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Was man so alles mitnimmt in den Urlaub läppert sich mit der Zeit. Nicht nur an Anzahl sondern natürlich auch an Gewicht. Hier noch ein paar Flossen, da noch ein Stuhl mehr und dann kommt vielleicht noch die ein oder andere Wolldecke mit dazu. Einzeln betrachtet sind das natürlich immer nur so 0,5-1kg. Aber wie es so ist mit dem "mal hier mal da" Ruck zuck hat man 10,20 0der 30 Kilo zusammengesammelt. Und mit etwas Pech sind es dann genau die Kilo zu viel, welche man nicht haben darf. Zum richtigen beladen gibt es natürlich zig Tipps und herangehensweisen. Doch in manchen Punkten sind sich dann doch alle einig. Und eben auf diese gehe ich heir ein bisschen näher ein. Es sind sicherlich nicht alle Punkte die es so gibt. Aber wie so oft hilft einem der gesunde Menschenverstand auch hier gut weiter.
Allgemeines zum beladenDas Zugfahrzeug bietet meist eine höhere Zuladung als der Wohnwagen. Deshalb sollte man schwere Dinge wie das Vorzelt versuchen hier zu verstauen. Wieso? Nehmen wir mal an ihr habt eine Zuladung von 200kg, da kommt dann erst mal die ganze Grundausstattung rein. Das sind schon einige Kilo. Ein großes Vorzelt wiegt schon 45-50kg mit allem drum und dran. Das ist schon 1/4 der gesamten Zuladung nur durch das Vorzelt. Hat man nur 100kg Zuladung wäre hier schon die Hälfte weg und mit der Grundausstattung vermutlich bereits ausgereizt.
Korrektes beladen des Wohnwagen
Fahrt auf eine öffentliche LKW Waage und wiegt euren Wohnwagen / Wohnmobil komplett leer. Also alles raus, Gasflasche, Kabeltrommel, etc. Dann habt ihr euer echtes Leergewicht. Nicht allzu selten weicht das Gewicht dann doch von dem im Fahrzeugschein ab.
Stellt euch eine Personenwaage vor die Eingangstüre, wiegt euch und ihr habt euer "Tara" das ihr folgend immer abziehen müsst. Geht dann hin und wiegt alles was ihr in den Wohnwagens bzw. das Wohnmobil rein schleppt und schreibt es euch auf. Nicht aufrunden oder abrunden. Das genaue Gewicht was die Waage anzeigt. Denn auch 10x 0,3kg sind wieder 3kg. ;-)
So habt ihr unter Kontrolle was ihr an Gewicht reingetragen habt und man bekommt ein Gespür dafür was wie viel wiegt.
Ich bin sogar hingegangen und habe bei Wochenendtrips die Gasflasche vorher und nachher gewogen um mit der Zeit feststellen zu können wie viel Gas wir circa pro Tag benötigen. und darauf hin wandert nun oft die kleine 5kg Flasche in den Gaskasten, weil sie ausreicht
Umfrage
Ich habe eine kleine Umfrage erstellt. Diese dauert ca. 5 Minuten und ich wäre sehr froh wenn sich möglichst viele Podcast-Zuhörer daran beteiligen. Gebt mir bitte mal etwas Feedback. Wie gefällt euch der Podcast, was interessiert euch, kennt ihr wen der hier mal zum Interview rein soll, etc. Am besten nutzt ihr dazu die Umfrage. Ihr dürft mir aber auch gerne in die Kommentare schreiben
Link zur Umfrage: http://www.camperontour.de/umfrage
Egal ob es vor der Fahrt in den Urlaub, Weiterfahrt von einem Campingplatz zum anderen oder dann für die Rückreise ist. Bevor man los fährt gilt es doch nochmal so einiges zu prüfen. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um ein Wohnmobil, oder ein Gespann aus Auto und Wohnwagen, handelt. Die Unterschiede sind marginal.
Zugfahrzeug bzw. Fahrzeugteil des Wohnmobils
Abschließend die Parzelle nochmals kontrollieren das auch nichts mehr rum liegt wie Auffahrkeil, Heringe, Stromkabel, etc.
