Chefgespräch | Der True-Success-Podcast

Chefgespräch | Der True-Success-Podcast

By Varinia Bernau, Konrad FischerBusinessNewsBusiness NewsManagement
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Chefgespräch | Der True-Success-Podcast episodes

  • Baby-One-Co-Chefin Weber: „Es ist nicht mehr die Zeit für Alleinherrscher“
    WirtschaftsWoche Chefgespräch

    Mein heutiger Gast im Chefgespräch weiß, wie man Mitarbeiter führt. In der Theorie und in der Praxis. Nach ihrem BWL-Studium in Köln und Mailand hat sie ihre Doktorarbeit über authentische Führung geschrieben. Fünf Jahre lang war sie Projektmanagerin „Leadership, Talent & Engagement“ beim Telekommunikationskonzern Vodafone in Düsseldorf, ehe Anna Weber 2017 in den elterlichen Betrieb Baby One einstieg – und 2021 gemeinsam mit ihrem Bruder die Unternehmensführung übernahm.

    BabyOne, mit mehr als 1400 Mitarbeitern und zuletzt 244,4 Millionen Euro Jahresumsatz, ist im deutschsprachigen Raum der führende Anbieter von Baby- und Kleinkindartikeln. Das inhabergeführte Familienunternehmen in zweiter Generation betreibt 28 eigene Fachmärkte, 73 weitere Standorte werden von Franchisenehmern geführt.
    Weber erklärt, wie die Nachfolge in Familienunternehmen gelingt und warum sie allen Mitarbeitern Einblick in ihren Kalender gewährt. Außerdem sprechen wir darüber, wie echte Gleichberechtigung von Mann und Frau im Job gelingt, wie sie und ihr Mann die Care-Arbeit zu Hause aufteilen – und ob Eltern eigentlich einfache oder schwierige Kunden sind.

    Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid

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    56 min
  • Continental-Vorständin Reinhart: „Ich wollte später nicht für die Sekretärin gehalten werden – wurde ich aber doch“
    WirtschaftsWoche Chefgespräch

    Mein heutiger Gast im Chefgespräch wäre beinahe im Auto zur Welt gekommen. Genauer gesagt: in einem Karmann-Ghia Coupé. Dort nämlich stieg ihre Mutter im Oktober 1969 ein, als die Wehen einsetzten. Sie schaffte es zwar gerade noch so ins Krankenhaus, aber vielleicht war es ja doch ein Zeichen: Denn die Frau, die heute im Podcast zu hören sein wird, hat in der Autoindustrie Karriere gemacht.

    1999 zog es sie zunächst zum VW-Konzern, mit Stationen im Vertrieb und Marketing sowie als Mitglied des Vorstands von Bentley, zuständig für Personal. Nach fünfzehn Jahren bei Volkswagen wechselte die promovierte Juristin Ende 2014 zum Zulieferer Continental nach Hannover. Als Vorständin ist Ariane Reinhart für das Personal zuständig – und damit verantwortlich für fast 200.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 57 Ländern.
    Sie soll dafür sorgen, dass die Belegschaft dieses Unternehmens, das 1871 aus einem Gummihersteller hervorging, den Wandel zur Elektromobilität bewältigt. Deshalb sprechen wir darüber, wie Conti – aber auch unsere Volkswirtschaft insgesamt – den Strukturwandel schafft und sie sich als Frau in einer Machobranche behauptet. Reinhart erzählt mir, warum sie sich selbst, wenn sie mal im Homeoffice arbeitet, eine Biopause verordnet – und warum in ihrem Büro in der Conti-Zentrale immer die Sonne scheint.

    Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid

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    57 min
  • IG-Metall-Vizechefin Benner: „Man braucht Empathiefähigkeit, um sich in den Klassenfeind hineinzuversetzen“
    WirtschaftsWoche Chefgespräch

    Mein heutiger Gast im Chefgespräch ist ausgebildete Fremdsprachensekretärin und studierte Soziologin – und dürfte im Oktober Geschichte schreiben. Dann nämlich stellt sich die 55-Jährige beim Gewerkschaftstag der IG Metall als Vorsitzende zur Wahl. Bekommt sie die Mehrheit, was als ziemlich sicher gilt, wird sie die erste Frau an der Spitze einer der mächtigsten Gewerkschaften Europas mit gut 2,1 Millionen Mitgliedern.

    Es wäre die Krönung einer steilen Gewerkschaftskarriere: 2011 zog Christiane Benner in den Vorstand der IG Metall, vier Jahre später wurde sie Gewerkschaftsvize – zuständig etwa für die Mobilisierung neuer Beschäftigtengruppen wie Werkstudenten oder scheinselbstständiger Click-Worker, die sich im Internet um Aufträge bewerben.
    Ihr Vater hat sie gelehrt, unerschrocken zu sein. Benner erzählt mir, was sie darunter versteht – und was das mit ihrer Erfahrung im Handball und einem Selbstverteidigungskurs in Chicago zu tun hat. Außerdem sprechen wir über die Kunst der Verhandlung und klären, ob frau anders verhandelt als man. Wir diskutieren, ob es in den anstehenden Tarifrunden mit Arbeitgebern in Zukunft vielleicht eher um ein paar Stunden weniger Arbeitszeit gehen wird als um ein paar Prozent mehr Gehalt. Und sie erzählt mir, ob sie, seit 2014 SPD-Mitglied, in diesen Tagen manchmal mit ihrer Partei hadert.

    Mitarbeit: Lukas Teppler, Anna Hönscheid

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    54 min
  • Severin-Chefin Gesing: „Staubsauger werden nicht nur von Frauen gekauft und Grills nicht nur von Männern“
    WirtschaftsWoche Chefgespräch

    Mein heutiger Gast steht nicht so gerne selbst am Grill, aber mag es zu bügeln. Wie man das eine an die Frau und das andere an den Mann bringt, unter anderem darum geht es in dieser Folge des WiWo-Podcasts Chefgespräch mit Joyce Gesing, CEO des Haushaltsgeräteherstellers Severin.

    Das Unternehmen, 500 Mitarbeiter weltweit, 150 Millionen Euro Jahresumsatz, hat eine lange Geschichte: Es ging aus einer 1892 von Anton Severin gegründeten Schmiede im Sauerland hervor. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde aus der Schmiede eine Metallfabrik – für Gardinenstangen. In den 1920er Jahren fertigte das Unternehmen dann Tortenplatten, Untersetzer und Glasteller, später kamen Servierwagen hinzu. Und seit 1952 produziert Severin vorwiegend Elektroartikel: von Kaffeeautomaten über Toaster und Mixer bis zum Grill und Lockenstab.
    Gesing kennt sich aber nicht nur Familienunternehmen von innen, sondern auch Dax-Unternehmen – und die Welt der Unternehmensberatungen: Begonnen hat sie ihre Karriere bei KPMG, als Partnerin bei McKinsey & Company betreute sie internationale Klienten in Fragen der Organisation, Strategie sowie dem Change Management. Sie hatte verschiedene Führungspositionen beim Industriekonzern ThyssenKrupp inne – und zwar in einer Zeit, in der das Unternehmen einen grundsätzlichen Strategie- wie Kulturwandel durchlaufen hat. Vor ihrem Wechsel zu Severin war sie drei Jahre lang bei der Beratung Egon Zehnder, wo sie mittelständische Unternehmen bei Transformationsprojekten, aber auch in Fragen der richtigen Führung unterstützt hat.
    Solche Fragen diskutieren wir auch in dieser Podcast-Folge. Zudem will ich von Gesing wissen, wie besorgt sie derzeit nach China und auf die Chinastrategie unserer Bundesregierung schaut – als Chefin eines Unternehmens, das vor allem in China fertigt. Aber auch, wo sie Ausgleich zum hektischen Alltag findet – und wie sie eigentlich noch auf neue Ideen kommt.

