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Im April 2020 sind die Nachrichtenspalten weiterhin gefüllt mit der Corona-Pandemie. Auch im Gespräch von d1g1tal HUMAN mit Tim Leberecht spielte dieses Thema eine Rolle, wenn auch nur eine sehr untergeordnete. Denn unser Gespräch drehte sich um die neue emotionale Narrative in der Unternehmensführung, um die verschiedenen Bedeutungen von "Verlieren" und was sich daraus lernen läßt. Aber wir sprachen auch über Design und seinen Wert für Unternehmen und eine vielleicht vorhandene Ideenkrise in deutschen Unternehmen. Tim Leberecht ist dabei genau der Richtige, denn er war nicht nur lange Zeit Leiter Marketing von Frog Design sondern gründete überaus erfolgreich die Business Romantic Society und das House of Beautiful Business.
Als ein weltweit tätiger Berater und Autor ist er einer der leidenschaftlichsten und scharfsinnigsten Vordenker für einen neuen Humanismus vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz. Er ist der der Mitgründer und Co-CEO der Business Romantic Society, die Organisationen und Führungskräften weltweit bei Visionsentwicklung, strategischen Transformationen sowie der Gestaltung von menschlicheren Marken- und Unternehmenskulturen unterstützt. Die Society unterhält zudem das House of Beautiful Business, einen internationalen, interdisziplinären Think Tank zur Zukunft der Arbeit, mit einer jährlichen Konferenz in Lissabon und Partnern wie BCG, Porsche und T-Systems.
Zuvor war Leberecht Chief Marketing Officer von NBBJ, einer internationalen Architektur- und Designfirma. Von 2006 bis 2013 war er in gleicher Position bei Frog Design in San Francisco tätig, der durch ihre Arbeit für Apple bekannten Design- und Innovationsagentur.
Leberecht ist Autor des internationalen Bestsellers „Business-Romantiker: Von der Sehnsucht nach einem anderen Wirtschaftsleben“ (2015) und Mitherausgeber des „Book of Beautiful Business“ (2019). Seine TED Talks „3 Ways to (Usefully) Lose Control of Your Brand“ und „4 Ways to Build a Human Company in the Age of Machines“ wurden von mehr als 2.6 Millionen Menschen gesehen.
Sein neues Buch „Gegen die Diktatur der Gewinner“ wird im Herbst bei Droemer erscheinen.
Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Gesprächspartner und Themen. Ganz in diesem Sinne trafen wir uns Mitte März mit Winfried Felser zu unserem d1g1tal HUMAN Podcast. Herausgekommen ist ein Gespräch über die aktuellen Themen der Zeit, wie Corona und Innovationen, über verrückte Events und warum diese gerade jetzt wichtig bleiben und nicht zuletzt über Erfahrungen und daraus folgende Einschätzungen zur aktuellen Lage.
Unser Gesprächspartner Winfried Felser war dabei schon sehr oft mit guten Ideen sehr früh am Markt und konnte so auch erleben, warum Innovation in Deutschland nicht sehr einfach ist. Mit seinem Event Next!Act (https://nextact.site/) hat er in den vergangenen fünf Jahren eine der ungewöhnlichsten, verrücktesten und produktivsten Formate für Vordenker, Manager und Innovatoren geschaffen. Wir sprachen mit natürlich auch darüber, wie ein solcher Event in Corona-Zeiten noch stattfinden kann.
Dr. Winfried Felser ist als ehemaliger Unternehmensberater und stellvertretender Leiter eines Fraunhofer-Anwendungszentrums seit fast 20 Jahren Betreiber der Competence Site, einem Kompetenz-Netzwerk mit mehreren Tausend führenden Experten aus Wissenschaft und Praxis zu allen für die Digitale Transformation relevanten Themenbereich wie Management (Marketing/CRM, Vertrieb, HR, New Work, ...), IT und Technik. Hier unterstützt das Team der Competence Site globale Konzerne wie auch Unternehmen des Mittelstands dabei, mit neuen kompetenz- und netzwerkbasierten Marketing und Vertriebsansätzen eine neue Erfolgsbasis für ihr Unternehmen zu realisieren. Was später als Content Marketing oder Social Selling populär wurde, war schon früh Teil einer neuen, im Kontext der Fraunhofer-Gesellschaft vor über 20 Jahren entwickelten Erfolgslogik.
