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Wellness boomt wie nie zuvor. Yoga-Kurse, Superfood, Schlaf-Tracking, Kollagen-Drinks, Longevity-Kliniken. Das Geschäft mit dem vermeintlich guten Leben ist gigantisch. Ein Billionen-Markt, grösser als IT, Sport oder Tourismus.
Doch hier ist das Paradox: Während Wellness boomt, sind Menschen gestresster denn je. 30 Prozent der Bevölkerung im deutschsprachigen Raum leidet häufig unter Zeitstress. Bei jungen Menschen sind es über 50 Prozent. Wellness soll bei der Entlastung helfen – oder ist Wellness selbst ein Stressfaktor?
Genau diese Frage ist das Thema unseres heutigen Gesprächs. Wir sprechen über die «Feelgood Revolution», eine neue Studie des Gottlieb Duttweiler Institute (GDI), die zeigt, wie Ernährung, Gesundheit und Schönheit zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden verschmelzen. Und warum diese Revolution sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt. Die Studie basiert auf Daten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.
Meine Gesprächspartnerin ist Christine Schäfer, Senior Researcherin und Studienautorin am GDI.
Weitere Fragen dieser Episode
Link zur Studie: Feelgood Revolution (DE) | GDI Gottlieb Duttweiler Institute
LinkedIn Christine Schäfer
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Die Wiesn ist nicht nur das größte Volksfest der Welt, sondern auch ein Spiegel wirtschaftlicher Entwicklungen. Gemeinsam mit Dr. Jürgen Michels, Chefvolkswirt der BayernLB, werfen wir einen Blick auf das Oktoberfest 2026 und analysieren, welche Trends sich hinter Maßkrug, Hendl und Festzelt verbergen.
Wir diskutieren Probleme in der Hendl-Lieferkette ebenso wie: • Warum der berühmte Hendlindex diesmal ein Fehlsignal sendete • Wie sich Bierpreise im Verhältnis zu Löhnen und Kaufkraft entwickeln • Wie sich die Wiesn internationalisiert und woher die Gäste kommen • Was die Wiesn über Klimawandel und Konsumverhalten verrät • Ob es die „Wiesn-Grippe" tatsächlich gibt
Wir wünschen viel Spaß bei diesem ökonomischen Rundgang durch die Festzelte! Jürgen Michels | LinkedIn Website Bayern LB Research: Volkswirtschaft
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*Disclaimer: Die in diesem Podcast geäußerten Ansichten und Meinungen der geladenen Gäste sind deren persönliche Standpunkte und repräsentieren nicht zwangsläufig die Position und Haltung von Deloitte. Deloitte ist weder für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der in diesem Podcast geteilten Informationen verantwortlich, noch für jegliche Entscheidungen oder Maßnahmen, die auf der Grundlage dieser Informationen getroffen bzw. eingeleitet werden.
Künstliche Intelligenz hat längst Einzug ins Recruiting gehalten – auf beiden Seiten. Jobsuchende nutzen KI, um ihre Bewerbungen zu optimieren. Gleichzeitig setzen Personalabteilungen KI beim Screening und bei Interviews ein. Das klingt effizient, aber es entstehen neue Fragen: Werden Bewerbungen zu standardisiert? Übersehen Unternehmen gute Kandidaten? Und wie entscheidet man noch fair, wenn KI im Spiel ist? Oder wird gerade deshalb der Prozess fairer?
Oliver Kasper, Experte für Workforce Transformation, AI & People Analytics an der HWZ Zürich, zeigt in dieser Episode, dass es nicht darum geht, wer schneller mit KI aufrüstet, sondern wer sie klüger einsetzt. Denn die Wahrheit ist: KI kann Rekrutierung besser machen, oder schlechter. Der Unterschied liegt in der Gestaltung.
Weitere Fragen dieser Episode
LinkedIn Profil Oliver Kasper
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Wir diskutieren, warum Schweden schon vor über 20 Jahren Teile seiner gesetzlichen Rente kapitalgedeckt organisiert hat, welche Rolle Aktien dabei spielen und weshalb diese Reform nicht nur die Altersvorsorge stabilisiert hat, sondern auch den Kapitalmarkt, Innovationen und Startups stärkt. Dr. Kuhn zeigt auf, wie eine stärkere Aktienorientierung auch bspw. in Deutschland gelingen könnte und welche Chancen ein einfaches, transparentes Altersvorsorgedepot bietet. Außerdem blicken wir auf die aktuelle Reformdebatte, die europäische Dimension und die Frage, warum jüngere Generationen längst dabei sind, die Aktienkultur zu verändern.
Wir wünschen viel Spaß bei diesem Gespräch!* *Aufnahme des Interviews: 12.03.2026
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In dieser Episode des Deloitte Future Talk sprechen wir über ein Phänomen, das oft missverstanden wird: regionale wirtschaftliche Unterschiede. Sind sie ein Problem, oder die Lösung?
