Debatte in Sachsen

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Debatte in Sachsen episodes

  • Warum das Theater ums Gendern?
    Die Gäste in dieser Folge
    • Viola Klein, Gesellschafterin & Geschäftsführerin der Saxonia Systems Holding GmbH
    • Kathrin Kondaurow, Intendantin der Staatsoperette Dresden
    • Christian Piwarz, sächsischer Staatsminister für Kultus
    • Prof. Barbara Schlücker Professorin für Germanistische Linguistik an der Universität Leipzig

    Moderiert wird das Gespräch von Oliver Reinhard, stellvertretender Ressortleiter Feuilleton bei Sächsische.de.

    1 hr 10 min
  • Brauchen wir ein neues Bild der DDR?

    Sabine Rennefanz ist deutsche Journalistin und Autorin. 2011 erhielt sie für den Artikel "Uwe Mundlos und ich" in der Berliner Zeitung den deutschen Reporterpreis. Diesen Artikel machte sie (nach Medienberichten) zum Ausgangspunkt eines Buches über die Nachwendegeneration in Ostdeutschland, das unter dem Titel Eisenkinder im Jahr 2013 erschien.


    Anne Rabe ist eine deutsche Dramatikerin, Drehbuchautorin und Autorin. 2008 erhielt sie für ihr Stück "Achtzehn Einhundertneun – Lichtenhagen" den Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker der Stadt Frankfurt (Oder) und wurde zum Autorenlabor des Düsseldorfer Schauspielhauses eingeladen.

    57 min
  • Führt die Ukraine einen gerechten Krieg?
    Die Gäste in dieser Folge

    Natalija Bock: Sprecherin der ukrainischen Gemeinde Dresden

    Liane Bednarz: Juristin und Publizistin, Hamburg

    Dr. Peter Gauweiler (CSU): Jurist und Erstunterzeichner des Manifests für den Frieden, München


    Moderiert wird das Gespräch von Oliver Reinhard, stellvertretender Ressortleiter Feuilleton bei Sächsische.de. 


    Das Gespräch wurde am 4. Mai im Rahmen einer Live-Veranstaltung in der Frauenkirche aufgezeichnet. Sie hören es über den oben angezeigten Player.

    1 hr 16 min
  • Ist der Osten das ewige Opfer des Westens?
    Gäste in dieser Folge

    Dirk Oschmann hat Germanistik, Anglistik und Amerikanistik studiert. Er war mehrfach Gastprofessor in den USA; seit 2011 ist er Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Leipzig.


    Frank Richter ist Theologe, Bürgerrechtler und ehemaliger Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, seit 1. Oktober 2019 sitzt er als parteiloser Abgeordneter der SPD im sächsischen Landtag.


    Moderiert wird das Gespräch von Oliver Reinhard, stellvertretender Ressortleiter Feuilleton bei Sächsische.de

    58 min
  • 13. Februar in Dresden: Muss sich das Gedenken wandeln?
    Gäste in dieser Folge

    Annekatrin Klepsch: Beigeordnete für Kultur und Tourismus der Stadt Dresden

    Kristiane Janeke: Wissenschaftliche Leiterin des Militärhistorische Museums

    Uljana Sieber: Leiterin der Gedenkstätte Bautzner Straße


    Moderiert wird das Gespräch von Oliver Reinhard, stellvertretender Ressortleiter Feuilleton bei Sächsische.de

    1 hr 8 min
  • Wie politisch muss Kultur sein?

    Solidarität mit Geflüchteten und Klimaaktivisten – das ist in Deutschlands Kulturlandschaft Normalität. Solidarität mit "Querdenkern" und Widerspruch gegen den angeblich linksgrünen Kulturmainstream sind schon ungewöhnlicher. Auch hier nehmen Sachsen und vor allem Dresden eine Sonderrolle ein. Im Podcast "Debatte in Sachsen" streiten Jazztage-Intendant Kilian Forster und Staatsschauspiel-Intendant Joachim Klement darüber, wieviel politisches Engagement die Kultur braucht und vor allem: welches.


