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  • Gerds garstiges Geblubber 82: Zwischen Rillen und Raketen – Phantastik in der Rock und Popmusik
    Im heutigen Beitrag hört ihr nachgereicht zu den beiden letzten Folgen den Versuch einer popkulturellen Verortung der Phantastik in der Rock und Pop Musik, beziehungsweise der Musik in der Phantastik.
    Zwischen Rillen und Raketen: Phantastik in der Rock und Popmusik
    Manchmal reicht ein einziger Akkord, ein schwebendes Synth-Intro oder ein melancholisches Gitarrensolo, um Welten entstehen zu lassen. In unseren Podcast-Folgen sprechen wir oft über die Wechselwirkungen zwischen Literatur, Film und Comic. Doch eine Facette wird im Diskurs über Phantastik, Fantasy und Science-Fiction erstaunlich oft unterschätzt: Die Musik als völlig eigenständiges, klangliches Worldbuilding.
    Besonders wer in den 1970er und 1980er Jahren sozialisiert wurde, erinnert sich an das Gefühl: Ein Album war damals nicht nur eine Ansammlung von Drei-Minuten-Singles. Es war ein immersives Gesamtkunstwerk. Wenn man das Gatefold-Cover aufschlug, die detaillierten Artworks anstarrte und die Nadel in die Rille senkte, begann ein Multikanal-Einfluss. Musik, visuelle Kunst und literarische Fantasie griffen nahtlos ineinander – ohne dass man zwingend ein Filmplakat oder eine Vorlage brauchte.
    Abseits von reiner Filmmusik (Highlander, Tag des Falken) oder direkten Buchadaptionen (Tales of Mystery and Imagination) gab es eine Fülle von Stücken, die völlig frei und eigenständig fantastische Kosmen entworfen haben.
    Hier sind einige herausragende Beispiele aus den 70ern und 80ern (und darüber hinaus), die diese Symbiose perfekt einfangen:
    Progressive Rock & Space Rock: Die großen Mythenbauer
    Eloy – Ocean (1977)
    Die deutschen Prog-Rock-Pioniere haben mit Ocean eines der immersivsten Konzeptalben der deutschen Musikgeschichte geschaffen. Es ist die eigenständige Mythologisierung des Niedergangs von Atlantis. Die ausdehnenden Klangteppiche, gesprochenen Passagen und majestätischen Orgel- und Synthesizer-Läufe schaffen eine Tiefenwirkung, die manchen Sci-Fi-Roman blass aussehen lässt.
    Hawkwind – Space Ritual (1973)
    Space Rock in seiner reinsten, rohsten Form. Hawkwind – eng verbunden mit dem Science-Fiction-Autor Michael Moorcock – erschuf keinen polierten Weltraum, sondern einen psychedelischen, dröhnenden Kosmos. Songs wie Space Is Deep vermitteln die unendliche, beängstigende Weite des Alls durch repetitives Riffing und Oszillatorengeräusche.
    Blue Öyster Cult – Fire of Unknown Origin (1981)
    BÖC waren vielleicht die literarisch versierteste Hard-Rock-Band ihrer Zeit. Stücke wie Veteran of the Psychic Wars (in Zusammenarbeit mit Michale Moorcock geschrieben) entwerfen das düstere Psychogramm eines kosmischen Kriegers. Es ist düster, melancholisch und voller erzählerischer Substanz.
    Synth-Pioniere & Post-Punk: Dystopien und digitale Welten
    Gary Numan / Tubeway Army – Replicas (1979)
    Noch bevor Blade Runner im Kino lief, baute Gary Numan mit Replicas die klangliche Blaupause für den Cyberpunk. Inspiriert von Philip K. Dick, erzählt das Album von einer kalten, von Machinen-Menschen („Replicas“) und Patrol-Bots beherrschten Stadt. Numans unterkühlter Gesang auf sägenden Minimoog-Synthesizern war pures Sci-Fi-Worldbuilding.
