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Der Zugang zu Beteiligungsformaten ist auch für Kinder und Jugendliche oftmals voller Hürden. Bestimmte Gruppen sind unterrepräsentiert. Bleibt die Frage: Warum ist das so? Und wie kann man das ändern? Darüber sprechen wir in dieser Episode mit der Expertin für Kinder- und Jugendbeteiligung in pädagogischen Institutionen, Prof. Kathrin Aghamiri und Mariam Raza. Sie ist Vorstandsvorsitzende des Vereins Engagierte Muslime in Deutschland und Sprecherin des Bündnisses für muslimische Jugendarbeit. Außerdem dabei: Tülin Tekkal von der Bildungsinitiative „German Dream“.
Städte und ländliche Regionen – dass es hier einige Unterschiede gibt, ist kein Geheimnis. Aber wie steht es mit der Kinder- und Jugendbeteiligung? In dieser Episode von „Der Kommunenpodcast – Zukunftsthemen für kommunale Gestalter:innen“ beschäftigen wir uns damit genauer. Im Gespräch sind Birgit Schreiber, die Kinderbeauftragte der Stadt Mannheim, und Winfried Pletzer, lange Jahre Referent für Kommunale Jugendpolitik und Jugendarbeit beim Bayerischen Jugendring. Außerdem dabei: Angelika Barth von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
Kinder und Jugendliche sollen laut Gesetz „entsprechend ihres Entwicklungsstandes“ an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe beteiligt werden. Aber was bedeutet das, „entsprechend ihres Entwicklungsstands“? Gibt es Unterschiede zwischen Kinder- und Jugendbeteiligung? Gibt es eine Altersuntergrenze für Kinderbeteiligung? Wie genau können Kinder ihr Recht wahrnehmen? Welche Rolle spielen Verwaltung, Politik oder Eltern? Über diese und andere Fragen sprechen wir mit Miriam Zeleke, Beauftragte für Kinder- und Jugendrechte des Landes Hessen, und Prof. Benedikt Sturzenhecker von der Universität Hamburg.
Mit der kommunalen Verwaltung und Kindern oder Jugendlichen stehen sich Welten gegenüber, die in ihren Kommunikationsgewohnheiten wohl kaum unterschiedlicher sein könnten. Wie also kann das System Verwaltung in den Austausch mit jungen Menschen kommen? Welche Haltung braucht es und ganz konkret – welche Sprache? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit der Erfurter Prozessbegleiterin Simone Rieth. Außerdem hören wir von den „Distanzlotsen“ aus ihrem praktischen Alltag in Spandau, wie sie zwischen Jugendlichen auf der einen und Verwaltung und Politik auf der anderen Seite kommunikative Brücken schlagen.
Wie gelingt echte Beteiligung? Welche Formate sind sinnvoll? Wo hört Scheinbeteiligung auf und wo fängt echte Beteiligung an? Und wann sollte man aufhören über Formate nachzudenken, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren? Über all diese Fragen sprechen wir in dieser Folge mit Anikó Popella von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Sachsen. Sie leitet dort die Beteiligungsprogramme „Jugend bewegt Kommune“ und „Mission 2038“. Außerdem mit dabei: Nour Idelbi und Janne van Bentem vom Jugendrat Münster. Sie geben einen Einblick darin, wie sie die Arbeit in diesem Gremium erleben.
In dieser Folge des Kommunenpodcasts geht es um ein Thema, das wohl wie kein anderes die „Kommune der Zukunft“ ausmacht – und trotzdem nur selten zum kommunalen Alltag gehört: die Kinder- und Jugendbeteiligung, also die aktive Teilhabe von Kindern und jungen Menschen an Planungs- und Entscheidungsprozessen des öffentlichen Lebens. Im Gespräch dazu: Carsten Röder, langjähriger Abteilungsleiter des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Itzehoe. Außerdem gibt die Oberbürgermeisterin von Neu-Ulm Katrin Albsteiger einen kurzen Einblick darin, wie erfolgreiche Kinder- und Jugendbeteiligung funktionieren kann.
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