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Gerade im Sommer kommt es immer wieder zu heftigen (Hitze) Gewittern. Die größte Gefahr geht hier natürlich von den Blitzeinschlägen aus. Wie sicher ist man eigentlich in einem Wohnwagen bzw. Wohnmobil. Zunächst muss man eine Unterscheidung zwischen metallischem Aufbau und Kunststoff (GFK) Aufbau machen.
metallischer (Aluminium )Aufbau des Wohnwagen bzw. des Wohnmobils
Hier ist es so das die Aluminiumhülle dieselbe Wirkung hat wie die Stahlkarosserie eines Autos (= faradayscher Käfig). Jedoch gibt es trotzdem ein paar wichtige Details zu beachten.
Da gewöhnlicher Kunststoff den Strom nicht leitet, ja vielmehr isolierend wirkt, ist bei neuen Fahrzeugen sind entsprechende Blitzableiter bereits Werkseitig vorhanden. Somit kann der Strom des Blitzes über diese abgeleitet werden. Nachfragen lohnt sich aber trotzdem ob das so ist.
Bei alten Fahrzeugen sollte man schauen ob ein Blitzableiter nachträglich angebracht wurde und im Falle sachkundigen Rat holen.
Verhaltenshinweise im Allgemeinen
Viele Verhaltensregeln kennt man auch von zu Hause. Gerade auch was Elektrizität und Überspannung bei Blitzeinschlägen betrifft. Aber auch das man möglichst geschützt und entfernt von metallischen Gegenständen ist.
Hier noch ein paar einfach Beispiele die man dann als eine Art "Eselsbrücke " verwenden kann:
Umfrage
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Shownotes: http://www.camperontour.de/folge21
Da wir aus Deutschland (Südbaden) kommend von Ost nach West über die Vogesen angereist sind ist die Anreise durch die Berge zu bewältigen. Wir sind bis auf ca. 1200m hoch gefahren und dort oben dann über den Berg. Die Aussicht von dort oben ist fantastisch. Immer mal wieder gab es den ein oder anderen Wohnmobilstellplatz. Wer hier Rast machen möchte findet ein Plätzchen. Der Campingplatz "Caming le Ramberchamp" liegt auf etwa 700m. Somit mussten wir diese natürlich wieder von der Bergspitze aus hinunter fahren. Landschaftlich ist es toll zum fahren. Man fährt durch grüne Wälder, schöne Landschaften und bekommt eine TOP Aussicht. Bei der bergab Fahrt konnte man von oben den ein oder anderen See sehen. Insgesamt sind die Straßen recht kurvig, was nicht verwunderlich ist muss man doch von 200-300m auf über 1200m hoch und anschließend wieder auf ca. 700m runter.
Lage des 2* "Camping le Ramberchamp"
Der Platz liegt am Ortsausgang von Ramberchamp welcher zu Gerardmer gehört bzw. direkt daran angrenzt. Besonders hervorzuheben ist hier natürlich das der Campingplatz direkt am Seeufer liegt.
Der Platz 2* "Camping le Ramberchamp"
Wie bereits erwähnt liegt de Campingplatz direkt am Seeufer und bietet auch einen eigenen Zugang zum See. Keine Straße oder so die erst noch überquert werden muss. Die Parzellen sind unterschiedlich groß und durch Hecken, Sträucher, Bäume, kleine Zäune voneinander getrennt. Bei den meisten Stellplätzen handelt es sich um Wiesenplätze. Viele große Bäume bieten entsprechenden Schatten. Was wir gerade im Sommer empfehlen würden. Denn auf ca. 700m war es direkt morgens doch schon recht warm, wie wir schnell festgestellt hatten. Die Zufahrt zu den Parzellen ist wie so oft auf Campingplätzen nicht gerade eine mega breite Straße aber problemlos zu befahren. Außerdem sollte man auf jeden Fall Unterlegkeile mit dabei haben denn nicht immer wird es gelingen den Wohnwagen oder das Wohnmobil exakt gerade hinzustellen.
Der Platz bietet ein relativ zentral gelegenes und sauberes Sanitärgebäude in welchem alles untergebracht ist. Herren und Damen WC sowie die Duschen sind getrennt zugänglich. Für Frankreich eher ungewöhnlich, gab es doch Toilettenpapier auf den WCs.
Neben den den Geschirrspülbecken stehen noch zwei Waschmaschinen zur Verfügung. sogar ein Bügeleisen stand parat.
Strom wird pauschal abgerechnet und ist mit 4A abgesichert. Ein Schuko/CEE-Adapter* ist erforderlich. Wer keinen hat kann sich gegen ein Pfand von 25€ einen an der Rezeption ausleihen.