    John Foxx – Metamatic (1980)
    Nach seinem Ausstieg bei Ultravox schuf John Foxx ein radikal minimalistisches, elektronisches Meisterwerk. Tracks wie Underpass klingen wie die Akustik von Beton, Neonlicht und digitaler Entfremdung. Eine ästhetische Parallelwelt, die perfekt zu den düsteren Dystopien der 80er-Jahre-Literatur passt.
    Heavy Metal: Die Heroic Fantasy der späten 70er & 80er
    Rainbow – Rising (1976)
    Mit Dio am Mikrofon und Ritchie Blackmore an der Gitarre erfand Rising das Genre des Epic Metal mit. Das zentrale Epos Stargazer – unterstützt vom Munich Philharmonic Orchestra – erzählt die Geschichte eines Zauberers, der ein Volk versklavt, um einen Turm aus Stein zu bauen, von dem aus er fliegen will. Das Schlagzeug-Intro, das orientalisch angehauchte Riff und Dios Stimmgewalt erschaffen ein Fantasy-Epos von gewaltiger Dramatik.
    Der Faden zieht sich weiter: Moderne Weltenbauer
    Dass dieses Prinzip kein Relikt der Vinyl-Ära ist, beweisen Künstler der jüngeren Popkultur, die das Multikanal-Konzept aufgreifen und neu definieren:
    Daft Punk (Discovery / Interstella 5555): Das französische Duo nutzte nicht nur Roboter-Persona für ihr eigenes Storytelling, sondern verwandelte das komplette Album Discovery zusammen mit Anime-Legende Leiji Matsumoto in den Stummfilm-Sci-Fi-Epos Interstella 5555.
    Gorillaz: Damon Albarn und Jamie Hewlett haben die Trennung zwischen realer Band und fiktiver Comic-Welt komplett aufgehoben. Die Gorillaz sind ein visuelles und musikalisches Universum mit eigenen Charakteren, eigener Lore und fortlaufender Handlung.
    Die Antwoord: Radikales, dystopisches Worldbuilding am Rand der Popkultur. Durch die Überzeichnung der „Zef“-Kultur, gepaart mit verstörender Alien- und Cyberpunk-Ästhetik, erschaffen sie ein extrem eigenständiges, fast schon Albtraum-haftes Phantasma.
    Für mich ist Musik in der Phantastik kein passives Beiwerk. Sie ist der Beschleuniger meiner eigenen Vorstellungskraft. Ein Buch liefert die Worte, ein Comic das Bild – aber die Musik erzeugt die Resonanzfrequenz, die beides im Kopf zum Leben erweckt.
    11 min
  • Gerds garstiges Geblubber 81: Die zwei Brüder – Parabel 2 "Das Werk der Hände"
    Das heutige Mini-Hörbuch gibt es in zwei Versionen. Die erste habt ihr wahrscheinlich schon gehört, die zweite ist heute dran. Ich hatte es bereits bei Folge 1 erwähnt: Prolog und Epilog unserer kleinen Geschichte sind jeweils (fast) gleich. Wir hatten erst überlegt, beide gleichzeitig online zu stellen, aber so kann ich besser Content schinden ;). Übrigens erfahrt ihr heute auch, welcher Song Vorbild oder Ideengeber zu dieser geschichte war.
    Euch allen viel Spaß mit Version 2 unseres neuen Mini-Hörbuchs!
    18 min
  • Gerds garstiges Geblubber 80: Die zwei Brüder – Parabel 1 "Die Macht des Arkanum"
    Das heutige Mini-Hörbuch gibt es in zwei Versionen. Die erste heute, und die zweite beim nächsten Mal. Inspiration zu diesem Märchen kam von einem alten Song. Welchem, erfahrt ihr erst in Folge zwei. Prolog und Epilog unserer kleinen Geschichte sind jeweils (fast) gleich. Wir hatten erst überlegt, beide gleichzeitig online zu stellen, aber so kann ich besser Content schinden ;)
    Euch allen viel Spaß mit Version 1 unseres neuen Mini-Hörbuchs!
