. "Ich erkläre euch heute das, was ich damals am liebsten mir selber erklärt hätte, als ich in eurem Alter war", sagt er. Mit Humor, Geschichten aus eigenen Fehlern und klaren Botschaften bringt er Themen wie Altersvorsorge, Diversifikation und Verantwortung nah. "Wenn ihr euch heute nicht damit beschäftigt, seid ihr in 50 Jahren arm." Risse warnt vor der Illusion des schnellen Reichtums durch Social Media und fordert kritisches Denken. Er motiviert, eigene finanzielle Wege zu gestalten: "Die Welt wird nur besser, wenn wir uns selber an den Haaren aus dem Treibsand ziehen." Sein Börsentipp: "Niemals mit nur einem Schiff untergehen." FunnyMoney versteht er als Bewegung - Finanzbildung soll Spaß machen und die Jugend befähigen, ihre Zukunft aktiv zu gestalten.

    Fazit: Risse zeigt, dass Geldwissen nicht trocken sein muss, sondern lebensverändernd sein kann.

    22 min
  • BörseBerlin4U: DAX-Ligaalltag - Wer kommt rein - wer muss raus...?
    Achim Matzke (Arbeitskreis Indizes): "Keine Mysterien im Wettbewerb zulassen!"

    Wer reinkommt, ist nicht für immer drin. Aber wer drin ist, genießt weltweite Aufmerksamkeit. Die Rede ist vom Deutschen Leitindex. Der "Arbeitskreis Indizes" ist ein Gremium, das sich mit der Zusammensetzung und Anpassung von Aktienindizes wie dem DAX (oder MDAX und SDAX) beschäftigt. Achim Matzke von Matzke Research ist eines dieser Gremiumsmitglieder. "Ein gut funktionierendes Indexsystem ist ein Wettbewerbsvorteil. Das Regelwerk ist transparent." Matzke spricht im neuen Podcast von Börse Berlin von vielen Vorteilen für die Werte (darunter die Sichtbarkeit und der lohnende Kapitalmarkt) und einem "Ansaugeffekt" des DAX, aber auch von Problemen für Firmen, die herausfallen und sich in der zweiten oder dritten Reihe wiederfinden. Die Makroökonomie entscheidet - Rheinmetall und Wirecard lassen grüßen. "Unsere Transparenz und die Qualitätsmerkmale verhindern Mysterien im internationalen Wettbewerb."

    Weitere Informationen zum Dax findet ihr auf der Webseite der Deutschen
    Börse www.deutsche-boerse.com unter dem Menüpunkten "Märkte & Services",
    -> Investment Management Solutions -> Index

    24 min
  • BörseBerlin4U: Halbleiter made in Europe: "Innovativ, aber unterschätzt!"
    Max Dreide von TBF über Europas unbekannte Stärke

    Produktmanager Max Dreide von TBF analysiert die Technologieszene Europas mit Fokus auf Halbleiter. Die Stimmung in den USA ist dank KI-Euphorie positiv, in Europa hingegen zurückhaltend. "KI ist ein Gamechanger, aber Europa hinkt oft hinterher", erklärt er. Besonders die Softwarebranche zeige solide, aber vorsichtige Ausblicke. Im Halbleitersektor betont Max die oft unterschätzte Bedeutung europäischer Firmen. "ASML beispielsweise, ist essenziell für moderne Chipproduktion", sagt er und verweist auf deren laserbasierte Technologien. Infineon sieht er als wichtigen Akteur im Elektromobilitätsbereich. Eindrücke aus Firmenbesuchen bestätigen für ihn die Innovationskraft europäischer Hersteller. "Die KI-Revolution verändert die Nachfrage grundlegend - dieser Zyklus bricht klassische Muster." Dennoch bleibt der Halbleiter-Markt volatil. TBF setzt gezielt auf Innovation - ASML ist gesetzt, Infineon bleibt eine Option. Europas Vielfalt in der Halbleiterkette bietet laut Max Dreide eine tragfähige Basis für selektives Wachstum. "Viel Potenzial - wenn man genau hinsieht!"

    19 min
  • BörseBerlin4U: Der Ton macht den Markt. Carsten Stork: "Rohstoffmarkt liquide!"
    Gute Ausgangsposition für einen Superzyklus

    Zollkrieg, Ölkrisen, Goldrausch. Kein Netflix-Blockbuster, sondern pure Realität. Assetmanager Carsten Stork von DCX aus Dubai über Trumps Liberation Day und dessen Botschaften auf Truth Social: "Wenn Trump etwas sagt, was das Vertrauen nicht fördert, steigen Gold, die Zehnjahresrenditen sowie der Euro. Der S&P hingegen fällt." Der Kupferpreis ist ein guter Indikator. "Wenn der Preis nicht unter die 400-US-Cent fällt, bleibt die Markterwartung positiv." China bleibt eine Macht und hat gute Argumente gegenüber den USA. "Das Tit-for-Tat beruht auf beiderseitigen Bedürfnissen. Und die USA sind nicht der einzige Handelspartner." Der Rohstoffmarkt ist "extrem liquide", so Stork im Podcast von Börse Berlin: "Wir sind immer noch in einer guten Ausgangsposition für einen Superzyklus. Bei den Agrarstoffen ist das bereits der Fall." Auch Privatanleger können bei Öl, Kupfer und Gold leicht partizipieren. Komplizierter wird es allerdings bei den seltenen Erden.

