Der Märchendoktor

Der Märchendoktor

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Der Märchendoktor episodes

  • Das Märchen von dem Witzenspitzel
    Der kluge und geschickte Edelknabe Witzenspitzel vermag jeden Auftrag des Königs von Rundumherum zu erledigen und wird deshalb von diesem geliebt und beschenkt.Deshalb hat er viele Neider am Hof, die ihm seine Arbeit erschweren und ihm Misserfolge wünschen. Als Rundumherum zur Gebietserweiterung um die Königin des benachbarten Reiches, Frau Flugs, wirbt, bekommt er von dieser zur Antwort, sie habe noch weitere Verehrer. Wer am nächsten Montag um halb zehn als erster in der Kirche sei, den heirate sie. Die falschen Hofdiener raten nun dem König, zur Lösung der Aufgabe das schnelle Pferd Flügelbein seines Feindes, des Riesen Labelang, von Witzenspitzel stehlen zu lassen, und hoffen, dass dieser bei seiner Aktion umgebracht wird. Mit dem schnellen Flügelbein wird der König Sieger im Wettbewerb und damit Gemahl von Frau Flugs. Noch zweimal muss sich Witzenspitzel in ähnlicher Weise bewähren. Die Hofleute setzen dem König zuerst den Floh ins Ohr, die prächtigen, aus verschiedenen Pelzen, Federn bzw. Fischhäuten kunstvoll zusammengesetzten Kleider des Riesen zu entwenden, und dann, ihm sein Schloss wegzunehmen. Wieder entwickelt der Edelknabe listige, erfolgreiche Strategien, als Belohnung darf er die schöne Prinzessin Flink, die Tochter der Königin aus erster Ehe, heiraten und mit ihr das Riesenschloss bewohnen.
    25 min
  • Goldener
    „Goldener“, ein Kunstmärchen des deutschen Arztes und schwäbischen Romantikers Justinus Kerner (1786–1862).Es erzählt die Geschichte eines armen Hirten, der mit seiner Familie in einem Wald lebt und dessen jüngstes Kind, Goldener, wundersame Abenteuer erlebt, eingebettet in eine märchenhafte, teils melancholische Stimmung.Das Märchen ist ein Beispiel für Kerners literarisches Schaffen abseits seiner medizinischen Tätigkeit als Geisterseher.
    13 min
  • Das Walsermännlein
    Sagen aus Vorarlberg zeigen den Glauben an Naturgeister und die Interaktion der Menschen mit diesen unsichtbaren Wesen in den Alpen.
    Sie sind Teil des kulturellen Erbes und erzählen von der Beziehung zwischen Mensch und Natur, wie sie in der Geschichte der Walser geprägt war.
    Die Sage vom Walsermännlein erzählt von einem kleinen, schelmischen Haus- oder Berggeist, der in den Walser Tälern (wie dem Kleinwalsertal in Vorarlberg) um 1772 bei einer Witwe in Riezlern umging, Streiche spielte, Milch stahl, Suppen verunreinigte, aber auch magische Fähigkeiten besaß, indem er gefüllte Knödel in Gold verwandelte, und schließlich mit einem verschwundenen Topf verschwand, wobei er sich dem Jungen zeigte, der ihn entdeckte. 
    Es ist ein typisches Beispiel für lokale Berggeister-Sagen, die von Naturgeistern, Schabernack und verborgenen Schätzen handeln. 
    Ich kenne das Märchen seit 1956 aus dem Buch „Die Sagen Vorarlbergs“, von Franz Josef Vonbun (Vorarlberger Heimatforscher und Priester), Erstausgabe 1870.
    12 min
  • Der junge Graf, der in die Unterwelt kam
    Märchen und Sagen aus Vorarlberg entführen in eine Welt voller Naturgeister, Hexen, Teufel und mutiger Helden, oft verwurzelt in der alpinen Landschaft und Geschichte des Landes."Der junge Graf, der in die Unterwelt kam" ist ein traditionelles Märchen aus Vorarlberg (Österreich), das die Geschichte eines reichen Grafensohns erzählt, der in der Unterwelt gefangen ist, aber durch seine wahre Liebe und Prüfungen entkommen kann.Das Märchen „Der junge Graf, der in die Unterwelt kam“ (auch bekannt als „Der schwarze Graf“) stammt nicht direkt von den Brüdern Grimm, sondern wurde von Ludwig Bechstein in sein „Neues deutsches Märchenbuch“ aufgenommen. Die Geschichte hat eine ähnliche Thematik wie im Märchen der Gebrüder Grimm „Märchen von einem, der auszog das Fürchten zu lernen“.Ich kenne das Märchen seit 1953 aus dem Buch „Im Sagenwald, Neue Sagen aus Vorarlberg“, vom Schrunser Richard Beitl.
    20 min
  • Die Geschichte von der Füchsin und dem Wolf
    Die älteste Variante stammt aus Russland. Die klassische Fassung ist als erstes Märchen in der Sammlung von Alexander Afanassjew von 1848 enthalten. In älteren deutschen Übersetzungen heißt es Schwesterchen Füchsin und der Wolf.Das Märchen handelt von der listigen Füchsin und dem dummen Wolf, die sich gegenseitig überlisten, wobei die Füchsin meist durch ihre Intelligenz gewinnt – ein klassisches Beispiel für Tierfabeln über List und Dummheit.