    Die Ansichten von Joachim Klement teilen viele Leiterinnen und Leiter von Kulturinstitutionen. Aber auch Kilian Forster steht nicht allein da. In Sachsen gibt es auch Protest von Kulturschaffenden etwa gegen mutmaßliche politisch korrekte Gesinnungskorridore oder gegen eine "Umvolkung" Deutschlands durch "Illegale Masseneinwanderung". Der Jazztage-Intendant bietet dem Verschwörungserzähler Daniele Ganser ein Dauerforum und zeigt Solidarität mit "Querdenkern" und Impfgegnern.


    Forster plädiert für die Beibehaltung solcher heute als rassistisch geltenden Worte wie "Zigeuner" und "Mohr" und kritisiert, es würde auch in der Kultur ständig um "Klima Klima Klima" gehen. Außerdem kann der Jazzmusiker "das ständige Geplärre gegen rechts nicht mehr hören" und findet: "Die AfD ist genauso eine demokratische Partei wie die Linken oder die Grünen."


    Joachim Klement hingegen ist davon überzeugt, dass kulturelles Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus wichtig sei, weil nun mal "die stärkste Bedrohung für unsere Gesellschaft von rechts" kommt. Auch sei die vom Verfassungsschutz wegen Verdacht auf Rechtsextremismus beobachtete AfD keine Partei wie jede andere. Die Klimapolitik thematisieren Kulturinstitutionen wie das Staatsschauspiel, "weil wir an einem historischen Kipppunkt sind" so Klement: "Bringen wir jetzt in einem bestimmten Zeitraum bestimmte Dinge nicht auf den Weg, haben wir ein großes Problem".

    1 hr 8 min
  • Kleben fürs Klima: Geht die "Letzte Generation" zu weit?
    Sind die Methoden der Klima-Demonstranten "Letzte Generation" die richtigen und die Reaktionen darauf gerecht? Ein Streitgespräch über Klima-Kleber und erhitzte Gemüter.
    "Sich auf Straßen und an Kunstwerken festzukleben und mehr Klimaschutz fordern ist gesetzwidrig und falsch. Einer solchen Erpressung darf die Regierung nicht nachgeben" – das sagt Katrin Saft, Leiterin des Ressorts Leben & Stil bei Sächsische.de. Ihre Kollegin Luisa Zenker aus der Wirtschaftsredaktion äußerst sich in der neuen Folge des Streitgespräch-Podcasts "Debatte in Sachsen" ganz anders: "Die Aktionen sind richtig, weil vorherige Proteste wie Fridays For Future nicht genug ändern konnten und wir kaum noch verhindern können, dass wir in eine Klimakatastrophe rasen."
    Nicht nur Saft und Zenker sind über die "Klima-Kleber" geteilter Meinung, das ganze Land ist es. Auch und gerade in Sachsen, wo in den Dresdner Alten Meistern die weltberühmte Sixtinische Madonna zum Ziel einer Klebe-Attacke geworden ist und sich Aktivisten am Donnerstag am Dirigentenpult der Philharmonie festgeklebt haben.
    Viele sehen in der "Letzten Generation" Klima-Kriminelle, einige gar Klima-Terroristen. Sodass sich manche Beobachter bereits kopfschüttelnd fragen, was schlimmer ist: die Klebe-Aktionen oder gewisse Reaktion darauf?
    Die neue Folge "Debatte in Sachsen" geht der Frage nach, ob die Methoden der Klima-Demonstranten "Letzte Generation" die richtigen, und ob die Reaktionen darauf gerechtfertigt sind.
    39 min
  • Ewiger Problemfall? Das Bild Sachsens in den Medien
    Um Sachsens Image steht es nicht zum Besten. Welche Verantwortung dafür trägt die Presse? Journalisten haben darüber diskutiert - in einer Live-Ausgabe dieses Podcasts in der Dresdner Frauenkirche.

