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By Ilon Huang,RtiSociety & CultureGovernment
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  • Infineon und Foxconn unterzeichnen Memorandum und andere BizNews
    Infineon und Foxconn unterzeichnen Zusammenarbeits-Memorandum
    Das deutsche Unternehmen Infineon Technologies AG, ein weltweit führender Anbieter von Halbleitern für die Automobilindustrie, und das taiwanische Unternehmen Foxconn, der weltweit größte Technologiehersteller und -dienstleister, wollen langfristig zusammenarbeiten. Wie das deutsche Wirtschaftsbüro Taipei meldet, haben die beiden Unternahmen vergangene Woche ein Memorandum zur Zusammenarbeit im Bereich der Elektrofahrzeuge unterzeichnet. Man wolle gemeinsam an der Entwicklung von Elektrofahrzeugen mit hoher Energieeffizienz und fortschrittlichen intelligenten Funktionen arbeiten.
    Gemäß dieser Vereinbarung werden sich beide Parteien auf die Einführung der Siliziumkarbid (SiC)-Technologie in Hochleistungsanwendungen von Elektrofahrzeugen konzentrieren, wie z.B.: Traktionswechselrichter (Traction Inverters), Onboard-Ladegeräte (Onboard Chargers, OBC) und Gleichstromwandler (DC-DC Converter), etc. Infineon nutzt sein Fachwissen in den Bereichen Automobilsysteme, Automobiltechnologie und Siliziumkarbid-Ressourcen, um sich mit Foxconns Fachwissen in Elektronikdesign und -fertigung sowie seiner Fähigkeit zur Integration auf Systemebene zu verbinden und eine Lösung mit besserer Leistung und höherer Effizienz zu schaffen.
    Darüber hinaus planen die beiden Unternehmen, ihre Zusammenarbeit durch den gemeinsamen Aufbau eines Systems Application Center in Taiwan weiter auszubauen. Das Zentrum wird sich mit der Optimierung von Automobilanwendungen befassen, einschließlich intelligenter Cockpit-Anwendungen, fortschrittlicher Assistenzsysteme und Anwendungen für das autonome Fahren, sowie mit der Zusammenarbeit bei Elektrofahrzeuganwendungen wie Batteriemanagementsystemen (BMS) und Traktionsumrichtern.
    "Die Automobilindustrie entwickelt sich weiter", sagte Peter Schiefer, President des Infineon-Geschäftsbereichs Automotive Electronics. "Mit dem rasanten Wachstum des Marktes für Elektrofahrzeuge und der steigenden Nachfrage nach mehr Reichweite und Leistung muss die Entwicklung von Elektrofahrzeugen ständig weiterentwickelt werden. Das Engagement und die Leidenschaft von Infineon für technologische Innovationen und Null-Qualitätsfehler machen uns zum besten Partner für unsere Kunden. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Foxconn Technology Group ein neues Kapitel in der Entwicklung von Elektrofahrzeugen aufzuschlagen."
    "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Infineon und sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam die wettbewerbsfähigsten Lösungen für Elektrofahrzeuge für unsere Kunden entwickeln können, die sich durch eine optimierte Architektur, Produktleistung, Kosteneffizienz und hohe Systemintegration auszeichnen", sagte Guan Run, Chief of EV Strategy der Foxconn Technology Group.
    Die Partnerschaft umfasst Infineons breites Portfolio an Automotive-Produkten, darunter Sensoren, Mikrocontroller, Leistungshalbleiter, anwendungsspezifische Hochleistungsspeicher, Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI) und Sicherheitslösungen. Infineon und Foxconn werden das Automotive Systems Application Center voraussichtlich noch in diesem Jahr eröffnen.
    Acer Group verpflichtet sich zu Netto-Null-Emissionen bis 2050
    Acer Inc. hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen und hat seine Netto-Null-Strategie bekannt gegeben, die neun Richtungen in den drei Hauptbereichen Betrieb, Produkte und Dienstleistungen sowie Wertschöpfungskette umfasst. Die neun Strategien sind: Minimierung des Energieverbrauchs, Nutzung erneuerbarer Energien, Kohlenstoffabbau und -kompensation, kohlenstoffarme Produkte und Dienstleistungen, Auswahl nachhaltiger Materialien, intelligente, zirkuläre und erneuerbare Anwendungen, Verpflichtung zu Kohlenstoffreduktionszielen, umweltfreundlicher Produktion und Logistik sowie Verwirklichung kohlenstoffarmer und zirkulärer Wirtschaftssysteme, um den gesamten Kohlenstoff-Fußabdruck zu reduzieren.
    5 min
  • Taiwan und EU halten Handels- und Investitionsdialog und andere BizNews
    Taiwan und EU halten zweite Runde des Handels- und Investitionsdialogs ab
    Taiwan und die Europäische Union haben am 28. April ihre zweite Runde des Handels- und Investitionsdialogs (TID) abgehalten. Dabei wurden vorrangige Sektoren erörtert, von Offshore-Windparks und landwirtschaftlichen Lebensmitteln bis hin zu Maßnahmen zur digitalen Handelserleichterung und sicherheitsrelevanten Aspekten von Handel und Investitionen.
