Chaos Computer Club - recent events feed (high quality)

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Chaos Computer Club - recent events feed (high quality) episodes

  • ATKIS-Basis-DLM und OpenStreetMap (fossgis2011)
    Im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Universität Osnabrück ist ein Vergleich der Basis-DLM-Daten des Amtlichen Topographisch-Kartographischen Informationssystems (ATKIS) mit den frei verfügbaren OpenStreetMap-Daten durchgeführt worden. Der Vergleich erfolgte exemplarisch anhand eines Ober-, Mittel- und Grundzentrums in Niedersachsen. Letztlich konnte eine Aussage über die Qualität und Anwendbarkeit sowohl der amtlichen als auch der frei verfügbaren Geodaten getroffen werden.
    Die Datensätze wurden in erster Linie im Hinblick auf die Qualitätsmerkmale Vollständigkeit und Positionsgenauigkeit untersucht. Für den Vergleich wurden die Datensätze in PostgreSQL-/PostGIS-Datenbanken gespeichert, mit Hilfe von PL/pgSQL-Abfragen analysiert und in einem GIS sowie mittels Tabellen visuell aufbereitet. Darüber hinaus wurden Tools und Möglichkeiten zur Konvertierung von OpenStreetMap-Daten in das ESRI Shape-Format vorgestellt.
    Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass die OpenStreetMap-Daten, vor allem in größeren Städten, eine gute Positionsgenauigkeit und teilweise höhere Vollständigkeit aufweisen als die ATKIS-Basis-DLM-Daten, welche jedoch eine konstant hohe Datendichte und Genauigkeit besitzen und somit verlässlicher sind.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/273.de.html
    24 min
  • Mapping für einen sozialen Zweck (fossgis2011)
    In Deutschland leben ca. 1,6 Millionen Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Weltweit liegt die Zahl bei ca. 185 Millionen. Sie alle wollen am öffentlichen Leben teilnehmen. Wollen sie z.B. in ein Restaurant gehen, so lautet ihre wichtigste Frage: Ist dieser Ort rollstuhlgerecht?
    Wheelmap.org ist ein Online-Stadtplan der sich auf diese Frage spezialisiert. Seit September 2010 kann hier jeder rollstuhlgerechte Orte finden und selbst eintragen. Auch Orte, die nur eingeschränkt oder gar nicht rollstuhlgerecht sind werden verzeichnet. Die Daten kommen aus Openstreetmap und neue Einträge werden auch wieder dort zurückgespielt. Neben der Online-Karte steht auch eine kostenlose iPhone-Applikation zu Verfügung. Mehr als 20.000 Datensätze sind so bereits zusammen gekommen. Täglich werden 300 Orte gemeldet, Tendenz steigend.
    Mit den generierten Daten gibt wheelmap.org zum einen Orientierung bei der Suche nach rollstuhlgerechten Orten. Zum anderen möchte das Projekt Ortsbesitzer motivieren, über Barrierefreiheit in ihren Räumlichkeiten nachzudenken und diese möglichst rollstuhlgerecht umzugestalten.
    Wheelmap.org ist ein Projekt der Sozialhelden - einer Gruppe von engagierten jungen Menschen, die seit 2004 gemeinsam kreative Projekte entwickeln, um auf soziale Probleme aufmerksam zu machen und sie im besten Fall zu beseitigen.
    Wie kann soziales Mapping funktionieren? Wie können die betroffenen Gruppen an die Openstreetmap herangeführt werden? Welche Herausforderungen bestanden und bestehen für soziale Vereine, wenn sie Openstreetmap einsetzen? Dies und mehr ist das Thema dieses Vortrages.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/215.de.html
    30 min
  • Implementierung eines Navis für E-Fahrzeuge - Auf Basis von OpenStreetMap Daten - (fossgis2011)
    Fahrzeuge mit Elektromotoren (z.B. Rollstühle) sind in Ihrem Bewegungsraum durch ihre Akku-Kapazität und ihren Stromerbrauch eingeschränkt. Diese beiden Faktoren sind wiederum stark abhängig von der Steigung und dem Belag des zurückgelegten Weges. Je größer die zu bewältigende Steigung und je unebener der Belag, desto schneller sinkt der Akkustand und damit die maximal erreichbare Strecke.
