Chaos Computer Club - recent events feed (high quality)

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By CCC media teamTechnology
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Chaos Computer Club - recent events feed (high quality) episodes

  • "Gewaltspiele" - Mythen um ein digitales Medium (ds2011)
    Der Vortrag von Jens Holze (Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburger Institut für Sicherheitsforschung MD) und Dan Verständig (OvGU Magdeburg) thematisiert die Problematik von Gewaltdarstellungen in Computerspielen sowie den davon ausgehenden gesellschaftlichen und medialen Diskurs. Wir werden versuchen Mythen von tatsächlichen Risiken zu trennen und die gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse aus Perspektive der Medienbildung zu beleuchten.
    Mit dem Aufkommen jeder neuen Medienform gibt es gesellschaftliche Aushandlungsprozesse. Meist nimmt eine junge Generation bereitwillig neue Impulse auf, um sich gegen die Eltern abzugrenzen (Beatmusik, Hippies, Punk) und findet dabei auch neue mediale Formen des Ausdrucks, die mit den innovativen technischen Möglichkeiten wachsen.
    Computerspiele sind eine Form von Medium, die erst wenige Dekaden alt ist und den Weg von Automaten aus öffentlichen Spielhallen hinein in die Wohnzimmer der Welt gefunden hat. Hier konsumieren mittlerweile viele Millionen Nutzer die interaktiven Unterhaltungsprogramme aus unterschiedlichsten Genres mit einer breiten Themenvielfalt.
    Ein zentrales Thema in diesem neuen Teil der Medienwelt ist die Darstellung von Gewalt. Besorgte Eltern nehmen eine Vielzahl von Medienberichten, die mögliche Verbindungen zwischen inszenierter virtueller Gewalt und realer Gewalt nahelegen, zum Anlass kritisch das Hobby ihrer Kinder zu betrachten, von welchem sie in vielen Fällen wenig bis gar nichts wissen. Dabei wird die Diskussion leider nicht immer konstruktiv und sachlich anhand von Fakten und Erkenntnissen geführt sondern auf Basis von medial inszenierten Stereotypen, tendenziöser Berichterstattung und all zu oft mangelhafter Sachkenntnis. Dadurch haben sich einige populäre Mythen über Computerspiele verbreitet, die im Vortrag aufgegriffen werden. Ebenso geht es um Fragen des Jugendschutzes und die generellen Auseinandersetzungen, die die Gesellschaft im Zusammenhang mit neuen Medien immer wieder beschäftigen.
    about this event: https://datenspuren.de/2011/fahrplan/events/4616.de.html
    50 min
  • Das Internet darf kein rechtefreier Raum sein! (ds2011)
    Welche Formen des politischen Protestes im Internet halten wir für legitim? Warum ist es wichtig, Aktionsformen differenziert zu bewerten und nicht alles über den Kamm "Cyberterrorismus" zu scheren?
    Spätestens seit das Internet zu einem Mainstream-Medium und damit zu einem Spiegelbild der gesellschaftlichen Realität geworden ist, versuchen uns selbster­nannte Moralapostel verschiedenster Couleur vorzuschreiben, wie und wo wir uns im Internet zu bewegen haben und was wir dort tun dürfen und was nicht. Besondere Empfindlichkeiten gibt es vor allem immer dann, wenn es um politische Proteste und Aktionen im Netz geht; solche Formen der Unmutsäusserung werden vorzugsweise als „Cyberterrorismus“ diffamiert und das Internet als rechtsfreier Raum hingestellt, der mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln überwacht werden muss.
    Dem gilt es entgegen zu wirken. Hier soll es aber nicht darum gehen, das 42. Internet-Manifest zu verfassen, in dem die Grundrechte im Internet wie Anonymität, Informationsfreiheit oder informationelle Selbstbestimmung formuliert werden – dies haben schon ausreichend Organisationen und Einzelpersonen vom CCC über die EFF mit John Perry Barlow bis hin zum Internationalen Verband der Bibliotheka­rischen Vereine gemacht. Dass das Internet in dieser Hinsicht kein rechtefreier Raum sein darf, darüber sind wir uns wohl alle einig.
