DER Persönlichkeits-Podcast von Roland Kopp-Wichmann | Persönlichkeitsseminare u. Coaching |

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By Roland Kopp-Wichmann | Business-Coach | Life-Coach |BusinessEducationRelationshipsCareers
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DER Persönlichkeits-Podcast von Roland Kopp-Wichmann | Persönlichkeitsseminare u. Coaching | episodes

  • \"Im Aufschieben bin ich Weltmeister!\", grinste der Rechtsanwalt im Coaching.
    Aufschieben, neudeutsch „Prokrastination“ ist ein sehr verbreitetes Problem.
    Dutzende von Ratgeberbüchern und Blogartikeln zeigen die Not. Doch was steckt eigentlich hinter der Aufschieberitis? Wie so oft ist auch hier das Problem die Lösung. Aber Lösung wofür?
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    21 min
  • \"Ich kann mich nicht entscheiden\", behauptete die Ärztin im Coaching.
    Entscheidungen und das Problem, diese „richtig“ und rechtzeitig zu treffen, gehören zu den häufigsten Anliegen im Coaching. Doch betrachte ich dieses Problem mit Entscheidungen nicht als eine Schwäche des Klienten. Vielmehr ist es seine beste Strategie, um etwas Wichtiges zu vermeiden.
    Aber was eigentlich?
    „Helfen Sie mir, meine Entscheidungsschwäche wegzukriegen. Sie haben doch auch mal Hypnose gelernt, geht das damit?“ Das waren die ersten Sätze der 33-jährigen Ärztin am Telefon gewesen.
    Und jetzt saß sie mir gegenüber, Frau L., seit zwei Jahren in der Facharztausbildung an einem hiesigen Krankenhaus.
    „Ich muss drei wesentliche Entscheidungen in den nächsten Monaten treffen“ erzählt sie mir beim Spaziergang auf dem Philosophenweg. Erstens, bleibe ich in dieser Klinik oder gehe ich an ein anderes Haus, denn mit dem Chef verstehe ich mich überhaupt nicht? Zweitens, bleibe ich bei meinem Freund, mit dem ich seit fünf Jahren zusammen bin, obwohl ich ihn nicht wirklich liebe?. Und drittens, will ich mal Kinder? Und wenn ja, wann und mit wem?“
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    20 min
  • „Ich hab alles erreicht!“ schimpfte der Millionär im Coaching.
    „Warum bin ich nicht zufrieden?“
    Normalerweise kommen Menschen wie Robert F. selten in mein Coaching. Seinen röhrenden Ferrari hörte ich schon beim Einparken. Dann kam er rein, braungebrannt, Goldkette, offenes Hemd, laute Stimme. Für ihn war es auch eine ungewohnte Situation. Aber ein Freund hatte mich mit den Worten empfohlen: „Das ist zwar auch ein Psycho, aber der arbeitet ganz anders.“
    Der Klient begann ohne Umschweife. Ich spürte, dass er gewohnt war, in einer neuen Situation schnell die Kontrolle zu übernehmen.
    „Als ich von zu Hause auszog, wusste ich nicht, was ich machen wollte. Ich probierte es mit einem BWL-Studium, dann mit Jura – beides nicht mein Fall. Dann hing ich eine Weile in Thailand rum. Alles ganz nett. Kam zurück und arbeitete eine Weile im Vertrieb einer Fondsgesellschaft. Gutes Geld verdient, aber jeden Tag dieselben Gespräche.
    Plötzlich war ich 28 und wusste immer noch nicht, was ich mit meinem Leben anfangen wollte. Bis ich einen Anruf von einem Freund aus Ibiza erhielt, der dort einen Jeansladen hatte und Verstärkung brauchte. Ich schaute mir das an, die abwechslungsreiche Arbeit gefiel mir und so stieg ich dort ein.
    Jetzt bin ich 44 Jahre, habe eine Kette von Jeansläden, jette in der Welt herum, verdiene genug Geld, arbeite viel. Bin verheiratet und habe zwei süße Kinder.
    Ich habe eigentlich alles erreicht, was ich mir damals mit 28 Jahren auf Ibiza vorgenommen hatte. Das lockere Leben gefiel mir. Aber ich bin nicht zufrieden. Ich bin finanziell unabhängig, könnte mich zur Ruhe setzen, aber was mache ich dann?
    Meine Freunde sagen, ich soll doch mein Leben genießen, aber wie macht man das? Ich weiß, dass ich das schlecht kann. Ich muss immer etwas machen. Ich hab alles erreicht, was ich wollte. Warum bin ich nicht zufrieden?“
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    22 min
  • Was eine Führungskraft im Coaching über ihr Delegieren herausfand.
