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Zu Gast: Olivia Wimmer und Lukas Matzinger
Katherina Braschel spricht über ihren Debütroman Heim holen, erschienen im Residenz Verlag. Der Roman setzt sich mit Herkunft, Erinnerung und familiärer Prägung auseinander und fragt danach, wie Vergangenheit weiterwirkt – besonders dort, wo sie von Schweigen, Schuld und Verdrängung bestimmt ist.
Im Zentrum des Gesprächs stehen die Geschichte der Donauschwaben, Erfahrungen von Vertreibung sowie eine SS-Vergangenheit innerhalb der Familie. Katherina Braschel erzählt davon, wie Vergangenheit literarisch verhandelt werden kann, wie sich Schuld und Verantwortung benennen lassen und was es bedeutet, sich der eigenen Geschichte zu stellen.
Themen: Herkunft · Erinnerung · Familiengeschichte · Donauschwaben · Vertreibung · Schuld · SS-Vergangenheit · Literaturbetrieb · Konkurrenz · Debütroman
Elke Steiner wurde 1969 geboren, lebt und arbeitet als Autorin und Schreibpädagogin in Zurndorf im Burgenland und in Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Literaturzeitschriften, im Hörfunk und in Anthologien. Sie ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung, im Literaturkreis Podium und beim Berufsverband Österreichischer Schreibpädagog:innen.
Sofie Morin (Pseudonym) geboren 1972 in Wien, lebt seit 2003 bei Heidelberg. Studienabschlüsse in tierischer Verhaltensforschung und menschlicher Philosophie an der Universität Wien. Als Autorin befasst sie sich derzeit mit Phytopoetik und immer gern mit dialogischem Schreiben. 2023 ist sie Gewinnerin des Heidelberger Autor:innenpreis (Essay), sowie Teil des internationalen Projekts ›Green House‹ der UNESCO City of Literature Heidelberg. Ihr gemeinsamer Lyrikband mit Dorina Marlen Heller erschien 2023 in zweiter Auflage in der Edition Melos, Wien: „Schwestern im Vers. Zwiesprachen zwischen morgen und Frausein“. Im Herbst 2024 erscheinen ihre “Liebeleien mit Wuchsformen”.
Frauen lieben lernen
Lisa-Viktoria Niederberger, geboren 1988, lebt als Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin in Linz. Ihr Schreiben geht oft Zusammenhängen, feinen Verbindungen und feministischen Fragestellungen nach und scheut sich nicht, nach Schönheit auch an den allerdunkelsten Orten zu suchen. Ihre Prosa wurde u. a. mit dem Kunstförderpreis der Stadt Linz, dem Theodor-Körner-Förderpreis und dem Exil-Literaturpreis ausgezeichnet. Im April erschien ihr Kinderbuch Helle Sterne, dunkle Nacht mit Illustrationen von Anna Horak im Achse Verlag. Im März 2025 erscheinen ihre literarischen Essays über die Dunkelheit bei Haymon.
Caro Reichl (geb. 1993 in Linz) arbeitet als Kreativdirektorin sowie Autorin in Wien und war Teilnehmerin des Klagenfurter Literaturkurses 2023. Sie erhielt u. a. den Wiener Werkstattpreis 2020 sowie Stipendien des BMKÖ für ihr Debüt „Was glänzt, verschwindet mit uns“ (2024, Leykam-Verlag).
Barbara Kadletz lebt als Autorin und Buchhändlerin in Wien. Wenn sie nicht die Bücher anderer verkauft, schreibt sie an ihren eigenen Texten oder spricht über Literatur – als Moderatorin, Rezensentin oder in ihrem wöchentlichen Blog »Das Buch zum Wochenende«. Veröffentlichungen von Theaterstücken und Kurzgeschichten. 2. Platz beim FM4-Literaturwettbewerb Wortlaut 2018, Shortlist für den Buchblog Award 2019 & 2020, Bezirksschreiberin Mariahilf (Wien) 2021. Ihr Roman »Im Ruin« (2021, Edition Atelier) war Kandidat für die Hotlist 2021.
Schattenkühle ist im Frühjahr 2024 bei Edition Atelier erschienen.
In ihrem Debütroman Dorf ohne Franz führt uns Verena Dolovai hinter die Fassaden eines österreichischen Bauerndorfes und verleiht dabei auch jenen eine Stimme, die sonst oft überhört werden. Im Gespräch erzählt die Autorin über Entstehung und Hintergründe ihres Romans.
VERENA DOLOVAI wurde 1975 in Gmunden geboren. Nach absolvierten Studien der Rechtswissenschaften & Dolmetsch- und Übersetzerwissenschaften an der Universität Wien ist sie als Juristin und Autorin tätig. Verena Dolovai arbeitet in Wien, lebt in Klosterneuburg und ist auch in der Literaturvermittlung engagiert. Sie hat zahlreiche Texte in literarischen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht und ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung, der Interessengemeinschaft Autorinnen Autoren und von Podium Literatur.
https://www.verenadolovai.at
Senta Wagner, geboren in Stuttgart, lebt seit 2008 in Wien. Studium der Germanistik und Romanistik in Stuttgart, längere Aufenthalte in Frankreich. Seit 1999 freie Verlagslektorin, freie Journalistin (Magazin morehotlist, Der Standard) und Literaturvermittlerin. Seit Juni 2014 Mitglied der Jury der ORF-Bestenliste. Seit 2015 Mitglied des Kuratoriums des Vereins der Hotlist der unabhängigen Verlage und redaktionelle Leitung des Magazins morehotlist.
http://www.deutsch-lektorat.at
https://litrobona.com
Das Ende der Weißen Rose, einer Widerstandsbewegung rund um die Geschwister Scholl, ist in die Geschichtsbücher eingegangen. Doch wie nahm die Geschichte ihren Anfang? In ihrem Buch "Sag Alex, er soll nicht auf mich warten" erzählt Irene Diwiak von einer wahren Freundschaft, Ängsten und jugendlichen Idealen.
Irene Diwiak, geboren 1991 in Graz, wuchs in der Steiermark auf. Für ihre literarischen Texte sowie ihre Theaterstücke wurde sie schon vielfach ausgezeichnet. Ihr Debütroman »Liebwies« (2017) stand bereits auf der Shortlist für den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises. Drei Jahre später folgte ihr zweiter Roman »Malvita«. Bei C.Bertelsmann hat sie nun eine neue Verlagsheimat gefunden.
Irene Diwiak: Sag Alex, er soll nicht auf mich warten.
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