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    47 min
  • BGA-Präsident Jandura: „Die Alternative wäre, mit China als systemischem Rivalen gar nicht mehr zu reden“
    WirtschaftsWoche Chefgespräch

    Mein heutiger Gast im Chefgespräch, ein promovierter Kaufmann, führt nicht nur seit 2011 in Berlin den Großhandel Oskar Böttcher sondern seit 2021 als Präsident auch den Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA).

    Begonnen hat seine Karriere einst in der Wirtschaftsprüfung und der Steuerberatung, später hat er bei Banken in Frankfurt und London gearbeitet – und die Erschütterungen durch die Finanzkrise hautnah miterlebt, er ist also krisenerprobt. Seinen Glauben daran, dass der wirtschaftliche Austausch eine Gesellschaft zum Besseren verändert, den Glauben also an die Maxime „Wandel durch Handel“, hat auch die jüngste Krise nicht erschüttert.
    Dirk Jandura erzählt mir, welche Noten er den Top-Politikern geben würde, was er von der Chinastrategie der Bundesregierung hält und wie er als Unternehmer, aber auch als Ehemann und Vater von fünf Kindern dafür sorgt, dass mehr Frauen Karriere machen können.

    Mitarbeit: Marcel Joschko, Benedikt Burghardt, Anna Hönscheid

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    42 min
  • Celonis-Co-Chef Nominacher: „Wir erzeugen eine perfekte Kopie der Realität“
    WirtschaftsWoche Chefgespräch

    Mein heutiger Gast hätte auch gut und gerne die Bäckerei seiner Eltern im bayerischen Forstern übernehmen können, die seit über 100 Jahren im Besitz der Familie war. Er hätte auch einfach ein normaler Berater bei McKinsey werden können. Oder ein guter Projektmanager für den bayerischen Rundfunk – denn über ein Projekt beim Öffentlich-rechtlichen kamen die drei Celonis-Gründer, darunter Bastian Nominacher, zu ihrem Heureka-Moment.

    Celonis ist das einzige deutsche Dekacorn – also ein Start-up, das von Investoren mit über 10 Milliarden Dollar bewertet wird. Inzwischen sind es sogar 13 Milliarden. Das Münchner Unternehmen ist ein Spezialist für das sogenannte Process Mining. Hinter dem Schlagwort verbirgt sich einer der großen Tech-Trends: Beim Process Mining werden alle Daten eines Unternehmens durchleuchtet und sichtbar und verstehbar gemacht.
    Eine Art „Röntgengerät für Unternehmensdaten“, so haben es die Gründer einmal ausgedrückt. Oder „ein Google Maps für Firmenprozesse“. Ja, und inzwischen nennt Celonis sich Weltmarktführer im Bereich Execution Management, hat über 3000 Mitarbeiter und über 5000 Projekte oder „Implementierungen“, wie die „Celonauten“ es nennen.
    Nominacher erzählt mir, ob Celonis das neue SAP werden könnte, wie er seinen Job auf Volksfesten erklärt und warum ein japanischer Professor dringend seine Hilfe brauchte.

    Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid

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    54 min
  • Deutsche-Reihenhaus-Chef Arnold: „Die Menschen müssen für ein Eigenheim Abstriche machen“
    WirtschaftsWoche Chefgespräch

    Mein heutiger Gast im Chefgespräch hat einmal gesagt: „Das Reihenhaus hatte lange Zeit keinen guten Ruf. Ich hoffe, wir haben dazu beigetragen, den Ruf zu verbessern.“ Daniel Arnold muss es wissen, schließlich hat er mit seinem Unternehmen, der Deutschen Reihenhaus AG, Tausende davon gebaut, von Flensburg bis Gelsenkirchen, pro Jahr werden zwischen 600 und 700 Einheiten an neue Bewohner übergeben. Schon sein Urgroßvater, ein Maurermeister, gründete 1899 eine Baufirma in Hessen, der Großvater war Architekt, der Vater Robert Arnold konzentrierte sich ab den 1970er unter anderem auf sozialen Wohnungsbau – und entwickelte zudem die ersten Reihenhäuser, welche 1989 in Kaiserslautern entstanden.

