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By Ilon Huang,RtiSociety & CultureGovernment
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  • TSMC bereit für andere Arbeitskulturen?
    „Wenn Sie nicht bereit sind, Schichten zu übernehmen, sollten Sie nicht in der Branche arbeiten.“ Mit diesen Worten reagierte laut CNA der Chairman von Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC), Mark Liu (劉德音), während einer Aktionärsversammlung auf einen TSMC-kritischen Bericht des Magazins Fortune.
    In dem Fortune-Artikel werden mehrere ehemalige und derzeitige Mitarbeiter in den USA zitiert, die sich über die "brutale" Unternehmenskultur bei TSMC beschweren. Im August schrieb ein Ingenieur, dass einige Mitarbeiter "einen Monat lang im Büro geschlafen haben. Zwölfstundentage sind Standard, Wochenendschichten sind üblich. Ich kann nicht betonen ... wie brutal die Work-Life-Balance hier ist".
    Im Januar schrieb ein anderer Mitarbeiter, bei TSMC gehe es "um Gehorsam [und ist] nicht bereit für Amerika".
    Dies ist nicht das erste Mal, dass derartige Berichte von US-amerikanischen TSMC-Mitarbeitern veröffentlicht werden. Bisher hat TSMC aber wenig getan, um die Bedenken, die bei möglichen US-amerikanischen Mitarbeitern und möglicherweise auch deutschen Mitarbeitern (sollte tatsächlich eine TSMC-Fabrik in Dresden realisiert werden) zu zerstreuen. Tatsächlich werden z.B. derartige Arbeitszeiten gar nicht geleugnet, sondern es wird mit Unverständnis darüber reagiert, dass man über 50-Stunden-Wochen nicht begeistert ist.
    So wies der TSMC-Gründer Morris Chang vor einiger Zeit voller Stolz darauf hin, dass taiwanische Mitarbeiter nachts um 2:00 Uhr auf der Matte stünden, wenn um 1:00 Uhr nachts gemeldet wird, dass eine Maschine defekt sei. In den USA müsse man auf die Mitarbeiter bis zum kommenden Morgen um 9 Uhr warten.
    So sagte Liu bei der erwähnten Aktionärsversammlung, dass die Erwartungen an das Arbeitsumfeld offen für Diskussionen seien, solange sich jeder an die zentralen Unternehmenswerte von TSMC hielte. Kein Wort allerdings z.B. zu möglicherweise unterschiedlichen Arbeitsgesetzen.
    Bisher gibt es keine deutliche Nachricht von TSMC, dass man sowohl die Arbeitsgesetze als auch die Kultur anderer Länder respektieren werde.
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  • US-EV-Lkw-Hersteller meldet Konkurs an und verklagt Taiwans Foxconn
    Lordstown Motors (Lordstown), ein auf Lastwagen spezialisiertes Elektrofahrzeug-Start-up-Unternehmen mit Sitz in den USA, hat Ende Juni Konkurs angemeldet.
    Neben dem Konkursantrag sucht das Unternehmen nach eigenen Angaben auch einen Käufer und verklagt gleichzeitig das taiwanische Unternehmen Foxconn, das angeblich frühere Vereinbarungen über weitere Investitionen in das Unternehmen nicht eingehalten hat (UDN). Lordstown wirft Foxconn "Betrug, Bösgläubigkeit und wiederholte Vertragsverletzungen vor, die Lordstown einen nicht wieder gutzumachenden Schaden und Wertverlust zugefügt haben".
    In einem Interview mit der BBC am 20. Juni sagte Foxconn-CEO und Chairman Young Liu (劉揚偉), dass Foxconn versuche, seine Lieferkette angesichts der sich verschlechternden Beziehungen zwischen den USA und China "risikoärmer" zu machen. Liu sagte, das Unternehmen setze auch stark auf Elektrofahrzeuge und hoffe, bis 2025 5 % des Marktes erobern zu können.
    Liu sagte, Elektrofahrzeuge seien die nächste große Chance für sein Unternehmen. Er sagte, dass die Herstellung von Elektrofahrzeugen schwieriger sei, da sie etwa 20 Mal mehr Komponenten als ein iPhone enthielten. Das Hauptbedienfeld eines Elektrofahrzeugs ist jedoch wie ein großes iPad, und die Gruppe ist Experte für Kameramodule, Anschlüsse und sogar Handyhüllen.