    Stattdessen sollten wir jetzt ernsthaft anfangen darüber zu diskutieren, welche Formen und Mittel der politischen Aktion wir im Internet für legtim halten, um diese Rechte auch aktiv einzufordern, um das öffentliche Bewusstsein für die Notwendig­keit einer Veränderung zu sensibilisieren und die Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen diese (neuen) Grundrechte garantiert und geschützt werden können. Genau genommen geht es also um das Recht, sich durch Proteste und Aktionen im Internet politisch zu artikulieren – auch hier darf das Internet kein rechtefreier Raum sein. Dabei sollte sich die Diskussion nicht auf Internet-Themen beschränken; Proteste im Internet können und sollten auch Anliegen betreffen, die nicht die digitale Welt an sich zum Gegenstand haben.
    about this event: https://datenspuren.de/2011/fahrplan/events/4641.de.html
    55 min
  • Vorstellung SOTM-EU (fossgis2011)
    Vom 15.-17. Juli 2011 findet die Europäische OpenStreetMap-Konferenz "State of the Map Europe" (SotM-EU) in Wien statt. Die Veranstaltung wird von OpenStreetMap Austria und der Technischen Universität Wien organisiert. Neben Themen von allgemeiner Relevanz für die OpenStreetMap-Community (neue Tools und Anwendungen), werden auch Forschungsarbeiten mit Bezug zu OSM vorgestellt. Weitere Informationen: http://sotm-eu.org
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/259.de.html
    7 min
  • Fußgängerbezogene Datenaufbereitung in OpenStreetMap (fossgis2011)
    Diese Arbeit konzentriert sich auf die Aufbereitung von Geodaten aus dem Datenbestand von OpenStreetMap (OSM) für die Zielgruppe von Fußgängern. Im Mittelpunkt stehen Nutzbarkeit, Datenhaltung und Datenerfassung fußgängerrelevanter Objekte, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz der Daten in Fußgängernavigations- und Routingsystemen.
    Hierzu werden die eingangs gestellten Ansprüche von Fußgängern an die Navigation sowie modell-theoretische Voraussetzungen für die Wegsuche innerhalb des Datenbestandes besprochen. Darauf aufbauend wird im Anschluss, neben der Beschäftigung mit bereits bestehenden Objekten aus dem Objektartenkatalog von OSM (Map Features), vor allem die Thematik straßenbegleitender Fußwege näher untersucht. Letztere sind bei auf dem Markt befindlichen Fußgängernavigations- und Routingsystemen bisher vernachlässigt worden. Bislang beziehen sich sowohl Routenberechnung als auch Führung entlang einer Route auf die Mittellinie der Straßengeometrie und nicht wie erforderlich entlang straßenbegleitender Infrastrukturobjekte wie etwa Fußwege. Die Möglichkeit den Fußgänger sicher, schnell und auf dem kürzesten Weg zum Ziel zu führen, indem Straßenübergänge bei der Routenberechnung berücksichtigt werden, ist derzeit nicht möglich. Die Anordnung mehrerer parallel verlaufender Wege führt zu der Problematik des Linienbündels, bei der es vor allem in Kreuzungssituationen zu Erfassungs- und Darstellungsproblemen kommt. Aufgrund der Tatsache, dass OSM bewusst keine verbindlichen Regeln vorschreibt, existiert bisher keine Vorgabe wann und wie fußgängerrelevante Daten zu erfassen sind. Das führt dazu, dass die Datenhaltung in OSM drei unterschiedlichen Methoden (geometrisch, attributiv und relational) aufweist. In einer Gegenüberstellung der drei Datenhaltungsarten sollen Vor- und Nachteile für Erfassung (Mapping), Navigation (Routing), Darstellung (Rendering) und Datenspeicherung (Haltung) bewertet werden.