David Marmet, Chefökonom Schweiz der Zürcher Kantonalbank, erklärt, warum Kantone und Bundesländer konkurrieren sollten und wie dieser regionale Wettbewerb Innovation und Wohlstand schafft.
Die unbequeme Wahrheit über regionale Unterschiede
Zwischen dem Kanton Zürich und dem Tessin gibt es Lohnunterschiede von etwa 30 Prozent, ähnlich auch bei deutschen Bundesländern. Das ist erheblich. Und doch ist das Tessin nicht weniger produktiv als Zürich. Wie kann das sein? David Marmet zeigt, dass regionale Unterschiede nicht das Problem sind, sondern ein Zeichen von funktionierendem Wettbewerb.
Warum Spezialisierung und Cluster entscheidend sind
Nicht alle Regionen sind gleich. Basel konzentriert sich auf Life Sciences, Zürich auf Finanzdienstleistungen und Tech, das Tessin auf Kultur und Kreativität. Doch was passiert, wenn eine Region zu sehr auf ein Pferd setzt? Und welche Risiken birgt extreme Spezialisierung?
Weitere Fragen dieser Episode:
Ein spannendes Gespräch über unsichtbaren Marktkräfte, die Regionen prägen, und warum Unterschiede nicht das Problem sind, sondern die Chance.
LinkedIn Profil David Marmet
Studienreihe "Zürcher Wirtschaft im Fokus":
https://www.zkb.ch/de/private/anlagen/rechner-hilfsmittel.html
Kanton Zürich / Deloitte Studie: Rezepte gegen den demografisch bedingten Wohlstandsverlust
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Gescheiterte Ideen, die in Organisationen weiterleben und Ressourcen blockieren, obwohl längst bekannt ist, dass sie nicht funktionieren. Ein Phänomen, das in fast jedem Unternehmen anzutreffen ist: Zombie Ideen.
In dieser Episode des Deloitte Future Talk Podcasts spricht Professor Dr. Maximilian Lude, Unternehmer, Wissenschaftler und Inhaber der Professur für Innovation an der Tomorrow University, über dieses Phänomen in modernen Organisationen und seine Auswirkungen.
Warum halten wir an Ideen fest, die längst gescheitert sind? Wie entstehen Innovation Hubs, die zu reinen Theatern werden? Und wie unterscheiden sich Zombie Ideen von echten Innovationen, die einfach nur zu früh kamen – wie der Apple Newton? Wir diskutieren emotionale Bindungen, Unternehmenskultur, psychologische Sicherheit und die Frage, wie wir lernen, loszulassen.
Im Gespräch geht es auch darum, welche Rolle persönlicher Stolz und Pfadabhängigkeiten spielen, wie Familienunternehmen anders mit gescheiterten Ideen umgehen als Konzerne, und was Unternehmen konkret tun können, um echte Innovation zu fördern, statt nur Innovationstheater zu betreiben.
Ein spannender Austausch über Innovation, Führung und die Kunst, zwischen echten Chancen und gescheiterten Konzepten zu unterscheiden.
LinkedIn Profile: Dr. Maximilian Lude
Link zur Website: Prof. Dr. Maximilian Lude
Link zum Buch von Maximilian Nagel: Zombie Ideas: Why Policy Ideas Persist
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LinkedIn Michael Grampp
LinkedIn Nicolai Andersen
Cyberkriminalität zählt inzwischen zu den größten wirtschaftlichen Risiken in Deutschland. Gleichzeitig verschärfen geopolitische Konflikte und KI-gestützte Angriffsmethoden die Bedrohungslage. Somit wächst die Bedeutung von Cyberresilienz – der Fähigkeit Cyber-Angriffe zu verhindern, ihnen standzuhalten und sich davon zu erholen.
In dieser Folge des Deloitte Future Talk Podcasts spricht Dr. Marc Wilczek, CEO des Cloud-Providers plusserver und Research Fellow an der Goethe-Universität Frankfurt, über die aktuelle Cyberlage in Deutschland und die Frage, wie Unternehmen ihre Widerstandsfähigkeit nachhaltig stärken können. Seine zentrale These: Die Frage ist nicht mehr, ob Unternehmen angegriffen werden, sondern wie gut sie auf den Ernstfall vorbereitet sind.
Dabei geht es unter anderem um:
Außerdem diskutieren wir konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen: Warum grundlegende Sicherheitsmaßnahmen häufig wirksamer sind als komplexe Lösungen, weshalb regelmäßige Krisensimulationen unverzichtbar werden und wie Organisationen Resilienz systematisch aufbauen können.