    16 min
  • Das Rübchen
    Das Rübchen- Ripka,  ist ein in der Ukraine und Russland beliebtes Märchen.In der Antike lebten auf dem Gebiet der heutigen Ukraine viele Völker, die nacheinander ankamen oder gleichzeitig lebten. Dies waren die Anten und Sklaviner (alte Slawen), Skythen und Sarmatien (iranischsprachige Stämme), Goten (germanische Stämme) sowie Turkvölker.In dieser Zeit spielten die Wikinger, bekannt als Waräger, eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Staates, der als Kiewer Rus bekannt wurdeDas Märchen vom Rübchen, das unter der liebevollen Pflege von Opa zu einer solchen Größe heranwächst, dass alle mithelfen müssen, um es aus der Erde zu ziehen, wurde im 19. Jahrhundert vom ukrainischen Schriftsteller Ivan Franko aufgeschrieben.Opa Andruschka ist ein fleißiger Gärtner. Im Frühling eilt er mit Schaufel und Harke in den Garten, und im Nu ist das Beet bereit. Sachte legt er den Samen eines Rübchens in die Erde, trägt jeden Tag das Wasser herbei und schaut dem Spross beim Wachsen zu. Und wie es wächst, das Rübchen, es wird größer und größer!Das Märchen, das oft Alexej Tolstoi zugeschrieben wird, betont die Kraft der Zusammenarbeit und Gemeinschaft.
    5 min
  • Die goldene Gans
    Die goldene Gans ist ein Märchen. Es steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm -erschienen im Jahr 1819.Der jüngste dreier Söhne einer Familie wird verachtet und heißt Dummling. Er darf auch Holzhacken gehen, kriegt nur Aschekuchen und sauer Bier als Wegzehrung mit, teilt das aber gern mit einem wunderlichen Männchen. Zum Lohn zeigt es ihm einen alten Baum, den er umhaut und darunter eine goldene Gans findet. Später in einer Herberge wollen drei Töchter des Gastwirts eine Feder der Gans erhaschen, die drei Schwestern bleiben aber mit der Hand daran hängen, so nimmt der Dummling sie einfach mit. 
    13 min
  • Der Schneider im Himmel
    Der Schneider im Himmel ist eigentlich ein Schwank. Er steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm ab der 2. Auflage von 1819.Gott geht spazieren. Nur Petrus bleibt da. Er darf niemand einlassen, doch erbettelt sich ein Schneider, hinter der Tür zu sitzen. Als Petrus weg ist, sieht er sich um und setzt sich auf Gottes Stuhl. Er sieht die Welt und wirft zornig den Fußschemel auf eine diebische Wäscherin. Dann versteckt er sich wieder. Als Gott den Verlust bemerkt, lässt er den Schneider kommen, der ihm alles erzählt. Gott rügt seine Anmaßung und schickt ihn weg.
    8 min
  • Die 3 Vögelchen
    "De drei Vügelkens", ist der plattdeutsche Titel für das Grimm-Märchen KHM 96: "Die 3 Vögelchen". 
    Es handelt von neidischen Schwestern, die eine Königin verleumden, deren Kinder (symbolisiert durch Vögel) ihre Mutter schließlich befreien und die bösen Schwestern bestrafen.
    12 min
  • 3 kurze Märchen der Gebrüder Grimm
    1. "Der alte Großvater und der Enkel" ist eine moralische Parabel. Grimms Anmerkung nennt neben der Quelle, Johann Heinrich Jung-Stillings Heinrich Stillings Jünglingsjahre, darin wird die Geschichte gegen Anfang von einem Jungen in der Lateinschule erzählt und passt zu den veränderten häuslichen Verhältnissen nach dem Tod des Großvaters. Das Märchen ist völlig untypisch für die Sammlung der Brüder Grimm, es handelt sich mehr um eine kurze belehrende Erzählung.

    2. "Der Bauer und der Teufel,"  das Märchen steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm und wurde 1815 erstmals veröffentlich. Im Vergleich zu anderen Teufelsmärchen, in denen der Teufel ein ernst zu nehmender Gegenspieler für den Helden ist, erscheint er hier als Tölpel, dessen Dummheit selbst für kleine Kinder offensichtlich ist.

    3. "Das Lumpengesindel" ist ein Schwank und wurde 1812 erstmals von den Brüdern Grimm veröffentlich. Die Geschichte erinnert in der Grundtendenz an das bekanntere Märchen von den Bremer Stadtmusikanten, in dem sich ebenfalls Tiere für die schlechte Behandlung durch Menschen rächen, und zwar auf eine Art, durch die das Opfer lächerlich gemacht wird.Man erkennt die starke Tendenz zum Grotesken und es wirkt fast wie spontan ausgedachter Nonsens, um ein Kind zum Lachen zu bringen.
    13 min

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