DER Persönlichkeits-Podcast von Roland Kopp-Wichmann | Persönlichkeitsseminare u. Coaching |

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By Roland Kopp-Wichmann | Business-Coach | Life-Coach |BusinessEducationRelationshipsCareers
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DER Persönlichkeits-Podcast von Roland Kopp-Wichmann | Persönlichkeitsseminare u. Coaching | episodes

  • Vorsicht! Wie die Eltern-Kind-Bindung durch Ihr Handy gestört wird.
    Ich werde regelmäßig wütend, wenn ich eine Mutter (oder einen Vater) sehe, der beim Kinderwagenschieben fast ausschließlich auf sein Handy starrt.
    Am liebsten würde ich hingehen und sagen: „Ich bin Psychotherapeut und behandle viele Menschen, bei denen die frühe Eltern-Kind-Bindung gestört ist. Was Sie da gerade machen, trägt dazu bei, dass Ihr Kind später auch mal beim Therapeuten landet!“
    Natürlich rede ich nicht mit solchen Eltern. Einmal, weil meine Behauptung eine schwer zu beweisende Drohung wäre. Zum anderen, weil ich annehme, dass ich nicht auf Neugier bei dem Elternteil stoßen würde („Echt jetzt? Wieso? Erklären Sie mir das mal bitte.“) sondern auf geharnischten Widerstand („Was geht Sie das an, was ich mit meinem Kind mache?“ … Gehen Sie mal lieber selbst zum Therapeuten!!“ …)
    Aber ich weiß einfach viel über die Eltern-Kind-Bindung und die Wichtigkeit des Augenkontakts für die kindliche Entwicklung. Ein Kinderpsychiater sieht deshalb auch die zu frühe Verwendung von Buggys kritisch, wo das Kind nach vorne schaut anstatt in Richtung des Elternteils.
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    Bild: stevanovicigor iStock.com
    19 min
  • „Das Grübeln machte mich ganz depressiv“, sagte der Mann im Coaching.
    Bei vielen psychischen Störungen wie z.B. Depressionen oder Angststörungen, gehören negative Gedanken zu den quälenden Begleiterscheinungen.
    Wer das nicht selbst mal erlebt hat, gibt vielleicht den naheliegenden Ratschlag: „Dann hör doch auf damit! Oder denk an was Schönes.“
    Doch derjenige hat dann eben noch nicht erlebt, dass es sehr schwierig sein kann, das eigene Denken zu kontrollieren. Wie ja jeder mit der Aufforderung „Denk jetzt nicht an einen blauen Elefanten!“ erleben kann.
    Lesen Sie hier, wie mein Klient es in 3 Wochen schaffte, sein exzessives Grübeln zu reduzieren.
    Welche Erfahrungen haben Sie mit Grübeln?
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    23 min
  • "Meine Löffelliste schaffe ich nie!", sagte die Frau im Coaching
    „Wissen Sie, was eine Löffelliste ist?“, fragte mich die Frau als erstes als wir zum Spaziergang auf dem Philosophenweg aufbrachen. Das ist der erste Teil meines 3-h-Coachings.
    „Na klar, das ist eine Liste von Dingen, die jemand vor seinem Tod noch erleben möchte, also bevor er den Löffel abgibt“, antwortete ich.
    „Genau. Und das ist mein Problem“, fuhr die Frau fort. „Ich habe schon vor Jahren eine tolle Liste gemacht mit dreißig Sachen, die ich noch tun möchte, aber mir rennt die Zeit davon. Meine Löffelliste schaffe ich nie!“
    Neben mir ging Astrid K., 53 Jahre alt, Prokuristin in einem mittelständischen Betrieb. Keine Kinder, Single aus Überzeugung. Ich überlegte, was sie wohl damit meinte, dass sie ihre Liste nicht erledigen konnte.
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    24 min
  • „Wozu erwachsen werden“, sagte der Mann im Coaching.
    Warum will jemand nicht erwachsen werden?
    Fragt man Kinder und Heranwachsende, ob sie erwachsen werden wollen, ist die Antwort fast immer „Ja klar!“ Denn sie verbinden damit die Vorstellung von Freiheit und Unabhängigkeit. Jeden Tag zu MacDonalds essen gehen und soviel Cola trinken dürfen, wie man mag. Spät ins Bett gehen können oder auch gar nicht. Das Erwachsenenalter scheint ihnen als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
    Dass dem nicht so ist, könnten Jugendliche an ihren Eltern sehen, aber oft betrachten sie die als angepasste Spießer und schwören sich, niemals so zu werden wie sie. Doch spätestens in der Ausbildung oder im Studium erfahren sie, dass erwachsen werden auch mit Einschränkungen verbunden ist. Aber die meisten gewöhnen sich mit der Zeit daran – und werden so erwachsen.
