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Bochum wird lebenswerter. Grund dafür ist die 2016 mit den Bürger:innen erarbeitete Bochum Strategie. Diese erfordert weitreichende Veränderungen in der Bochumer Verwaltung. Deshalb werden jetzt Großraumbüros gebaut, der Mittwoch der Erfolge gefeiert und vieles hinterfragt.
In der neuen Folge des Kommunen-Podcasts sprechen wir mit Michaela Claas aus dem Referat für Gesamtstädtische Angelegenheiten. Dort verantwortet sie die strategische Führungs- und Organisationsentwicklung innerhalb der Bochumer Verwaltung. Sie ist nicht nur „dabei“, sondern mittendrin in dem umfangreichen (Kultur-)Wandlungsprozess, der jetzt stattfindet. Dort nimmt agiles und integriertes Arbeiten konkrete Formen an: Wandelteams, hierarchieübergreifendes Ideenmanagement, Bürger:innenkonferenzen und Krötentage sind nur einige der Formate, die in Bochum erfolgreich sind.
Auch die neuen Bürogebäude für die Verwaltung in Bochum werden nun anders geplant. In der Kategorie „Nachgefragt“ berichtet Christian Papies, Leiter des Jugendamtes Bochum, über den anstehenden Umzug seines Amtes in ein Großraumbüro und die Veränderungen, die dieser für den Arbeitsalltag bringen wird.
Show Notes und weiterführende Informationen zur Folge:
> Alle Folgen: Website Kommunen-Podcast
Das Land Thüringen und seine Kommunen ziehen an einem Strang. Im Kommunen-Podcast sprechen wir mit Tamara Wedel und Claudia Michelfeit darüber, wie Haltungsveränderungen in der Verwaltung und darüber hinaus erreicht werden: Das Land und die politische Spitze schaffen den Rahmen. Darin braucht es wiederrum Geduld und gemeinsame kleine Schritte. Im Vorfeld jeder großen Planung sollten dafür folgende drei wichtige Fragen geklärt werden: Wer ist beteiligt? Was wollen wir erreichen? Und was brauchen die Bürgerinnen?
Die Sozialplanung im ländlich geprägten Landkreis Schmalkalden-Meiningen soll langfristig kooperativ und integriert arbeiten. Tamara Wedel, die dortige Sozialplanerin, ist von diesem Ansatz überzeugt, denn: Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Eine integrierte Planung kann diese berücksichtigen. So trägt sie zur Erfüllung des Kernauftrags der Sozialplanung maßgeblich bei: Chancengerechtigkeit im gesamten Landkreis für alle Menschen zu ermöglichen.
In unserer Rubrik Nachgefragt sprechen wir mit Claudia Michelfeit vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Dort ist sie Leiterin der Strategischen Planung. Frau Michelfeit gibt Einblicke in die Planung und Umsetzung von Landesprogrammen. Sie erklärt warum die Gestaltung der Lebensverhältnisse in die Hände von Kommunen gehört und wie das Land kommunale Akteure bei diesem Veränderungsprozess unterstützen kann
Tamara Wedel arbeitet als Sozialplanerin im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Zuvor war sie bei einem freien Träger tätig. Heute ist sie zuständig für das innovative Landesprogramm “Solidarisches Zusammenleben der Generationen”, dass es Kommunen ermöglicht bedarfsgerechte für ein gutes Miteinander der Generationen zu planen und umzusetzen.
Claudia Michelfeit ist Leiterin der Strategischen Planung im Referat “Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Grundsatzfragen, strategische Planung” des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.
Weiterführende Informationen
Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ des Landes Thüringen
Schmalkalden-Meiningen als Teil der Programms Thüringer Präventionsketten
K360-Interview mit Dr. Heike Schaarschmidt vom Programm Thüringer Präventionsketten
Website des Landesprogramms Thüringer Präventionsketten
Website des Landesprogramms kinderstark – NRW schafft Chancen
Website des Landesprogramms Präventionsketten Niedersachsen
Eckpunkte des Deutschen Vereins für eine integrierte kooperative Sozialplanung
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Stefanie Goy ist Jugendhilfeplanerin in Halle (Saale) und beweist Mut zur Veränderung: Um gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen, gestalten sie und alle Beteiligten der Jugendhilfe die Planung dort grundlegend kooperativ und kollaborativ. Dabei bleiben Skepsis und Irritation nicht aus. Im Podcast spricht Stefanie Goy darüber, wie Vertrauen zwischen unterschiedlichen Akteuren erarbeitet werden kann und wie auch aus schwierigen Gremiensitzungen ein besseres Verständnis für die Perspektive der anderen Seite resultieren kann.
In unserer Rubrik “Nachgefragt” berichten Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle (Saale) und Uwe Kramer, Vertreter der Freien Träger, über die langfristigen Veränderungen im Umgang miteinander, die auch durch das Planspiel der Initiative Kommune 360° angestoßen wurden.
