Chaos Computer Club - recent events feed (high quality)

Chaos Computer Club - recent events feed (high quality)

By CCC media teamTechnology
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Chaos Computer Club - recent events feed (high quality) episodes

  • Tor Anonymity Workshop (ds2010)
    Offener Raum für alles rund um das Anonymisierungsprojekt Tor. / Open space for everything around the Tor anonymity project.
    You need help or advice with setting up a Tor node? You're an expert hacking on Tor? Exchange latest gossip about anonymity, hear about the latest Tor developments from the Tor dev meeting etc.
    Hier wird Anfängern geholfen, die eigene Knoten einrichten wollen, Experten können neueste Entwicklungen rund um Tor diskutieren, inklusive freiem Austausch der neuesten Geschichten rund um Anonymität.
    Wenn du dich für torservers.net und den Verein dahinter interessierst, was es dabei zu tun gibt (wir können jede Hilfe gebrauchen), oder auch wenn du "nur" eine Spende für den Betrieb eines der schnellsten Tor Exitknoten abgeben möchtest (100% eingesetzt für Servermiete), dann bist du hier richtig.
    about this event: https://datenspuren.de/2010/fahrplan/event/4021.de.html
    56 min
  • E-Voting Crashkurs (ds2010)
    In diesem Vortrag sollen die Vor- und Nachteile von E-Voting gezeigt werden.
    Der Vortrag soll nicht einseitig auf E-Voting herumtrampeln, sondern erklären, was für Methoden angewandt werden können, um Wahlen überprüfbarer zu machen. Dazu werden zwei Systeme (ThreeBallot und Scantegrity II) kurz vorgestellt. Anschließend soll mit dem Publikum diskutiert werden, ob wir solche Systeme für unsere Gesellschaft wollen oder weiter verfahren sollten wie bisher.
    about this event: https://datenspuren.de/2010/fahrplan/event/3940.de.html
    54 min
  • Communities verbinden! (ds2010)
    2 Jahre Regionales LUG-Treffen Berlin/Brandenburg im Rückblick.
    Im Großraum Berlin, Potsdam und Brandenburg existieren unzählige Linux User Groups (LUG), die bisher eher für sich und nur in ihrem Stadtteil agiert haben. Der Austausch zwischen den einzelnen LUGs fand überwiegend online statt, d.h. über Mailinglisten, IRC oder Jabber.
    Um eine stärkere Vernetzung untereinander zu erreichen, wurde von mir 2008 das Regionaltreffen Berlin und dem Berliner Umland ins Leben gerufen. Alle Interessenten aus den verschiedenen OpenSource-Strömungen sind zu
    diesen Treffen eingeladen, um sich dabei persönlich kennenzulernen und um miteinander Wissen und Neuigkeiten auszutauschen.
    In diesem Beitrag blicke ich auf zwei Jahre LUG-Treffen zurück, berichte über Erfolge und Erlebnisse und möchte damit zu ähnlichen Treffen in der Region anregen.
    about this event: https://datenspuren.de/2010/fahrplan/event/4022.de.html
    31 min
  • Interaktive Demokratie mit LiquidFeedback (ds2010)
    LiquidFeedback ist eine Liquid Democracy Software, die seit Anfang 2010 in der Piratenpartei Berlin eingesetzt wird und seit August 2010 auch bundesweit. LiquidFeedback unterstützt einen basisdemokratischen Diskurs, quantifiziertes Feedback und belastbare Abstimmungen der Basis sowie Stimmendelegation (Delegated Voting). Alle Vorgänge in LiquidFeedback sind transparent und durch die Teilnehmer überprüfbar.
