DER Persönlichkeits-Podcast von Roland Kopp-Wichmann | Persönlichkeitsseminare u. Coaching |

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By Roland Kopp-Wichmann | Business-Coach | Life-Coach |BusinessEducationRelationshipsCareers
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DER Persönlichkeits-Podcast von Roland Kopp-Wichmann | Persönlichkeitsseminare u. Coaching | episodes

  • Zwangsgedanken und Grübeln: 8 unkonventionelle Tipps.
    Was Menschen mit einer Zwangsstörung wirklich verstören kann, ist die Erkenntnis, dass eine Zwangsstörung selten weggeht.
    Meist ist es so: Die Zwangsstörung wird nicht besser – aber Sie werden besser im Umgang mit den Zwängen.
    Sobald Sie Fähigkeiten und Werkzeuge entwickelt haben, um die Art und Weise zu managen, wie sich Ihre Zwangsstörung manifestiert, nutzen Sie diese Fähigkeiten, ohne viel darüber nachzudenken.
    Die erfreuliche Folge: die Gedanken und Ängste, die einst lähmend waren, sind nicht mehr so auffällig. Was früher ein Zwangssturm war, ist heute ein Wispern.
    Meist probieren Menschen in der frühen Phase Zwangserkrankung, die Zwänge zu besiegen. Leider funktioniert das fast nie. Die Betrachtung der Zwangsstörung als Gegner führt in der Regel zu mehr Leiden.
    Aber wenn Sie akzeptieren, dass Sie eine Zwangsstörung haben, verschaffen Sie sich Raum, um neugierig zu sein.
    Liz Funk hat acht Strategien/Mantras entwickelt, die Menschen mit Zwangsstörungen helfen, mit ihrer Zwangsstörung besser zu leben. Diese Schritte klingen erst einmal seltsam, aber sie funktionieren.
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    17 min
  • „Ich fühle mich nirgends zugehörig“, sagte der Jurist im Coaching
    Auch wenn ich mittendrin bin, gehöre ich nicht dazu“, war der erste Satz meines Coaching-Klienten.
    Dieser Satz ließ mich aufhorchen, weil ich vor Jahren mal eine Studie gelesen hatte, wie sehr das mangelnde Gefühl von Zugehörigkeit und Depression miteinander in Verbindung stehen.
    „Wie meinen Sie das?“ fragte ich.
    „Ich bin Jurist, Einserkandidat, im Iran geboren. Meine Eltern kamen als Gastarbeiter nach Deutschland und wollten mir alles ermöglichen, was hier wichtig ist. Bildung, Aufstieg, Wohlstand. Ich habe das alles geschafft, aber ich weiß nicht wo ich hingehöre.“
    Menschen mit diesem Lebensthema fühlen sich häufig fehl am Platz, ziehen sich allgemein schnell zurück. Glauben, dass sie irgendwie anders seien als andere und deswegen eher stören oder eine Belastung sind.
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    18 min
  • Wie egoistisch sind Sie? Ein Test verrät es Ihnen.
    Im öffentlichen Raum lernt man die egoistische Seite von Menschen schnell kennen:
    - Autofahrer, die auf der Autobahn mit der Lichthupe drängeln.
    - Radfahrer, die sich an keine Verkehrsregeln halten.
    - Bahnreisende, die das ganze Zugabteil an ihrer Handykommunikation teilhaben lassen.
    - Helikoptereltern, die schwungvoll fast über Ihren Fuß ihr Kind bis vor den Schuleingang fahren.
    - Gaffer, die Rettungsarbeiten bei Unfällen behindern und alles filmen wollen.
    - Männer, die im Bus breitbeinig sitzen und andere mit ihrer Lieblingsmusik beschallen.
    - Urlaubsgäste, die um 7 Uhr morgens sich die besten Liegen reservieren.
    - …
    Gibt es einen gemeinsamen Faktor, der solche antisozialen, rücksichtslosen Verhaltensweisen erklären könnte?