Unsere Gäste
Stefanie Goy – Jugendhilfeplanerin der Stadt Halle (Saale)
Katharina Brederlow – Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle (Saale)
Uwe Kramer – Vorsitzender Unterausschuss Jugendhilfeplanung und freier Träger Villa Jühling
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Er spricht mit allen: den Bewohner:innen vor Ort, Politiker:innen der Stadt und Angestellten in der Verwaltung. Aykut Taşan, Quartiersmanager in Bremen, bringt all diese Sichtweisen zusammen, um die unterschiedlichen Vorstellungen und Wünsche für das Schweizer Viertel bestmöglich miteinander zu vereinen.
Im Interview erklärt Aykut Taşan, wie Beratungsangebote und Teilhabemöglichkeiten für die 8.000 Bewohner:innen des Viertels erreichbarer wurden und wie wichtig es ist, ein Wir-Gefühl im Quartier zu schaffen. Welche Rollen Augenhöhe, Hartnäckigkeit und Perspektivwechsel dabei spielen, erfahren Sie in dieser Folge des Kommunen-Podcasts!
Aykut Taşan ist seit über 13 Jahren Quartiersmanager im Schweizer Viertel in Bremen. Er ist studierter Architekt und Soziologe. Auf Projekte wie das Kinder- und Jugendhaus oder das Schweizer Foyer ist er besonders stolz. Die Umsetzung beider Vorhaben erforderte viel Engagement und enge Zusammenarbeit mit den Partner:innen vor Ort. Im Podcast verrät er außerdem, warum das Brötchen holen im Schweizer Viertel mit ihm zwei Stunden dauern wird und warum das auch so sein sollte.
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Wie klappt die Zusammenarbeit zwischen Politik, Ämtern, Zivilgesellschaft und Bürger:innen vor Ort? Mit Ines Schilling und Johannes Hipp sprachen wir am 12. Januar im Rathaus Treptow-Köpenick über den erfolgsversprechenden Berliner Lösungsansatz, der „Sozialraumorientierten Planungskoordination (SPK)“ und wie das Konzept im Bezirk konkret umgesetzt und gelebt wird.
Ines Schilling ist die Leiterin der SPK auf Bezirksebene von Treptow-Köpenick. Sie findet, der Begriff „Sozialraumorientierte Planungskoordination“ sei zwar ein „Wortungetüm“ – von der zugrunde liegenden Idee des Ansatzes ist sie aber überzeugt und setzt sich bereits seit 10 Jahren mit Leidenschaft und Engagement dafür ein:
> "Ich glaube, dieses tiefe Vertrauen miteinander zu arbeiten, dass macht es hier so besonders.“
Johannes Hipp vom Planungsbüro AG Urban arbeitet eng mit Ines Schilling zusammen. Als verwaltungsexterner Partner hat er die Entwicklung der Leitlinien zur Bürger:innenbeteiligung begleitet und betreut mit seinem Team die Anlaufstelle Bürger:innenbeteiligung des Bezirks, welche an die SPK angedockt ist:
> "Der Gedanke dahinter ist immer, dass Teilhabe und Beteiligung natürlich auch zu besseren Ergebnissen führt.“
Kommunen-Podcast und Kommune 360°
> Website der Initiative "Kommune 360° - gemeinsam für Kinder"
> Alle Folgen: Website Kommunen-Podcast
> Ines Schilling - Bezirkskoordination Treptow-Köpenick
> Johannes Hipp - AG.Urban
Treptow-Köpenick und Berlin
> Sozialraumorientierte Planungskoordination (SPK) - BA Treptow-Köpenick
> Anlaufstelle Bürgerbeteiligung Treptow-Köpenick
> Leitlinien Bürger/-innenbeteiligung und Doku Leitlinienprozess - BA Treptow-Köpenick
> Kiezkassen/Förderprogramme - BA Treptow-Köpenick
> Sozialraumorientierung (SRO) - Senatsverwaltung Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
> Handbuch zur Sozialraumorientierung - Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung Berlin
> Quartiersmanagement Berlin - Senatsverwaltung Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Praxis-Empfehlung
> Praxisleitfaden (inkl. Arbeitsvorlagen): Das Konzept der sozialräumlichen Strategieentwicklung (Stadt Gelsenkirchen)
Erklärvideos zur Sozialraumorientierung
> Was ist eigentlich Sozialraumorientierung? (Caritas Deutschland)
> Sozialräume: Kleinräumigkeit nutzen und analysieren (G.I.B. NRW)
> Wolfgang Hinte über Sozialraumorientierung (ISSAB)
> Sozialräumliche Kooperation zwischen Öffentlichen und Freien Trägern
> Sozialraumorientierung & Aneignung (LebensWeltenWanderer)
Sozialraumorientierung, Soziale Stadt und Quartiersmanagement
> sozialraum.de (socialnet)
> Eckpunkte des Deutschen Vereins für eine integrierte kooperative Sozialplanung
> Institut für Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung e.V.