    Daniel Arnold hat Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe und Kanada studiert. Danach ging es kurz in dir Telekommunikationsbranche zu EM.TV, der Hypefirma des Neuen Markts. Ein Anruf des Vaters trieb Arnold in die Baubranche. Er hatte sein Architekturbüro dem Partner übergeben. Er sagte: „Du, mir ist langweilig in der Rente.“ Er wollte ein neues Projekt machen: Reihenhäuser in Marburg. Dort ging einiges schief. Trotzdem gründete Daniel Arnold 2002 die Deutsche Reihenhaus AG – der Name übrigens, dachte der Gründer, klingt wie „Deutsche Telekom“, jedenfalls „viel geiler und größer“.
    Arnold erzählt mir, was Reihenhäuser und Autos gemeinsam haben, wie sich durch die Zinserhöhungen die Stornoquoten verändern, warum er selbst sagt, Reihenhäuser seien unsexy – und wie ihm einmal mehrere Häuser gestohlen wurden.

    Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid

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    50 min
  • Miele-Geschäftsführerin Steinhage: „Auf einer Marke dürfen Sie sich nicht ausruhen“
    WirtschaftsWoche Chefgespräch

    Mein heutiger Gast im Chefgespräch hätte gern Tiermedizin studiert, fand die Anatomie menschlicher Karrieren dann aber interessanter und wurde Personalerin. Sie kommt ursprünglich aus der Medienindustrie und hat ihre duale Ausbildung zur Diplom-Betriebswirtin beim Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann gemacht. Dort wechselte sie 2006 als Personalleitern zur IT-Dienstleistungstochter Arvato.

    Nach einigen Stationen bei Bertelsmann unternahm sie einen kurzen Ausflug in die Kosmetikindustrie und kehrte 2015 zurück zu Bertelsmann in das Personalmanagement. Dort arbeitete Rebecca Steinhage für die Bertelsmann Divisionen, darunter den Musikkonzern BMG oder die Venture Sparte Bertelsmann Investments – mit Themen wie Vertragswesen, Vergütung, Talentmanagement sowie M&A Prozesse.
    Dann kam 2019 der Wechsel zu Miele – geographisch nicht weit entfernt, aber doch eine andere Welt, zu dem Haushaltsgerätehersteller aus Bielefeld. Dort wurde sie Senior Vice President Human Resources, also Personalchefin, bevor sie 2022 für das neu geschaffene Ressort „Human Resources & Corporate Affairs“ in die Geschäftsleitung berufen wurde. Damit wurde sie die sechste Geschäftsführerin der Miele Gruppe – und die erste Frau in der Geschäftsführung des Traditionsunternehmens. Diese wurde bisher von den zwei Mitgliedern der Gründerfamilie geführt.
    Steinhage erzählt mir, wie Miele junge Talente anwirbt, warum wir noch immer einen Coronakrisen-„Hangover“ haben und weshalb sie glaubt, es werde keine Deglobalisierung geben.

    Mitarbeit: Johannes Grote, Florian Högerle, Anna Hönscheid

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    45 min
  • New-Space-Pioneer Spott: „Wenn Sie Elon heißen, bekommen Sie Gehör“
    WirtschaftsWoche Chefgespräch

    Mein heutiger Gast im Chefgespräch kann etwas von sich sagen, was nur sehr wenige deutsche Unternehmer von sich sagen können: Er war mit seiner Idee genauso früh dran wie Elon Musk.

