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Podcast der Deutschen Nationalstiftung in Kooperation mit der Katholischen Akademie in Berlin e.V.
„Bürgernähe“ gilt als Tugend demokratischer Systeme und politisches Engagement jenseits von Parteien ist Trend. Wenn von der Europäischen Union die Rede ist, wird oft „Bürgerferne“ konstatiert und im Vergleich zu den nationalen Politikarenen ist dies auch kaum vermeidbar. Das weitgehende Fehlen einer europäischen Öffentlichkeit, die ihren Namen verdient, könnte einer mangelnden Wahrnehmung gemeinsamer Interessen jenseits der nationalen politischen Kulturen geschuldet sein. Wozu braucht es länderübergreifendes bürgerschaftliches Engagement für gemeinsame Interessen jenseits der repräsentativen politischen Organe? Wie können sich Anliegen auf europäischer Ebene organisieren und hörbar machen? Was kann – oder sollte – Bürgerbeteiligung auf europäischer Ebene leisten?
Es diskutieren Jacob Birkenhäger, Senior Consultant für den Bereich „Demokratie, Europa, Gesellschaft“ beim Institut für Organisationskommunikation (IFOK); Róża Gräfin von Thun und Hohenstein, Mitglied des Europäischen Parlament für Polen seit 2009; Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Agrarwissenschaftler, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft. Moderation: Jörn Thießen, Leiter der Fakultät für Politik, Strategie und Gesellschaftswissenschaften der Führungsakademie der Bundeswehr.
Wenn es um Missbrauch in der Kirche geht, ist zumeist nur von Minderjährigen die Rede. Aber auch erwachsene Frauen haben dort geistlichen und sexuellem Missbrauch erlebt. 23 von ihnen haben ihre Erfahrungen aufgeschrieben. Regina Heyder und Barbara Haslbeck haben daraus ein Buch gemacht. Sie berichten davon und zeigen an den Erzählungen auf, wie Missbrauch in der Kirche sich tarnt und anbahnt und warum es so schwer ist, sich dagegen zu wehren.
Musiker: Dietmar Hiller / Markus Krafczinski
1. Gründonnerstag: Jeremia 1,1-8.11f.
2. Karfreitag: Jeremia 3,1-18
3. Karsamstag: Jeremia 3,22-33,40-42
Brief von Elmar Salmann OSB, eingesprochen von Peter Gößwein
Die kirchliche Sprache - so die Autoren Jan Feddersen und Philipp Gessler - ist nicht nur unverständlich und unklar und hat sogar oft etwas Verlogenes, das immer mehr Gläubige abstößt und ist so ein Grund für die Krise der hiesigen Kirchen ist.
Mit Sinn für die vielen Facetten des Problems kirchlicher Sprache, nach vielfachen Recherchen und Interviews mit Fachleuten und ohne Besserwisserei stellen die Autoren fest: Nur wenn die Kirche auch ihre Sprechweise erneuert, kann sie sich selbst erneuern. Im Gespräch mit Joachim Hake stellen sie ihr Buch „Phrase unser. Die blutleere Sprache der Kirche, Claudius 2020“ vor und diskutieren seine Hauptthesen.
Jan Feddersen ist Redakteur bei der „Tageszeitung“.
Philipp Gessler ist Redakteur bei der Zeitschrift „zeitzeichen“.
Ein Gespräch mit Nora Gomringer über das Licht, das Angestrahltwerden und Leuchten, die Dunkelheiten der Bühne, über Talente und Gaben, über die Kränkungen und Verletzungen, die Corona einem zufügen und über die Wünsche von Künstlerinnen und Künstlern, wenn das Publikum fehlt. Und über vieles andere mehr… Nora Gomringer ist Lyrikerin und Performerin. Als Direktorin leitet sie das Internationale Künstlerhaus des Freistaats Bayern in Bamberg. Zuletzt u.a.: Gottesanbieterin, Voland & Quist 2020.
Das Gespräch führt Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie in Berlin e.V.
Vortrag im Rahmen des 14. Berliner Kolloquiums Junge Religionsphilosophie am 26.02.2021
Prof. Dr. Herta Nagl-Docekal (Universität Wien) widmet sich in ihrer Auseinandersetzung mit Hegel der szientistisch geprägten Religionskritik, dem Religionsverständnis unter Bedingungen der Moderne sowie der gegenwärtigen Gefahr einer zunehmenden Entsolidarisierung.
Es sind drei Herausforderungen, auf die das Augenmerk gerichtet werden soll: Erstens, die weithin akzeptierte Auffassung, Gläubigkeit stelle eine vormoderne, obsolete Haltung dar; zweitens, die heftigen inner-konfessionellen Konflikte um eine zeitgemäße Ausdeutung der tradierten Lehren und Normen, i.e., der Disput zum Verhältnis von Religion und Moderne; drittens, die zunehmende Entsolidarisierung in einer atomistisch verfassten Gesellschaft.
Sondiert werden soll, welche Kategorien für eine argumentative Auseinandersetzung mit diesen Problemstellungen sich aus Hegels Werk beziehen lassen – selbst dann, wenn die systematische Architektur der Konzeption des Absoluten als nicht voll überzeugend eingeschätzt wird. Dabei wird auch zur Sprache kommen, dass Hegel Untiefen der in „unserer Zeit“ gängigen Lebenseinstellungen thematisiert, die kaum mehr als solche wahrgenommen werden, doch gerade deshalb neu ins Bewusstsein gerufen zu werden verdienen.