    Weniger als zwei Wochen nach der Ausstrahlung von Lius Interview beschuldigte der Präsident von Lordstown, Edward Hightower, Foxconn des Betrugs, der Unehrlichkeit und des Vertragsbruchs, was Lordstown und seinen zukünftigen Geschäftsaussichten großen Schaden zufügte.
    Hightower sagte: "Trotz unserer besten Bemühungen und unseres ernsthaften Engagements für diese Partnerschaft hat Foxconn wiederholt und vorsätzlich die vereinbarte Strategie nicht umgesetzt, so dass wir das Insolvenzverfahren als einzige praktikable Lösung betrachten müssen. Zum Wohle unserer Stakeholder werden wir uns dafür entscheiden, den Wert der Vermögenswerte von Lordstown zu maximieren. Wir werden den Rechtsstreit gegen Foxconn entsprechend aggressiv verfolgen.
    Letztes Jahr schloss Foxconn eine OEM-Fertigungsvereinbarung und eine Joint-Venture-Entwicklungsvereinbarung mit Lordstown ab und erwarb offiziell die bestehenden Produktionsanlagen und die Fabrik in Lordstown, Ohio, USA.
    Hightower ging davon aus, dass Foxconn seine Lkw-Produktion unterstützen und auch sonst bei der Entwicklung des Ökosystems für Elektrofahrzeuge helfen würde. Laut Hightower ist dies jedoch nie geschehen und Foxconn hatte nie die Absicht, seine Zusagen zu erfüllen, insbesondere was die Entwicklung neuer Fahrzeugplattformen betrifft.
    4 min
  • TAITRA eröffnet Handelszentrum in Texas und andereBizNews
    Taiwan eröffnet neues Handelszentrum in Dallas
    Taipei – 27. Juni 2023. Ende Juni eröffnete Taiwans Außenhandelsrat (TAITRA) ein neues Taiwan Handelszentrum in Dallas, Texas. Der TAITRA-Vorsitzende Huang Chih-fang (黃志芳) wurde von einer Reihe aktueller und ehemaliger US-Abgeordneter begleitet, darunter der ehemalige demokratische Abgeordnete Eddie Bernice Johnson, die republikanischen Abgeordneten Pete Sessions, Lance Gooden und Keith Self sowie die demokratische Abgeordnete Jasmin Crockett.
    In seiner Eröffnungsrede sagte Huang, dass Texas ein wichtiges Zentrum für Technologie, Energie und Produktion sei und dass TAITRA das Potenzial für eine dynamische wirtschaftliche Entwicklung sehe. Er sagt, dass sich die Kompetenzen von Taiwan und Texas in den Bereichen Halbleiter, Elektronik, Telekommunikation, Werkzeugmaschinen und Luft- und Raumfahrt überschneiden. Er fügt hinzu, dass sich sein Team darauf freue, die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Texas zu fördern.
    TAITRA hat bereits in vier anderen US-Städten Taiwan Handelszentren eingerichtet, nämlich San Francisco, Miami, Los Angeles und Chicago. Damit ist das Zentrum in Dallas das fünfte seiner Art.
    Taiwan lehnt Petition zur 4-Tage-Arbeitswoche ab
    Eine Verkürzung der Arbeitswoche auf vier Tage und eine Verkürzung der Arbeitszeit von 40 auf 30 Stunden pro Woche sei landesweit nicht durchführbar, erklärte Taiwans Arbeitsministerium Ende Juni als Antwort auf zwei Petitionen.
    Eine der Petitionen forderte die Regierung auf, Taiwan zum ersten Land in Asien zu machen, das ein dreitägiges Wochenende einführt, während die andere forderte, Artikel 30 des Arbeitsnormengesetzes zu überarbeiten, um die Arbeitszeit auf sechs oder sieben Stunden pro Tag bzw. 30 bis 35 Stunden pro Woche zu senken.
    Die Personalverwaltungbehörde des Kabinetts (DGPA) teilte am Montag mit, dass nach Konsultation der zuständigen Stellen und Gruppen und nach Einholung von Stellungnahmen aus allen Lebensbereichen die meisten mit dem Vorschlag nicht einverstanden waren und er daher nicht angenommen werde.