    Während des virtuellen Gesprächs erörterten beide Seiten auch ihre jeweiligen Initiativen für einen grünen Übergang, Kohlenstoffpreise und handelsbezogene Klimamaßnahmen, so die Generaldirektion Handel der EU (GD Handel) in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus vereinbarten beide Seiten, Expertengespräche über digitale Handelserleichterungen wie elektronische Rechnungsstellung und elektronische Signaturen zu führen, um die Transaktionskosten zu senken und die wirtschaftliche Effizienz sowohl für die EU als auch für die taiwanischen Unternehmen zu steigern, so die Generaldirektion Handel der EU.
    Die Generaldirektion Handel der EU erklärte, beide Seiten begrüßten den technischen Austausch, der seit der ersten TID im vergangenen Jahr zu den Themen Halbleiter, Forschung und Innovation, Screening ausländischer Direktinvestitionen und Ausfuhrkontrollen stattgefunden hat, und vereinbarten, ihr Engagement in all diesen Bereichen fortzusetzen.
    TSMC in Dresden?
    Der taiwanische Halbleiterhersteller TSMC plant, bis zu 11 Milliarden US-Dollar in eine Chipfabrik in Sachsen, Deutschland, zu investieren. Dies berichtete Bloomberg gestern. Das Projekt sieht vor, dass sich TSMC mit dem niederländischen Chiphersteller NXP Semiconductors, der Robert Bosch GmbH und der Infineon Technologies AG zusammenschließt, um eine Fabrik zur Herstellung von 28-nm-Chips zu bauen, teilte Bloomberg mit. Das Unternehmen wird staatliche Subventionen und ein Budget von mindestens 7,76 Milliarden US-Dollar beinhalten, mit Gesamtinvestitionen von fast 11 Milliarden US-Dollar.
    Eine endgültige Entscheidung, ob das Projekt wirklich umgesetzt wird, sei jedoch noch nicht getroffen worden. Dies sagte TSMC-Sprecherin Nina Kao (高孟華), ohne weiter ins Detail zu gehen. NXP, Bosch, Infineon und das deutsche Wirtschaftsministerium lehnten es unterdessen ab, sich zu den Plänen zu äußern.
    Allerdings befeuerten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am 2. Mai in Dresden die Gerüchte, bald werde TSMC eine Chipfabrik in der sächsischen Landeshauptstadt bauen. „Bei meinen Gesprächen mit internationalen Investoren habe ich den Eindruck gewonnen, dass dies hier nicht die letzte Investition im Silicon Saxony war“, sagte der Kanzler, bevor er mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) und weiteren Ehrengästen symbolisch einen Spaten für die nächste, fünf Milliarden Euro teure Infineon-Fabrik in Dresden präsentierte. Ähnlich äußerte sich kurz darauf Kretschmer. Beide nannten TSMC zwar nicht expressis verbis, für Insider schien aber klar zu sein, wovon sie sprachen.
    Um Subventionen der deutschen Regierung zu erhalten, müsste die neue Chipfabrik zunächst von der Europäischen Kommission genehmigt werden. Wenn das Projekt realisiert wird, wäre die neue Fabrik die erste TSMC-Fabrik in Europa. TSMC erweitert derzeit seine internationale Präsenz mit im Bau befindlichen Fabriken in den USA und Japan.
    Erster Spatenstich für Industriepark in Kaohsiung mit 2.400 Arbeitsplätzen
    Ende April wurde im südtaiwanischen Kaohsiung der erste Spatenstich für ein neues Industrieparkprojekt gesetzt, das nach seiner Fertigstellung im Jahr 2026 nach Angaben des Wirtschaftsministeriums 2.400 Arbeitsplätze schaffen wird.
    Der Industriepark BeiGao im Bezirk Gangshan im Norden Kaohsiungs wird nach Angaben des Wirtschaftsministeriums eine Gesamtfläche von 42,87 Hektar haben.....
    6 min
  • Foxconn will 800 Euro in Kaohsiung investieren und andere BizNews
    Foxconn will 800 Euro in technische Projekte in Kaohsiung investieren
    Foxconn plant, in den nächsten drei Jahren 25 Mrd. NT$ (821,13 Mio. US$) in Kaohsiung zu investieren, teilten das Unternehmen und die Stadtverwaltung Kaohsiung mit.
    Foxconn, der weltgrößte Auftragshersteller von Elektronikprodukten und der wichtigste iPhone-Assemblierer von Apple Inc., plant, das südtaiwanesische Servicezentrum des Unternehmens sowie ein internationales Forschungs- und Ausbildungszentrum in der Asia New Bay Area der Stadt zu errichten, heißt es in der Erklärung.
    Foxconn wird außerdem mit Kaohsiung zusammenarbeiten, um einen umfassenden Plan für intelligente Städte zu entwickeln, der auf der Smart-City-Plattform des Unternehmens, CityGPT, basieren soll, so das Unternehmen in einer separaten Erklärung.
    Die auf drei Jahre angelegte Investition in Höhe von 25 Milliarden NT$ soll 2.000 Arbeitsplätze schaffen, so das Unternehmen.
    Nach Angaben der Regierung von Kaohsiung erreichten die Investitionen in der Asia New Bay Area Ende letzten Jahres etwa 15,4 Mrd. NT$ und generierten einen Produktionswert von 32,7 Mrd. NT$.
    Produktionswert der taiwanischen IPC-Industrie wächst 2022 um 45%
    Der Produktionswert der taiwanischen Industrie-PC-Industrie (IPC) steigt im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 45,3 % auf 50,1 Mrd. NT$ (1,64 Mrd. US$), angekurbelt durch die starke Nachfrage nach industriellen IoT-, Gesundheits-, Einzelhandels- und anderen mit der digitalen Transformation verbundenen Anwendungen, so das Wirtschaftsministerium (MOEA).
