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Was passiert, wenn Cloud-Dienste ausfallen oder industrielle Daten plötzlich nicht mehr verfügbar sind? Digitale Souveränität ist für den Maschinen- und Anlagenbau eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit. Doch sie bedeutet nicht Abschottung, sondern Wahlfreiheit und Handlungsfähigkeit.
„Digitale Souveränität bedeutet nicht, dass wir alles selbst machen müssen. Entscheidend ist, dass unsere Unternehmen handlungsfähig bleiben und ihre Daten weiterhin eigenständig nutzen können“, betont Prof. Claus Oetter vom VDMA. Gemeinsam mit Matthias Wachter (BDI) und dem NewSpace-Unternehmer Matthias Spott diskutiert er im Industrie Podcast des VDMA, wie Unternehmen digitale Abhängigkeiten erkennen, Alternativen schaffen und ihre Datenhoheit sichern. Warum braucht Europa eigene Rechenzentren und KI-Kompetenzen? Welche Rahmenbedingungen fördern Innovationen? Und was haben Satelliten, Navigation und Kommunikation im Weltraum mit digitaler Souveränität zu tun?
Produktion: New Media Art Pictures
Hitze, Dürre und Wasserstress zeigen: Auch Europa muss seinen Umgang mit Wasser neu denken. Doch was bedeutet Wasserresilienz konkret - und welche Rolle kann die Industrie dabei spielen? In dieser Folge des Industrie Podcast des VDMA geht es darum, wie Wasser effizienter, intelligenter und nachhaltiger genutzt werden kann. Julia Roshan Moniri, Leiterin Public Affairs Sanitärtechnik und -design im VDMA, zeigt, welche Potenziale moderne Technologien bieten - etwa im Gebäudebereich, wo rund 36 Prozent des Trinkwassers für Baden, Duschen und Körperpflege verwendet werden. Rebecca Weigold, Leitung Corporate Sustainability & ESG bei hansgrohe, erklärt, warum Wasser längst mehr ist als eine Frage des Verbrauchs: Dürreperioden und Niedrigwasser können Produktionsstandorte, Transportwege und Lieferketten beeinträchtigen. Wasser wird damit zu einem strategischen Faktor für Resilienz und Versorgungssicherheit. Eine Folge über technologische Lösungen, unternehmerische Verantwortung und die Frage, wie wir unsere wichtigste Ressource zukunftssicher machen.
Produktion: New Media Art Pictures
"China-Speed, China-Schock" - die Konkurrenten aus Fernost haben technologisch aufgeholt, profitieren zugleich jedoch erheblich von unfairen Handelspraktiken. Das sorgt in der deutschen und europäischen Industrie für immer mehr Unmut: staatlich subventionierte Überkapazitäten, eine künstlich unterbewertete Währung oder europäische Sicherheitsstandards, die unterlaufen werden. "China ist von einer entwicklungsorientieren zu eine aggressiven Industriepolitik umgeschwenkt, das ist die Realität", sagt Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschuss im Europäischen Parlament. China ist jedoch auch auf seine Abnehmerländer angewiesen - "und das gibt Europa eine Chance für Verhandlungen", betont er. Vorausgesetzt, die EU findet hier zu einem einheitlichen Kurs. "Wir fordern die Europäische Union auf, Maßnahmen zu ergreifen, um unfaire chinesischen Handelspraktiken auszugleichen", sagt Oliver Richtberg, Leiter VDMA-Außenwirtschaft, mit Blick auf die vor kurzem veröffentlichten neue China-Position des Verbands.
Produktion: New Media Art Pictures
Hohe Energiepreise, steigende Anforderungen an Transparenz und wachsender Wettbewerbsdruck stellen den Maschinen- und Anlagenbau vor neue Herausforderungen. Wie können Unternehmen Energie sparen, Prozesse verbessern und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken?
Produktion: New Media Art Pictures
Abfälle sind wertvolle Rohstoffquellen und Recycling ist für eine Kreislaufwirtschaft die zwingend notwendige Voraussetzung. Deutschlands Bilanz im Sammeln und Wiederverwerten von Materialien aller Art kann sich sehen lassen - auch, weil die benötigte Technologie weiterentwickelt wird. Luft nach oben gibt es aber noch genug, sowohl in den etablierten Recyclingprozessen als auch in der Wiederverwertung anderer Stoffe wie zum Beispiel Baustoffe oder Textilien. Abfälle müssen von der Gesellschaft grundsätzlich stärker als Wertstoffe anerkannt und als solche behandelt werden. Es braucht größere Mengen an richtig gesammelten Abfällen, um Recyclingmaschinen lohnend betreiben zu können, erläutert Michael Ludden, Geschäftsführender Gesellschafter von Sutco Recycling Technik. Umgekehrt machen Leichtsinn und Gedankenlosigkeit erhebliche Probleme: Jede Batterie ist ein potenzieller Brandherd, wenn sie im Hausmüll landet, warnt Dr. Sarah Brückner, Leiterin VDMA Umwelt und Nachhaltigkeit. Nicht nur in den Sortieranlagen entstehen deshalb täglich Brandvorfälle, auch Müllfahrzeuge sind gefährdet.