    LiquidFeedback ist eine Liquid Democracy Software, die seit Oktober 2009 im Rahmen des Public Software Group e. V. entwickelt wird, um der Piratenpartei und anderen Organisationen auch angesichts stark steigender Mitgliederzahlen, die Beibehaltung ihrer basisdemokratischen Ausrichtung zu ermöglichen. Von Anfang an stand für fest, dass es sich nicht in erster Linie um ein Abstimmungstool handeln soll, weil der Diskurs eine wesentliche Voraussetzung für fundierte Entscheidungen darstellt. Konzeptionelle Arbeit wird heute in der Regel von kleinen Gruppen, Gremien, Expertenkreisen oder gar visionären Einzelpersonen geleistet. Wir haben dies zunächst als gegebene Realität akzeptiert. Die Herausforderung bestand darin, die konzeptionelle Arbeit der demokratischen Mitwirkung zu erschließen, ohne sie gleichzeitig zu verhindern. Dies kann erreicht werden über ein strukturiertes Feedback, einen formalisierten gesellschaftlichen Diskurs, der viel feingliedriger und unmittelbarer wirkt als der bekannte Prozess aus Verlautbarung, Medienecho, Stammtischdiskussion, Meinungsumfrage und Wahlergebnis.
    Als Konsequenz aus den Erkenntnissen zu Wahlcomputern und geheimem E-Voting ist zu ziehen, dass nur eine vollständige Offenlegung aller entscheidungsrelevanten Vorgänge in einem solchen System eine vertrauenswürdige Entscheidung per Computer ermöglicht. Auch wenn dies geheime Abstimmungen und Personenwahlen ausschließt, bieten sich bei Sachentscheidungen innerhalb von Organisationen weitreichende Anwendungsmöglichkeiten.
    Seit Januar 2010 wird LiquidFeedback vom Landesverband Berlin der Piratenpartei eingesetzt, seit August auch bundesweit. Die zugrundeliegenden Konzepte von Liquid Democracy wurden Ende Februar in die Berliner Landessatzung aufgenommen. Weitere Landesverbände befinden sich zur Zeit in eigenen Testphasen.
    LiquidFeedback steht der Öffentlichkeit als Open-Source-Software unter MIT-Lizenz kostenfrei zur Verfügung und kann daher auch von anderen Parteien, Gebietskörperschaften, NGOs, Vereinen und Stiftungen genutzt werden.
    about this event: https://datenspuren.de/2010/fahrplan/event/4043.de.html
    1 hr 12 min
  • Die Volkszählung 2011 in Sachsen und darüber hinaus (ds2010)
    Neben einer kurzen Einführung in die Problematik des Zensus 2011, soll es in dem Vortrag auch über die CCC Stellungnahme zum sächsischen Landesgesetz über den Zensus (SächsZensGAG) gehen und was der Landtag von der Stellungnahme umgesetzt hat.
    Weiterhin geht es auch um die mittlerweile abgewiesene Verfassungsbeschwerde des AK Zensus sowie weitere Möglichkeiten "was zu machen".
    Zur Verhinderung einer zivilgesellschaftlichen Bewegung gegen eine neuerliche Volkszählung, erarbeitete die amtliche Statistik seit mehr als 10 Jahren das jetzt geplante alternative Erfassungsverfahren, genannt „registergestützter Zensus“, bei dem nur noch rund 25% der Bevölkerung mit persönlichen Fragebögen beschickt werden müssen. In der ersten Stufe der Volkszählung werden Daten von verschiedensten Stellen erfasst und bei den Landesstatistikämtern und dem Bundesstatistikamt in einer noch nie dagewesenen Datenbank zusammengeführt. Erst wenn dieser bisher unvorstellbare Datenberg angehäuft wurde, kommen die Bundesländer bzw. deren Ausführungsgesetze ins Spiel.
    Im Vortrag versuche ich den interessierten Zuhörern einen möglichst umfassenden, aber bestimmt nicht langweiligen Überblick über die Thematik Zensus 2011 zu geben.
    Selbstverständlich muss im Rahmen solch eines Vortrags auch darüber gesprochen werden, warum die Verfassungsbeschwerde mit immerhin 13000 Unterstützern abgewiesen wurde und wie es jetzt weitergeht.