    20 min
  • Blick über den Tellerrand 42: SF im Kino
    Aus aktuellem Anlass muss ich unbedingt gleich ein paar Filme der letzten Monate ansprechen, die aus "unserem" Genre sind. Ich hab mir "Das Ende der Sterne" angesehen. Ich hab das Buch gefeiert. Ridley Scott ist einer der besten Regisseure. Was kann das schon schief gehen?
    14 min
  • Comunity [Komiunidie]
    Vom Låden und vom Leben Nummer 39 - Komiunidie
    (...wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt)
    Vom Låden und vom Leben
    (audiofile #39: Komiunidie)
    Servus ihr Liem dord draußn
    heud muss ich euch eefach amål widder a Gschichdle verzähl, wo ich midgriechd habb. S Gschichdle is ansich dodål off dobbig. Hadd also nix mid unnerm Gschäffd oder unnerm Schonre zum du. Awer s'gehd ummen glenne Lådn und um enne Komiunidie, wo ich zimmlich gud kenn du, wo mer dodål gud mid unnerer nördichn vergleich könnd und wo ähnlich glee is im Vergleich zum Resd vonnerer Weld. Also sowohl Mengenmäßich, wie a beguniär.
    Des Schonre vo mein Kumbl is sozumsåch mei zwädds Hobbie. Also nehm dem ganz Lådngschlambambl. Der had nämmlich enn Sörfschob ghabbd, Am Lago di Veggia Mollina. Also uff fränggisch am Aldmühlsee. Willi hässder. Un er wår ned immer mei Kumbl. Wie ich mid dem Zeuch ågfanggd hab, hab ichn noch neddamål kennd. Des is a gud so, weil auf die Ard is mei Gschichdle noch besser. Oder audendischer. Weil scho damals, wie ich mei erschdes Zeuch beinem käffd hab, hadd der mich berfeggd berådn, ohne mir was aufzumdrängg. Ich habb des dadsächlich a scho ganz annersch erleb gekönnd. Weil im Gehngsads zu so emm Büchle oder Comiggbüchle kåsd für so a Sörfequibbmend ganz schö abladzz.
    So viel blos vornwech. Ich griech kä Browission und habb a nix davo. Der Willi war immer kombedend und fähr zu mir. So wie mer des voem niedergelassene Schbezzialisdn erwadd solld.
    In derre Szene gibbds a verschiedene Unnergrübbli. Wie bei uns die Schbiele, Büchli und Comics. Nämmlich die Kaider, die Sörfer und edz a noch die Winger. Wie bei uns a sin die sich nedd immer grün. Also unnereinanner. AWER es gibd Schniddmengen - und sogoar a echde Schniddmenge vo alle drein. Des is nacherd awer blos a glenne Deilmenge vo derre gesammdn Komiunidie. Des sin öfder amål a die Äldern, wo hald scho ganz schö lang deibei sin. A wie bei uns.
    A boar vo denne sin echd froh, dass se den ganzn Gladderadadsch an emm Ordd ausdesd könne, midd enner subber Berådung und dann a gleich käff könn. Awer wie des so is, had sich des üwer die Jåhr ganz schö veränderd. Wässd scho. Onlain Händler, Direggdvermarggder, onlain Komiunidies. Nacherd had der Willi vor Ordd sich immer schwerer dan. Also middn Umsädz.