    Die Geodatensammlung des OpenStreetMap Projektes hat bereits gezeigt, dass Informationen wie Steigung und Oberflächenbelag eines Weges teilweise in dem Datenbestand aufgenommen werden. Nur inwieweit lassen sie diese Informationen für eine Routenplanung verwenden? Auf Basis des Routenplaners für Rollstuhlfahrer von http://www.rollstuhlrouting.de wird eine prototypische Version eines Navigationssystems für Elektro-Fahrzeuge entwickelt. Als Basis für einen mobilen Client soll dabei die Open Source Android Navigations-Software AndNav (http://www.andnav.org ) eingesetzt werden, die auf die neuen Anforderungen für die Navigation von Elektofahrzeugen angepasst wird.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/264.de.html
    31 min
  • geodressing.de (fossgis2011)
    Service zur Gestaltung von Karten für Printprodukte, basierend auf OSM.
    Erster Lightning Talk OSM
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/track/Lightning%20Talks%20(OSM)/321.de.html
    6 min
  • ÖPNV-Tagging in OpenStreetMap (fossgis2011)
    Zur Erfassung von Haltestellen / Linien des öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) gibt es bei OpenStreetMap mehrere verbreitete Schemen.
    - Das ältere Schema zeichnet sich durch relative Einfachheit aus, stößt jedoch bei komplexen Situationen wie Alternativ-Routen an seine Grenzen.
    - Das neuere Oxomoa Schema erfordert mehr Details, insbesondere eine Route je Richtung und Alternative. Dadurch können auch sehr komplexe Situationen bei Haltestellen und Routen erfasst werden.
    - Da die Praxis mit dem Oxomoa-Schema einige Unklarheiten aufgedeckt hat gibt es (Stand März 2011) einen Vorschlag der auf den Ideen und etablierten Tagging von Oxomoa aufbaut und offene Punkte sowie einige umstrittene Punkte durch zusätzliche Festlegungen addressiert.
    Das Oxomoa Schema und der aktuelle Vorschlag werden in diesem Vortrag beleuchtet.
    Zielgruppe: Personen, die sich für das Erfassen von ÖPNV interessieren
    Das Erfassen von Haltestellen / Linien des öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) ist eine komplexe Aufgabe. Es gilt hierbei eine Vielzahl von Fakten und Zusammenhän­gen zu berücksichtigen. Dazu gibt es mehrere verbreitete Schemen. Das ist einerseits das ältere, einfachere Schema (ohne einen speziellen Namen) und das nach dem User Oxomoa benannte neuere und komplexere Schema, sowie die Fortschreibung durch einen aktuellen Vorschlag.
    Das ältere Schema zeichnet sich durch Einfachheit aus (ein Punkt je Haltestelle, eine Route je Linie), ist jedoch kaum in der Lage, komplexe Situationen wie Haltestellen über Eck oder Linien mit Alternativ-Routen adäquat abzubilden. Sprich es stößt in der kom­plexen Realität des ÖPNV an seine Grenzen.
    Das neue Schema nach Oxomoa und dessen Fortschreibung versuchen diese Nachteile zu vermeiden, indem es wesentlich mehr Details erfasst. Haltestellen werden nach Stopp- und Zugangsstelle getrennt. ÖPNV-Linien werden je Fahrtrichtung als eigene Route erfasst. Damit entfällt das Problem der abweichenden Linienführung für Hin- und Rückweg.
    Im Vortrag werden das neuere Schema nach Oxomoa und dessen Fortschreibung vorgestellt. Es wird darauf eingegangen, welche Auswirkungen das detailierte Erfassen von Haltestellen und nach Fahrtrichtung getrennten Routen für die Möglichkeit haben, Informationen zum ÖPNV in OpenStreetmap einzugeben.
    Durch das getrennte Erfassen von Stopp- und Zugangsstellen können auch komplexere Situationen wie Haltestellen über Eck oder Bahnhöfe mit mehreren Gleisen (Stoppstellen) und Bahnsteigen (Zugangsstellen) adequat erfasst werden. Die Teile einer solchen komplexen Haltestelle werden mit einer Relation zu einem zusammengehörigen Objekt zusammen gefasst.
    Die Erfassung der Linienführung in Relationen getrennt nach Fahrtrichtung und Varianten erlaubt es auch Linien mit komplizierter Streckenführung angemessen zu erfassen. Dies wiederum erfordert eine 'Sammelrelation' um alle Teile einer Linie zu einem Objekt zusammen zu fassen.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/200.de.html
    32 min
  • ÖPNV bei OpenStreetMap (fossgis2011)
    Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und der Aachener Verkehrsverbund (AVV) sehen den Öffentlichen Personenverkehr (ÖPNV) als zentrales Element bei OSM, von dessen stetiger inhaltlicher Verbesserung und Weiterentwicklung beide Seiten – OSM und die Verkehrsverbünde – positiv partizipieren.