    Taiwans IPC-Unternehmen, wie die lokalen reinen Foundries, Server-Assemblierer und Hersteller von Netzwerkgeräten, haben sich traditionell als Vertragsfertigungspartner von internationalen Markenanbietern gesehen, um Vertrauen und Aufträge zu erhalten, so das MOEA.
    In Taiwan ansässige Unternehmen bieten Industriecomputer an, die vor allem in industriellen Automatisierungsanlagen und Produkten wie Verkaufsstellen (POS), Kiosken und Geldautomaten zum Einsatz kommen, und haben in den letzten Jahren ihr Angebot um Geräte für das Gesundheitswesen erweitert. Die in Taiwan ansässigen IPC-Firmen tragen laut MOEA auch erheblich zur Entwicklung des IIoT bei.
    Taiwans Industriecomputerindustrie trägt nun jährlich mehr als 30 Milliarden NT$ zur gesamten Computerindustrie des Landes bei, was auf die wachsende Popularität der industriellen Automatisierung zurückzuführen ist, so MOEA.
    IPCs machten 2015 50 % des gesamten Produktionswerts der taiwanesischen Computerindustrie aus, aber dieser Prozentsatz geht zurück, da immer mehr Serverhersteller ihre Produktion ins Land zurückholen. Im Jahr 2022 wird der Prozentsatz nach Angaben des MOEA auf 15,6 % sinken.
    ZwickRoell arbeitet mit dem Entwicklungszentrum der Kunststoffindustrie zusammen, um ein Kooperationslabor für Verbundwerkstofftechnologie einzurichten
    ZwickRoell Pte. Ltd. Taiwan Branch, eine Tochtergesellschaft von ZwickRoell Singapur, hat in Zusammenarbeit mit dem Plastics Industry Development Center (PIDC) das Asia-Pacific Composite Technology Co-operation Laboratory eingerichtet. Das Labor soll im Jahr 2023 betriebsbereit sein und ist mit einer aus Deutschland importierten, modernen 250kN Verbundwerkstoff-Prüfmaschine ausgestattet. Das Labor soll die notwendigen Prüfkapazitäten für die taiwanesische Verbundwerkstoffindustrie bereitstellen, einschließlich der Entwicklung von Elektrofahrzeugen, Windkraftanlagen und Luft- und Raumfahrttechnologien. Die Prüfmaschinen von ZwickRoell sind für ihre Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Rückverfolgbarkeit in verschiedenen Branchen bekannt. Die Vision des Labors ist es, eine international anerkannte Organisation für kunststofftechnische Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen zu werden, die den lokalen Kunststoffherstellern hilft, ihre Produktionsprozesse zu verbessern und neue Produkte zu entwickeln.
    Taiwans verarbeitendes Gewerbe erreicht im 4. Quartal ein Rekordhoch bei den Sachanlageinvestitionen....
    6 min
  • Etwa 900 Mio. Euro für neue Hochgeschwindigkeitszüge und andere BizNews
    THSRC-Vorstand bewilligt 28,5 Mrd. NT$ für neue Züge
    Der Verwaltungsrat der Taiwan High Speed Rail Corp (THSRC) hat am Mittwoch einen Beschluss gefasst, der die Geschäftsführung ermächtigt, rund 28,5 Mrd. NT$, umgerechnet etwa 900 Mio Euro, für die Beschaffung von 12 Hochgeschwindigkeitszügen der nächsten Generation vom Hitachi Toshiba Supreme Consortium (HTSC) auszugeben.
    Die Beschaffung neuer Züge wurde seit 2019 geplant, nachdem verschiedene Faktoren berücksichtigt wurden, vom Wachstum des Verkehrsaufkommens über die Kapazität zur Wartung und Reparatur von Zügen bis hin zur Flexibilität beim Einsatz der Züge und der Auslastung der Züge an Wochentagen, Wochenenden und Feiertagen, so THSRC.
    Das Geschäft wurde erst abgeschlossen, nachdem das Unternehmen im März letzten Jahres zum dritten Mal eine öffentliche Ausschreibung für die Beschaffung durchgeführt hatte, hieß es.
    Die Züge der Taiwan High Speed Rail stehen am 3. Februar in einem Rangierbahnhof.
    Foto mit freundlicher Genehmigung von Taiwan High Speed Rail Corp via CNA
    Die ersten beiden Ausschreibungen waren gescheitert, da die von den japanischen Herstellern angebotenen Preise weit über den Marktpreisen lagen, so das Unternehmen.
    Der Vorstand stimmte am Mittwoch dafür, den Auftrag an HTSC zu vergeben, nachdem das Management des Unternehmens die von den Auftragnehmern vorbereiteten Ausschreibungsunterlagen geprüft und mehrere Verhandlungsrunden mit Unternehmen geführt hatte, die ein vorrangiges Verhandlungsrecht haben, so THSRC.
    Die Hochgeschwindigkeitszüge der nächsten Generation, die dem Shinkansen-System N700S nachempfunden sind, sollen ein stromlinienförmigeres und energiesparenderes Design aufweisen als die derzeitigen 700T-Züge.
    Die neue Generation der Hochgeschwindigkeitszüge sei stromlinienförmiger und energiesparender als die derzeitigen 700T-Züge, so das Unternehmen.
