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Kunststoffbehälter für die Logistik: Seit 40 Jahren
Rund 31 Millionen Kunststoffbehälter produziert bekuplast
Wie lassen sich Kunststoffbehälter nachhaltiger produzieren,
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Was bedeuten Erdöl und Erdgas heute noch für die Grafschaft Bentheim? Darüber spricht Rolf Masselink mit Dr. Andreas Scheck, Geschäftsführer der Neptune Energy Deutschland GmbH. Im Gespräch geht es unter anderem um das abgeschlossene Bohrprojekt „Adorf-Karbon“, die Bedeutung der Grafschaft für Neptune Energy und die Sorgen von Grafschafter Landwirtinnen und Landwirten im Hinblick auf ihre Flächen.
Seit rund 80 Jahren wird in der Grafschaft Bentheim nach Öl und Gas gebohrt. Mit sechs neuen Bohrungen bei Hoogstede und Georgsdorf und einer Investition von rund 230 Millionen Euro hat Neptune Energy zuletzt eine bereits seit den 1960er-Jahren bekannte Erdgaslagerstätte erschlossen. Heute deckt das Erdgasfeld „Adorf-Karbon" fast die Hälfte der gesamten deutschen Erdgasproduktion des Energieunternehmens ab und versorgt nach Unternehmensangaben umgerechnet 300.000 Haushalte mit regionalem Erdgas. Die Region ist für das Unternehmen der mit Abstand wichtigste Standort in Deutschland: Rund 190 der insgesamt 460 Mitarbeitenden arbeiten hier, zusammen mit dem Emsland liefert der „District West“ 60 Prozent der gesamten deutschlandweiten Produktion.
Wie lange lässt sich die Erdgasförderung in der Grafschaft Bentheim noch wirtschaftlich fortsetzen? Wie geht Neptune Energy mit Sorgen von Grafschafter Landwirtinnen und Landwirten um? Und was bleibt vom Rückbau alter Bohrstellen übrig? Antworten gibt es in der neunten Episode der dritten Staffel von „Chefsache(n)“, dem Wirtschaftspodcast von den Grafschafter Nachrichten und der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim.
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Das Autohaus für die Zukunft rüsten: Das war das Ziel von Kristin Krüp, Geschäftsführerin der Grafschafter Autozentrale Heinrich Krüp, beim Wechsel zur nowag (Nordwest Automobilgesellschaft). Gemeinsam mit Stefan Schwarte, Geschäftsführer der NOWAG-Gruppe, und Rolf Masselink spricht sie über den Wandel eines traditionsreichen Familienbetriebs, die Chancen einer größeren Unternehmensgruppe und die Zukunft des Automobilhandels.
Seit 1952 ist die Grafschafter Autozentrale als Volkswagen-Händler in Nordhorn und Emlichheim fest in der Region verankert. Mittlerweile wird das Unternehmen in vierter Generation geführt und ist seit einem halben Jahr Teil der NOWAG-Gruppe. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten: von mehr Digitalisierung im Kaufprozess bis hin zu einer größeren Fahrzeugauswahl. Gleichzeitig verändert sich der Automobilmarkt. Der Wandel zur E-Mobilität ist in vollem Gange, steigende Kosten bei Neuwagen, hohe Spritpreise und zunehmende Konkurrenz von chinesischen Marken machen der Branche zu Schaffen.
Wie gelingt es einem Traditionsbetrieb, seine Identität zu bewahren und gleichzeitig Teil einer größeren Gruppe zu werden? Ist es generell schwerer geworden, Autos zu verkaufen? Und welche Chancen haben klassische Autohäuser in Zukunft? Antworten gibt es in der achten Episode der dritten Staffel von „Chefsache(n)".
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Vom Serienfertiger zum Individualanbieter: Gemeinsam mit Daniel Schraad, Geschäftsführer der Stemmann Technik aus Schüttorf, spricht Rolf Masselink über die Transformation eines traditionsreichen Unternehmens und die Herausforderungen auf dem Weg zu neuen Geschäftsmodellen.
Seit den 1950er-Jahren ist Stemmann Technik in Schüttorf ansässig und erlangte vor allem als Stromabnehmer für den Bahnbereich Bekanntheit. Heute entwickelt und fertigt das Unternehmen zunehmend individuelle Lösungen für die sichere Stromübertragung – von der kleinen Kabeltrommel bis hin zu Anlagen für Häfen, in denen Fähren und Kreuzfahrtschiffe mit Landstrom versorgt werden. Aus Produkten mit Seriencharakter sind insbesondere in den vergangenen Jahren zunehmend maßgeschneiderte Engineering-Projekte geworden. Von der ersten Planung über die Fertigung bis zur Prüfung entstehen die Lösungen direkt bei Stemmann Technik. Diese Entwicklung hin zu individuellen Lösungen bedeutet auch einen tiefgreifenden Wandel für das Unternehmen selbst.