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    14 min
  • „Meine Zwangsstörung macht mich fertig!“, gestand die Lehrerin im Coaching.
    Eine Zwangsstörung ist eine häufige, chronische und lang anhaltende psychische Erkrankung, bei der ein Mensch unkontrollierbare, wiederkehrende Gedanken (Obsessionen) und Verhaltensweisen (Zwänge) hat, und den Drang verspürt, sie immer zu wiederholen.
    Zwangsgedanken können sein:
    Angst vor Keimen oder Verunreinigungen
    Unerwünschte verbotene oder tabuisierte Gedanken, die Sex, Religion und Unfälle betreffen.
    Aggressive Gedanken gegenüber anderen oder sich selbst.
    Die Dinge müssen symmetrisch oder in perfekter Ordnung angeordnet werden.
    „Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht etwas zwanghaft tun muss“, berichtet die Lehrerin im Coaching. „Ich hatte schon immer eine lebhafte und weitreichende Phantasie, und vielleicht hat das zu den Zwängen beigetragen, mit denen ich immer noch kämpfe. Etwas so Einfaches wie das Ausschalten eines Lichtschalters kann zu einer halbstündigen Aufgabe werden. Mein Körper kann sich mit dem Schalter an der Wand herumschlagen und mein Gehirn würde den Zwang mit aufdringlichen Gedanken bekämpfen, bis Tränen über mein Gesicht strömen. Gleichzeitig hämmert mein Herz wie wild und ich schwitze.
    Manchmal beneide ich Menschen, die eine Grippe haben oder Burnout oder das Bein gebrochen. Da meine Kämpfe „unsichtbar“ sind, ist es meistens extrem schwer, Arbeitgebern und Freunden zu erklären, dass ich zu spät kam, weil ich zwanzig Minuten damit verbracht habe, das Licht auszuschalten. Oder weil ich dreimal zu meinem Haus zurückfuhr, um sicherzustellen, dass meine Tür abgeschlossen war.“
    Marion Z. ist Oberstudienrätin an einem Gymnasium. 44 Jahre alt, verheiratet, ein 15 jähriger Sohn.
    Hören Sie auf diesem Podcast, was hinter den Zwängen stand.
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    22 min
  • Warum Seminare und Schulungen oft zu wenig bringen.
    Welche Seminare sind die richtigen? Methoden- oder Persönlichkeitsseminare? Und welches Angebot passt jetzt für diesen Mitarbeiter am besten? Wäre ein Coaching nicht überhaupt besser als ein Seminar?
    Mit diesen Fragen haben Führungskräfte und Personaler, die ihre Mitarbeiter unterstützen wollen, immer wieder zu tun. Doch selbst wenn man einen Seminartyp gewählt hat, ist die Auswahl riesig. Und was da genau „trainiert“ wird, bleibt oft unklar. Denn die Angebotsbeschreibungen sind oft vage, die erreichbaren Ziele dagegen sehr präzise – und reichlich optimistisch.
    Was tun?
    Ich arbeite seit dreißig Jahren als Trainer. Zwanzig Jahre davon als Methodentrainer („Verkaufen lernen in 3 Tagen!“). Die letzten zehn Jahre leite ich nur noch Persönlichkeitsseminare.
    Warum?
    Letztlich sind es die Erfahrungen aus meinen eigenen Trainings und der Austausch mit befreundeten Trainer-Kollegen, die zu meiner Kehrtwendung geführt haben. Dabei halfen mir drei Erkenntnisse:
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    Bild: Art_Photo – Fotolia.com
    21 min
  • Berufswechsel: Mein Weg vom Bankkaufmann zum Psychologen.
    Ich habe selbst mehrere Berufswechsel hinter mir. Und coache auch Menschen, die einen beruflichen Quereinstieg vorhaben. Lesen Sie hier meine Erfahrungen und welche drei Dinge es braucht, um das zu schaffen.