    Jeder Sitz im neuen Zug werde mit einer 110-Volt-Steckdose ausgestattet sein, und jeder Waggon werde über ein LCD-Display zur Anzeige von Informationen, doppelstöckige Gepäckablagen und andere Ausrüstungen verfügen.
    Die Vereinbarung zwischen THSRC und HTSC sieht vor, dass der Auftragnehmer 42 Monate nach Produktionsbeginn mit der Auslieferung der neuen Züge an Taiwan beginnen muss, so der Bahnbetreiber, der hinzufügte, dass die erste Garnitur 50 Monate nach Projektbeginn in Betrieb genommen werden soll.
    Lokale Medien berichteten, die ersten beiden Ausschreibungen seien gescheitert, weil japanische Unternehmen Angebote in Höhe von 5 Mrd. NT$ pro Hochgeschwindigkeitszug abgegeben hätten.
    Das Geschäft wurde abgeschlossen, nachdem der Preis auf 2,3 Mrd. NT$ halbiert worden war, so die Berichte.
    Im vergangenen Jahr hatte der Vorsitzende des Konsultativrates des japanisch-chinesischen Parlaments, Keiji Furuya, bei einem Treffen mit Staatspräsident Tsai Ing-wen (蔡英) die Frage der Beschaffung neuer Zugwagen aus Japan durch die THSRC angesprochen.
    Das Hochgeschwindigkeitsbahnsystem "ist ein Symbol für die solide Freundschaft zwischen Taiwan und Japan, für die die beiden Länder zusammenarbeiten müssen", sagte Furuya.
    Die Zahl der in China arbeitenden Taiwaner ist seit 2014 stetig gesunken
    Die Zahl der Taiwaner, die in China arbeiten, ist im Jahr 2021 das achte Jahr in Folge gesunken, so ein kürzlich veröffentlichter Regierungsbericht.
    Nach Angaben des Statistikamtes (DGBAS) arbeiteten im Jahr 2021 163.000 Taiwaner in China, was 51,1 Prozent der 319.000 Taiwaner entspricht, die in diesem Jahr im Ausland arbeiteten.
    Die Zahl von 163.000 entspricht sowohl einem Rückgang von 76.000 Personen (19,2 Prozent) gegenüber 2019 als auch von 261.000 Personen (61,6 Prozent) gegenüber 2011, so der DGBAS.
    Im Vergleich dazu ist die Zahl der Taiwaner, die in Südostasien arbeiten, von 2017 bis 2019 stetig gestiegen.
    Chiou Jiunn-rong (邱俊榮), ein Wirtschaftsprofessor an der Nationalen Zentraluniversität, sagte gegenüber CNA, dass viele taiwanische Geschäftsleute, die ursprünglich in China ansässig waren,....
    6 min
  • Roy Ngerng: Ungelöste soziale Fragen mögliche Gründe für Wahlschlappe der DPP
    Heute geht es im Gespräch mit Forscher und Aktivist Roy Ngerng über den Mindestlohn und soziale Fragen in Taiwan.
    Roy Ngerng war zu Gast bei RTIs Englisch Redaktion.
    Im zweiten und letzten Teil des Gespräches spricht Ngerng über die Schlappe der DPP bei den letzten Lokalwahlen und wie diese mit dem niedrigen Mindestlohn und anderen möglichen ungelösten sozialen Fragen zusammenhängt.
    10 min
  • Mögliche Gesetzesänderung zum besseren Schutz lokaler Pflanzensorten und andere BizNews
    Mögliche Gesetzesänderung zum besseren Schutz lokaler Pflanzensorten
    Das Kabinett hat einen Gesetzentwurf gebilligt, der eine Höchststrafe von drei Jahren Gefängnis für Personen vorsieht, die bestimmte einheimische Sorten von Pflanzen- und Obstsämlingen und -samen oder deren Derivate illegal exportieren, sagte ein Landwirtschaftsbeamter am Mittwoch.
    Die Gesetzesvorlage wurde vom stellvertretenden Landwirtschaftsminister Chen Junne-jih (陳駿季) erwähnt, als er von CNA zu Berichten befragt wurde, wonach Taiwans neue Mango-Ananas-Sorte Tainung Nr. 23 gestohlen worden sei und nun von China angebaut werde.
    Chen sagte, die vom Kabinett am 16. März verabschiedete Änderung des Gesetzes über Pflanzensorten und Pflanzensaatgut ziele darauf ab, Taiwans hochwertige Kulturpflanzen und Gemüsearten im Lande zu halten.
    Taiwans Pflanzensorten würden weiterhin von China für den Anbau, die Produktion und den Verkauf erworben, was Taiwans Exportchancen beeinträchtige.
    Die vorgeschlagene Änderung, die noch vom Legislativ-Yuan gebilligt werden muss, um Gesetz zu werden, sieht vor, dass Personen, die mit identifizierten Setzlingen, deren Derivaten oder verwandten Produkten handeln, mit einer Höchststrafe von drei Jahren Gefängnis oder einer Geldstrafe von 600.000 bis 3 Millionen NT$ (19.675 bis 98.377 US$) oder beidem belegt werden können.
    Der Schutz landwirtschaftlicher Sorten, die in Taiwan entwickelt wurden, erlangte kürzlich erneut Aufmerksamkeit, nachdem entdeckt wurde, dass die Mango-Ananas-Sorte Tainung Nr. 23, deren Entwicklung viele Jahre gedauert hat, in China angebaut wird.