    Der Einsatz von OpenStreetMap (OSM) bietet auch für die Verkehrsverbünde in Deutschland mannigfaltige Möglichkeiten. Schon frühzeitig haben dies sowohl der VRS als auch der AVV erkannt und bringen sich seit 2008 intensiv bei OSM ein.
    Dies beinhaltet eine breite Palette: Vom Austausch mit den örtlichen Communities; als konkreter ÖPNV-Ansprechpartner, wie und was bei den Verkehrsverbünden funktioniert bzw. umsetzbar ist; einem Bericht im OSMBlog (http://blog.openstreetmap.de/2010/09/openstreetmap-und-offentlicher-nahverkehr-vrs-avv/); einem erstem Workshop-Angebot zur Konkretisierung des ÖPNV-Tagging (http://wiki.openstreetmap.org/wiki/VRS_Workshop) bis hin zu ersten Umsetzungen (http://www.avv.de/ressorts/meine-verbindung/verbindung-suchen/online/) auf den Internetseiten der Verbünde. So stellt z.B. die (Bundes-)länderübergreifende Verfügbarkeit von OSM-Karten für AVV und VRS eine wesentliche interne administrative Verbesserung bei hoher Qualität dar.
    Vergangenheit und Zukunft
    Im VRS wurde Mitte 2009 die Datenfreigabe für OSM beschlossen, so dass seitdem der Zugriff auf Haltestellen und Linienverlaufsinformationen besteht. Zukünftig ist auch der Zugriff auf die Fahrplandaten geplant. Ferner wurde ein eigener OSM-WMS-Server wurde für die zukünftigen Aufgaben erstellt.
    Gemeinsam planen AVV und VRS auch die Erarbeitung und Finanzierung eines ÖPNV-Plugin für den Editor JOSM.
    OpenSource als Leitbild
    AVV und VRS setzen auf OpenSource. Server und Contentmanagementsystem beim AVV und VRS basieren schon seit längerem auf OpenSource-Komponenten. Die Umstellung der Benutzerschnittstelle der Internet-Fahrplanauskunft beim AVV auf OpenSource-Komponenten ist aber eine echte Innovation in diesem Bereich. Entwicklungsaufwand und -zeit konnten durch den Einsatz fertiger OpenSource-Komponenten erheblich reduziert werden. Der VRS wird ab 2011 nachziehen. Mit der Kombination von OpenSource-Komponenten und der OpenStreetMap-Karte kommen AVV und VRS ihrer Verantwortung nach, besonders sparsam mit den öffentlichen Mitteln zu haushalten. Ein weiterer Vorteil von OpenSource für den AVV und VRS ist, dass sie nicht langfristig an einen einzelnen Softwareanbieter gebunden sind und so einen hohen Freiheitsgrad bei der Vergabe künftiger Aufträge im Zusammenhang mit der Fahrplanauskunft haben.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/191.de.html
    38 min
  • Haltestellen Import in der Schweiz (fossgis2011)
    Haltestellen Import in der Schweiz
    Das Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) hat das Verzeichnis der Schweizer Haltestellen
    (Didok-Liste)[1] OpenStreetMap zur Verfügung gestellt. In dieser Liste sind die meisten
    Schweizer Haltestellen mit Namen und Koordinaten, sowie einigen weitere Informationen aufgelistet.
    Da zu diesem Zeitpunkt schon einige tausend Haltestellen in der OpenStreetMap-Datenbank
    existierten, war ein einfacher Komplettimport ausgeschlossen. Stattdessen sollten die Didok-Daten
    die bereits bestehenden OSM-Daten ergänzen.
    Die Frage war nun: Wie importieren wir die Haltestellen, ohne dass OSM-Daten verloren gehen, aber
    auch keine Haltestellen danach doppelt vorhanden sind. Dies wurde mit einem halbautomatischen
    System erzielt. In einem ersten Schritt wurden die Haltestellen mit einem einfachen Skript
    einander zugeordnet. Als nächstes konnte das Ergebnis mit Hilfe eines Web-Frontend von den Mappern
    noch vor dem Import kontrolliert und einzelne Zuordnungen korrigiert werden. Im Vortrag werden wir
    auf unsere spezifische Umsetzung der beiden Stufen eingehen, und einige Probleme, auf die wir
    gestossen sind, und erläutern mögliche Lösungen.