Wer WiFi benötigt muss mit dem TV-Raum vorlieb nehmen. Denn ein flächendeckendes WiFi-Netz über den Platz verteilt gibt es nicht. Der WiFi Zugang ist kostenpflichtig und kostet 0,50€/h. Alternativ kann man sich natürlich mit einem mobilen WLAN-Router* behelfen.
Die Rezeption befindet sich allerdings auf der anderen Straßenseite. Somit sind Parzellen, Spielplatz, Sanitärgebäude und Rezeption, Tischtennisplatten, Billiard-Golf (1,20€/ pro Person), Restaurant durch eine Straße getrennt. Des weiteren haben wir dort noch diverse Mobilheime gesehen, da sind wir aber nicht sicher ob die noch zum Campingplatz dazugehören.
Für Kinder
Auf dem Platz selbst gibt es einen kleinen Spielplatz direkt neben dem Sanitärgebäude. Dieser ist jedoch eher für kleinere Kinder geeignet. Für unsere war der schon beinahe zu klein.
Im angrenzenden Wald gibt es einen tollen Bachlauf der ideal ist für die Kinder um darin zu spielen oder auch eine kleine "Staumauer" zu bauen.
Durch das sehr flache Wasser am Ufer können hier die Kinder wunderbar im Wasser spielen. Auch die Badetemperatur war hier im Juni sehr angenehm so das die kleinen nicht sofort frieren.
Die Umgebung
In unmittelbarer Nähe befindet sich im angrenzenden Wald ein schöner Bachlauf in dem Kinder auch super spielen können. Man kann am Ufer entlang meist direkt am See entlang laufen. Der Weg ist großteils unbefestigt und führt über Stock und Stein. In die andere Richtung geht es nach Gerardmer. Hier sollte man ca. 20 Minuten zu Fuß einrechnen. In Gerardmer selbst gibt es dann auch alles mögliche an Einkaufsmöglichkeiten. Sei es Lidl, Intermache, Super-U oder wer Ersatzteile benötigt Mr. Bricolage.
Auch kann man eine Bootsrundfahrt machen und es gibt allerlei Wassersportgeräte auszuleihen rund um den See.
Insgesamt läd die Region sicherlich zu Wanderungen in den Vogesen ein.
Fazit
Da wir nur 3 Tage hier zu gast waren können wir natürlich kein so großes Fazit ziehen.
Der Platz hat uns sehr gut gefallen und wir werden sicherlich wieder einmal hier her kommen. Die Seelage und der direkte Zugang zum See mit seinem sehr flachen Wasser im Randbereich ist somit auch ideal für Kinder die noch nicht schwimmen können. Viele Große Bäume spenden Schatten und man sollte sich gerade im Sommer eine solche Parzelle aussuchen. Auch das wandern entlang des Sees hat den Kindern Spaß gemacht da es eben mehr ein krakseln und gehen über Stock und Stein war und eben kein 2m breiter, befestigter Wanderweg.
Als Familie mit zwei Kindern und Hund haben wir 27,50€/Nacht bezahlt.
Links
Campingplatz "Camping le Ramberchamp": http://www.camping-de-ramberchamp.com/de/
Lage auf google Maps: Kartenansicht
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Bei dem Thema Markise oder Vorzelt scheiden sich ja auch die Geister. Die einen schwören auf die Markise. Die anderen auf das Vorzelt. Wir besitzen beiden. Eine fest installierte FIAMA Caravanstore F45S - ich habe das fälschlicherweise als Omnistore in der folge genannt. Omnistore ist von Thule. Asche auf mein Haupt- und ein DWT Ganzjahresvorzelt. Somit haben wir den direkten Vergleich und können ein für uns persönliches Fazit ziehen bzw. die aus unserer Sicht gegebenen Vor und Nachteile aufzählen. Natürlich haben wir nur den Vergleich zwischen unserem normalen Vorzelt und der festen Markise. Es gibt natürlich auch noch Fieberglasgestänge-Vorzelte, Luft-Vorzelte, etc.pp.