    about this event: https://datenspuren.de/2010/fahrplan/event/3980.de.html
    1 hr 16 min
  • Her mit den Daten! (ds2010)
    Öffentliche Daten sind zwar oftmals zugänglich, aber in vielen Fällen nur in einer Form, die eine weitere Auswertung und Verarbeitung erheblich erschwert. In Deutschland gibt es mittlerweile eine Reihe von Projekten, die sich dieses Themas annehmen und die öffentlichen Daten in einer Form aufbereiten wollen, so dass sie besser nutzbar sind. In dem Vortrag soll um um die Projekte gehen, die es bereits gibt oder geplant sind sowie deren technische Schwierigkeiten, an die Daten in geeigneter Form zu kommen und entsprechend aufzubereiten. Es soll auch um die rechtlichen Rahmenbedingungen gehen, unter denen diese Projekte arbeiten. Ausserdem soll es um Verbesserungsmöglichkeiten des IFG (Informationsfreiheitsgesetz) gehen, um an mehr Daten aus Regierung und Verwaltung zu kommen, damit der Bürger politische und verwaltungstechnische Vorgänge besser und vollständig nachvollziehen kann.
    Vorgestellt werden sollen u.a.:
    - Das Open Data Network
    - Frankfurt Gestalten
    - OpenBerlin
    - Register für offene Daten in Deutschland (offenendaten.de)
    - OpenBo-RIS in Bonn
    - Die Open Knowledge Foundation (OKFN)
    about this event: https://datenspuren.de/2010/fahrplan/event/3929.de.html
    1 hr 4 min
  • Trotz Aufklärung nichts zu verbergen? (ds2009)
    Keine Frage: Die Aufklärung über Stasi 2.0, über die Erosion von Grundrechten, Überwachungswahn, Datensammelwut und Zensur ist eine Erfolgsgeschichte. Durch verständlich, sachlich und einleuchtend vorgebrachte Argumente konnten viele Menschen überzeugt und mobilisiert werden. Dies zeigen beispielsweise die Teilnehmerzahlen an Demonstrationen, Kundgebungen und an der alle Rekorde brechenden Netzsperren-Petition.
    Dennoch haben alle, die aufklärend unterwegs sind, auch schon dieses erlebt: Das Gegenüber folgt unserer Argumentation, stimmt zu, illustriert die Problematik gar mit Beispielen eigener Betroffenheit von Datensammelwut oder Überwachungswahn - und hangelt sich schließlich über abenteuerliche gedankliche Winkelzüge auf die Position "Ich habe nichts zu verbergen" zurück. Was geht in Menschen vor - vernunftbegabten Wesen [1] etwa aus unserem Arbeits-, Wohn- oder Familienumfeld -, die trotz besseren Wissens bekunden, nichts zu verbergen zu haben? Müssen wir tatenlos zusehen, wie sie ihre Daten weggeben und widerstandslos auch die nächsten Ausbaustufen von Vorratsdatenspeicherung und Zensur hinnehmen?
    Das interdisziplinäre Forschungsgebiet der HCI (Human-Computer Interaction) befasst sich nicht nur mit der benutzergerechten Gestaltung (Usability) von Computersystemen, sondern ergründet auch, woran es liegt, wenn Menschen nicht oder nicht gut mit Systemen zurecht kommen und diese ablehnen. Konzepte, Methoden und Modelle der HCI - die neben technischen Fachdisziplinen auf Erkenntnissen aus Psychologie und Soziologie aufbauen - lassen sich vorzüglich verwenden, um die Reflexe und Rezeptionsmuster zu interpretieren, die uns bisweilen von Nichts-zu-verbergen-Habern entgegenschlagen. Weiterhin sind sie geeignet, die Ansätze für politisches Handeln über Aufklärung hinaus zu erweitern, und können Wege aufzeigen, den Kreis derer, die sich gegen die fortschreitende Beschneidung von Grundrechten zur Wehr setzen, weiter zu vergrößern.
    Aufklärung über die mannigfaltigen Bedrohungen digitaler Bürgerrechte bewirkt im besten Fall dreierlei: erstens Sensibilisierung für Selbstschutz; zweitens Mobilisierung zu politischem/gesellschaftlichem Engagement; und drittens die Vervielfältigung von Aufklärung, einen Schneeballeffekt. Es ist aber bereits der erste Punkt, der manchen Menschen (zu) viel Kopfzerbrechen bereitet: Wer auf die Notwendigkeit digitalen Selbstschutzes gestoßen wird und nicht über die dafür benötigte Technik- und Medienkompetenz verfügt, ist zunächst einmal überfordert und reagiert mit einem Abwehrreflex. Entlastungsbehauptungen wie "Ich habe nichts zu verbergen" oder "Die interessieren sich doch nicht ausgerechnet für mich" lassen sich mit der aus der Sozialpsychologie stammenden Theorie der kognitiven Dissonanz schlüssig erklären.