> Soziale Stadt (bpb)
> Ressortübergreifende Strategie „Soziale Stadt – Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier“ (BMWSB)
> Gelingende Kooperation im Sozialraum (Stiftung Mitarbeit)
> Sozialraumbudget (socialnet)
Kommunale Bildungslandschaften
> Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement
> Transferagentur für Großstädte (DKJS)
> Bildungsort Kommune (DKJS)
> Zukunftskieze - Bildung in Quartieren kooperativ planen und gestalten (DKJS)
Was haben disruptive Zeiten, der demografische Wandel und Kinderarmut miteinander zu tun? Die Antwort: Kommunale Verwaltung gerät verstärkt unter Druck. Um zukunftsfähig zu sein, stehen grundlegende Veränderungen an. Also: change happens. Doch wie gelingt innovative kommunale Steuerung und Planung für gelingendes Aufwachsen über Ressortgrenzen hinweg? Hören Sie rein in unser 360° Festival:
Im Dezember 2022 haben sich 100 Menschen aus ganz Deutschland auf die Suche nach der Kommune der Zukunft gemacht. Unsere Moderatorin Simone Gaul hat das Festival mit ihrem Mikrofon begleitet und spannende Eindrücke, neue Ideen und kreative Geistesblitze direkt vor Ort festgehalten. Klar/Konsens ist: Eine Kommune, die gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen möglich macht, ist kooperativ. Und da die Transformation hin zu einer innovativen Kommunalverwaltung am besten zusammen geht, gehört die Podcastbühne in dieser Festival-Folge ganz dem Netzwerk der Initiative Kommune 360°: Hören Sie kommunale Praktiker:innen, Fachkräfte und das Team im Austausch über kooperative Ausschussarbeit, Narrative, Lernen aus Krisen, die Zukunft der Arbeitswelt und viele Themen mehr.
Zuständigkeit prüfen war gestern, die Kommune der Zukunft braucht Kooperation. Ein bisschen mehr Zusammenarbeit reicht nicht, um die großen sozialen und ökologischen Herausforderungen zu bewältigen - damit auch Kinder eine Chance auf Zukunft haben. Kooperation muss vielmehr Teil der DNA der Kommune werden. Doch wie wird Zusammenarbeit integraler Bestandteil kommunalen Handelns? Wann scheitert Kooperation? Warum ist kollaboratives Arbeiten eine so wichtige Schlüsselkompetenz für die Zukunft?
In der zweiten Staffel des Kommunen-Podcasts stehen Menschen aus der kommunalen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft mit ihren persönlichen Geschichten zum Thema kooperative Kommune im Mittelpunkt. In der Auftaktfolge der neuen Staffel geben Manuela Dorsch, Nittaya Fuchs und Benjamin von der Ahe aus dem Team von Kommune 360° gemeinsam mit der Moderatorin und Journalistin Simone Gaul einen Einblick in Fragen rund um das Thema „Kooperative Kommune“. Ein kleiner Vorgeschmack: Auch im Team der Kommune 360° üben wir uns in der (R)Evolution im Kleinen hin zu mehr Kooperation.
Wer unsere neue Moderatorin ist und was die Staffel noch für Sie bereithält, können Sie hier nachlesen.
Zum Finale der ersten Staffel haben wir einen besonderen Gast: Ekin Deligöz, die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium. In dieser Folge greifen wir ausgewählte Fragen und Meinungen bisheriger Gäste dieses Podcasts nochmals auf und besprechen sie mit der Politikerin der Grünen – aus ihrer Perspektive als Bundespolitikerin und großen Fürsprecherin für gelingendes Aufwachsen und Chancengerechtigkeit. Welche „dicken Bretter“ aus ihrer Sicht noch gebohrt werden müssen, das hören Sie im Gespräch von Ekin Deligöz mit Julia Nast und Nittaya Fuchs aus dem Team Kommune 360°.
Reichen Beteiligungsprojekte für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aus? Was ist mit der Absenkung des Wahlalters auf 16, 14 oder sogar 0 Jahre? Auf der kommunalen und der Landesebene gibt es schon gute Erfahrungen. Außerdem sind junge Menschen oft langfristig von politischen Entscheidungen betroffen, können aber nicht selbst aktiv mitbestimmen. Trotzdem gibt es keine breite Mehrheit für die Absenkung des Wahlalters. Warum nicht? Darüber sprechen wir in dieser Episode mit dem Experten für Kinderrechte und Kinderschutz Prof. Dr. Jörg Maywald und Antonia Marie Kyeck, der Kreisjugendleiterin im DRK Kreisverband Berlin Schöneberg-Wilmersdorf.
Digitale Kommunikation kann analoge Gräben überbrücken. Durch sie können sich Menschen beteiligen, die nicht einfach vor Ort sein können. Die Digitalisierung kann also Schwierigkeiten beim Thema Beteiligung lösen. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch digitale Angebote Barrieren aufbauen und soziale Gräben vertiefen können. In dieser Episode fragen wir deshalb: Was kann digitalen Kinder- und Jugendbeteiligung leisten und was nicht? Welche Herausforderungen ergeben sich für junge Menschen, aber auch für die Erwachsenen? Zu Gast zu diesem Thema: Publizistin, Diplom-Psychologin und Beteiligungspädagogin Marina Weisband und Nils Rusche von der Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe.
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