Wie gelingt die Transformation vom Serienfertiger zum Individualanbieter? Welche Rolle spielen Digitalisierung, Elektrifizierung und Spezialwissen für die Zukunft von Stemmann Technik? Und wie schafft ein traditionsreiches Unternehmen den Spagat zwischen Vergangenheit und neuen Anforderungen? Antworten gibt es in der siebten Episode der dritten Staffel von „Chefsache(n)".
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Am 13. September 2026 wählt Niedersachsen – und die Grafschaft bekommt garantiert einen neuen Landrat. Was bedeutet das für die lokale Wirtschaft? Rolf Masselink spricht mit Klaas Johannink, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim, über Erwartungen, Forderungen und die Frage: Wo soll die Region in zehn Jahren stehen?
Neben einem neuen Landrat wird die Wahl in vier Städten und Samtgemeinden sicher neue Bürgermeister hervorbringen: in Nordhorn, Neuenhaus, Uelsen und Emlichheim. Hinzu kommen die Wahlen in Bad Bentheim und Wietmarschen. Die Herausforderungen sind groß: Fachkräftemangel, Bürokratie und internationale Krisen belasten die Wirtschaft in der Region. Die Wirtschaftsvereinigung fordert deshalb, dass sich die neuen Amtsträger schnell zusammenfinden und gemeinsam an einem Kurs für die Zukunft arbeiten. Denn die Zeit drängt.
Was erwartet die Wirtschaft von den Kandidatinnen und Kandidaten? Wie kann die Politik innovative Unternehmen mit Zukunftsperspektiven unterstützen? Und was unternimmt die Wirtschaftsvereinigung, um die Region zukunftsfähig zu machen? Antworten gibt es in der sechsten Episode der dritten Staffel von „Chefsache(n)".
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Wie entwickelt sich ein einfacher Holzhandel zu einem modernen Baudienstleister? Rolf Masselink spricht mit Manfred und Lucas Reinink von Holzquadrat in Nordhorn über den Generationswechsel innerhalb eines Familienunternehmens und die Zukunft des Handwerks.
In einer Gewerbehalle in Neuenkirchen fing im Jahr 2000 alles an. Ursprünglich setzte Gründer Manfred Reinink den Fokus von Holzquadrat auf den Holzhandel, doch schnell kommen weitere Anfragen hinzu: Parkett, Türen, Renovierungen und komplette Sanierungen. Mit der Zeit entwickelt sich das Unternehmen immer stärker zum Gesamtdienstleister für private und gewerbliche Bauprojekte. Seit Anfang 2025 ist Manfreds Sohn Lucas Inhaber des Unternehmens. Er ist überzeugt, dass der Bedarf an Renovierung und Modernisierung in den kommenden Jahren weiter ansteigt. Entsprechend ist auch sein Zukunftsplan: wachsen, sich breiter aufstellen und gesund expandieren.
Wie gelingt die Übergabe eines Familienunternehmens an die nächste Generation? Welche Chancen bietet der Renovierungsmarkt in den kommenden Jahren? Und wie kommt man in der turbulenten Handwerksbranche durch Krisenzeiten? Antworten gibt es in der fünften Episode der dritten Staffel von „Chefsache(n)".
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Welche Rolle spielen Hochschulen für die wirtschaftliche Zukunft der Grafschaft Bentheim und der ansässigen Unternehmen? Rolf Masselink spricht mit Prof. Dr. Liane Haak, Leiterin des Campus Lingen der Hochschule Osnabrück darüber, wie Forschung den Grafschafter Unternehmen helfen kann.
Der Campus Lingen ist einer von mehreren Standorten der Hochschule Osnabrück. Rund 2300 Studierende profitieren von der fachlichen Bandbreite, die von Ingenieurswissenschaften bis hin zur Theaterpädagogik reicht. Hinzu kommen 150 Mitarbeiter. Als Dekanin trägt Prof. Dr. Liane Haak Verantwortung für Lehre und Forschung. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften liegt der Fokus auf Praxisnähe. Hier setzt auch die Zusammenarbeit mit der Grafschafter Wirtschaft an. In mehrjährigen Projekten erstellt der Campus Lingen unter anderem digitale Zwillinge für Unternehmen, um Produktionsprozesse zu optimieren. Neben solchen Leuchtturmprojekten arbeitet der Campus daran, den Wissenstransfer zu fördern und Hemmschwellen gegenüber Themen wie KI oder Cloud-Technologien abzubauen. Verschiedene Formate bringen die Hochschule, Unternehmen sowie IT und Produktion zusammen und schaffen Raum für Austausch.