    Worauf ich edz hinauswill is awer noch a ganz annere Sach. Der Willi had nämmlich dadsächlich en Nachfolcher gfundn. Schaffd noch dord, hadd awer die ganze Gschichd edz in dem Jåhr üwergehm. In dem Zuch gehd nadürlich die Dradscherei so richdich los. Und ich bin ja in derre Szene a rechd bekannd beziehungsweise kenn ich rechd viel Leud. Da gibbds zum Beispiel in Schweinfurd so a boar Leud, wo mer ab und an am See bein Willi seh dud und a vo Richdung Münchn komme immer widder a boar raufgfåhrn. Die mässdn vo denne wiss ned, dass ich min Willi echd gud schde und dem a immer widder gholfn habb. Bei Iwänds oder so. Deswechn hör ich edz schdändich des dodåle Gemegger. Was der so alles gmachd hamm soll. Zum Beischbiel hadd der sich bei seine Lieferandn bschwerd, dass alle möchlichn Leud Rabadde grieng und nacherd ihr ganze Kumbls mid Maderiål versorch. Wässd scho, der had uns ågschwärzd. Sach ich schauds amål, da hadder doch rechd. Skå doch ned sei, dass die Firmen euch alle direggd versorng er awer der Händler is, wo ihr euer Zeuch anfass un sogår ausbrobier könnd! Awer der had doch dodål üwerhöhde Breise! Ne, hadder ned, weil der nimmd eefach des, was die als UVB vorgäbb. Und des brauchsde zum lehm! Dafür habbds ihr den dodåln Sörvis. Wenn amål was verreggd is, nacherd kömmerd er sich drum. Wenndsder a Ersadzdeil brauchd, nacherd hadder des. Und der is jedn Dåch für euch vor Ordd.
    Des gehd dann ewich so weider. Ich habb ghörd und wer annersch hadd gsachd und freundlich isser a ned und was wäss ich.
    Wie kann des sei? Dass a echd glenne Komiunidi ned eefach zammhäld? Dass mer nedd eefach den Dübb unnerschdüdzd, wo vor Ordd alles für die Kumiunidie zur Verfüchungs schdelld? Iwends mid Desdmaderiål, jedn Dåch Verleih und Verkauf vom Frühjåhr bis nein Herbsd. Jedn Dåch! A schönner Biergadn mid legger Essn, a Frühschdügg an Shobb. Alles beinanner und ihr habbd nix bessers zum dun, wie rumzummeggern un euer Zeuch woannersch zum käff. Und wennsder nacherd amål was verreggd habbd, nacherd solle er sich drum kümmern. Soford und freundlich.
    Nää! Da kammer ned immer freundlich bleim. Nää, da gehd eim a amål der Gaul durch. Nää, der hadd kä unfähre Breise, sonnern ihr wolld unfähre Breise!
    Bei uns is des fasd des Selbe. Da wird gemeggerd, dass unnere Breise zu hoch sin, dassmer ned jedn Scheiss immer vor Ord hamm und dass mer a aweng genervd sin, wenn irchndwer sein Zeuch bei uns verkäff will, wo ich genau wäss, dassers ned vo uns hadd.
    Genau aus derre glennen Schniddmenge vo Leud, wo ehm wirglich dief drin sin. Genau vo denne, wo eichndlich genau am richdichn Flegg wärn. Innem Lådn, wo all des Zeuch gebündld habb dud, was des Herz höher schlång lässd. Genau von denne kommd immer widder Gemegger und Gridigg. Vorne- und hinnerum.
    Wieso griech ich blos drei Schderne von emm Dübb, wo bei mir all die seldenen Ausgahm gfunne hadd, wo er gsuchd hadd? Warum gabs amål innem Forum den Beidrach, dass der Hermge (also gmennd war der Lådn, ned mei Vadder) verregg soll? Ja wirglich. Hermge verregge! Warum hamm die Leud bei uns vorm Lådn ausm Kofferraum Mädschigg Kaddn verkäffd? Ich verschdehs ned.
    Ich bleib dabei, dass ich so an Sörwis eichndlich immer schädz. Vor Ordd genau des grieng, was mer will. Mid die Leud dradsch und sich ausdausch. Ehm sowas wie a immer offener Schdammdisch, wo mer Leud dreff kå, wo mer Dibbs griechd und ehm genau des, wassmer will.