    Bereits 2014 sicherte er sich Funkfrequenzen, um die Welt per Satellit mit schnellem Internet zu versorgen. Warum heute trotzdem Musks Weltraumunternehmen SpaceX der größte Betreiber von Satelliten im All ist – und nicht Kleo Connect, die Firma meines Gastes, erzählt er mir im Podcast.
    Matthias Spott hat Maschinenbau und Luft- und Raumfahrt in Stuttgart, Braunschweig und im schwedischen Linköping studiert, war bei den Luft- und Raumfahrtkonzernen Dasa und EADS in führenden Positionen und zuletzt, also ehe er selbst Unternehmer wurde, als Berater bei Roland Berger. Jetzt ist er Business Angel bei Polaris – und versucht, den niedrigen Erdorbit, also alles bis 2000 Kilometer über der Erdoberfläche, als Wirtschaftsraum zu erschließen.
    Er erzählt mir, wie gefährlich es ist, dass wir in Europa uns in Sachen Satellitenkommunikation auf einen irren Milliardär wie Musk verlassen, wie es sich eigentlich anfühlt, mit einer Idee so früh dran zu sein, dass man für verrückt erklärt wird, wie man als Unternehmer mit Rückschlägen umgeht, was ihn am Weltall fasziniert – und welche irdischen Freuden er genießt.

    Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid

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    46 min
  • Stiebel-Eltron-Chef Schiefelbein: „Wärmepumpen waren etwas für Nerds und Ökos“
    WirtschaftsWoche Chefgespräch

    Im heutigen Gespräch geht es um einen Mann und eine Firma, die vor einigen Jahren vermutlich nicht allen so geläufig war: Stiebel Eltron. Das Familienunternehmen sitzt in Holzminden in Niedersachsen, hat rund 5500 Mitarbeiter und machte im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden Euro Umsatz. Und das vor allem mit einem Gerät, das seit einigen Wochen für Wirbel sorgt. Die Wärmepumpe. Während sich das Land auf sie stürzte, schreckte uns der Verkauf einer Perle des Mittelstandes auf. Viessmann verkauft seine Klimatechnik an Carrier und sagt: Bei dem Spiel zählt Geld und Größe. Stiebel Eltron geht einen anderen Weg und investiert viele, viele Millionen in neue Fabriken, unter anderem in Deutschland. Das Unternehmen ist seit Jahrzehnten im Geschäft aktiv mit Warmwasser und Heiztechnik – und ein Spezialist für Wärmepumpen. Gegründet wurde das Ganze 1924 von dem Ingenieur und Betriebswirt Theodor Stiebel in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelte die Firma in die niedersächsische Kleinstadt Holzminden. Im vergangenen Jahr wurde die symbolische Umsatz-Milliarde geknackt. Fünf Jahre zuvor lag der Umsatz noch bei der Hälfte.

    Seit Dezember 2012 führt Kai Schiefelbein Stiebel Eltron. Er wurde 1967 in Oberhausen geboren und studierte Maschinenbau in Essen. 1997 startete er bei Stiebel Eltron als Entwicklungsingenieur für Heizgeräte und Wärmepumpen. Später leitete er die Wärmepumpen-Produktentwicklung, wurde technischer Geschäftsführer der Gruppe und anschließend CEO.
    Schiefelbein erzählt mir, wie sich der Viessmann-Verkauf auf den Wärmepumpenmarkt auswirkt, was den Standort Deutschland attraktiv macht und weshalb sein Unternehmen zwar auf Premiumprodukte setzt, aber nicht den „Bentley“ unter den Wärmepumpen produziert.

    Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid

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    49 min

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Varinia Bernau (Ressortleiterin Management & Karriere) und Konrad Fischer (Ressortleiter Unternehmen & Technologie) diskutieren im Wechsel mit den wichtigsten Familienunternehmern, Top-Managerinnen und CEOs Deutschlands, wie es in der aktuellen Situation gelingt, erfolgreich ein Unternehmen zu führen – und wie sie selbst erfolgreich wurden. Dabei geben die Gäste faszinierende und unterhaltsame Einblicke in ihr Leben – als Inspiration für Ihren Karriereweg.