    „Delegieren traue ich mich einfach nicht. Ich bin gut in meinem Job aber ich kann nicht alles alleine machen. So kann es nicht weitergehen!“
    Mit diesem Stoßseufzer betrat die 38jährige Führungskraft, Frau T., meinen Coachingraum. Jurastudium mit Auszeichnung, MBA Uni St. Gallen, jetzt Marketingdirektorin bei einem namhaften Lebensmittelhersteller. Eine 70-Stunden-Woche, ledig, keine Kinder, aber einen Hund, den meistens der Nachbar betreute.
    Mein ganz anderer Coaching-Ansatz.
    Ich betrachte Verhaltensschwierigkeiten – wie hier das mangelnde Delegieren – nicht als Informations- oder Fähigkeitsproblem. Deshalb mache ich auch zu Beginn keinen MBTI-Test, erhebe kein REISS-Profil etc.
    Stattdessen gehen wir erstmal eine Dreiviertelstunde spazieren. Denn nach teils langen Anfahrt im Zug oder Auto, die der Klient hinter sich hat, tut ein bißchen Bewegung gut. Außerdem spricht es sich beim nebeneinander Hergehen leichter, wenn man einem Fremden seine persönlichen Nöte und Sorgen erzählen will.
    Auf dem Spaziergang frage ich danach, warum jemand zu mir kommt und wie bisher sein Leben verlief. Beruflich wie privat. Denn ich bin auf der Suche nach Lebensthemen des Klienten. Also Überzeugungen, Glaubenssystemen und Strategien, die sich jemand im Lauf des Lebens durch seine Erfahrungen angeeignet hat.
    Natürlich sind ihm die in der Regel nicht bewusst.
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    16 min
  • Wenn das Kriegstrauma der Eltern und Großeltern das eigene Leben belastet.
    Ein Kriegstrauma zeigt sich oft erst bei den Kindern der Kriegskinder.
    Ich bin 1948 geboren. Genau wie meine Altersgenossen, die in den Aufbaujahren der Bundesrepublik geboren wurden, kennen wir den 2. Weltkrieg nur aus den Erzählungen der Eltern. Wenn überhaupt. Denn meist redeten die Eltern nicht oder nicht gern über diese Zeit. Weil sie nicht erinnert werden wollten, Weil sie ihre Kinder nicht mit schrecklichen Erlebnissen belasten wollten. Weil sie selbst mal beschlossen hatten, all das Schreckliche ganz fest in sich einzuschließen.
    Doch auch wenn in vielen Familien über das Erlebte kaum gesprochen wurde, ist es nicht verschwunden.
    Erst seit einigen Jahren gibt es ein Bewusstsein dafür, dass sich die Traumata der Eltern und Großeltern in den Nachkriegsgenerationen fortsetzen können und verschiedenste Symptome produzieren können.
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    15 min
  • Wie Sie Ihren Chef besser führen.
    Es gibt eine Menge Bücher mit Titeln wie:
    Hilfe, mein Chef ist ein Affe.
    Hilfe, mein Chef ist ein Idiot.
    Mein Chef, das Arschloch.
    Mein Chef ist schlimmer als Stromberg.
    Mein Boss, die Memme.
    Aus meiner Sicht sind solche Stoßseufzer, die auf viel Resonanz stoßen, Ausdruck von spätpubertären ungelösten Autoritätskonflikten, die außer Dampf ablassen wenig bringen.
    Ich hoffe, dass Sie gegen derlei Boss-Bashing immun sind und stattdessen eher daran interessiert sind:
    1. Wie Sie ein besseres Gespür für Ihren Chef entwickeln.
    2. Herauszufinden, wann es günstig ist, Ihre Interessen anzumelden.
    3. Zu lernen, wie Sie angemessen Unterstützung von Ihrer Chefin einfordern können.
    4. Und was Sie vor allem als Berufseinsteiger und angehende Führungskraft im Umgang mit Ihrem Vorgesetzten wissen müssen.
    Wenn Sie all das interessiert, dann ist das Buch des Schweizer Managementberaters Caspar Fröhlich eine wahre Fundgrube von klugen Einsichten und sehr gut umsetzbaren Tipps, um Ihre Karriere zu fördern.
    Rezension des Buches „Manage your Boss“ Die Kunst, den Chef mit Eleganz zu führen – von Caspar Fröhlich.
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    Bild: goopymart on VisualHunt.com
    26 min
  • Warum wirksames Coaching am Engpass ansetzen muss.
    Sie kennen das. Obwohl Sie wissen, dass Ihr Verhalten in einer bestimmten Situation nichts bringt oder die Sache noch verschlimmert, fühlen Sie sich nicht in der Lage, es zu ändern.