Menschen in unterschiedlichsten Handlungsfeldern müssen immer öfter unter Ungewissheit entscheiden und handeln. Doch wie kann man entschlossen Neues in die Welt bringen, wenn die Zukunft ungewiss ist, die Ziele noch verhandelbar sind und die verfügbaren Informationen in alle Richtungen weisen? Effectuation ist eine mögliche Methode unternehmerische Verhaltensweisen zu erklären und greifbar zu machen. Sie ist das Ergebnis aufwändiger Feldforschung zu den Denkgewohnheiten erfahrener und erfolgreicher UnternehmerInnen – den ExpertInnen für Situationen der Ungewissheit. Deren Denk- und Entscheidungsgewohnheiten weisen verblüffende Gemeinsamkeiten auf und stellen unser gewohntes kausales Denken auf den Kopf.
Michael Faschingbauer ist einer der wesentlichen Pioniere dieser Methode und nebenbei Unternehmensberater, Trainer, Autor und Dozent (Founding Partner Effectuation Intelligence, Partner ICG Integrated Consulting Group GmbH). Er besitzt Feld- und Führungserfahrung in der Automobilindustrie in Österreich und USA (1989-2001), ist Pionier im Transfer von Effectuation (unternehmerische Expertise) in unterschiedliche Handlungsfelder unter Ungewissheit. Leiter des Curriculum Effectuation Expert. Autor von „Effectuation: Wie erfolgreiche Unternehmer denken, entscheiden und handeln“, Schäffer-Poeschel 2010/2013/2017, einem Praktiker-Fachbuch, ausgezeichnet als „Managementbuch des Jahres“.
Im Gespräch mit d1g1tal HUMAN sprechen wir über das Unternehmer-Gen, die Besonderheiten von Effectuation und warum diese Methode gerade jetzt so elementar wichtig für jedes Unternehmen ist. Dabei streifen wir auch die aktuelle Diskussion um den Sinn oder Unsinn von Innovations- oder Digitallaboren und warum Unternehmen mit zwei Betriebssystemenn unterwegs sein sollten. Diese Ambidextrie genannten Verhaltensweise wird durch unseren Gesprächsgast erläutert und die Vorteile vorgestellt. Und nicht zuletzt zeigt Michael Faschingbauer mögliche Hilfsmittel auf, mit denen jedes Unternehmen schnell neue Ideen entwickeln und umsetzen können.
Die Redaktion von d1g1tal HUMAN mit Kaj Führer von enter2net.com über Value-Engineering rund um Additive Manufacturing.
Für Kaj Führer, geschäftsführender Gesellschafter von enter2net.com AG ((Link: https://www.enter2net.com)) ist der 3D-Druck nicht nur ein weiteres interessantes Fertigungsverfahren, sondern die Chance schlechthin, die Zukunft der Fertigungsindustrie aktiv zu gestalten. Es ist ein integrativer Bestandteil der Wertschöpfung praktisch bei jedem fertigenden Unternehmen. „Bei all diesen Themen bedarf es einer prozessualen Gestaltung der AM-Wertschöpfungsprozesse und CAD-Datenströme sowie der Implementierung dafür geeigneter Softwarelösungen“, sagt der promovierte Ingenieur mit Nachdruck und präzisiert: „Dies insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Automatisierung wie dem automatischen Batch-Nesting. Hier sehe ich ein Schwerpunkt meiner unternehmerischen Tätigkeit.“
Jedes Unternehmen hat seine eigenen Zielsetzungen und auch Anwendungsfelder für Additive Manufacturing. Es gilt die passenden Geschäftsmodelle und Applikationen zu finden. Dies bedarf insbesondere Einer breiten Wissensvermittlung in der Unternehmensorganisation. Hierfür steht enter2net.com.
Volocopter baut das weltweit erste nachhaltige und skalierbare Urban Air Mobility Business, um erschwingliche Flugtaxi Services in den Megastädten dieser Welt zu etablieren. Mit dem VoloCity entwickelt Volocopter das erste elektrisch angetriebene, sichere und leise “eVTOL”-Flugzeug, das bereits im Zertifizierungsprozess für den kommerziellen Einsatz ist. Volocopter arbeitet mit führenden Partnern für Infrastruktur, Betrieb und Flugsicherung (ATM) zusammen, um das gesamte Ökosystem rund um Flugtaxis aufzubauen und Urban Air Mobility zu realisieren.
Stephan Wolf und Alexander Zosel gründeten Volocopter 2011. Das Unternehmen hat mittlerweile über 150 Mitarbeiter in Büros in Bruchsal, München und Singapur. Volocopter wird von CEO Florian Reuter, CTO Jan-Hendrik Boelens und CFO Rene Griemens geführt und hat in Summe über € 85 Millionen Kapital aufgenommen. Daimler, Geely, Intel Capital, Micron, BtoV und Manta Ray Ventures gehören zu den Investoren.
d1g1tal HUMAN sprach mit dem Chairman des Unternehmens Stefan Klocke. Er ist nicht nur überzeugter Volocopter Enthusiast, sondern auch Hubschrauberpilot und führt eine mittelständische Unternehmensgruppe. Im Gespräch mit uns ging es deshalb nicht nur um das autonome Fliegen, die Herausforderungen eines jungen Unternehmens, sondern auch um Mut, Bürokratie und die Veränderungen in der Wirtschaft und wie man darauf reagieren kann.