    Männer, die nicht erwachsen werden wollen, gewöhnen sich nicht daran. Sie finden die Begrenzungen des sozialen Lebens unerträglich. Sie halten es für eine Zumutung und sind dauerhaft gekränkt, dass auch für sie in der Ausbildung, dem Studium, der ersten Anstellung keine Extrawurst serviert wird.
    Und dann gehen sie in den Streik.
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    31 min
  • "Ich bin immer das Opfer", sagte der Klient im Coaching.
    Love it. Change it. Or leave it. 
    Wenn man etwas ändern will, gibt es ja nur diese drei Möglichkeiten. 
    Also, versuchen, die Dinge zu ändern oder die Situation zu verlassen - oder eben zu akzeptieren.
    Wer mit den ersten beiden Optionen keinen Erfolg hat, kann immer noch die schwierige oder unerträgliche Situation akzeptieren.
    Wer das nicht kann oder will, landet automatisch in der Opferrolle.
    Das fühlt sich immer schlecht an, keine Frage. Aber es hält auch Erleichterungen bereit.
    - In der Opferrolle darf man anderen die Schuld zuschieben.Dem blöden Chef, den Kollegen, dem Partner, den eigenen Eltern, der Gesellschaft, dem Kapitalismus oder dem Leben. Die Beschuldigten kümmert das zwar wenig, aber es ist schon mal klar, dass man selbst nicht schuld ist.
    - In der Opferrolle darf man häufig jammern.Das ändert auch nichts an der Situation aber emotional entlastet es schon. Die Trauer aber vor allem auch die Wut entlädt sich in endlosen Tiraden über lange Wartezeiten bei Ärzten, verstopfte Autobahnen, viel zu hohe Managergehälter oder die unpünktliche Bahn.
    - In der Opferrolle darf man sich mit anderen "Opfern" solidarisieren.Natürlich nicht im gemeinsamen Handeln, sondern im Chorgesang der Anklagen und Beschuldigungen. Hat man gerade kein aktuelles Beispiel aus dem eigenen Leben, genügt ein Blick in die BILD-Zeitung und schon hat man wieder fünf Beispiele für Willkür, Egoismus oder Ungerechtigkeiten.
    Wie mein Klient aus der Opferrolle herausfand, hören Sie auf diesem Podcast.
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    27 min
  • „Mein Vater? Ich habe nur einen Erzeuger“, sagte die Frau im Coaching.
    Wie wichtig ist die Vater-Tochter-Beziehung?
    Nichts über den eigenen Vater zu wissen, hinterlässt immer eine tiefe Wunde in Menschen. Denn emotional betrachtet, dient das Wissen, von wem wir abstammen, als sichtbarer „Beweis“ unserer Existenz.
    Kennt man den eigenen Vater nicht, stellt das gefühlsmäßig fast immer die eigene Existenzberechtigung infrage. Sein Nichtvorhandensein und die gefühlte Ablehnung münden leicht in die Überzeugung, nichts wert zu sein. Nicht dazuzugehören zu den anderen Frauen oder Mädchen, weil einem etwas Entscheidendes fehlt.
    Der Verlust des Vaters kann viele Ursachen haben:
    - In meiner Generation und der davor war oft der Krieg die Ursache. Väter kamen nicht mehr nach Hause, weil sie gefallen waren. Oder kehrten traumatisiert aus dem Krieg zurück und fanden sich nicht mehr zurecht.
    - Heute verlieren Kinder ihre Väter meist durch Scheidung oder Trennung.
    Entweder weil der Vater das Interesse an seinem Kind verliert oder weil die Mutter es ihrem Ex-Mann heimzahlen will und das Umgangsrecht erschwert oder verweigert.
    - Noch häufiger weil Väter mehr mit ihrem Beruf verheiratet sind als mit ihrer Partnerin. zwar körperlich anwesend aber geistig und emotional weit weg.
    - Oder Väter, die aus eigener Vaterlosigkeit keine emotionale Bindung zu ihren Kindern aufbauen können.
    - Ein Spezialfall sind Kuckuckskinder.
    Hier ist der Vater nicht der biologischer Vater des Kindes, weil die Mutter es mit einem anderen Mann zeugte und das Kind und seinen sozialen Vater im Glauben ließ, miteinander blutsverwandt zu sein.
    Das Kind fragt sich in bangen Stunden, was es hier soll, wenn sich selbst der eigene Vater so früh schon abgewendet hat. Dieser Schmerz ist so groß, dass man ihn verdrängen oder kompensieren muss. Möglicherweise durch eine Essstörung, durch strenge Leistungsorientierung, durch Abwertung alles Männlichen.