    Unsere Aufklärung stößt hier an psychologische Grenzen. Menschen, die mit aktivem Selbstschutz überfordert sind und sich in solche Entlastungsbehauptungen "retten", werden nicht für die Verteidigung digitaler Bürgerrechte aktiv werden. Und das, obwohl ihnen die Argumente zunächst durchaus einleuchten. Schlimmer noch: Diese Menschen wären womöglich relativ leicht für eine Internet-"Sicherheit" mit eingebauter Überwachung, Backdoor und Zensur als staatliches Rundum-Sorglos-Paket zu begeistern.
    Dies ist ein Plädoyer für Usability im digitalen Selbstschutz. Denn um mit unserer Aufklärung Menschen zu mobilisieren, die heute noch vor den Implikationen zurückschrecken, gibt es nur zwei Stellschrauben: Erstens kann sich durch Erhöhung der Technik- und Medienkompetenz in der Gesellschaft die Zahl derer erhöhen, die mit uns der weiteren Beschneidung von Grundrechten entgegentreten. Dazu ist allerdings zu sagen, dass es selbst mit der Technik- und Medienkompetenz, die Jugendliche heute an Schulen lernen, nicht sehr weit her ist. Deshalb halte ich die zweite Option für besonders wichtig: digitaler Selbstschutz muss einfacher werden. Wir brauchen Lösungen, die für viel breitere Kreise, auch für relativ unbedarfte Anwender, handhabbar sind. Nicht als Rundum-Sorglos-Paket, aber doch immerhin als Befähigung zur selbstverantwortlichen (digitalen) Verteidigung wertvoller Grundrechte. Und als Immunisierung gegen andere (s.o.) sogenannte Rundum-Sorglos-Pakete.
    An diesem Punkt scheint eine politische Dimension von Usability auf. Nehmen wir zum Beispiel GPG. Den meisten Menschen leuchtet der Vergleich "unverschlüsselt = Postkarte, verschlüsselt = mit Briefumschlag" unmittelbar ein; spontan ist vielen die Vorstellung, "mit Briefumschlag" zu kommunizieren, angenehm. Um dies umzusetzen, müssen sie sich allerdings einer Schulung unterziehen und sich mit mentalen Modellen (wie privaten und öffentlichen Schlüsseln) auseinandersetzen, die in der realen Welt keine konsistente Entsprechung haben [2]. Tatsache ist: die Zahl der GPG-Anwender ist trotz breiter Aufklärung nicht sprunghaft gestiegen. Und damit auch nicht die Zahl derer, die, sollte man ihnen eines Tages die Verwendung von GPG verbieten wollen, auf die Barrikaden gehen.
    Der Vortrag gibt eine kurze Einführung in Konzepte, Methoden und Modelle der HCI und stellt Grundregeln der Usability vor. Vor diesem Hintergrund werden beispielhaft verschiedene Hürden und Mängel [3] analysiert, an denen Personen, die über wenig Technik- und Medienkompetenz verfügen, im digitalen Selbstschutz scheitern, und einige Ansätze zur Verbesserung des Status Quo diskutiert.
    [1] Beratungsresistente Politiker oder mutwillig Unwahrheiten wiederholende Demagogen sind nicht Gegenstand dieser Betrachtung.
    [2] Nur mit konsistenten Analogien und realweltlichen Metaphern kann es gelingen, Benutzungsschnittstellen "intuitiv" zu gestalten, d.h. Hürden wie Schulungsbedarf zu minimieren.
    [3] HCI ist parteilich. Es gilt die Prämisse, dass im Fall von Interaktions-Problemen nicht der Mensch, sondern das System, mit dem er arbeitet (oder arbeiten soll) einer Optimierung bedarf.
    about this event: https://datenspuren.de/2009/events/3380.de.html
    57 min

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Der Chaos Computer Club ist die größte europäische Hackervereinigung, und seit über 25 Jahren Vermittler im Spannungsfeld technischer und sozialer Entwicklungen.