Wir wünschen viel Spaß bei diesem Gespräch.* LinkedIn von Dr. Marc Wilczek
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In dieser Episode des Deloitte Future Talk sprechen wir über ein wichtiges Problem der Lebensmittelindustrie: die Zukunft von Kakao und Schokolade.
Professor Tilo Hühn von der ZHAW Wädenswil erklärt, wie Wissenschaftler Kakao im Labor neu erfinden und warum diese Technologie für die Branche entscheidend werden könnte.
Die Schokoladenindustrie steht unter massivem Druck. Extreme Preisvolatilität erschwert die Planung erheblich. Hinzu kommen der Klimawandel und grosse Qualitätsschwankungen von Ernte zu Ernte. Die Branche sucht daher nach Lösungen.
Laborkakao – Eine vielversprechende Innovation
Tilo Hühn erklärt die Ursachen der extremen Preisvolatilität auf dem Kakaomarkt, erklärt den Prozess der Herstellung von Laborkakao und beleuchtet die Vorteile dieser Technologie, sowie ihre Grenzen. Weitere Fragen dieser Episode:
- Welche Hürden müssen überwunden werden, um Laborkakao in den Massenmarkt zu bringen?
- Welche gesundheitsfördernden Wirkungen hat Kakao?
- Wird Schokolade in einigen Jahren ein Luxusgut für wenige sein?
- Verdrängt Laborkakao die traditionellen Kakaobauernz, oder entstehen neue Chancen für sie?
Ein faszinierendes Gespräch über Innovation und die Zukunft unserer liebsten Süssigkeit.
LinkedIn Profil Prof. Tilo Hühn
Website Tilo Hühn
Kakao Studie Deloitte
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Zur Jahresmitte ziehen wir Bilanz: Wie hat sich die Wirtschaft im ersten Halbjahr 2026 entwickelt und welche Trends prägen die kommenden Monate?
Gemeinsam mit Nicolai Andersen, globaler Leiter des Geschäftsbereichs Strategy, Risk & Transactions, analysieren die beiden Chefökonomen Dr. Alexander Börsch und Dr. Michael Grampp die zentralen wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland, der Schweiz sowie in den großen Volkswirtschaften USA, China und EU. Im Fokus stehen die konjunkturelle Lage, handelspolitische Trends sowie die Frage, wie belastbar die aktuellen Prognosen sind.
Besonderes Augenmerk gilt der Frage, wie eng wirtschaftliches Wachstum künftig mit Energieverfügbarkeit und Rechenkapazität verknüpft ist – und welche Konsequenzen sich daraus für Standortentscheidungen und Unternehmensstrategien ergeben.
Wir wünschen euch viel Spaß bei diesem Gespräch! Das Gespräch wurde am 15.06. aufgezeichnet. LinkedIn von Nicolai Andersen LinkedIn von Alexander Boersch LinkedIn von Michael Grampp ----------------------------
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In dieser Episode des Deloitte Future Talk präsentieren wir eine spannende Folge unseres Kaffee-Podcasts «The Coffee Chronicles» von unserem Kollegen Daniel Laude.
Daniel spricht mit André Eiermann, Gründer des Gen Z Coffee Intelligence Lab, über die faszinierende Frage: Wie trinkt Gen Z Kaffee anders als ältere Generationen?
André und sein Team haben eine globale Umfrage unter Kaffeetrinkern durchgeführt, um die Kaffeetrinkgewohnheiten der Gen Z zu verstehen. Die Ergebnisse sind überraschend und widersprechen vielen gängigen Annahmen. Wie André selbst sagt: «Viele denken, dass Gen Z nur bunte Getränke mit verschiedenen Schichten, Milchschaum und Streuseln trinkt. Aber das entspricht nicht dem typischen Getränk dieser Generation.»
Das Kaffeetrinkverhalten der Gen Z folgt nicht nur Ästhetik, sondern einem strukturierten Rahmenwerk aus vier Fs. Diese vier Dimensionen prägen das Verständnis dafür, wie junge Konsumenten Kaffee wahrnehmen und konsumieren:
In dieser Episode erklärt André dieses Rahmenwerk im Detail, beschreibt die Ursprünge seines Interesses an der Gen Z und deren Konsumgewohnheiten, und diskutiert mit uns die praktischen Implikationen der Umfrageergebnisse für Unternehmen und Kaffee-Marken, die jüngere Kaffeetrinker erfolgreich ansprechen möchten.
Diese Episode ist interessant für Kaffee-Enthusiasten und Branchenexperten, Marketing- und Brand-Manager, Unternehmer, die die Gen Z verstehen möchten, sowie für alle, die wissen wollen, wie sich Konsumentenverhalten generationenübergreifend unterscheidet.
Das Gespräch wurde im April 2026 auf Englisch geführt.
LinkedIn Profil André Eiermann
Weitere Episoden des Coffee Chronicles Podcast
Kaffee Studie Deloitte
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