    - Eine fachlich hervorragende Führungskraft wird nicht befördert, weil sie Kunden gegenüber zu kühl und sachlich ist und oft über Kleinigkeiten streitet.
    - Ein kompetenter Bereichsleiter ist bei jeder Präsentation enorm aufgeregt und wirkt dadurch unprofessionell.
    - Eine selbständige Architektin kommt zu fast jedem Kundentermin ca. 15 Minuten zu spät. Etliche Aufträge sind ihr dadruch schon entgangen, weil man ihre Zuverlässigkeit bezweifelt. Ihr Verhalten ist ihr ein Rätsel.
    - Ein erfahrener Projektleiter will es allen recht machen, macht Versprechungen, die er nie halten kann und gefährdet so immer mal wieder die gesamte Projektzusammenarbeit.
    Diese Menschen haben schon viel probiert. Bücher gelesen, mit Kollegen und Freunden darüber gesprochen, vielleicht sogar ein Seminar besucht. Geholfen hat es manchmal ein bißchen – und oft gar nicht.
    Warum?
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    12 min
  • Was AfD-Wähler, Impfgegner und Rechthaber verbindet.
    Vermutlich haben Sie auch schon mal davon gehört, dass wir die Welt nicht direkt wahrnehmen können und jeder in seiner Konstruktion von Welt lebt.
    Dass jeder in seiner konstruierten Realität lebt aber meint, dass er sich in der „Wirklichkeit“ befindet, merkt man ja spätestens, wenn man mit AfD-Wählern, Impfgegnern oder beruflichen Rechthabern diskutiert. Jeder weiß Bescheid und ist fast nie von seiner Überzeugung abzubringen. Denn sie glauben ja, dass sie die Wahrheit kennen.
    In der Diskussion mit diesen Menschen helfen ja auch keine Argumente. Vielmehr gilt die Devise: „Ich habe mir meine Meinung schon gebildet, kommen Sie mir jetzt nicht mit Tatsachen!“ Oder etwas primitiver: „Alles Fake News!“
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    9 min
  • Mann-Frau-Kommunikation: Werden Sie zu einer Männerflüsterin!
    Angenommen, Sie könnten sich zu einer Männerflüstererin entwickeln und damit tief in die Psyche Ihre Partners eintauchen – könnte das helfen, Ihre Partnerschaft zu stärken?
    Oder etwas weniger blumig ausgedrückt: Könnten Sie Ihren Mann ohne Nörgeln, Augenverdrehen, Schreien und In-den-Spüllappen-Beißen dazu zu bringen, das zu tun, was Sie sich wünschen?
    So simple Dinge wie
    - Ein benutztes Glas nicht tagelang auf dem Tisch stehen zu lassen, sondern zeitnah in den Geschirrspüler zu räumen.
    - Den vollen Mülleimer nicht wie ein Blinder respektvoll zu umrunden, sondern ihn immer wieder rauszubringen.
    - Beim Pinkeln keine Zielübungen auf eine nicht vorhandene Fliege im Becken zu machen, sondern sich dabei hinzusetzen.
    - Seine gebrauchte Kleidung nicht als Pfadfinderspur in der Wohnung zu verteilen, sondern in den Wäschekorb zu legen.
    Was meinen Sie, wäre das ein 4-wöchiges Experiment wert, um herauszubekommen, ob Flüstern bei Ihrem Mann hilft?
    Wollen Sie es ausprobieren? Ja?
    Dann kommen hier meine vier Tipps.
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    Bild: ucumari photography via VisualHunt.com
    19 min
  • Warum Empathie wichtig ist - und wie Sie sie lernen können.
    Was ist Empathie?
    Es ist die Fähigkeit, die Gefühle eines anderen Menschen zu verstehen und zu teilen. Die Fähigkeit, sich in die Lage anderer hineinzuversetzen und zu versuchen, deren Motive und Gefühle zu verstehen.
    Fehlt Empathie in Gesprächen führt dies schnell zu verhärteten Fronten oder zum eskalierenden Konflikt. Das kann man in jeder Talkshow beobachten. Weil jeder nur seine Position für richtig hält und die des anderen als „falsch“ entwertet, entsteht kein Gespräch, kein Erkenntnisgewinn.
    Ihre beruflichen wie auch privaten Beziehungen können sich vertiefen, wenn Sie sich immer wieder in den anderen hinein versetzen können. Dazu müssen Sie nicht derselben Meinung sein. Sondern nur bereit sein, die Welt mit den Augen des anderen zu sehen.
    Doch wie können Sie lernen, mehr Empathie und Mitgefühl zu zeigen?
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    15 min

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