    Wieso des bein Willi edz derård hinnerum eskalierd, wäss ich a nedd. Awer in jedn Fall fehld mir des dodåle Verschdändnis, wieso des ned völlich selbsdverschdändich is, dass mer sich drüwer freu dud, dass wer vor Ordd is, der wo genau so zu dem innern Greis, also zur absoludn Schniddmenge dazuzähl dud. Meisdns is der ja auch aus dem Greis kommen...
    Am End sin es fassd jedn Dåch schönne Erlebnisse mid euch. Und ich denk, dass des bein Willi sein Sörfschobb a so is. Es gild für uns hald dummerweise des Gleiche, wie für euch. Ein neggadiefes Erlebnis brennd sich viel diefer ein, als die vieln dollen Geschbrächli. Desweechn sachd mer im Handl ja a, dass der Umgang mid Fehlern, Schäden, Reglemmezionen und so weider exdrem wichdich is. Kulanz und Freundlichkeid wezzd so a Schardde a widder aus. Mir wolln die Kundn ja behald oder zurüggewinn. Des is in dem annern Fall nadürlich leider nedd so. Der wo sich sei Zeuch üwer zweifelhaffde Kanäle billich bsorchd, der had sich ja vo seim Händler scho verabschieded. Wenn der edz so blöd is, den wechnm Fachsimbln drodzdem aufzumsuch, nacherd greifd der Mechanismus in beide Richdungen nimmer.
    Schad isses drodzdem. Weil ehm beide Komiunidies eh scho ziemlich glee sin. Da könnd mer sich doch eefach möch. Also simmer widder bein Anhalder. Nur dasses middlerweile nimmer fassd sondern scho mehr die zwädausend Jåhr sin, dass wer nans Greuz gnåchld worrn is, weiler gmennd had, wie doll er dich des vorschdell würd, wenn die Leud zur Abwechslung amål nedd zunanner wärn.
    Und in diesem Sinne wünsch ich euch edz a wirglich schönnes Wochnend. Seids freundlich zuenanner. Ihr werds sehn, es wirggd. Für heud verabschied ich mich wie immer mid tschau, arrifidertschi, euer Gerd
    10 min
  • Bernies Geschichten 9 – Sekundärliteratur zu Comics
    Erstmal ein wenig Theorie
    1. Theoretisches Verständnis & Formanalyse
    Diese Werke bilden das grammatikalische und ästhetische Fundament für das Verständnis, wie Comics als sequenzielle Kunst funktionieren:
    Scott McCloud: Comics richtig lesen (Carlsen 9783551748171)
    Der unangefochtene Klassiker: Ein Comic über Comics. McCloud erklärt Panel-Übergänge, Auslassung (Closure), Abstraktion und die Wahrnehmung von Zeit und Raum.
    Ergänzend: Seine Folgewerke Comics neu erfinden und Comics machen.
    Will Eisner: Grafisches Erzählen: Storytelling in Comics und Graphic Novels (Bachmann / Carlsen)
    Eisner prägte den Begriff der Sequential Art. Das Buch fokussiert sich stark auf Erzählstrukturen, Seitendramaturgie, Pacing und die Körpersprache von Figuren.
    Thierry Groensteen: System der Comics (Bachmann)
    Die europäische (semiotische) Antwort auf McCloud.
    Groensteen analysiert das Zusammenspiel von Layout, Rastern und der visuellen Vernetzung von Panels über die gesamte Seite hinweg.
    2. Umfassende Einführungen & Deutsche Sekundärliteratur
    Wer einen wissenschaftlich fundierten, aber gut lesbaren Überblick sucht, greift zu diesen Werken:
    Julia Abel / Christian Klein (Hrsg.): Comics und Graphic Novels: Eine Einführung (J.B. Metzler)
    Höchste Empfehlung: Ein exzellentes Handbuch aus dem akademischen Bereich. Es deckt Medientheorie, Geschichte, Produktions- und Rezeptionsbedingungen ab und enthält konkrete Instrumentarien zur Comicanalyse sowie Beiträge führender Experten (u. a. Ole Frahm, Andreas Platthaus, Andreas C. Knigge).