Kalle Bendias hat mit your.company sicher eines der spannendsten Konzepte zur Unternehmertum und soziale Verantwortung umgesetzt. Eigentlich Physiker, hat er erkannt, wovon viele Menschen in in ihren aktuellen Positionen träumen: Selbstverantwortung, Sinn und die Möglichkeit eigene Ideen und Vorstellungen einfach und wertsteigernd umzusetzen. Dazu entwickelte er eine Methodik und das darauf aufbauende Unternehmenskonzept, welches sich um die “resourceful Human” anstelle der Human Ressources dreht und ermöglicht damit quasi jedem sein eigenes sinnvolles Unternehmen aufzubauen. Wie das im Detail funktioniert, erläuterte er uns in unserem Podcast.
Im Netzwerk von your.company gruppieren sich flexible Teams um einzelne Produkte, von deren Nutzen sie überzeugt sind. Die Kommunikation funktioniert digital, Nutzer sind räumlich ungebunden und können sich parallel an mehreren Projekten beteiligen. Die Arbeit jedes Einzelnen wird zunächst als Investition angerechnet – die Grenzen zwischen Mitarbeitern und Kapitalgebern sind also fließend.
Jedem Gründer stehen so eine skalierbare digitale Infrastruktur ebenso zur Verfügung, wie ein schnell wachsendes Netzwerk aus Profis, die bereit sind, Arbeit oder Geld zu investieren. Statt also eine Firma selbst aufbauen zu müssen, können sich Gründer von Anfang an mit dem beschäftigen, was sie am besten können. Das Netzwerk hat einen eigenen Begriff für die Organisationsform gefunden: Company Sharing – eine Firma also, die jeder ganz einfach mitnutzen kann.
Mit d1g1tal HUMAN spricht Kalle Bendias aber nicht nur über eine neue Welle sozialer Gründungen und Entrepreneurship, sondern auch über die Verantwortung, die man als Gründer hat und darüber, wie das your.company Modell den aktuellen Herausforderungen and die moderne Arbeitswelt gerecht wird.
Dr. Stefan Wess, Diplom-Informatiker, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der empolis Information Management GmbH ist ein anerkannter Tech-Experte und verfügt über langjährige, internationale Erfahrung im Bereich der Unternehmensführung.
Er ist Autor, Keynote-Sprecher und Herausgeber von Büchern sowie zahlreicher Fachartikel zum Thema „Künstliche Intelligenz“ und wurde in diesem Thema promoviert.
Im Laufe seiner beruflichen Karriere bekleidete er die Position eines Technical Managers beim amerikanischen CRM-Software-Anbieter Inference Corp., Novato (heute eGain Corp.). Er war CEO eines Tochterunternehmens der Bertelsmann arvato AG, Gütersloh, und Geschäftsführer der arvato Middle East in Dubai. Später wurde er Mitglied im Management Board der Attensity Group, Palo Alto, aus der er im Jahr 2012 die Empolis Information Management GmbH ausgründete. Dr. Wess ist Mitglied im Aufsichtsrat des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, Vorstand der Science und Innovation Alliance Kaiserslautern und Kurator des Fraunhofer Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS). In seiner Freizeit ist er Motorradfahrer aus Leidenschaft und immer noch ein Computer-Nerd.
d1g1tal HUMAN spricht mit diesem Pionier der künstlichen Intelligenz in Deutschland nicht nur darüber wie KI unser Leben bereits verändert hat und noch verändern wird, sondern auch über die Anfänge der Informatik, über Autowaschanlagen und deren Bezug zu neuronalen Netzen und darüber, wie wir künstliche Intelligenz sinnvoll in unser Leben integrieren. Mit seiner Firma empolis gehört Stefan Wess zu den wenigen Leuchttürmen der KI in Deutschland und so sprechen wir im Podcast auch darüber, was wir in diesem Bereich besser machen können, wo unsere eigenen Grenzen liegen und wo die Ethik eine wichtiges Element wird.
Gunter Dueck studierte von 1971-75 Mathematik und Betriebswirtschaft, promovierte 1977 an der Universität Bielefeld in Mathematik.