Direkter Vergleich Markise vs. VorzeltMarkise (FIAMMA Caravanstore F45S) Vorzelt (DWT Ganzjahresvorzelt) Aufbau sehr schnell aufgebaut. Raus drehen, Füße runter, fertig. Aufbau je nach Größe lang. Muss eingefädelt werden. Gestänge muss eingebaut werden Gewicht Bei Fester Kassettenmarkise immer festes Gewicht am Wohnwagen je nach Größe hohes Gewicht. Dafür aber nicht immer dabei sondern nur wenn nötig. Stabilität Kann mit Sturmbändern zusätzlich gesichert werden. Deutlich windanfälliger. Auch aufgrund der beweglichen Gelenke Deutlich stabiler da fest zusammengestecktes Gestänge. Bei verwendung von Stahlrohren nochmals stabiler. Durch Heringe und Sturmbänder nochmals fester Sonstiges Kann mittels Markisen-Vorzelt Elementen zum "Vorzelt" umgebaut werden. Jedoch deutlich kleiner und nicht so dicht wie ein richtiges Vorzelt. Bei einem kompletten Zelt welches über die Gesamtlänge geht, hoher Raumgewinn.
Da wir an unserem Wohnwagen nun die fest installierte Markise haben ist es eben so. Wir möchten diese da jetzt nicht abbauen da dann Löcher ind er Seitenwand wären. Bei einem Kauf eines anderen Wohnwagens würden wir jedoch darauf achten das eben keine feste Markise dabei ist. Wir würden uns dann eine Sackmarkise zulegen. Grund ist einfach auch das man immer 40-45kg (bei großen Markisen) mit nimmt. Egal ob man die Markise benötigt oder nicht. Gerade wenn es in den langen Sommerurlaub geht und man ggf. mehrere tausend km fährt, dann noch das Vorzelt mitnimmt, kann man sich dieses unnötige Zusatzgewicht sparen.
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Ich habe mir überlegt immer wieder mal eine kurze Folge mit 2-3 Tipps aufzunehmen. Es werden keine Riesentipps oder so sein, sondern eben viel mehr kleine Dinge an die man eigentlich immer denkt und mehr oder weniger unbewusst und automatisch macht bzw. daran denkt. aber wie da so ist, irgendwann einmal trifft einen "Murhys Law" und man denkt doch nicht dran.
Tipp 1 - Immer alle Schränke schließen und verriegelnWir hatten einmal vergessen den Schrank vom Geschirr zu verriegeln. Auf dem Campingplatz angekommen kam dann die Überraschung. Fast das gesamte Geschirr lag auf dem Boden bzw. war im ganzen Wohnwagen verteilt. Hier hat sich während der Fahrt der Schrank geöffnet und durch das schaukeln, Kurvenfahrt, etc. ist dann alles raus geflogen was raus fliegen kann. Glücklicherweise war es das Geschirr und nicht der Gewürzschrank. Ansonsten wäre es sicherlich die mega Sauerei gewesen.
Tipp 2 - Tankdeckel unbedingt verschließenJa selbst der Deckel des Frischwasserbehälters ist wichtig. Denn ich hatte vor Abfahrt den Bodenauslauf mit dem Bodenstöpsel verschlossen. Dann 10 L Wasser eingefüllt und los ging die Fahrt. am ZIel angekommen war dann der Boden im Wohnwagen nass und wir dachten erst es wäre irgendwas kaputt bzw. eine Wasserleitung undicht. Nein, es war der fehlende Tankdeckel. Durch die Fahrt ist da also immer wieder Wasser raus geschwappt und sich auf dem Boden verteilt. Glücklicherweise hatte ich nur ca. 10L Wasser eingefüllt und nicht bis zum Stehkragen aufgefüllt.
Tipp 3 - Vor Abfahrt Fenster und Dachluken kontrollierenJa die leiben Fenster...UND die Dachluken. Was hatten wir da für ein Glück das uns die Platznachbarin darauf aufmerksam gemacht hat. Sonst wären wir doch glatt mit offener Dachluke losgefahren. OK die sind zwar in Fahrtrichtung so gebaut das sie vermutlich eher nach unten gedrückt werden und nicht direkt abgerissen wird. Aber ich wollte es dann lieber doch nicht ausprobieren mit offener Dachluke auf der autobahn zu fahren. Ich kann mir nicht vorstellen das dies der Dachluke zuträglich ist. :-) DESHALB: Neben der Kontrolle der Fenster. Kontrolliert auch die Dachluken bevor ihr los fahrt. Ruck zuck hat man diese übersehen und fährt dann mit offen20er los.