    Das Ziel dieser Arbeit ist die Ableitung von Datenhaltungsarten in Abhängigkeit von spezifischen Geländesituationen. Dabei sollen die bereits in der Bewertung entstandenen Ergebnisse dazu dienen, die verschiedenen Ansprüche und Voraussetzungen (Fußgänger, Mapper, Routing, OSM-Datenmodell) miteinander zu verknüpfen. Die zu dieser Arbeit zugehörige Projektseite innerhalb des OSM-Wiki beinhaltet die ausführlichen Informationen zu den Arbeitsschritten und die Beschreibung aller grundlegenden Ergebnisse. Die praktische Umsetzung und Evaluation der Arbeitsergebnisse erfolgte im Stadtgebiet Potsdam.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/205.de.html
    26 min
  • Luftbilder für Openstreetmap (fossgis2011)
    Der Autor ist ab und zu mit einem kleinen Flugzeug unterwegs und nutzt dies, um Luftbilder zu fotografieren. Er möchte zeigen, dass man auch mit viel weniger Aufwand als bei kommerziellen Anbietern erfolgreich Luftbilder bereitstellen kann. Er beschreibt, wie sie entstehen und wie sie weiterverarbeitet werden müssen, damit sie in Openstreetmap zum Kartografieren verwendet werden können.
    * Luftbilder fotografieren
    * Geokoordinaten hinzufügen
    * Luftbilder entzerren und georeferenzieren
    * Openstreetmap-Daten mit Hilfe von Luftbildern kartografieren
    siehe auch: https://blog.openstreetmap.de/2010/10/luftbilder-fur-openstreetmap/
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/181.de.html
    29 min
  • History-Informationen in der OSM Datenbank (fossgis2011)
    Jede Änderung an jedem Objekt wird gespeichert und ist öffentlich. Doch wie kommt man an diese Daten heran? Welche Quellen gibt es und wofür sind sie geeignet? Welche Probleme ergeben sich beim Auswerten dieser Informationen und wie kann man diese überwinden? Welche tollen und nützlichen Anwendungen lassen sich mit diesen Daten bauen und wie können solche Daten der Community helfen?
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/263.de.html
    27 min
  • Taginfo (fossgis2011)
    OpenStreetMap benutzt sogenannte "Tags", um Geo-Objekte in der Datenbank mit Bedeutung zu versehen. Tags bestehen dabei aus ein "Key=Value" Wertepaar (z.B. "highway=primary" für eine Hauptverkehrsstraße). Eines der ganz wesentlichen Design-Features von OpenStreetMap ist, dass jeder solche Tags neu erfinden und sofort benutzen kann, ohne dass dies einer vorherigen Genehmigung oder auch nur Absprache bedarf. OpenStreetMap kann so flexibel auf neue Anforderungen reagieren und ist auch für Nischenanwendungen einfach einsetzbar.
    Aber natürlich muss es gewisse Absprachen geben, wenn man Tags sinnvoll einsetzen will. Das passiert vor allem über das Wiki. Die wichtigsten Tags sind dort dokumentiert. Über die Jahre ist OpenStreetMap aber immer größer und unübersichtlicher geworden. Über 20.000 verschiedene Keys und über 50 Mio. verschiedene Tags machen es nicht einfach, zu entscheiden, was man wie "taggen" soll und welche Tags man auf einer Karte überhaupt anzeigen soll. Und die Dokumentation im Wiki hinkt deutlich hinterher.
    Hier soll Taginfo helfen. Das Taginfo-System gibt einen Überblick über die Nutzung der Tags. Es bringt Statistiken zur Tag-Nutzung aus der OSM-Datenbank mit Informationen aus dem Wiki, aus den Editoren und anderen Quellen zusammen, um zu zeigen, welche Tags wie und wo eingesetzt werden. Umfangreiche Suchmöglichkeiten und verschiedene Sichten auf die Daten ermöglichen es dem OSMer Fragen zu beantworten wie: Wie häufig wird dieses Tag verwendet? Von wievielen Usern? Wo auf der Welt wird es benutzt? Welche Values gibt es zu diesem Key? Welche davon sind im Wiki dokumentiert?