    Die Personalverwaltungbehörde erklärte, eine viertägige Arbeitswoche würde sich auf das tägliche Leben der Menschen, die Geschäftsabläufe, die Transportplanung, die Abwicklung von Devisengeschäften, Börsentransaktionen und das Recht der Schüler auf Bildung auswirken und hätte weitreichende Folgen. Es gebe nur wenige Beispiele für Unternehmen des öffentlichen oder privaten Sektors in anderen Ländern, die diese Regelung umsetzen.
    Der Personalverwaltungbehörde zufolge gebe es immer noch keine statistischen Daten über die Auswirkungen einer viertägigen Arbeitswoche auf die Verwaltungseffizienz der Behörden, die Gesundheit des Personals und die Entwicklung der Wirtschaft.
    Da die Behörden für die Erfüllung öffentlicher Aufgaben verantwortlich seien und die Qualität der Dienstleistungen für die Bevölkerung aufrechterhalten müssen, sei es nach Ansicht der Personalverwaltungbehörde nicht angebracht, übereilt eine Änderung einzuführen, bevor die Bedingungen und unterstützenden Maßnahmen für die öffentliche Verwaltung, die Industrie und das Bildungswesen abgeschlossen seien. Die Behörde sagte, sie werde die Entwicklungen in anderen Ländern auch in Zukunft beobachten.
    4 min
  • Taiwan größter Käufer von Halbleiteranlagen in Q1 und andere BizNews
    Taiwan größter Käufer von Halbleiteranlagen in Q1
    Taiwan hat im ersten Quartal dieses Jahres den Titel des größten Käufers von Halbleiterausrüstungen übernommen, wobei die Käufe im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 40 Prozent gestiegen sind, so der globale Halbleiterhandelsverband SEMI.
    Die von SEMI zusammengestellten Daten zeigen, dass Taiwan im ersten Quartal 6,93 Mrd. USD für Halbleiterausrüstungen ausgab, was einem Anstieg von 42% gegenüber dem Vorjahr, aber einem Rückgang von 13% gegenüber dem Vorquartal entspricht. Marktanalysten sagten, dass die Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC), der weltgrößte Auftragsfertiger von Chips, wahrscheinlich eine wichtige Rolle spielte, da die Investitionsausgaben des Unternehmens kürzlich auf fast 32 Milliarden USD im Jahr 2023 prognostiziert wurden.
    Steuereinnahmen im Mai mehr als verdoppelt
    Die Steuereinnahmen haben sich im Mai im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt und beliefen sich auf 621,7 Mrd. NTD (20,23 Mrd. USD), da das durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Moratorium für Einkommenssteuer-erklärungen im vergangenen Jahr die Vergleichsbasis senkte, teilte das Finanz-ministerium am Freitag mit. Der nationale Fiskus erhielt Auftrieb durch ein Fieber der künstlichen Intelligenz (KI), das es ermöglichte, dass die Steuereinnahmen aus Wertpapiertransaktionen zum ersten Mal seit fast zwei Jahren wieder in den Wachstumsbereich zurückkehrten. Die Einnahmen aus der Körperschaftssteuer stiegen im Vergleich zum Vorjahr um das 12,8-fache auf 319,3 Mrd. NTD, während die Einnahmen aus der Einkommenssteuer für Privatpersonen um 74,1% auf 59,1 Mrd. NTD zulegten, so das Ministerium, das die Steigerungen auf unterschiedliche Zeitpunkte für die jährlichen Einkommenssteuererklärungen zurückführte.
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  • Best Coice Awards der COMPUTEX 2023
    Vom 30 Mai bis zum 2. Juni fand in der Taipei Nangang Austellungshalle die COMPUTEX statt.
    Ein Highlight der COMPUTEX ist traditionell der Best Choice Award, eine der Auszeichnungen auf der COMPUTEX TAIPEI, für die sich die Aussteller der COMPUTEX TAIPEI in dem jeweiligen Jahr bewerben können. Der Preis konzentriert sich auf Funktionalität, Innovation und Marktpotenzial als Hauptbewertungsrichtlinien. Der BC Award wurde 2002 vom Veranstalter ins Leben gerufen, um ausländischen Einkäufern die Möglichkeit zu geben, die herausragendsten IKT-Produkte schnell auf einer einzigen Plattform zu finden. Der Preis dient auch als Anreiz für Kreativität und hilft der lokalen IKT-Branche bei der Erschließung ausländischer Märkte. Die preisgekrönten Produkte werden durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, Werbeaktivitäten und Zeremonien als "Best of COMPUTEX" bekannt gegeben
    Gesamtgewinner, der mit dem „Best Choice of the Year“ ausgezeichnet wurde: Das Motherboard MEG Z790 GODLIKE von der Firma Micro Star International, kurz MSI.