    24 min
  • BörseBerlin4U: "Das Mantra der Ruhe - warum Anleger Mönchsgelassenheit brauchen"
    Psychologie der Börse: Ruhe bewahren zahlt sich aus

    Nikolas Kreuz, Vermögensberater und Portfoliomaneger bei Invios, betont die Bedeutung innerer Ruhe für Anleger. "Mönche wären die besten Portfolioberater", erklärt er. In turbulenten Marktphasen brauche es Berater, die Kunden emotional auffangen. "Ruhe bewahren und nicht in Panik verfallen", rät Kreuz. Er warnt davor, Anlageentscheidungen auf Basis von Bild-Schlagzeilen zu treffen. Anleger sollten lieber "eine Nacht darüber schlafen" und bewusst entscheiden. Er beschreibt die Psychologie der Märkte, die von Emotionen wie Angst getrieben werde. Kreuz hebt hervor: "Auf das Schlimmste vorbereitet sein und das Beste hoffen." Der präfrontale Kortex helfe, Emotionen zu steuern, doch diese Kontrolle falle in Stresssituationen schwer. Das Gespräch zeigt Parallelen zwischen Trump als Pokerspieler und dem Einfluss psychologischer Manipulation auf Märkte auf. Auch politische Bilder wie Trump und Selenskyj beeinflussen Anlegerverhalten erheblich. Ein fester Investmentplan und langfristiges Denken seien essenziell. Kreuz verweist auf Warren Buffett, dessen Geduld langfristig meist Erfolg bringe. "Verluste von heute sind langfristige Gewinne von morgen", fasst Kreuz seine Philosophie zusammen.

    17 min
  • BörseBerlin4U: "Investieren mit Weitblick". Edda Vogt und Fabienne Lindner: "Finanzbildung Teil einer gerechten Gesell
    Börse Berlin 4U. "Investieren mit Weitblick". Edda Vogt und Fabienne Lindner: "Finanzbildung Teil einer gerechten Gesellschaft"

    Auf Finanz-(Lebens)-Reise mit den beiden Börsenexpertinnen Edda Vogt und Fabienne Lindner. In ihrem Buch "Investieren mit Weitblick" beschäftigen sie sich gemeinsam mit diversen Gast-Autoren (Birgit Happel, Lisa Osada oder Gerd Kommer) u.a. mit den Grundlagen der Finanzplanung, speziellen Anlagethemen und dem Lernprozess, bewusster mit Risiken umzugehen. Ich packe meinen Finanzkoffer und nehme mit: "Mein angesammeltes Wissen und Börsenfreunde, darunter auch Podcasts", so Edda Vogt. Finanzielle Selbstbestimmung ist unverändert wichtig - gerade für Frauen, die stärker von Altersarmut bedroht sind als Männer. "Die Finanzbildung ist Teil einer gerechten demokratischen Gesellschaft. Lieber 80 % richtig gemacht, als 100 % nichts", so Lindner und Vogt im Podcast Börse Berlin 4U. https://www.amazon.de/Investieren-mit-Weitblick-B%C3%B6rsenratgeber-Lebensphase-ebook/dp/B0DM9N2X5F

    20 min
  • BörseBerlin4U: Jessica Schwarzer - 8. März Weltfrauentag, auch in der Finanzwelt
    "Frauen sind oft die besseren Anlegerinnen"

    Die Finanzbranche wird traditionell von Männern dominiert. Aber es zeichnet sich ein bemerkenswerter Wandel ab: Immer mehr Frauen entdecken die Welt der Geldanlage für sich. Die renommierte Finanzexpertin Jessica Schwarzer gibt spannende Einblicke in die "Female Finance Bewegung" und erklärt, warum Frauen oft die besseren Anlegerinnen sind. Schwarzer räumt mit dem Vorurteil auf, dass Frauen weniger erfolgreich an der Börse agieren. Im Gegenteil: Ihre geduldige und disziplinierte Herangehensweise zahlt sich häufig aus. Besonders interessant ist ihre Beobachtung, dass Frauen sich verstärkt für nachhaltige Investments interessieren und in diesem Bereich zunehmend Führungspositionen besetzen. Die größte Hürde für Frauen ist oft nicht das fehlende Wissen, sondern der erste Schritt. Schwarzers wichtigster Rat: "Einfach anfangen, zum Beispiel mit einem ETF-Sparplan, statt in Perfektionismus zu verfallen."

    Eine faszinierende Diskussion über die Zukunft der weiblichen Finanzwelt! Gestalten Sie selbstbewusst Ihre eigene finanzielle Zukunft.

    22 min
  • BörseBerlin4U: Quirin Anlagestratege Dobbert:
    "Was will ich eigentlich mit meinem Geld?"

    Philipp Dobbert, Chefvolkswirt und Leiter Vermögensverwaltung der Quirin Privatbank, erklärt, warum Prognosen in der Finanzbranche oft scheitern und wie seine Bank bewusst auf eine andere Strategie setzt. "In die Vergangenheit kann ich nur gucken - in die Zukunft aber investieren", betont Dobbert. Die Quirin Privatbank setzt auf eine wissenschaftlich fundierte, prognosenfreie Anlagestrategie mit breiter Diversifikation über mehr als 13.000 Titel. "Das "Jahresendballett" der Finanzexperten ist oft reines Spektakel", kritisiert Dobbert. Statt auf kurzfristige Gewinne setzt die Quirin Privatbank auf nachhaltigen Anlageerfolg und langfristige Stabilität. Dabei orientiert sich die Strategie an Kapitalmarktforschung und globalen Marktgewichtungen. "Es gibt keine Ausreden wie 'zu alt' oder 'zu unerfahren' für Aktieninvestments", so Dobbert. Mit einer durchschnittlichen Rendite von über 9 % in den letzten 13 Jahren zeigt die Strategie Erfolg. Entscheidend sei, dass Anleger nicht aus Angst die falschen Entscheidungen treffen oder gar nicht investieren. "Jeder muss sich die Kernfrage stellen: Was will ich eigentlich mit meinem Geld?" rät Dobbert.

    16 min

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