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Was ist eigentlich die Stützlast? Mit ganz einfachen Worten gesagt: Die Stützlast ist das Gewicht welches von der Deichsel auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung drückt. Wichtig ist hier das man sich die maximal zulässigen Stützlasten an Anhänger und Zugfahrzeug kennt. Ausschlaggebend ist letztlich immer der niederere Wert. Wenn also euer Anhänge bzw. Wohnwagen 100kg Stützlast hat und euer Zugfahrzeug 85kg, dann ist die maximal zulässige Stützlast die 80kg.
Wie kann man die Stützlast individuell ermitteln?
Hier gibt es natürlich diverse Möglichkeiten. Im Zubehörhandel gibt es die unterschiedlichsten Stützlastwaagen. Zum einen sind das einfache Standwaagen* auf welche man die Deichsel auflegt, oder auch kleine Waagen* welche man zunächst auf die Anhängerkupplung legt und dort dann die Deichsel auflegt.
Dann gibt es noch Stützräder mit integrierter Stützlastwaage bzw. Stützlastanzeige. Hier mal ein Beispiel des Winterhoff Deichsellaufrad* und das ALKO Premium Rad* Hier muss man jedoch gut aufpassen. Denn das Stützrad befindet sich deutlich weiter hinten an der Deichsel. Somit würden hier prinzipiell unterschiedliche Werte bei rauskommen. Manche Stützräder haben diesen Unterschied berücksichtigt. Hier wurde bereits ein Korrekturfaktor beim Bau des Stützrades integriert und der abgelesene Wert ist sozusagen der umgerechnete und somit korrekte Wert. Dann gibt es Stützräder wo keine Korrektur vorgenommen wurde. Hier wird meist eine kleine Tabelle mitgeliefert anhand man den abgelesenen Wert dann umrechnen kann.
Am einfachsten und günstigsten ist es allerdings wenn man sich eine Personenwaage* schnappt - vermutlich fast jeder hat eine zu Hause - sich ein Kantholz in passender Länge zu sägt und dieses dann unter die Deichsel stellt. Der abgelesene Wert entspricht dann auch der reellen und tatsächlichen Stützlast. Am besten sägt man sich hier ein Kantholz in der Länge zu das der Höhe des Kugelkopfes der Anhängerkupplung entspricht. Denn die tatsächliche Stützlast ist vom Winkel abhängig. Mit jedem cm höher oder tiefer ändert sich dieser Wert. Von daher macht es durchaus sinn die Stützlast auf der Höhe zu messen in welcher der Anhänger später eh angehängt wird.
Warum ist es wichtig die zulässige Stützlast auszureizen?
Dies erhöht schlicht und einfach die Fahrsicherheit und die Stabilität des Gespanns. Versuche haben gezeigt das bei einer geringen Stützlast ( +-25kg) der Anhänger deutlich früher ins schlingern geraten ist als bei einer hohen Stützlast (+-80kg).
Wie kann ich die Stützlast beeinflussen?
Ist die Stützlast zu hoch oder zu tief geht das durch einfaches umpacken.
Ist die Stützlast zu hoch muss man einfach etwas näher zur Achse oder gar hinter die Achse packen
Ist die Stützlast zu niedrig muss man einfach etwas weiter nach vorne Richtung Achse oder vor die Achse (Bsp. Gaskasten) packen.
Da unser altes Navi doch schon recht betagt war und ich ohnehin ein Kartenupdate hätte kaufen müssen, habe ich mir natürlich überlegt ob es nicht sinnvoller ist ein neues zu kaufen. Zumal bei unserem alten Navi die Angabe eines Gespanns mit Größe gar nicht möglich war. Dort gab es nur den Automodus und LKW Modus. Das war mir dann doch etwas wenig. Ist ein Wohnwagengespann doch nochmal was anderes als ein LKW. Zumal was für ein LKW? Klein, mittel, groß?! und so stieß ich damals auf das Garmin Camper 660LMT-D*. Der Name verrät ja schon offensichtlich das es ein Navi für den Camper ist. Oder doch nur ein Marketinggag? Hier jetzt meine Erfahrung zum Garmin Camper 660LMT-D*. Ich zähle sicherlich keine Produktdetails oder sonstige Features auf die ich gar nicht verwendet. Dazu müsst ihr in die Produktbeschreibung schauen
Was ich gut finde am Garmin Camper LMT-D 660Was ich weniger gut finde am Garmin Camper LMT-D 660
Mein Fazit zum Garmin Camper LMT-D 660
Für uns ist das Garmin Camper 660LMT-D* ein super Navi und die absolut richtige Entscheidung gewesen. Gerade im wichtigen Gespannmodus bringt es uns immer sehr zuverlässig ans Ziel. Das Display ist hell, Eingaben sind einfach zu machen und die Satellitenerkennung ist auch sehr gut. Klar gibt es hier und da ein paar Dinge die Garmin besser machen könnte. Wie die Möglichkeit das man zwischen 2-3 Routenvorschlägen selbst wählen kann, oder das die spontane Umfahrung von Baustellen nicht so verbissen gehandhabt wird. Aber hey, sind wir mal ehrlich: Das perfekte Navi wird es wahrscheinlich nie geben. Allein schon weil jeder andere Prioritäten setzt. Wenn mich Freunde fragen würden welches Navi gut wäre: Ich würde ihnen das Garmin Camper 660LMT-D* ohne zu zögern empfehlen.