    Andreas Platthaus: Die 101 wichtigsten Fragen – Comics und Manga (C.H. Beck)
    Kompakt, prägnant und ein idealer Reiseführer durch die Comicgeschichte.
    Platthaus beleuchtet Klassiker von Krazy Kat und Donald Duck bis Peanuts, Asterix und moderner Graphic Novels sowie Mangas.
    Paul Gravett: 1001 Comics, die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist (Edition Olms / Zweitausendeins)
    Keine reine Theorie, sondern ein mächtiger, chronologischer Bild-Kanon weltweiter Comic-Geschichte (USA, Europa, Asien, Südamerika) mit fundierten Analysen.
    3. Kulturräume im Detail (Europa, USA, Asien)
    USA & Superhelden-Geschichte
    Paul Levitz / TASCHEN Verlag: The Golden / Silver / Bronze / Dark Age of DC Comics
    Der Taschen Verlag veröffentlicht historische Prachtbände zur Geschichte der US-Comics (u. a. auch für Marvel). Die kompakteren Sonderausgaben sind preiswert und bieten neben historischen Analysen gigantisches Bildmaterial.
    Asien (Manga & Manhwa)
    Jaqueline Berndt: Phänomen Manga (Ch. Links Verlag)
    Jaqueline Berndt ist die Pionierin der deutschen Manga-Forschung. Das Buch beleuchtet die ästhetischen Eigenheiten und kulturellen Hintergründe der japanischen Comic-Kultur.
    Paul Gravett: Manga: Sixty Years of Japanese Comics (Laurence King Publishing)
    Englischsprachiges Standardwerk zur Entwicklung von der Nachkriegszeit bis in die Moderne.
    4. Fachmagazine & Periodika
    Fachzeitschriften bieten den tiefsten Einblick in spezifische Zeichnerporträts, Marktanalysen und franko-belgische oder US-amerikanische Historie:
    REDDITION – Zeitschrift für Graphische Literatur (Edition Alfons)
    Das Goldstandard-Magazin: Erscheint zweimal jährlich mit umfangreichen, exzellent recherchierten Monografien und Dossiers zu einzelnen Künstlern, Epochen oder Verlagen. (Ausgezeichnet mit dem Max-und-Moritz-Preis).
    ALFONZ – Der Comicreporter (Edition Alfons)
    Fokussiert sich auf aktuelle Marktentwicklungen, Rezensionen, Interviews und Trends.
    STRAPAZIN
    Das Schweizer Magazin für künstlerische Comics beleuchtet avantgardistische Strömungen und stellt eine Brücke zwischen Comic-Praxis und -Theorie dar.
    Dann eine Linksammlung zu lieferbaren Bänden
    Der Rundumschlag:
    https://www.ppm-vertrieb.de/Bachmann-Verlag:.:191.html
    Taschen Verlag
    https://www.ppm-vertrieb.de/Taschen-Verlag:.:233.html
    Magazine
    https://www.ppm-vertrieb.de/ICOM:.:69.html
    https://www.reddition.de/reddition-magazin
    https://strapazin.de/
    Manga
    Jaqueline Berndt
    https://comicdealer.buchhandlung.de/shop/article/52445435/the_cambridge_companion_to_manga_and_anime.html
    https://comicdealer.buchhandlung.de/shop/article/34329624/manga_s_cultural_crossroads.html
    https://comicdealer.buchhandlung.de/shop/article/51595157/graphic_narratives_from_early_modern_japan.html
    Paul Gravett
    https://comicdealer.buchhandlung.de/shop/article/29401569/paul_gravett_mangasia.html
    Comics
    Paul Gravett
    https://comicdealer.buchhandlung.de/shop/article/25006826/paul_gravett_comics_art.html
    Andreas Platthaus
    https://comicdealer.buchhandlung.de/shop/article/46704628/moebius_zeichenwelt.html
    17 min
  • Blick über den Tellerrand 41: Main Matsuri
    Diesmal war ich wieder unterwegs. Und ich bin begeistert. Sozusagen aus dem Häuschen in doppelter Hinsicht. Natürlich muss ich euch davon erzählen und euch Lust und Laune für das nächste Jahr machen...