Das Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie ist eine Kooperation der Katholischen Akademie in Berlin e.V. mit dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (fiph) und der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie (DGR).
„Vielleicht bin der Punkt auch einfach ich.“ (21.02.2021)
Das sagt Jasmin El-Manhy. Die evangelische Pfarrerin erzählt, wie sie aus einem muslimisch-katholischen Elternhaus mit all dessen Geschichten ihre eigene Stimme fand. Sie fragt sich, was die zweitausend Jahre alten Geschichten der Bibel mit ihr heute zu tun haben und warum sie mehr als Geschehnisse sind. Diese Geschichten erzählt sie weiter.
Alle weiteren Folgen finden Sie im Podcast "Tauchgänge": https://anchor.fm/tauchgaenge
Präsentation der 11 Gebote für Haltung und Respekt im Netz mit Joachim Hake (Direktor Katholische Akademie Berlin), Johann Hinrich Claussen (Kulturbeauftragter EKD), Monika Grütters (Staatsministerin für Kultur und Medien), Nora Bossong (Schriftstellerin), Markus Beckedahl (netzpolitik.org), Ijoma Mangold (Journalist und Autor), Jule Weber (Spoken-Word-Autorin), Hasnain Kazim (Journalist und Autor) am 9.02.2021 in der Katholischen Akademie Berlin (Teil 2)
„…Ich weiß, man klingt dann wie ein pensionierter Oberstudienrat, der sagt „Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral!“ Aber die Wahrheit ist: Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral … und zwar überall dort, wo Menschen miteinander umgehen.“ (Hasnain Kazim, Statement zu #anstanddigital: https://youtu.be/B3j8t0H2_8s )
In einem längeren Prozess (siehe www.anstanddigital.de) haben wir mit Autoren wie Hasnain Kazim, Philosophinnen wie Svenja Flaßpöhler oder Manuela Lenzen, Politikern wie Wolfgang Thierse, Netzaktivistinnen wie Hanna Gleiß und vielen, vielen anderen darüber nachgedacht, welche Anstandsgebote und -regeln für eine demokratische und digitale Kultur grundlegend sind.
Welche Maximen helfen uns im Netz zu mehr Anstand, der eigentlich selbstverständlich sein sollte?
Mittlerweile liegt ein erstes Ergebnis vor. Es wurden „11 Gebote“ niedergeschrieben, die am 9.2.2021 um 18:30 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Diese Gebote sind nicht „in Stein gemeißelt“, aber fordern Beachtung und Aufmerksamkeit und leben von freiwilliger Umsetzung, die nicht durch das Recht eingefordert wird.
Grußworte:
Joachim Hake (Direktor der Katholischen Akademie in Berlin), Prof. Monika Grütters MdB (Staatsministerin für Kultur und Medien)
Podium:
Ijoma Mangold (Schriftsteller, Berlin), Nora Bossong (Schriftstellerin) und Markus Beckedahl (netzpolitik.org)
Moderation: Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD
Interventionen:
Hasnain Kazim (Autor), Jule Weber (Poetry-Slam)
Präsentation der 11 Gebote für Haltung und Respekt im Netz mit Joachim Hake (Direktor Katholische Akademie Berlin), Johann Hinrich Claussen (Kulturbeauftragter EKD), Monika Grütters (Staatsministerin für Kultur und Medien), Nora Bossong (Schriftstellerin), Markus Beckedahl (netzpolitik.org), Ijoma Mangold (Journalist und Autor), Jule Weber (Spoken-Word-Autorin), Hasnain Kazim (Journalist und Autor) am 9.02.2021 in der Katholischen Akademie Berlin (Teil 1)
„…Ich weiß, man klingt dann wie ein pensionierter Oberstudienrat, der sagt „Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral!“ Aber die Wahrheit ist: Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral … und zwar überall dort, wo Menschen miteinander umgehen.“ (Hasnain Kazim, Statement zu #anstanddigital: https://youtu.be/B3j8t0H2_8s )
In einem längeren Prozess (siehe www.anstanddigital.de) haben wir mit Autoren wie Hasnain Kazim, Philosophinnen wie Svenja Flaßpöhler oder Manuela Lenzen, Politikern wie Wolfgang Thierse, Netzaktivistinnen wie Hanna Gleiß und vielen, vielen anderen darüber nachgedacht, welche Anstandsgebote und -regeln für eine demokratische und digitale Kultur grundlegend sind.
Welche Maximen helfen uns im Netz zu mehr Anstand, der eigentlich selbstverständlich sein sollte?
Mittlerweile liegt ein erstes Ergebnis vor. Es wurden „11 Gebote“ niedergeschrieben, die am 9.2.2021 um 18:30 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Diese Gebote sind nicht „in Stein gemeißelt“, aber fordern Beachtung und Aufmerksamkeit und leben von freiwilliger Umsetzung, die nicht durch das Recht eingefordert wird.
Grußworte:
Joachim Hake (Direktor der Katholischen Akademie in Berlin), Prof. Monika Grütters MdB (Staatsministerin für Kultur und Medien)
Podium:
Ijoma Mangold (Schriftsteller, Berlin), Nora Bossong (Schriftstellerin) und Markus Beckedahl (netzpolitik.org)
Moderation: Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD
Interventionen:
Hasnain Kazim (Autor), Jule Weber (Poetry-Slam)
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