    Chen sagte, es sei schwierig herauszufinden, wie die neue Sorte nach China gelangt sei, da sie mit Knospen aus den Kronen der Ananas gepflanzt werden könne.
    Die Ananas mit Mangogeschmack erhielt 2018 die Sortenrechte und nur vier Setzlingsunternehmen und drei landwirtschaftliche Haushalte sind seit 2020 zum Anbau berechtigt, wobei derzeit etwa 20 Hektar in Taiwan angebaut werden, sagte Chen.
    Für den Anbau in Übersee sei keine Genehmigung erteilt worden, merkte er an.
    Da Taiwan seine Sortenrechte für Tainung Nr. 23 registriert hat, kann China die Ananas nicht nach Japan exportieren, sondern sie nur im Inland anbauen und verkaufen, so Chen.
    China hatte sich bereits zuvor an Pflanzenfälschungen beteiligt und Anfang 2021 die Einfuhr von Ananas aus Taiwan verboten, darunter auch die Ananas der Sorte Tainung Nr. 17 "Goldener Diamant", die China im eigenen Land illegal angebaut hatte, so Chen.
    Taiwanischer Schuhhersteller plant Fabrik in Indien
    Das taiwanische Unternehmen Hong Fu, der zweitgrößte Schuhhersteller der Welt, plant eine Fabrik im indischen Bundesstaat Tamil Nadu zu errichten und 20.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Das berichtete Taiwans Presseagentur CNA.
    Die staatliche Behörde Guidance Tamil Nadu habe mitgeteilt, dass Hong Fu und Florence Shoes eine Landzuteilung von 130 Hektar erhalten hätten, so CNA. Der Gründer von Hong Fu, Chang Tsung-yuan (張聰淵), einer der reichsten Wirtschaftsführer Taiwans, nahm an der Unterzeichnungszeremonie teil.
    Das Unternehmen stellt in Fabriken auf der ganzen Welt Sportschuhe für große globale Marken wie Nike, Puma, Vans und Converse her. Das jüngste Projekt begann mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen Hong Fu und der Regierung des Bundesstaates Tamil Nadu im April 2022.
    Die Investitionen dürften sich über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren auf insgesamt 10 Mrd. Rupien, umgerechnet etwa 112 Mio Euro belaufen, 20.000 Arbeitsplätze schaffen, darunter 2.650 indirekte, berichtete der indische Financial Express, um anzufügen, dass dies die Exporte des Bundesstaates ankurbeln sollen.
    Indien ist eines von 18 Ländern in Süd- und Südostasien, die Taiwan als Zielländer für seine neue Südpolitik zur Intensivierung von Handel, Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Bildung ausgewählt hat.
    DEKRA stärkt Cybersecurity-Geschäft....
    6 min
  • Digitalministerium nimmt am Sydney Dialogue teil und andere BizNews
    Taiwans Digitalministerium nimmt am Sydney Dialogue teil
    Taiwans Digitalministerium (MODA) nahm in der vergangenen Woche am Sydney Dialogue in Australien teil. Dort legten Taiwans Vertreter Taiwans Erfahrungen im Umgang mit den immer größer werdenden Bedrohungen der Cybersicherheit und der Stärkung der Demokratie dar.
    Nach der eröffnenden Grundsatzrede des australischen Vize-Premierministers und Verteidigungsministers Richard Marles beschrieb Herming Chiueh, stellvertretender Minister für das Verteidigungsministerium, wie Taiwan die neuesten Techniken eingesetzt hat, um die Cybersicherheit seiner Datenbanken und Online-Aktivitäten zu verbessern.
    Chiueh sagte, die Taiwaner begrüßten die neuesten Technologien und hätten gleichzeitig einen hohen Grad an Reife bei der Achtung der Menschenrechte erreicht.
    Das Digitalministerium erklärte, dass seine Teilnahme an der Konferenz in Sydney zusammen mit Vertretern von einem Dutzend anderer Länder, darunter die Vereinigten Staaten, Japan, Frankreich, Deutschland, Südkorea und Singapur, die Verbindungen Taiwans mit der Welt im Bereich der digitalen Entwicklung und Transformation verbessern werde.
    Taiwan wirbt um ausländische Absolventen, um die Talentlücke in der Halbleiterindustrie zu schließen
    Unternehmen in Taiwan werden nun in der Lage sein, ausländische Absolventen der 500 besten Universitäten der Welt direkt anzuwerben. Dies ist Teil der Pläne zur Behebung des Talentmangels in der Halbleiterindustrie, gab Wirtschaftsministerin Wang Mei-hua Anfang April.
    Wang machte diese Bemerkung in einem Fernsehinterview und bezog sich dabei auf eine Änderung des Gesetzes über die Anwerbung und Beschäftigung ausländischer Fachkräfte aus dem Jahr 2021, die es ermöglicht, frisch gebackene Bachelor-Absolventen der 500 besten Universitäten der Welt, wie sie vom Bildungsministerium eingestuft werden, einzustellen.
    Vor der Änderung benötigten die meisten Hochschulabsolventen entweder einen Master-Abschluss oder zwei Jahre einschlägige Berufserfahrung, um in Taiwan arbeiten zu können.
    Taiwans Foxconn liefert Monarch-Elektrotraktor in die USA
    Der weltgrößte Elektronik-Auftragsfertiger, der vor allem für die Herstellung von Apple-Produkten wie dem iPhone und dem iPad bekannt ist, widmet sich nun auch der Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen.