Produktion: New Media Art Pictures
Verpackungen sind unverzichtbar für die sichere Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten - und stehen zugleich zunehmend in der Kritik. Zwischen steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen, neuen regulatorischen Vorgaben und wachsendem Wettbewerbsdruck befindet sich die Branche im Umbruch. Die aktuelle Folge des Industrie Podcasts des VDMA beleuchtet mit Judith Binzer, VDMA, und Prof. Dr. Marek Hauptmann, Fraunhofer IVV, warum Verpackungen trotz aller Diskussionen systemrelevant bleiben, welche konkreten Herausforderungen die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) für Unternehmen mit sich bringt und wie moderne Maschinen- und Anlagentechnik dazu beiträgt, Zielkonflikte zwischen Recyclingfähigkeit, Produktschutz und Wirtschaftlichkeit zu bewältigen. Experten aus Industrie und Forschung ordnen ein und geben Einblicke in die strategischen Weichenstellungen der Branche.
Produktion: New Media Art Pictures
Der KI-Hype ist vorbei - jetzt beginnt die industrielle Realität im Maschinenbau. In dieser Folge spricht Stephanie Schubert (VDMA) mit Udo Gohier (The MathWorks GmbH) und Christoph Haß (Possehl Digital GmbH) darüber, wo die Branche wirklich steht und was jetzt entscheidend ist. Warum ist KI kein IT-Projekt? Welche Rolle spielen Daten, Führung und Kultur? Und wie gelingt der Schritt von ersten Use Cases zur skalierbaren Anwendung? Die zentrale Botschaft: Der Hype ist vorbei - jetzt geht es um Umsetzung. Freuen Sie sich auf klare Einordnungen, praxisnahe Beispiele und konkrete Handlungsempfehlungen für den erfolgreichen Einsatz von KI in der produzierenden Industrie.
Produktion: New Media Art Pictures
Der Frust über ausbleibende Reformen wächst in vielen Unternehmen, während die Politik sich häufig unberechtigt an den Pranger gestellt fühlt. VDMA-Vizepräsidentin Verena Thies hakt nach bei der nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Was kann die Politik, was kann ein Bundesland bewirken in der Industriepolitik, der Regulierung und in Sachen Technologieoffenheit? Die Politik sei gefordert, hier mit Planungssicherheit und "einem Staat, der einfach funktioniert" zu helfen, betont Landesministerin Neubaur. Das Ziel lautet, mit Hilfe von Digitalisierung zu schlanken Genehmigungsprozessen zu kommen. Von diesen Erleichterungen spüren die Unternehmen jedoch noch viel zu wenig, bemängelt Unternehmerin Verena Thies. Und auch die gewünschte Technologieoffenheit lässt noch auf sich warten.
Produktion: New Media Art Pictures
Vier von fünf Maschinen, die in Deutschland produziert werden, sind für Kunden im Ausland bestimmt. Aber das Exportgeschäft wird immer schwieriger - nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Zahl von Handelshürden. Neue Märkte finden, lautet die Devise, Diversifizierung ist zu einem "Muss" für Unternehmen geworden. "Wir dürfen nicht zu sehr von einzelnen Märkten abhängig sein und deshalb ist eine Diversifizierung so wichtig", erläutert VDMA-Vizepräsident Alexander Jakschik. Auch die wachsende Zahl von sogenannten "Local Content"-Vorgaben zwingt die Unternehmen, sich stärker in wichtigen Märkten mit eigenen Werken zu positionieren, ergänzt Dr. Alexander Koldau, Experte der VDMA Außenwirtschaft. Neue Märkte zu erschließen ist jedoch gerade für kleinere Industriebetriebe eine große strategische Herausforderung, die oft nur mit Hilfe externer Fachleute gelingt. Gefragt ist auch die Politik, um die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Markterschließung zu setzen. Der VDMA bietet seinen Mitgliedern umfangreiche Hilfestellungen auf dem Weg zu neuen Märkten: Internationale Marktdiversifizierung
Produktion: New Media Art Pictures
Das Erfolgsmodell EU-Binnenmarkt muss sich neu beweisen. Europas Wirtschaft steht zwischen US-Zöllen und Abhängigkeiten in den globalen Lieferketten unter erheblichem Reformdruck. Die EU hat die eigene Wettbewerbsfähigkeit deshalb zur Top-Priorität erklärt - und steht sich doch häufig selbst im Weg, erläutert Holger Kunze, Leiter des VDMA European Office in Brüssel. Zwar wurde mit dem "Competitiveness Compass" ein passender Reform-Fahrplan aufgestellt - aber dessen Umsetzung kommt oft nur langsam voran. Zu langsam in den Augen insbesondere der Industrie. Nicht zuletzt, weil Europa sich häufig selbst im Weg steht und sich mit dem Abbau von Hürden innerhalb des Binnenmarkts unerfreulich schwertut. "Es gibt Probleme bei der Normung, bei der Marktüberwachung oder aufgrund der vielen unterschiedlichen Regeln zum Beispiel im Abfallrecht", erläutert Kai Peters, Binnenmarktexperte des VDMA im European Office.
Produktion: New Media Art Pictures
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