    Sie müssen es sich nicht so schwer machen wie ich.
    Ich hatte die Mittlere Reife und wusste nicht, was ich beruflich machen wollte. Mein Vater riet mir: „Mach eine Banklehre, da hast Du einen sicheren Job.“
    Früher war das ja so. In dem erlernten Beruf, egal ob man Bäcker, Schriftsetzer, Schneider oder Bankkaufmann lernte – man konnte davon ausgehen, dass man das sein Leben lang machen konnte. Das hat sich brutal geändert. Viele Berufe gibt es gar nicht mehr. Und die, die es noch gibt, haben oft Nachwuchssorgen oder werden durch die Digitalisierung bedroht.
    Denn wer heute im Reisebüro arbeitet, als Übersetzer, Taxifahrer, Bibliothekar, Postbote, Kurier oder Korrektor kann sich ausrechnen, dass sein Arbeitsfeld von Computern oder Robotern übernommen wird.
    Ich lernte also Bankkaufmann auf einer Sparkasse, ging dann zur Dresdner Bank Ludwigshafen ins Kreditrefererat. Damals war klar, wenn ich keine schlimmen Fehler mache, kann ich hier langsam aufsteigen und bis zur Rente bleiben. So ist das heute bei keiner Bank mehr. Und die Dresdner Bank gibt es auch nicht mehr.
    Tja.
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    16 min
  • \"Ich bin einfach zu nett!\" lächelte die Projektmanagerin im Coaching.
    Es war eigentlich ein Tag wie immer. Cornelia F. hatte ihre Morgenrunde an der Alster absolviert. Dann noch schnell die Tochter in der Kita abgegeben. Um 17 Uhr würde sie sie wieder abholen.
    Auf dem Weg ins Büro telefonierte sie mit ihrer Mutter. So wie jeden Morgen. Ihre Mutter war 86, lebte allein und Frau F. machte sich Vorwürfe, dass sie sie nicht zu sich holte. Aber mit einem Vollzeitjob und der Tochter ging es beim besten Willen nicht, machte sie sich immer wieder klar. Aber ihr schlechtes Gewissen blieb trotzdem.
    Es war ein kühler Morgen, etwas diesig, man spürte den nahen Herbst. Am übernächsten Wochenende hatte ihre beste Freundin 40. Geburtstag und Cornelia F. wollte eine Überraschungsparty für sie organisieren. Also Gäste einladen, für Speis und Trank sorgen. Und ein DJ musste her, weil ihre Freundin so gern tanzte.
    Das alles ging ihr im Auto durch den Kopf. Also eigentlich ein Tag wie immer, denn während der Dreiviertelstunde Fahrt in die Werbeagentur, gingen ihr immer tausend Sachen durch den Kopf. Sie hatte schon mal ausprobiert, ihre To-Do’s mit einer App während der Fahrt aufzunehmen. Aber nachdem sie dabei beinahe einen Auffahrunfall verursacht hätte, hatte sie das sein lassen.
    Aber wie sollte sie den Überblick behalten? Es gab immer soviel zu tun. Wie sollte sie das alles schaffen?
    Warum Nett-Sein oft damit zu tun hat, sich keine Grenzen zu erlauben, hören Sie in diesem Podcast.
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    16 min
  • Vertrauen ist oft die beste Kontrollillusion.
    Die grundlegende Arbeit zur Kontrollillusion ist Ellen Langers Studie The illusion of control (1975). Sie zeigte darin, dass Menschen oft so handeln, als ob Zufallsereignisse beeinflussbar wären. Zum Beispiel schätzen Menschen ihre Gewinnchancen beim Lotto höher ein, wenn sie selbst die Zahlen ausgewählt haben, als wenn sie ihnen zugewiesen wurden.