LG Dominic
Viele Jahre wurde darum gekämpft. Nun ist es endlich so weit. Mit dem heutigen Tag fallen die EU-Roamingebühren weg. Das heisst das man keine EXTRA Gebühren mehr berappen muss für die Nutzung im Ausland. Egal ob telefonieren, SMS schreiben oder die Nutzung des mobilen Internets. Unter dem Stichwort "Roam like at home" wurden die Roaminggebühren nun endlich begraben. Wer es noch von "früher" kennt, der weiß wie schnell es im Ausland werden kann. Da schlug schon ein kurzes Gespräch nach Hause ordentlich zu buche. Solche Überraschungsrechnungen sind nun Vergangenheit, naja zumindest fast. Denn die EU hat den Anbietern ein kleines Hintertürchen offengelassen. Die sogenannte "Fair Use" Klausel. Hier könnten sich die Anbieter gegen exzessive Nutzung im Ausland wehren und Nachzahlungen oder Strafgebühren einfordern. Allem Anschein nach ist es wohl so das man bis zu vier Monate im Ausland sein kann und nicht wesentlich mehr Telefonate, SMS, mobile Daten verbraucht werden können ohne das dies jemanden auf den Plan ruft. Überschreitet man diese "Grenzen" kann es zu Nachforderungen kommen. Die "Fair Use" Klausel soll auch Anbieter davor schützen das hie rMissbrauch betrieben wird. So gibt es in Portugal zum Beispiel eine SIM Karte für 1€/Tag und man unbegrenztes Datenvolumen. Das gibt es SO hier in Deutschland noch nicht. Und bevor das missbräuchlich genutzt wird und der portugisische Anbieter viel Geld an den deutschen Anbieter zahlen muss, greift die "Fair Use" Klausel.
Wer kennt es nicht. Alles mögliche muss irgendwie Reisefertig verstaut und verpackt werden. Klar einiges kann man direkt in den Schränken des Wohnwagen oder Wohnmobils verstauen. Aber gerade die die keine hohe Zuladung haben beim Wohnwagen, müssen vieles im Auto verstauen. Wir haben anfangs alles mögliche dazu verwendet. Sei es irgendwelche Kisten die wir im Keller hatten, Klappboxen oder die allseits bekannten großen Einkaufstaschen. Das einräumen in den Wohnwagen benötigt zudem auch Zeit und gerade bei nur einem kurzen Wochenendtrip ist das eigentlich unnötig, da 2 Tage später ja wieder alles zurück muss.
Bei unserem Urlaub in Österreich, im Zillertal, hatten wir dann für die 10 Tage und vier Personen auch so viel Kleider mit dabei, daß wir gar nicht alles im Wohnwagen verstaut bekommen haben. Also kam der Rest in die bekannten Plastik-Einkaufstaschen. Aber während 3 Tagen Dauerregen und einem immer feuchter werden Vorzelt waren wir ständig mit hin und her räumen der ganzen Taschen beschäftigt. Der Vorzelt Boden wurde auch immer nasser. Also verstauten wir die Sachen teilweise im Auto, teilweise auf dem Campingtisch und Stühlen. Dann wollten wir aber wegfahren und unser Hund brauchte den Platz im Kofferraum. Und am Tisch wollten wir ja auch hin und wieder essen. Irgendwie fanden wir das rumgeräume nervig und eine Lösung musste her! Wir überlegten nach einer Lösung wie wir alle Sachen die wir auf langen oder kurze Reisen mitnehmen möchten schnell, übersichtlich und trocken verstauen könnten.
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