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Moderiert wird das Gespräch von Oliver Reinhard, stellvertretender Ressortleiter Feuilleton bei Sächsische.de.
Sabine Rennefanz ist deutsche Journalistin und Autorin. 2011 erhielt sie für den Artikel "Uwe Mundlos und ich" in der Berliner Zeitung den deutschen Reporterpreis. Diesen Artikel machte sie (nach Medienberichten) zum Ausgangspunkt eines Buches über die Nachwendegeneration in Ostdeutschland, das unter dem Titel Eisenkinder im Jahr 2013 erschien.
Anne Rabe ist eine deutsche Dramatikerin, Drehbuchautorin und Autorin. 2008 erhielt sie für ihr Stück "Achtzehn Einhundertneun – Lichtenhagen" den Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker der Stadt Frankfurt (Oder) und wurde zum Autorenlabor des Düsseldorfer Schauspielhauses eingeladen.
Natalija Bock: Sprecherin der ukrainischen Gemeinde Dresden
Liane Bednarz: Juristin und Publizistin, Hamburg
Dr. Peter Gauweiler (CSU): Jurist und Erstunterzeichner des Manifests für den Frieden, München
Moderiert wird das Gespräch von Oliver Reinhard, stellvertretender Ressortleiter Feuilleton bei Sächsische.de.
Das Gespräch wurde am 4. Mai im Rahmen einer Live-Veranstaltung in der Frauenkirche aufgezeichnet. Sie hören es über den oben angezeigten Player.
Dirk Oschmann hat Germanistik, Anglistik und Amerikanistik studiert. Er war mehrfach Gastprofessor in den USA; seit 2011 ist er Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Leipzig.
Frank Richter ist Theologe, Bürgerrechtler und ehemaliger Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, seit 1. Oktober 2019 sitzt er als parteiloser Abgeordneter der SPD im sächsischen Landtag.
Moderiert wird das Gespräch von Oliver Reinhard, stellvertretender Ressortleiter Feuilleton bei Sächsische.de
Annekatrin Klepsch: Beigeordnete für Kultur und Tourismus der Stadt Dresden
Kristiane Janeke: Wissenschaftliche Leiterin des Militärhistorische Museums
Uljana Sieber: Leiterin der Gedenkstätte Bautzner Straße
Moderiert wird das Gespräch von Oliver Reinhard, stellvertretender Ressortleiter Feuilleton bei Sächsische.de
Solidarität mit Geflüchteten und Klimaaktivisten – das ist in Deutschlands Kulturlandschaft Normalität. Solidarität mit "Querdenkern" und Widerspruch gegen den angeblich linksgrünen Kulturmainstream sind schon ungewöhnlicher. Auch hier nehmen Sachsen und vor allem Dresden eine Sonderrolle ein. Im Podcast "Debatte in Sachsen" streiten Jazztage-Intendant Kilian Forster und Staatsschauspiel-Intendant Joachim Klement darüber, wieviel politisches Engagement die Kultur braucht und vor allem: welches.
Die Ansichten von Joachim Klement teilen viele Leiterinnen und Leiter von Kulturinstitutionen. Aber auch Kilian Forster steht nicht allein da. In Sachsen gibt es auch Protest von Kulturschaffenden etwa gegen mutmaßliche politisch korrekte Gesinnungskorridore oder gegen eine "Umvolkung" Deutschlands durch "Illegale Masseneinwanderung". Der Jazztage-Intendant bietet dem Verschwörungserzähler Daniele Ganser ein Dauerforum und zeigt Solidarität mit "Querdenkern" und Impfgegnern.
Forster plädiert für die Beibehaltung solcher heute als rassistisch geltenden Worte wie "Zigeuner" und "Mohr" und kritisiert, es würde auch in der Kultur ständig um "Klima Klima Klima" gehen. Außerdem kann der Jazzmusiker "das ständige Geplärre gegen rechts nicht mehr hören" und findet: "Die AfD ist genauso eine demokratische Partei wie die Linken oder die Grünen."
Joachim Klement hingegen ist davon überzeugt, dass kulturelles Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus wichtig sei, weil nun mal "die stärkste Bedrohung für unsere Gesellschaft von rechts" kommt. Auch sei die vom Verfassungsschutz wegen Verdacht auf Rechtsextremismus beobachtete AfD keine Partei wie jede andere. Die Klimapolitik thematisieren Kulturinstitutionen wie das Staatsschauspiel, "weil wir an einem historischen Kipppunkt sind" so Klement: "Bringen wir jetzt in einem bestimmten Zeitraum bestimmte Dinge nicht auf den Weg, haben wir ein großes Problem".
Mit Oliver Reinhard vom Feuilleton der Sächsischen Zeitung und Sächsische.de diskutieren diese Gäste:
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