    Menschen neigen dazu, sich so zu verhalten, wenn der Versuchsaufbau sogenannte skill cues (Anzeichen für Fähigkeiten) enthielt. Also Fertigkeiten wie auswählen, konkurrieren, sich mit dem Ablauf vertraut machen und Entscheidungen treffen.
    Diesen Denkfehler kann man zum Beispiel beim Würfelspiel beobachten: Spieler neigen dazu, stärker zu werfen, wenn sie hohe Zahlen erzielen wollen und sanfter für niedrige Zahlen.
    Welchen Kontrollillusionen Sie täglich unterliegen hören Sie auf diesem Podcast.
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    Ich freue mich, wenn Sie meinen Podcast weiterempfehlen (Facebook, Twitter, eMail) oder einen kurzen Kommentar dazu hinterlassen.
    Oftmals liegen die Ursachen für Dinge, die wir ändern wollen, tiefer verborgen. Dann bietet sich ein Persönlichkeitsseminar oder Intensiv-Coaching an.
    21 min
  • „Mit 45 bin ich immer noch der Juniorchef“, ärgerte sich mein Klient im Coaching.
    Loyalität ist ein starkes Band zwischen Menschen. Aus Loyalität zu ihrem Land ziehen Männer in den Krieg. Aus Loyalität verlässt eine Frau ihren krebskranken Mann nicht. Aus Loyalität genehmigt ein Mitarbeiter Transaktionen seiner Firma, die mit seinen Werten nicht übereinstimmen.
    Loyalität ist der Grundbaustein für funktionierende soziale Beziehungen. Schwierig wird es, wenn Loyalität einseitig gefordert wird und jemand sich diesen Bedingungen zu unterwerfen versucht.
    „Es gibt ein Foto von mir im Alter von fünf Jahren. Da serviere ich einem Gast einen Teller Spaghetti. Ich glaube, da war mein Schicksal besiegelt“, erzählte Ricardo Z. im Coaching und lachte etwas hilflos.
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    Bild: Hans-Michael Tappen on VisualHunt
    23 min
  • „Warum sabotieren wir uns selbst?“ fragte mich der Abteilungsleiter im Coaching.
    Selbstsabotage ist ein quälender Zustand. Man kann ihn so definieren: Selbst-Sabotage ist, wenn wir sagen, dass wir etwas wollen und dann sicherstellen, dass es nicht passiert.
    Klingt verrückt! Warum sollten wir das tun?
    Genau das fragte sich auch mein Klient zu Beginn des Coachings.
    Der Termin wäre beinahe nicht zustande gekommen. Mein Coaching-Klient, ein 38-jähriger Abteilungsleiter aus der IT-Branche, rief mich zehn Minuten nach 15 Uhr an. „Ich stehe vor der Albert-Ueberle-Strasse Nummer 1 aber da gibt es keine Coaching-Praxis.“
    Wenn der Termin vereinbart ist, schicke ich meinen Klienten eine Wegskizze mit der Adresse und einem Bild des Hauses, damit sie es leicht wiedererkennen. „Die richtige Hausnummer ist elf, nicht eins“, sage ich. Fünf Minuten später begrüßen wir uns.
    „Das war jetzt wieder typisch für mich“, begann der Abteilungsleiter. „Ich plane etwas genau, zum Beispiel die Fahrt hierher von Köln – und dann passiert mir ein dummer Fehler, der fast unser Treffen verunmöglicht hätte. Zum Glück hatte ich Ihre Wegskizze mit Ihrer Handynummer dabei und konnte nachsehen.“
    „Das kann doch mal passieren, dass man was verwechselt“, beruhige ich ihn. Höre allerdings auch, dass mein Klient dahinter ein Muster vermutet.
    „Was daran ist für Sie denn typisch?“, will ich wissen.
    „Dass ich mich sabotiere. Dass ich durch Unachtsamkeit oder was auch immer dafür sorge, dass etwas, was ich will, nicht klappt.“
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    Bild: René Schmidt
    23 min

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