    Mit Oliver Reinhard vom Feuilleton der Sächsischen Zeitung und Sächsische.de diskutieren diese Gäste:

    • Anne Haenig Leiterin des Leipziger Korrespondentenbüros der ZEIT und Redaktionsleiterin der ZEIT im Osten. Sie sagt: Die überregionalen West-Medien haben über Sachsen lange wie über ein fremdes Land berichtet.
  • Stefan Locke ist Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Sachsen und Thüringen und findet: Natürlich berichten die Medien über viele eher negative Ereignisse in Sachsen. Aber davon gibt es hier ja leider auch viele.
  • Alexander Moritz arbeitet als Landeskorrespondent Sachsen für das Deutschlandradio und hat den Eindruck: Die Berichterstattung über Sachsen ist in den letzten Jahren viel bunter und vielschichtiger geworden, eine Konzentration auf das Negative gibt es nicht mehr.
  • 1 hr 12 min
  • Aufregung um Winnetou: Was steckt hinter der Debatte?
    Ist der ganze Wirbel um Indianer & Aneignung & Co. verständlich oder hysterisch? Im Podcast streiten zwei Journalisten von Sächsische.de darüber.
    Ja, man darf noch "Indianer" sagen. Und niemand will Bücher von Karl May verbieten. Auch die Winnetou-Filme werden weiter gezeigt. Trotzdem fürchten und behaupten viele Menschen im ganzen Land, es gehe all dem an den Kragen.
    Auch in der Redaktion von Sächsische.de gehen die Meinungen zum Thema auseinander. In der neuen Folge des Podcasts "Debatte in Sachsen" streiten daher diesmal zwei Redakteure miteinander: Heinrich Löbbers aus der Chefredaktion und der stellvertretende Feuilleton-Chef Oliver Reinhard.
    Einig sind sie die beiden immerhin darin: Es geht um mehr als Winnetou.
    34 min
  • Waffen schicken oder verhandeln: Wie weiter in Russlands Krieg?
    Sie ist Fraktionschefin der Grünen, er ist Pazifist: Franziska Schubert und Wolfgang Schaller streiten über den Umgang mit Russland.
    Sie liegt nicht immer klar auf Parteilinie, doch in diesem Fall schon: Gerade weil sie die Lage der Ukraine-Flüchtlinge in ihrer Heimatstadt Görlitz aus eigenem Erleben kennt, ist Franziska Schubert "der Überzeugung, dass die Lieferung von Waffen richtig ist". Das sagt die Chefin der Fraktion der Grünen im Sächsischen Landtag im Podcast "Debatte in Sachsen" auf Sächsische.de. "Die Ukraine hat ein Recht, sich selbst zu verteidigen. Frieden entsteht nicht durch Zurückhaltung", ergänzt die 40-Jährige.
    Schuberts Streitgesprächspartner ist da anderer Meinung. "Wie viele Tote, wie viele zehn- oder hunderttausend tote Zivilisten, Mütter, Frauen, Kinder, Soldaten soll es denn noch geben?", fragt Kabarettist Wolfgang Schaller, ehemaliger Leiter der Dresdner Herkuleskeule. "Verhandeln ist für mich die einzige Lösung", sagt der 82-Jährige, der seit Jahrzehnten Kolumnen für die Sächsische Zeitung verfasst.
    Natürlich sei auch für sie Frieden das Hauptziel, stellt Franziska Schubert klar. Aber um welchen Preis? ",Frieden' kann ja nicht heißen, dass die Ukraine kapituliert, Teile ihres Gebietes abgibt und sich besetzen lässt", erklärt die Politikerin. "Es darf keine russischen Besatzungszonen mehr in Europa geben."
    Dass Putins Reich keine Demokratie mehr ist und der Präsident selbst ein Diktator, daran hegt auch Wolfgang Schaller keinen Zweifel. Warum es im Osten Deutschlands trotzdem mehr Verständnis oder Sympathie für Russland und russische Position gibt als im Westen, versucht der erklärte Pazifist, mit dem Blick auf die Jahre nach 1990 zu verstehen: "Sich als Verlierer der Geschichte zu fühlen, ich glaube, das verbindet viele Ostdeutsche mit den Russen."
    58 min

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Was beschäftigt die Sachsen am meisten? Worüber wird in dem Bundesland am leidenschaftlichsten debattiert? Das bilden wir intensiv ab – im Podcast "Debatte in Sachsen": Oliver Reinhard, stellvertretender Ressortleiter Feuilleton bei Sächsische.de, lädt regelmäßig Expertinnen, Experten und Betroffene ein. Zum Schlagabtausch ihrer unterschiedlichen Meinungen und Argumente zu den relevanten Themen der Gegenwart. Klar in der Sache, aber fair und konstruktiv. Es geht um unsere Zukunft. Und um unser Miteinander. Auch in Sachsen.

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