    Auszug aus der Begründung für die Auszeichnung: High-End-Gaming-Motherboard mit erstklassiger Leistung und bahnbrechend innovativem Design. Das dynamische M-Vision-Dashboard steckt voller Innovationen, darunter ein berührungsempfindliches 4,5-Zoll-IPS-Farb-LCD, integrierte Hardware-Überwachungs- und Debugging-Funktionen sowie eine Echtzeit-Statusanzeige. Auch die Einstellungen sind anpassbar. Mit sieben Lightning Gen 5 M.2-Steckplätzen kann das Motherboard eine Lesegeschwindigkeit von 12.311 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 11.507 MB/s erreichen, was den Anforderungen von Heavy Gamern gerecht wird. Der M.2-Kühlkörper verfügt über ein patentiertes magnetisches Design, das obere Gehäuse ist mit einer schönen kabellosen RGB-Beleuchtung ausgestattet und die Komponente lässt sich leicht installieren. Eine ausgezeichnete Wahl für alle, die ihre Speicherleistung auf das Maximum steigern wollen.
    Eines der Produkte, das mit dem "Golden Award" ausgezeichnet wurde: Das Notebook Aspire Vero 15 von Acer.
    Auszug aus der Begründung für die Auszeichnung: Das Aspire Vero 15 nutzt KI zur Optimierung der Videoqualität für ein völlig neues Videogesprächserlebnis. In der Zwischenzeit können Sie die Kontrolle über das Aspire Vero 15 mit VeroSense ™ übernehmen, der App für das Akkumanagement, die sich auf die Energieeffizienz konzentriert und intelligent dazu beiträgt, dass das Notebook länger läuft, damit es mit seinen vier Leistungsmodi länger läuft: Leistung, Ausbalanciert, Eco und Eco+. Das Produkt wurde unter Berücksichtigung des Umweltschutzes entwickelt und verwendet recycelbare Materialien für das äußere Gehäuse und die Verpackung, die die CO2-Emissionen um 30 % reduzieren, um ein umweltfreundlicheres Notebook zu schaffen.
    Das Aspiro Vero 15 wrude auch mit dem „Sustainable Tech Special Award“, die Spezialauszeichnung für Nachhaltige Technologie.
    Ein anderes Produkt, das mit der Spezialauszeichnung für Nachhaltige Technologie ausgezeichnet wurde, ist die APAL 5G MR-Brille des Unternehmens Compal Elektronik, Inc.
    Durch den Einsatz der APAL 5G MR-Brille für Fernbesprechungen können die Reisekosten um etwa 90 % und die Kohlenstoffemissionen um 50 % gesenkt werden. Sie helfen auch bei der Überwachung und Verwaltung von Anlagen, um Produktionsprozesse zu optimieren und Energieverschwendung und Kohlenstoffemissionen zu reduzieren. Die Brille ist nach ISO 14064-1 für die Berichterstattung und Beseitigung von Treibhausgasemissionen durch das Unternehmen zertifiziert. Die Verwendung der APAL 5G MR-Brille für virtuelle Meetings erleichtert die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb eines Unternehmens und verbessert die Effizienz des Managements. Die Brille ist ein nützliches Instrument für Unternehmen, die sich für die FTSE4Good-Indexreihe qualifizieren wollen.
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  • EU-Taiwan Semiconductor Seminar
    Die Europäische Union (EU) strebt eine stärkere Synergie mit Taiwans Halbleiter-Ökosystem an, da sie eine größere Autonomie in diesem Sektor anstrebt. Im Rahmen dieser Bemühungen fand am 30. Mai in Taipeh das EU-Taiwan Semiconductor Seminar statt, an dem Vertreter führender europäischer Halbleitercluster teilnahmen.
    Die Eröffnungsrede hielt Lucilla Sioli, Direktorin für KI und digitale Industrie bei der Europäischen Kommission. Sioli wies darauf hin, dass die europäische Halbleiterindustrie zwar führend in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Fertigungsanlagen und Rohstoffe sei, aber in den Bereichen geistiges Eigentum, digitales Design, Designwerkzeuge, Fertigung und Verpackung noch Lücken aufweise. Die Direktorin stellte auch fest, dass die EU nicht in der Lage ist, ihre F&E-Fähigkeiten in neue Märkte umzusetzen. Der im letzten Monat verabschiedete European Chips Act in Höhe von 43 Milliarden Euro zielt laut Sioli unter anderem darauf ab, "die Lücke zwischen Labor und Fertigung zu schließen".