Was ist nötig, um die Anschlussfähigkeit in der Grafschaft in Themen wie künstliche Intelligenz und Digitalisierung zu sichern? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft noch enger und nachhaltiger gestaltet werden? Und schaffen es die heutigen Forschungsprojekte, in fünf bis zehn Jahren fester Bestandteil der Unternehmen zu werden? Antworten gibt es in der vierten Episode der dritten Staffel von „Chefsache(n)".
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Drei Brüder und der Vater an der Spitze einer Unternehmensgruppe, wie funktioniert Leitung im Familienverband? Darüber spricht Rolf Masselink mit Nils und Janek Moggert von der Nordhorner Werkstätten Group. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Geschichte der Gruppe und darauf, wie ein Generationswechsel im Familienbetrieb gelingen kann.
Was einst als Schlosserei des Textilkonzerns Rawe begann, ist heute eine international tätige Unternehmensgruppe. 1965 gründete sich die Werkstätten GmbH. Alfred Moggert begann mit dem Management-Buyout im Jahr 1997 eine neue Ära. Heute vereint die Werkstätten Gruppe sechs Unternehmen und beschäftigt rund 450 bis 500 Mitarbeitende. Die Gruppe arbeitet mit Edelstahl, hat sich im Laufe der Jahre aber auf den Apparate-, Anlagen- und Behälterbau spezialisiert. Gleichzeitig steht das Unternehmen vor großen Herausforderungen: steigende Personalkosten, Digitalisierung und die Frage, wie klimaneutrale Produktion in einer CO2-intensiven Branche wie der Stahlverarbeitung funktionieren kann.
Wie organisiert man Führung mit mehreren Geschäftsführern aus einer Familie? Welche Ziele verfolgt die Werkstätten Gruppe, um klimafreundlich zu produzieren? Und wie gelingt es der Gruppe, zwischen globalem Wettbewerb und regionaler Verwurzelung weiter zu wachsen? Antworten gibt es in der dritten Episode der dritten Staffel von „Chefsache(n)".
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Kaum bezahlbarer Wohnraum, ein angespannter Mietmarkt und stockender Wohnungsbau: Wird die Wohnungssuche in Nordhorn und der Grafschaft immer mehr zum Lotteriespiel? Gemeinsam mit Jörg Snieders, Geschäftsführer der Gewo, spricht Rolf Masselink über die Herausforderungen auf dem Mietmarkt – und wie die städtische Wohnungsbaugesellschaft ihnen begegnet.
Rund 1500 Wohnungen verwaltet die Gewo, der Großteil sind Mietwohnungen – und alle sind vergeben. Die Interessentenliste beim Nordhorner Wohnungsanbieter wird länger und länger. Gleichzeitig belasten Klimaneutralität und Reglungen wie Indexmiete oder die Mietpreisbremse das Angebot. Klar ist: Je moderner der Wohnraum, desto höher der Mietpreis. Projekte im sozialen Wohnungsbau wie „Am Strampel“ oder an der Frensdorfer Schule benötigen Kapital. Zwischen steigenden Baukosten, energetischer Sanierung und sozialer Verantwortung gerät der Mietmarkt spürbar unter Druck – und nicht alles kann die Gewo abfangen.
Welche Auswirkungen haben Bauvorschriften auf den Mietpreis? Wie viel Neubau braucht Nordhorn, um den Bedarf zu decken? Und was braucht es konkret, damit bezahlbarer Wohnraum nicht die Ausnahme bleibt? Antworten gibt es in der zweiten Episode der dritten Staffel von „Chefsache(n)".
Zu wenig Kapital, zu viel Bürokratie oder ein zu schwacher Markt, was bremst die Wirtschaft in der Grafschaft Bentheim? Nils Obremba, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Obremba und Kollegen aus Schüttorf nennt im Gespräch mit Rolf Masselink Steuerreformen und Unternehmensumstrukturierungen als mögliche Lösungsansätze und wünscht sich im gleichen Atemzug mehr Unterstützung von der Politik.
Ob eine schleppende Konjunktur, steigende Kosten oder sinkende Nachfrage, Steuerberater bekommen wirtschaftliche Probleme früh zu spüren. Die Kanzlei Obremba begleitet Unternehmen bei Nachfolgefragen, wirtschaftlichen Problemen oder Umfirmierungen. Früh setzte Obremba auf Digitalisierung, investierte in effiziente Schnittstellen und entwickelte sich von der klassischen Steuerberatung zunehmend zur ganzheitlichen Unternehmensberatung. Neben Unternehmen betreut die Kanzlei auch zahlreiche Privatpersonen und ist nah dran an den Sorgen und Herausforderungen der Region.
Mit welchen Sorgen kommen die Unternehmen zu Steuerberatern? Weshalb ist die Grafschaft trotz der Herausforderungen eine Region der Hidden Champions? Und wie kann Politik den Markt einfacher und mutiger machen? Antworten gibt es in der ersten Episode der dritten Staffel von „Chefsache(n)".
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