    16 min
  • Bernies Geschichten 8 – Oldies but Goodies
    Ich hab mir mal wieder die Mühe gemacht und ein bisschen durch unsere Seite geschaut, also unsere Homepage comicdealer.de.
    Über 7000 Beiträge sind da schon drauf. Gut, das sind natürlich viele Novi-Posts dabei. Also was neu gekommen ist, denn das setzen wir immer links für euch auf die Seite...also, was wirklich im Laden angekommen ist.
    Aber alles andere sind Buchtipps, Comictipps, Spieletipps oder vielleicht kleine Berichte zu Signieraktionen oder Veranstaltungen oder ähnliches, aber das sind eher wenige. Also nach wie vor findet ihr hier eine Fülle von gigantischen Empfehlungen.
    Ich bin mal ganz zurückgegangen an die Anfänge 2007, liebe Lesenden. Die ersten Beiträge sind sogar letztlich noch älter, da der Gerd hier Besprechungen von Hermke eingepflegt hat. Hermke hatte diese schon in den Jahren davor nach und nach gemacht und immer als Ausdrucke in einer Mappe herumgetragen und sie als Beratungsunterstützung verwendet.
    Jetzt hab ich mir gedacht, da könnte man doch rein spitzen und schauen, was es da noch tolles gibt. Also mit „was es NOCH“ gibt meine ich natürlich auch, was von den Lesetipps ist denn da wirklich noch erhältlich und lieferbar, also könnt ihr auch kaufen und dann somit auch lesen. Da hab ich mal einiges für Euch zusammengestellt. Vieles, vieles gibt es leider, leider nicht mehr, aber ich hab hier einige Schmankerl ausgegraben, die man sich immer noch mal wieder reinziehen könnte. Aber hört selbst…
    Die erwähnten Titel:
    Der Schatten des Windes
    Ruiz Zafón, Carlos
    ISBN 9783596196159, FISCHER Taschenbuch, € 16,00
    Autoroute du Soleil
    Baru
    ISBN 9783956402722, Reprodukt, € 20,00
    Die Wand
    Haushofer, Marlen
    ISBN 9783548605715, Ullstein Taschenbuchvlg., € 14,00
    Menschen wie Götter
    Snegow, Sergej
    ISBN 9783453525191, Heyne Taschenbuch, € 11,99
    Die Gabe der Könige - Die Chronik der Weitseher
    Hobb, Robin
    ISBN 9783764533762, Penhaligon, € 28,00
    Hellblazer von Garth Ennis (Deluxe Edition)
    Ennis, Garth
    ISBN 9783741648458, Panini Verlags GmbH, € 75,00
    Stein und Flöte
    Bemmann, Hans
    ISBN 9783492282307, Piper Verlag GmbH, € 22,00
    Der alltägliche Kampf
    Larcenet, Lara
    ISBN 9783956405242, Reprodukt, € 35,00
    Wolverine: Old Man Logan
    Millar, Mark
    ISBN 9783866074620, Panini Verlags GmbH, € 19,99
    Wolverine: Old Man Logan (Pocket Edition)
    Millar, Mark
    ISBN 9783741643095, Panini Verlags GmbH, € 15,99
    19 min
  • Bernies Geschichten 7 – Glücklich
    Urlaub ist etwas Notwendiges, man erholt sich von der Arbeit, man hat endlich mal Zeit die Beine baumeln zu lassen und vermeintlich Wichtiges tritt in den Hintergrund. Auch die Kreativität nimmt zu, denn nur mit genug Zeit und Muse gelingt kreatives Schaffen.
    Burn regt heut mal zum Nachdenken an über Dinge, die glücklich machen, die das Leben bereichern und da geht es heute mal nicht nur (aber natürlich auch) ums Lesen.
    Ein Podcast ausm Urlaub
    14 min

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