    Zu den neuen Produkten gehört der MK-V des kalifornischen Unternehmens Monarch Tractor, der als "fahrer-optionales" und "datengesteuertes" vollelektrisches Fahrzeug für den Einsatz in der Landwirtschaft beschrieben wird, berichtet die Liberty Times.
    Das System des Traktors zwingt ihn, seine Fahrt zu stoppen, wenn sich eine Person in einem Umkreis von einem Meter nähert, und der Motor schaltet sich ab, wenn sich eine Person auf einen Meter nähert. Laut Monarch wird mit dem Fahrzeug eine Reihe von Problemen angegangen, die vom Klimawandel bis zum Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft reichen.
    Covestro bietet TPU in GMP-Qualität im asiatisch-pazifischen Raum an
    Der deutsche Werkstoffhersteller Covestro kann nun auch im asiatisch-pazifischen Raum Werkstoffe anbieten, die den strengen Standards der "Good Manufacturing Practice" entsprechen. Das berichtet das deutsche Wirtschaftsbüro Taipei in einer Pressemeldung der vergangenen Woche. An seinem Standort in Changhua, Taiwan, werde das Unternehmen Desmopan® GMP produzieren, eine Reihe von thermoplastischen Polyurethanen (TPU), die die hohen Anforderungen für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt erfüllen, wie z. B. Förderbänder, Lebensmittelbehälter, Trinkwassergeräte sowie Spielzeug und Anwendungen in der Kieferorthopädie und im Gesundheitswesen.
    "Wir freuen uns, dass wir an unserem Standort in Changhua alle strengen GMP-Anforderungen erfüllen können. Dadurch können wir unser Produktportfolio erweitern und unsere Desmopan® GMP-Produktpalette auch unseren Kunden im asiatisch-pazifischen Raum anbieten", sagte Dr. Andrea Maier-Richter, Leiterin des TPU-Bereichs bei Covestro.....
    6 min
  • Taipei Cycle Show und andere BizNews
    Erste Taipei Cycle Show nach Pandemie
    Vom 22. bis 25. März fand die alljährliche Fahrradmesse Taipei Cycle statt mit mehr als 1.000 ausstellenden Unternehmen und über 20.000 Besucherinnen und Besucher. Zum ersten Mal seit der Covid-Pandemie kamen internationale Vertreterinnen und Vertreter nach Taipeh. Auch zahlreiche große Marken – internationale aber auch heimische wie Giant oder Merida – gehörten zu den teilnehmenden Unternehmen. Auch Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen ließ sich einen Besucht am Eröffnungstag nicht nehmen.
    Laut dem Fahrradmagazin SAZ Bike standen dabei vor allem Themen wie die globalen Lieferketten, die aktuelle Wirtschaftssituation, die Digitalisierung der Fahrradbranche sowie das Thema Nachhaltigkeit Vordergrund.
    Wie SAZ weiterschreibt, fiel das überwiegende Feedback der Firmen trotz der derzeit branchenweit verhaltenen Geschäftsaussichten positiv aus.: Nach der langen pandemiebedingten Auszeit war ein Treffen der Industrie in Ostasien dringend notwendig, um Kontakte zu vertiefen und für die Zukunft zu planen. Der überwiegende Teil der Teilnehmenden kämpfe zwar mit vollen Lagern und Absatzproblemen, gleichzeitig erwarte man eine Besserung der Situation in 2024.
    Das Thema Nachhaltigkeit stand bei der Taipei Cycle Show besonders groß im Mittelpunkt. Auf der Messe fanden mehrere Foren zu diesem Thema statt, das Echo dieser Foren war, dass die Fahrradindustrie als Ganzes ihre Lieferkette und ihre Produktionsprozesse anpassen müsse, um maximale Umweltvorteile zu erzielen.
    Fahrradfans die aus zeitlichen oder geographischen Gründen die Taipei Cycle nicht besuchen konnten, können die Taipei Cycle Show 2023 noch bis zum 7. April Online verfolgen. Und zwar auf der Digitalgo-Website des Veranstalters, Taiwans Außenhandelsrat (Taitra) zu sehen. 2024 kann man die Messe dann vom 6. bis 9. März in der die Nangang Messehall live erleben.
    MOL: Junge Arbeitnehmer in Taiwan verdienen 1.120 US-Dollar pro Monat
    Junge Arbeitnehmer in Taiwan verdienten im Jahr 2022 einen durchschnittlichen Monatslohn von 34.019 NT$ (1.120 US$). Das ergab eine Umfrage des Arbeitsministeriums. Gleichzeitig plane aber ein Drittel von ihnen, den Arbeitsplatz zu wechseln, weil sie mit ihrem Gehalt und den Sozialleistungen unzufrieden waren,.
    Der Durchschnittslohn von 34.019 NT$ bedeutet ein Anstieg um 5,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020 und um 24 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2012, so die Umfrage. Befragt wurden Erwerbstätige zwischen 15 und 29 Jahren.
    Mit Ausnahme der studentischen Teilzeitbeschäftigten verdienten junge Arbeitnehmer ohne Studium einen durchschnittlichen Monatslohn von 34.918 NT$, aber ein Drittel von ihnen hoffte, den Arbeitsplatz zu wechseln, vor allem aufgrund von "Gehalt und Leistungen, die nicht den Erwartungen entsprechen" und "mangelnden Karriereaussichten", so die Umfrage.