    Neben Maßnahmen zur Entwicklung neuer Pilotlinien, der Bereitstellung einer virtuellen Chipdesign-Plattform und der Einrichtung eines speziellen Chipfonds, der KMU den Zugang zu Eigenkapital und Krediten erleichtern soll, unterstützt auch ein Netzwerk regionaler Kompetenzzentren die europäischen Bemühungen zur Überbrückung der Kluft. Laut Sioli verfügen diese Kompetenzzentren über bestimmte Fachgebiete, die auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind. Darüber hinaus können sie auch den Zugang zu Designplattformen und Pilotlinien erleichtern und den Technologietransfer unterstützen.
    Zu den Teilnehmern der Veranstaltung gehören Vertreter solcher regionalen Kompetenzzentren: Frank Bösenberg, der Geschäftsführer von Silicon Saxony Deutschland, Pascal Viaud, der Botschafter des französischen Silicon Valley, und Maciej Nowakowski, der operative Leiter der polnischen Technologieplattform für Photonik (PPTF). Das deutsche Bundesland Sachsen beherbergt derzeit den größten Mikroelektronik-Cluster Europas: Jeder dritte Mikrochip, der auf dem Kontinent hergestellt wird, kommt aus dieser Region. Sachsen könnte auch der Standort sein, an dem TSMC den Bau seiner ersten europäischen Produktionsstätte plant. Als unabhängiges Industrienetzwerk hat Silicon Sacony 460 Mitglieder, hauptsächlich Kleine und mittelgroße Betriebe, die etwa 80 % der gesamten Informations- und Kommunikationstechnologie-Wertschöpfungskette abdecken. Angesichts der potenziellen Investition von TSMC hofft die Region, dass andere Akteure des taiwanischen Halbleiter-Ökosystems nachziehen werden. Auch wenn TSMC die meiste Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, ist Bösenberg der Meinung, dass die grüne Produktion eine Chance für die Zusammenarbeit zwischen Europa und Taiwan darstellt.
    Was die Kooperationsmöglichkeiten mit Taiwan angeht, verweist Nowakowski auf Polens starke Kompetenz und hohes Tempo im Bereich der Photonik. Derzeit koordiniert die Polnische Technologieplattform für Photonik den Mikroelektronik-, Elektronik- und Photonik-Cluster in Polen. Laut Nowakowski gibt es in Polen etwa 250 Unternehmen in der Photonik- und Mikroelektronikindustrie, von denen 90 % KMU sind. Zu den Stärken des Landes gehören das Design photonischer ICs, III-V-Halbleiter, OLED- und PV-Materialien sowie industrielle Femtosekundenlaser.
    Dr. Mathieu Duchâtel, Direktor des Asien-Programms des Pariser Think-Tanks Institute Montaigne, wies in seinem Beitrag zur Halbleiter-Kooperation zwischen der EU und Taiwan darauf hin, dass das Hauptziel der europäischen Politik nach wie vor die Förderung von Forschung und Entwicklung sowie von Innovationen und nicht die Herstellung sei. Die verarbeitende Industrie bietet jedoch mehr Möglichkeiten für taiwanesische KMU in der Lieferkette.
    Angesichts der Verflechtung von Halbleitern und Geopolitik betonte Sioli von der Europäischen Kommission, dass die EU keine Strategie verfolge, um sich von China abzukoppeln,....
    6 min
  • Geschäftsstimmung in der Industrie sinkt zum ersten Mal seit 6 Monaten und andere BizNews
    Erweiterungsplan des Wissenschaftsparks Südtaiwan in Nanzih genehmigt
    Taiwans Nationaler Entwicklungsrat (NDC) genehmigte einen Plan in Höhe von 43 Mrd. NT$, umgerechnet knapp 1,4 Mrd. Euro zur Erweiterung des Wissenschaftsparks Südtaiwan (STSP) im Bezirk Nanzih von Kaohsiung.
    Der Standort Nanzih wird eine Gesamtfläche von 175,3 Hektar haben, darunter 29,83 Hektar Land, das von der Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) für den Bau einer neuen Wafer-Fabrik in der südtaiwanischen Stadt genutzt wird, so der Entwicklungsrat.