    [1] http://www.bav.admin.ch/dokumentation/publikationen/00475/01497/index.html
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/279.de.html
    24 min
  • MoNav & OSRM: 1 Jahr später (fossgis2011)
    Auf der FOSSGIS 2010 wurde der ein Prototyp von MoNav vorgestellt. Es bot als erstes Programm einen modernen Routenplanungsalgorithmus für OpenStreetMap Daten und war auch für den mobilen Einsatz geeignet.
    Im August 2010 wurde dann die erste öffentliche Version von MoNav verbreitet und fand großen Anklang. Ein Jahr später möchte ich nun einen Blick auf die Verbesserungen und geplanten Änderungen werfen:
    - Unterstützung für Maemo
    - Umgestaltung der Benutzeroberfläche
    - Verfügbarkeit von Fahranweisungen
    - Routing Daemon Prozess für LGPL Programme: Marble benutzt diesen für Offline-Routenplanung
    - Abbiegeverzögerungen und Verbote
    - Lokalisierte Namensschemata
    - Unterstützung für das neue Protobuf Binary Format (PBF)
    - Automatischer Kartendownload
    ==================
    Wie kann sehr schnelles Routing auf einem Server mit den Daten der OpenStreetMap realisiert werden. Dieser Frage widmet sich das Projekt der Open Source Routing Machine (OSRM).
    Bei der FossGIS 2010 wurde die Open Source Routing Machine angekündigt. Sie erschien zur SOTM 2010 als Open Source Projekt und erfreut sich seitdem einiger Beliebtheit. Bereits in der ersten Woche wurde der Code 1700 Mal heruntergeladen und die Demo-Website hat mehr als 8000 Anfragen an Spitzenzeiten beantwortet. Gemessen an den Möglichkeiten ist das Projekt noch sehr jung und wird in Zukunft noch weiter wachsen. Die Erfahrung von OSRM zeigt, dass die Kartendaten von OpenStreetMap in Kombination mit guten Anwendungen das Potential haben nicht nur die Qualität von bereits etablierten, kommerziellen Produkten zu erreichen, sondern diese auch noch in Punkto Qualität zu übertreffen.
    Aus der OpenStreetMap-Community kamen seit der ersten Ankündigung eine große Zahl an Verbesserungs- und Erweiterungsvorschlägen. Der häufigste Vorschlag sind sinnvolle Fahranweisungen, die mit dem Release zur FOSSGIS 2011 voll unterstützt werden. Exemplarisch für die denkbaren Einsatzgebiete von OSRM werden zwei Projekte aus der Industrie und eins aus der Wissenschaft vorgestellt, in denen OSRM bereits sehr erfolgreich eingesetzt wird und wo sogar kommerzielle Produkte durch Open Source Software verdrängt wurden.
    Der Vortrag zeichnet die Entwicklung der vergangenen 12 Monate von der ersten Version bis zur aktuellen Fassung nach und gibt einen Ausblick auf kommende Neuerungen, die 2011 kommen werden.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/204.de.html
    29 min
  • Mobile Anwendung zur Routenplanung mit öffentlichen Verkehrsmitteln basierend auf Openstreetmap-Daten (fossgis2011)
    Das Netz öffentlicher Verkehrsmittel bestehend aus Bus, Tram-, U- und S-Bahn ist in vielen Städten im Laufe der Zeit stark gewachsen und sehr komplex geworden. Dabei ist es vor allem bei einer erstmaligen Reise zu einem bestimmten Ort unklar, wie dieser am schnellsten zu erreichen ist. Insbesondere wenn Abweichungen vom Fahrplan, die durch hohes oder niedriges Verkehrsaufkommen oder andere Zwischenfälle entstehen, dazu führen, dass mögliche Anschlussverbindungen nicht rechtzeitig erreicht werden können. Unter Berücksichtigung entsprechender Schwankungen besteht die Möglichkeit das Ziel auf einem anderen, schnelleren Weg zu erreichen. Die folgende Arbeit präsentiert eine mobile Anwendung für die Android Plattform in Anlehnung an [1], die mittels GPS-Daten und einem vom Benutzer eingegebenen Ziel die zum aktuellen Aufenthaltsort und Zeitpunkt ideale Route mit öffentlichen Verkehrsmitteln berechnet und gegebenenfalls aktualisiert. Die dafür notwendigen Strecken- und Haltestelleninformationen wurden aus dem OpenStreetMap Projekt extrahiert, nach bearbeitet und in ein geeignetes Datenformat überführt, welches die Anbindung weiterer Ressourcen, wie Straßennamen, Abfahrtszeiten, Haltestellenbeschreibung, etc. ermöglicht. Die dadurch entstandenen Wegnetze werden als gerichtete Graphen (Straßen-, ÖPNV-Netz) in unterschiedlichen BSP-Bäumen gespeichert. Die Übergänge zwischen den Graphen wurden durch zusätzliche Kanten modelliert und ermöglichen so eine multimodale Routenführung. Zu Testzwecken wurde der Großraum München verwendet, wobei das eingesetzte Routing-Verfahren bei der Ermittlung des kürzesten Weges die aktuellen Live-Abfahrtszeiten des Betreibers berücksichtigt.