    Etwa 65,3 Prozent der befragten jungen Arbeitnehmer, die keine Studenten sind, gaben an, dass sie an ihrem derzeitigen Arbeitsplatz zwei Gehaltserhöhungen erhalten haben, hauptsächlich wegen ihrer "guten Leistungen" und der "Unternehmenspolitik", so die Umfrage.
    Junge Arbeitnehmer, mit Ausnahme der studentischen Teilzeitbeschäftigten, gaben an, dass sie im Durchschnitt 2,1 Stellen hatten, nachdem sie im Alter von 21,4 Jahren ins Berufsleben eingetreten waren, wobei 42,6 % angaben, dass sie noch nie die Stelle gewechselt hatten. Etwa 3,2 Prozent gaben an, dass sie fünfmal den Arbeitsplatz gewechselt haben.
    Im Ausland arbeiten?
    Während 76,8 Prozent der jungen Arbeitnehmer in Taiwan nicht vorhatten, im Ausland zu arbeiten, gaben die übrigen 23,2 Prozent an, sie seien an einer Anstellung in den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien/Neuseeland, Europa und Nordostasien interessiert.
    Rund 23,5 Prozent der jungen weiblichen Arbeitnehmer bekundeten ihr Interesse an einer Arbeit im Ausland, etwas mehr als 22,7 Prozent der jungen männlichen Arbeitnehmer, wie die Umfrage ergab.....
    7 min
  • Starlux sponsort LA Clippers und andere BizNews
    TSMC prüft Machbarkeit einer deutschen Fabrik
    Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC) unterstrich, dass man derzeit die Machbarkeit einer Produktionsstätte in Europa untersuche. Der Chiphersteller reagierte damit auf einen taiwanischen Medienbericht, wonach er den Bau einer Fabrik in Dresden plane.
    Die chinesischsprachige Commercial Times berichtete Mitte März, dass das Unternehmen das deutsche Halbleiterzentrum Dresden für eine Fabrik ausgewählt habe. Dort solle die Produktion im Jahr 2025 beginnen. Dem Bericht zufolge würde die Investition in Deutschland die starke europäische Nachfrage nach TSMCs Spezialprozessen befriedigen und potenzielle geopolitische Hindernisse abmildern. Unter Berufung auf Quellen innerhalb der Lieferkette von TSMC heißt es in dem Bericht, dass die geplante Fabrik das umfassende Halbleiter-Ökosystem Dresdens nutzen und die Kunden in der EU besser bedienen würde.
    Große internationale Halbleiterunternehmen wie Infineon Technologies AG, Robert Bosch GmbH, GlobalFoundries Inc, X-Fab Silicon Foundries SE und NXP Semiconductors NV haben in Dresden Fabriken, während Halbleiterausrüster wie Applied Materials Inc, ASML Holding NV und Siltronic AG ebenfalls Produktionsstätten in der Stadt errichtet haben. TSMC baut Fabriken in Arizona zur Herstellung von Chips im 4-Nanometer- (nm) und 3-nm-Verfahren, wobei die Massenproduktion im nächsten Jahr beginnen soll. Außerdem baut TSMC ein Werk in Japan, in dem die 12nm-, 16nm- und 22nm-Prozesse des Unternehmens sowie die 28nm-Spezialtechnologie zum Einsatz kommen sollen. Die kommerzielle Produktion soll im nächsten Jahr beginnen.
    TSMC hatte Anfang März mitgeteilt, dass es bei der Auswahl von Standorten für neue Unternehmungen die Bedürfnisse der Kunden und die verfügbare staatliche Unterstützung berücksichtigt. TSMC erwäge den Bau einer Fabrik in Deutschland, um Chips zu entwickeln, die in der Automobilelektronik und bei Spezialprozessen zum Einsatz kommen. Außerdem werde auch eine zweite Fabrik in Japan diskutiert. Das Unternehmen prüfe die Pläne für ein deutsches Werk und hat noch keine Entscheidung getroffen, sagte TSMC-Sprecherin Nina Kao.
    Fluggesellschaft Starlux wird Sponsor der LA Clippers (NBA)
    Die taiwanische Fluggesellschaft Starlux hat einen mehrjährigen Sponsoringvertrag mit den Los Angeles Clippers aus der NBA bekannt gegeben.
    Die Nachricht über den Vertrag kommt Wochen vor der Aufnahme einer neuen Flugroute von Taipeh nach Los Angeles durch Starlux, deren Erstflug für den 26. April geplant ist. Am 16. März gab die Fluggesellschaft außerdem bekannt, dass sie ihr erstes US-Büro in Los Angeles eröffnen wird und mit den LA Clippers zusammenarbeitet, um als "offizieller internationaler Airline-Partner" zu fungieren. Die Vereinbarung wurde Berichten zufolge Mitte Februar getroffen, aber erst Mitte März der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Der CEO von Starlux, Glenn Chai, wurde in einer NBA-Pressemitteilung mit den Worten zitiert: "Mit Los Angeles als Partnerstadt von Taipeh und unserer Partnerschaft mit den L.A. Clippers ist die Stadt der Engel das perfekte Startziel unserer Fluggesellschaft in den USA", sagte Chai.