    Das Gelände, auf dem sich früher eine Naphtha-Crackanlage des staatlichen taiwanischen Ölraffinerieunternehmens CPC Corp. befand, soll zu einem Wissenschaftspark werden, um die künftige Nachfrage nach fortschrittlicher Halbleiterfertigung zu decken, sagte STSP-Generaldirektor Su Chen-kang (蘇振綱).
    Das 29,83 Hektar große Gelände, auf dem die neue Wafer-Fabrik von TSMC errichtet werden soll, wird noch in diesem Jahr in den Wissenschaftsparks Südtaiwan integriert, während die übrigen 145 Hektar Land nach Abschluss einer zweiten Umweltverträglichkeitsprüfung bis 2025 Teil des südlichen Wissenschaftsparks werden sollen, so Su.
    Bis dahin können andere Hersteller in den Nanzih-Park einziehen, sagte er.
    Laut Su soll der künftige Wissenschaftspark in Nanzih sowohl Software- als auch Hardwareunternehmen beherbergen.
    Der STSP besteht derzeit aus dem Tainan Science Park und dem Kaohsiung Science Park.
    Geschäftsstimmung in der Industrie sinkt zum ersten Mal seit 6 Monaten
    Nach Angaben des Taiwan Institute für Wirtschaftsforschung (TIER) ist die Stimmung in der lokalen verarbeitenden Industrie im April zum ersten Mal seit sechs Monaten gesunken, da sich die weltweite Endverbrauchernachfrage abschwächt.
    Die vom Institut für Wirtschaftsforschung (TIER), einem der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute Taiwans, zusammengestellten Daten zeigen, dass der zusammengesetzte Index, der die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe des Landes misst, im April gegenüber dem Vormonat um 2,06 Punkte auf 91,08 Punkte gefallen ist.
    Der Rückgang durchbrach laut TIER eine fünfmonatige Serie von Anstiegen des Geschäftsklimas.
    Im April blieb die weltweite Nachfrage der Endverbraucher schwach, während die Nachfrage aus China nach der COVID-19-Ära die früheren Erwartungen des Marktes nicht erfüllte, sagte TIER und fügte hinzu, dass unter diesen Umständen die exportorientierten taiwanischen Hersteller weiterhin mit Lagerbestandsanpassungen konfrontiert waren und in Bezug auf ihre Geschäftstätigkeit vorsichtig wurden.
    Wirtschaftswissenschaftler: Taiwan muss "sehr hart arbeiten", um 2023 ein Wachstum von 2 % zu erreichen
    Taipei – 23. Mai 2023. Es wird eine Herausforderung für Taiwans Wirtschaft sein, im Jahr 2023 ein Wachstum von 2 Prozent zu erreichen, da die schwache globale Nachfrage Taiwans Exporte weiterhin belaste. Das sagte der Präsident des Taiwan Institute of Economic Research (TIER), Chang Chien-yi (張建一), auf einem Forum.
    Taiwan verzeichnet seit mehreren Monaten Rückgänge bei den Exporten und Exportaufträgen, sagte Chang auf einem Forum, das sich mit der asiatischen Wirtschaft befasste.
    Taiwans Exporte und Exportaufträge sind im April den achten Monat in Folge gesunken, und zwar um 13,3 Prozent bzw. 18,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
    Im Februar senkte Taiwans Statistikamt (DGBAS) seine Prognose für das taiwanische BIP-Wachstum im Jahr 2023 auf 2,12 Prozent gegenüber einer früheren Schätzung von 2,75 Prozent im November 2022. Dabei berief es sich auf schwächere Exporte.
    Chang sagte, der Hauptgrund für Taiwans jüngsten Exporteinbruch sei die anhaltende Inflation gewesen, die durch die Handelsspannungen zwischen den USA und China, die COVID-19-Pandemie und den russischen Krieg in der Ukraine ausgelöst wurde, was wiederum zu einer schwächeren globalen Nachfrage geführt habe.
    Der Rückgang der Exporte im April basiere aber auch auf einer hohen Vergleichsbasis im gleichen Zeitraum des Vorjahres, sagte Chang.....
