Stell dir vor, du willst eine neue Kolonie gründen. Klingt zunächst komisch, aber wenn neues Land ,,entdeckt" worden ist und (deiner Ansicht nach) zahlreich vorhanden ist, warum nicht den Schritt wagen? Okay, wenn der Plan in groben Zügen schon einmal bereitsteht, kann dem Abenteuer ja nichts mehr im Weg stehen, oder? Schließlich hast du neben zahlreichen Schiffen und reichlich Proviant ja alles dabei, was die Reise einfach machen könnte. Aber leider falsch gedacht: Das Gebiet der heutigen USA im 16. Jahrhundert war nicht unbedingt das, was man ein ,,Paradise on Earth" nennen könnte, obwohl sich das die englischen Siedler sicherlich gedacht haben, als sie 1587 im heutigen North Carolina ankamen. Noch lange bevor die Puritaner auf der Mayflower in Massachusetts ankamen, versuchten einige andere Personen, in der ,,neuen Welt" im Namen der englischen Krone eine Kolonie zu gründen. Was mit den über 100 Menschen der Roanoke Kolonie passiert ist und warum man von einer ,,verschwundenen" Kolonie spricht, will ich euch in der heutigen Episode erzählen.