    Der Chief Global Partnerships Officer der LA Clippers, Scott Sonnenberg, lobte ebenfalls die neue Partnerschaft und hieß Starlux in der Clipper Nation willkommen. "Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit STARLUX Airlines, um die neue Flugroute nach Los Angeles zu feiern und gemeinsam neue Zielgruppen weltweit zu erreichen", so Sonnenberg. Gemäß der Sponsoring-Vereinbarung wird Starlux mit dem internationalen Team-Marketing-Programm der NBA zusammenarbeiten, um In-Arena-Aktivitäten und "Hospitality-Elemente" sowie "In-Flight-Branding, internationale Gewinnspiele" und andere Online- und persönliche Aktivitäten und Aktionen mit Clippers-Spielern und -Merchandise anzubieten.
    Ab dem 1. Juni werden auf den Starlux-Flügen zwischen Taipeh und Los Angeles Annehmlichkeiten mit der Marke Clippers angeboten.....
    6 min
  • CAL, EVA Air, StarLux: Umsatzanstieg im Februar und andere BizNews
    Taiwans Bruttonationaleinkommen übertrifft Südkorea zum ersten Mal seit 2002
    Taiwans Bruttonationaleinkommen (BNE) übertraf im Jahr 2022 zum ersten Mal seit 2002 das von Südkorea. Laut den Zahlen der Bank of Korea lag das Bruttonationaleinkommen Südkoreas im vergangenen Jahr bei 32.661 USD pro Kopf - ein Rückgang von 7,7 Prozent gegenüber 2021. Dieser Wert liegt 904 USD unter dem Wert, den Taiwans Statistikamt für 2022 veröffentlicht hat. Die Umkehrung kann hauptsächlich auf die unterschiedlichen Wechselkurse und Exportleistungen der beiden Länder zurückgeführt werden, so die Analysten.
    Als bedeutender Hersteller von Hightech-Chips haben Taiwans Schlüsselexporte elektronischer Komponenten die starke Wirtschaft des Landes in den letzten drei Jahren gestützt, nachdem Anfang 2020 die COVID-19-Krise ausgebrochen war, sagte Darson Chiu, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für internationale Angelegenheiten des Taiwan Institute of Economic Research. Taiwan war eine der wenigen Volkswirtschaften, die in den letzten drei Jahren positive Wachstumsraten verzeichneten, so Chiu. Im Gegensatz dazu verzeichnete Südkorea Defizite bei den Auslandslieferungen, die seine Wirtschaftsleistung im selben Zeitraum beeinträchtigten.
    Ein weiterer wichtiger Faktor war die Schwäche des südkoreanischen Won gegenüber dem US-Dollar, erklärte er. Im vergangenen Jahr verlor der taiwanische Dollar gegenüber dem US-Dollar 6,8 Prozent an Wert, während die koreanische Währung um 12,9 Prozent abwertete. Wang Jiann-chyuan, Vizepräsident des Chung-Hua Instituts für Wirtschaftsforschung, sagte, dass Taiwan aufgrund seines Nischenfokus inmitten des andauernden Handelskriegs zwischen den Vereinigten Staaten und China besser abschneidet als Südkorea. Der Handelskrieg zwischen den USA und China habe auch die Nachfrage nach einer breiten Palette von Hightech-Geräten angekurbelt. Das fördere Taiwans Produktion von Hightech-Produkten, so Wang. Im Vergleich zu Südkorea, das Unterhaltungselektronik herstellt, die mit der starken Konkurrenz aus China konfrontiert ist, hat Taiwan eine dominante Position bei der Herstellung von hochentwickelten Chips auf dem Weltmarkt.
    Taiwans TSMC erwägt weiterhin den Bau einer Fabrik in Europa
    Anfang März erklärte Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC), dass man immer noch über den Bau einer Fabrik in Europa nachdenke. Damit wies der Chiphersteller Berichte zurück, wonach er sein Augenmerk auf Singapur richten würde.
    Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass der weltgrößte Auftragsfertiger von Chips Deutschland als nächsten Produktionsstandort gewählt hatte, unter anderem wegen des großen Bedarfs der Automobilindustrie an Computerchips. Jüngste Medienberichte deuteten jedoch darauf hin, dass die Höhe der finanziellen Unterstützung durch die Europäische Union und die deutschen Behörden möglicherweise nicht ausreichen würde, um das Unternehmen zu einer Ansiedlung zu bewegen, berichtete CNA. Stattdessen sei Singapur bereit, Steuervergünstigungen und Subventionen für die Nutzung von Wasser und Strom anzubieten, was der Produktion von 12-Zoll-Wafern für Speicherchips zugute käme, hieß es in dem Bericht. Als Reaktion auf die Diskussionen in den Medien erklärte TSMC, dass das Unternehmen noch immer die Errichtung einer Fabrik für Automobilchips in Europa auf der Grundlage der Kundenbedürfnisse und des Umfangs der Unterstützung durch die Regierung prüfe. Darüber hinaus erwäge das Unternehmen auch den Bau einer zweiten Fabrik in Japan. Was andere Regionen und Länder betreffe, so schloss das Unternehmen zwar keine Möglichkeiten aus, doch gebe es derzeit keine konkreten Pläne für solche Fabriken.
    CAL, EVA Air, StarLux: Umsatzanstieg im Februar
    Taiwans drei internationale Fluggesellschaften China Airlines (CAL), EVA Airways und StarLux Airlines verzeichneten im Februar deutlich verbesserte Umsatzzahlen, da die Passagierzahlen nach der Lockerung der COVID-19-Grenzbeschränkungen weiter anstiegen.....
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