    10 min
  • Taiwans Exporte fallen 8. Monat in Folge und andere BizNews
    Durchschnitt der regulären Reallöhne im ersten Quartal fällt so stark wie seit 7 Jahren nicht mehr
    Wie Taiwans Statistikamt vergangenen Woche mitteilte, sind die durchschnittlichen monatlichen Reallöhne und -gehälter in Taiwan im ersten Quartal des Jahres aufgrund der hohen Inflation und des wirtschaftlichen Abschwungs so stark gesunken wie seit sieben Jahren nicht mehr.
    Die Daten des Statistikamts zeigten, dass der durchschnittliche reguläre monatliche Reallohn in Taiwans Industrie- und Dienstleistungssektor für den Zeitraum von Januar bis März bei 41.596 NTD (1.355 USD) lag, 0,19 Prozent niedriger als im Vorjahr und der stärkste Rückgang seit 2016, als er um 0,26 Prozent sank.
    Taiwans Exporte fallen im April den 8. Monat in Folge
    Taiwans Exporte fielen im April den achten Monat in Folge und sanken um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, da die weltweite Nachfrage nach elektronischen Gütern und anderen Industrieprodukten schwach blieb, so das Finanzministerium (MOF). Die Auslandsverkäufe von elektronischen Bauteilen, die das Rückgrat des taiwanischen Exportmixes bilden, sanken im April den sechsten Monat in Folge und fielen um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so das MOF.
    Insgesamt fielen Taiwans Exporte im April um 13,3 Prozent auf 35,96 Mrd. USD, während die Importe um 20,2 Prozent auf 29,25 Mrd. USD zurückgingen, so dass ein Handelsüberschuss von 6,71 Mrd. USD verblieb, ein Plus von 39,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Daten des MOF zeigten.
    Taiwans Gogoro meldet NTD2,44 Mrd. Umsatz im ersten Quartal
    Der taiwanische Hersteller von Elektrorollern und Anbieter von Infrastruktur für den Batteriewechsel Gogoro hat am Donnerstag (12. Mai) seine Finanzergebnisse für das erste Quartal veröffentlicht.
    Gogoro meldete für das erste Quartal einen Umsatz von 2,44 Mrd. NTD, umgerechnet etwa 70 Mio. Euro, was einem Rückgang von 16 % gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Der Umsatz mit Hardware lag im ersten Quartal bei 1,45 Mrd. NTD, was einem Rückgang von 27,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
    Der Fahrzeugabsatz des Unternehmens schrumpfte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 17,3 %. Gogoro sagte, dass der Rückgang auf Verzögerungen bei der Ankündigung von Subventionen der Stadtregierung, auf den Anstieg der Verkäufe von gasbetriebenen Rollern und auf den Anstieg des Marktanteils von preiswerten und stromsparenden Elektrorollern zurückzuführen sei. Das Unternehmen stellte fest, dass es immer noch einen Marktanteil von 80,6 % im Segment der Elektroroller hält.
    Taiwans TSMC meldet April-Umsatz von 148 Mrd. NTD
    Der weltgrößte Auftragschiphersteller TSMC meldete für April einen Umsatz von rund 147,90 Mrd. NTD (4,81 Mrd. USD), was einem Rückgang von 14,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der April-Umsatz stieg um 1,7 % gegenüber dem März-Umsatz von 145,41 Mrd. NTD.
    Der Umsatz für die ersten vier Monate des Jahres belief sich auf 656,53 Mrd. NTD, was einem Rückgang von 1,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. TSMC hatte zuvor für das zweite Quartal einen Umsatz zwischen 15,2 und 16 Mrd. USD prognostiziert, was laut der taiwanischen Presseagentur CNA einem Rückgang von 6,7 % gegenüber dem Vorquartal entspricht.
    CNA zitierte Analysten, die sagten, dass der monatliche Umsatz von TSMC im Mai und Juni im Vergleich zum April leicht ansteigen könnte und zwischen 157,09 und 169,25 Milliarden NTD liegen könnte.
    McDonald's stellt 900 Vollzeitmitarbeiter ein
    Am vergangenen Sonntag und gestrigen Montag fanden in McDonald's-Restaurants in ganz Taiwan mehr als 2.000 Einstellungsveranstaltungen statt, die sich an Senioren und Personen mittleren Alters sowie an Personen richten, die wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen wollen, so das Unternehmen.
    Im Zuge dieser zweitägigen Einstellungskampagne will die weltgrößte Fastfood-Kette 900 Vollzeitmitarbeiter einstellen, darunter 600 Servicekräfte und 300 Führungskräfte.....
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