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    Bild: Tina Bo
    Hier lesen Sie noch mehr Beispiele, wie ich Menschen mit meinem 3-h-Coaching bei hartnäckigen Problemen helfe.
    32 min
  • „Als Vertriebsleiter muss ich immer der Beste sein“, sagte der Mann im Coaching.
    Immer der Beste sein zu wollen oder zu müssen, ist ein häufiges Lebensthema von Männern, die in mein 3-h-Coaching kommen. Oft sind darunter Vertriebsleiter.
    Der Preis für diese anstrengende Lebensstrategie ist meistens, dass der Mann seine Gefühle abspalten oder verdrängen kann. Doch das geht ja nicht von heute auf morgen. Wo lernt man das?
    Im Fall dieses Klienten hatte es mit der Karateschule seines Vaters zu tun, in der er bereits mit vier Jahren mitmachte.
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    28 min
  • Wie findet man die passende Coaching-Fortbildung?
    Immer mehr Menschen interessieren sich für eine Coaching-Fortbildung. Entweder, weil sie schon als Coach arbeiten und eine Zusatzqualifikation suchen. Oder weil sie zusätzlich zu ihrem Hauptberuf coachend tätig werden möchten.
    Die letztgenannte Option ist auch sehr zu empfehlen, gibt es doch derzeit in Deutschland rund 9.000 Menschen, die sich Coach nennen, weiß Christopher Rauen, Vorsitzender des Deutschen Bundesverbandes Coaching (DBVC). Kein Wunder also, dass kaum jemand allein vom Coachen leben kann. Auch ich nicht. Die meisten Coaches haben noch einen anderen Beruf als Trainer, Berater oder Führungskraft.
    Mittlerweile gibt es über 300 Coaching-Aus- und Fortbildungen in Deutschland. Methoden, Zeitraum, Kosten und Prüfsiegel variieren stark.
    Wie soll man da die richtige finden?
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    Bild: simonthon.com/photocase.de
    16 min
  • "Soll ich ihn wirklich heiraten?", fragte die Frau im Coaching.
    „Warum heiraten?“
    Mit dieser Frage sitzt Petra B. vor mir und quält sich schon über ein halbes Jahr damit herum.
    Wobei Menschen, die aus dem Heiraten kein Problem machen, überzeugende Gründe dafür anführen können:
    - Man fühlt sich mit seinem Partner stärker verbunden.
    - Eine Hochzeit ist ein echter Liebesbeweis.
    - Durch eine Hochzeit wird man zu einer richtigen Familie.
    - Heiraten ist eine lange Tradition und ein schöner Brauch.
    - Finanzielle Vorteile bei Steuer, Altersvorsorge oder Versicherungen.
    - Bessere Absicherung im Trennungsfall oder Todesfall.
    - Weniger Vollmachten oder Vereinbarungen notwendig z. B. für medizinische Notfälle, Sorgerecht, Erbe etc.
    - Die Freude daran, mit den Liebsten wie Freunden und Familie ein großes Fest zu feiern.
    - Religiöse Gründe.
    - Andere Familienmitglieder (Eltern, Großeltern, Kinder etc.) wollen es so.
    Doch all das sind keine Argumente für meine Klientin.
    Um ihren Zwiespalt zu verstehen, mussten wir etwas tiefer graben. Dazu frage ich immer auch nach Erfahrungen aus der Herkunftsfamilie. Denn was wir hier erleben, im Guten wie im Schlechten prägt unsere Vorstellungen, was richtig und falsch ist, was sich gehört und was nicht, wie man das Leben meistert oder daran zerbricht.
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    20 min
  • Wenn die Schwiegermutter die Ehe zu zerstören droht, muss Mann handeln.
    Wenn der Mann ein Muttersohn ist, kann die Partnerin des Ehemanns dies auch in vielen Situationen erkennen:
    - Er hat spät das Elternhaus verlassen, vielleicht noch nie allein gelebt.
    - Bei Konflikten steht er meist seiner Mutter bei und versteht nicht, warum seine Frau sich so aufregt.
    - Er vergisst vielleicht den Hochzeitstag aber nie den Muttertag oder den Geburtstag seiner Mutter.
    - Er ruft seine Mutter oft an, besucht sie, isst oder übernachtet bei ihr – ohne sich dabei was zu denken.
    - Wünsche und Forderungen der Mutter sind ihm heilig. Bei anderen Menschen kann er sich besser abgrenzen.
    - Vor allem wenn ein Kind da ist, rückt der Mann innerlich näher zur Mutter anstatt Vater zu sein.
    - Sein Kontakt zum eigenen Vater ist kühl, sachlich oder distanziert.
    Wie aus einem Jungen ein Muttersohn werden kann und was der erwachsene Mann dagegen tun kann, erfahren Sie in meinem neuen Fallbericht.
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    26 min

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