Er forschte 10 Jahre mit seinem wissenschaftlichen Vater Rudolf Ahlswede zusammen, mit dem er 1990 den Prize Paper Award der IEEE Information Theory Society für eine neue Theorie der Nachrichten-Identifikation gewann. Nach der Habilitation 1981 war er fünf Jahre Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld und wechselte 1987 an das Wissenschaftliche Zentrum der IBM in Heidelberg.
Dort gründete er eine große Arbeitsgruppe zur Lösung von industriellen Optimierungsproblemen und war maßgeblich am Aufbau des Data-Warehouse-Service-Geschäftes der IBM Deutschland beteiligt. Er arbeitete an der Strategie und der technologischen Ausrichtung der IBM mit und kümmerte sich um Cultural Change. 2009 bis 2010 beteiligte er sich in führender Rolle am Aufbau eines neuen strategischen Wachstumsfeldes der IBM Corporation, das auf die wachsende Industrialisierung der IT-Infrastrukturen bis hin zum so genannten Cloud Computing zielt. Bis zum August 2011 war er Chief Technology Officer (CTO) der IBM Deutschland. Seitdem hat es ihn wegen Erreichens der 60-Jahre-Marke in den Unruhestand gezogen, er ist derzeit freischaffend als Schriftsteller, Business-Angel und Speaker tätig und widmet sich weiterhin unverdrossen der Weltverbesserung.
Wir sprechen im Podcast d1g1tal HUMAN mit Ihm über die Menschen und Verhaltensweisen, die Innovation verhindern statt befördern, über Weg, wie Unternehmen innovative Mitarbeiter fördern können und damit den notwendigen Wandel angehen können. Dabei diskutierten wir auch die Rolle der Bildung insbesondere im unternehmerischen Kontext und welche Möglichkeiten es gibt wichtige und wertvolle Mitarbeiter für Unternehmen zu begeistern.
Aber auch mit kritischen Anmerkungen zu den Fehlern in Unternehmenskulturen sparte Gunter Dueck nicht und machte deutlich, was seiner Meinung nach in Unternehmen dringend geändert werden muss und warum Unternehmen nun endlich ins Handeln kommen müssen, anstatt zu warten bis sie überholt werden. Und nicht zuletzt beleuchteten wir im Podcast Methoden die Veränderungen voranbringen.
Gunter Dueck studierte von 1971-75 Mathematik und Betriebswirtschaft, promovierte 1977 an der Universität Bielefeld in Mathematik.
Er forschte 10 Jahre mit seinem wissenschaftlichen Vater Rudolf Ahlswede zusammen, mit dem er 1990 den Prize Paper Award der IEEE Information Theory Society für eine neue Theorie der Nachrichten-Identifikation gewann. Nach der Habilitation 1981 war er fünf Jahre Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld und wechselte 1987 an das Wissenschaftliche Zentrum der IBM in Heidelberg.
Dort gründete er eine große Arbeitsgruppe zur Lösung von industriellen Optimierungsproblemen und war maßgeblich am Aufbau des Data-Warehouse-Service-Geschäftes der IBM Deutschland beteiligt. Er arbeitete an der Strategie und der technologischen Ausrichtung der IBM mit und kümmerte sich um Cultural Change. 2009 bis 2010 beteiligte er sich in führender Rolle am Aufbau eines neuen strategischen Wachstumsfeldes der IBM Corporation, das auf die wachsende Industrialisierung der IT-Infrastrukturen bis hin zum so genannten Cloud Computing zielt. Bis zum August 2011 war er Chief Technology Officer (CTO) der IBM Deutschland. Seitdem hat es ihn wegen Erreichens der 60-Jahre-Marke in den Unruhestand gezogen, er ist derzeit freischaffend als Schriftsteller, Business-Angel und Speaker tätig und widmet sich weiterhin unverdrossen der Weltverbesserung.
Wir sprechen im Podcast d1g1tal HUMAN mit Ihm über die Menschen und Verhaltensweisen, die Innovation verhindern statt befördern, über Weg, wie Unternehmen innovative Mitarbeiter fördern können und damit den notwendigen Wandel angehen können. Dabei diskutierten wir auch die Rolle der Bildung insbesondere im unternehmerischen Kontext und welche Möglichkeiten es gibt wichtige und wertvolle Mitarbeiter für Unternehmen zu begeistern.
Aber auch mit kritischen Anmerkungen zu den Fehlern in Unternehmenskulturen sparte Gunter Dueck nicht und machte deutlich, was seiner Meinung nach in Unternehmen dringend geändert werden muss und warum Unternehmen nun endlich ins Handeln kommen müssen, anstatt zu warten bis sie überholt werden. Und nicht zuletzt beleuchteten wir im Podcast Methoden die Veränderungen voranbringen.
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