    Der Vortrag stellt das Taginfo-System vor, erklärt woher die Daten kommen und wie sie aufbereitet werden und zeigt, was man damit so alles machen kann. Dabei geht es auch darum, wie man trotz der großen Datenmengen die Daten effizient aufbereiten kann. Der Vortrag geht auch auf die Taginfo-API ein und zeigt einige versteckte Features des Webinterfaces.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/270.de.html
    30 min
  • Die neue OpenStreetMap-Lizenz (fossgis2011)
    Dieser Vortrag stellt die neue ODbL-Lizenz vor, die bei OpenStreetMap zum Einsatz kommen soll, und vergleicht sie mit der alten CC BY-SA-Lizenz.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/323.de.html
    1 hr 7 min
  • Wikipedia & OpenStreetMap (fossgis2011)
    Viele Wikipedia-Artikel enthalten Koordinaten. Damit kann ein geografischer Ort in einer Karte gezeigt werden. Die OpenStreetMap-Einbindung in der Wikipedia öffnet dem Leser auf Knopfdruck eine im Artikel eingebundene OpenStreetMap-Karte mit Bildern und Links zu weiteren Wikipedia-Artikeln.
    Umgekehrt kann auch der Datenbestand von OpenStreetMap von der Zusammenarbeit profitieren, so verfügt die Wikipedia, dank der Interwikilinks über eine Vielzahl von Übersetzung zu geographischen Objekten. Es wurde u.a. ein Tool geschrieben um die Verknüpfung der Daten von OSM und Wikipedia vorran zu treiben.
    Wikimedia e.V. wurde ein Server innerhalb des Toolserver-Clusters bereitgestellt, der Entwicklern von freien Tools zum Umgang mit Geodaten und zum Rendern von Kartenstyles offen steht.
    Der Vortrag wird den Stand der Dinge und die Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit beider Projekte aufzeichnen.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/164.de.html
    31 min
  • Wanderwege weltweit (fossgis2011)
    Wanderwege erfreuen sich auf der ganzen Welt wachsender Beliebtheit. Projekte reichen vom mehrere tausend Kilometer langen Transcanada-Trail über die historischen Jakobswege in Europa bis zu wenige Kilometer langen Stadtrundgängen. OpenStreetMap (OSM) erlaubt zum ersten Mal, diese meist lokal vorangetriebenen Projekte in einer Datenbank zu sammeln und vor allem gemeinsam darzustellen.
    Das wiki-artige Konzept von OSM bietet theoretisch die besten Voraussetzungen zur Herstellung von Karten für spezielle Interessen. In der Praxis bestehen jedoch einige Hürden: das Erstellen eines eigenen Kartenstils ist sehr aufwändig und das Rendern von Karten für den ganzen Erdball stellt hohe Anforderungen an die Hardware. Um diese Schwierigkeiten zu umgehen sind wir bei der Erstellung der weltweiten Wanderkarte einen anderen Weg gegangen und erstellen anstatt einer vollständigen Karte nur einen Overlay. Eine spezielle Anwendung leitet dafür aus den OSM-Daten eine spezialisierte Wanderdatenbank ab, die dann benutzt wird, um genau die Gegenden zu rendern, für die Karte von Interesse sind. Auf diese Weise kann auf einem Standard-PC eine täglich aktualisierte, weltweit verfügbare Karte hergestellt werden.
    Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der weltweiten Wanderkarte. Er beleuchtet etwas näher die Herausforderungen, die sich bei der Verarbeitung so heterogener Daten ergeben und erklärt dann ausführlich den Erstellungs- und Aktualisierungsprozess des Overlays von der Datenaufbereitung bis zur Darstellung im Browser.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/278.de.html
    28 min

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