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/195.de.html
    29 min
  • Untersuchung der Nutzung von OpenStreetMap Daten zur Darstellung von TMC Verkehrsmeldeinformationen (fossgis2011)
    Damit Navigationssysteme bei ihrer Routenführung Staumeldungen nutzen können, werden in der Regel die Daten des Traffic Message Channel (TMC) verwendet. TMC ist ein Dienst, der Verkehrswarnmeldungen in digitaler kodierter Form über das UKW-Signal übermittelt. Im März diesen Jahres 2010 wurde von Seitens der BASt (Bundesanstalt für Straßenbau) der Import der Location-Code-List (LCL 2010) für Deutschland in den Datenbestand des OpenStreetMap (OSM) Projektes zugestimmt (BASt LCL 2010). Diese „standardisierte Liste“ definiert alle Straßenabschnitte, Autobahnkreuze und Anschlussstellen des länderspezifischen Straßennetzes und beschreibt sie durch einen Code. Mittels dieser LCL ist es möglich einen Zusammenhang zwischen TMC Meldung und dem Straßennetz zu erstellen und diese damit zum Beispiel bei einer Routenplanung zu verwenden oder auf einer Karte anzuzeigen. Seit Freigabe dieser Liste wird auf ganz Deutschland verteilt diese Liste in OSM eingepflegt. Jetzt stellt sich allerdings die Frage in welcher Anzahl die wichtigen LCL Objekte bereits in der OSM Datenbank enthalten sind und wie lassen sich diese bereits für die Darstellung von Verkehrswarnmeldungen nutzen?
    Auf Basis eines Ausschnitts von OSM für Deutschland wurden in einem ersten Versuch die wichtigsten TMC Objekte aus dem OSM Datenbestand für Deutschland exportiert. Für OSM gibt es bereits zwei Tools die zur Qualitätskontrolle- und zur Vervollständigung von TMC Objekten verwendet werden können (TMCmap 2010 & TMChierarchical 2010). Die täglich generierten Layer, der Abteilung Geoinformatik der Universität Heidelberg, mit den OSM TMC Objektes könnten zusätzlich dazu genutzt werden die noch fehlenden Objekte im OSM Datenbestand zu kontrollieren und zu vervollständigen.
    Insgesamt funktioniert der Ansatz, die für die Anzeige und weitere Nutzung wichtigen OSM Objekte aus OSM zu exportieren. Genauere Zahlen zur Vollständigkeit von TMC Deutschland in OSM, wie die so erzeugten Datenlayer zur Vervollständigung und Kontrolle genutzt werden können und was es noch für Probleme gibt, wird im Vortrag gezeigt.
    Literaturverweise
    BASt LCL 2010: Kommunikation/BASt/LCL: http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Kommunikation/BASt/LCL
    LCL 2010: BASt Location Code List – http://www.bast.de/cln_007/nn_213316/DE/Aufgaben/abteilung-f/referat-f4/Location-Code-List/location-code-list-nutzungsbedingungen.html
    TMCmap 2010: TMC Validator map - http://osm-tmc.anders-hamburg.de/
    TMChierarchical 2010: TMC Validator hierarchical listing - http://osm-tmc.anders-hamburg.de/area.php?lcd=1
    about this event: https://fossgis-konferenz.de/2011/programm/events/196.de.html
    28 min

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