DER Persönlichkeits-Podcast von Roland Kopp-Wichmann | Persönlichkeitsseminare u. Coaching |

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By Roland Kopp-Wichmann | Business-Coach | Life-Coach |BusinessEducationRelationshipsCareers
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DER Persönlichkeits-Podcast von Roland Kopp-Wichmann | Persönlichkeitsseminare u. Coaching | episodes

  • „Mir fehle das Konkurrenz-Gen, sagt mein Chef.“ Ein Coaching-Fall aus meiner Praxis.
    Der Klient wurde von seinem Chef geschickt. Als Verkaufsleiter zeige er nicht den nötigen Biß und Durchsetzungswillen
    Doch was tun mit einem Klienten, der Konkurrenz vehement ablehnt und in allen Bereichen des Lebens Kooperation favorisiert?
    Als Coach suche ich dann immer nach einem inneren unbewussten Konflikt, der den Klienten blockiert.
    Wie das gehen kann hören Sie hier in diesem Podcast.
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    19 min
  • „Ich kann meiner Mutter nicht verzeihen und soll sie jetzt pflegen?“ sagte die Frau im Coaching.
    "Sie sind meine letzte Rettung!", stöhnte die Klientin und ließ sich in den Sessel fallen.
    „Na, eher die vorletzte,“ antwortete ich.
    „Wieso vorletzte?“
    „Weil die letzte Rettung der Tod ist. Er löst alle Probleme.“
    „Interessant, dass Sie das sagen“, meinte die Klientin. „In der letzten Zeit habe ich oft daran gedacht, dass wenn ich tot wäre, das ganze Drama vorbei wäre.“
    Andere Coaches lassen in der ersten Sitzung einen Fragebogen ausfüllen oder erheben die persönlichen Daten. Ich beginne meine 3-h-Coachings dagegen oft mit einer schnellen Reaktion auf das, was mir der Klient als Erstes präsentiert. Das kann eine Bemerkung von ihm sein, oder ein Verhalten oder ein Gesichtsausdruck. Dann ist man viel schneller beim Thema und der Klient erlebt, dass es im Coaching vor allem um Persönliches geht. Nicht primär um Fakten und Geschichten, sondern um Gefühle und Erlebtes.
    Wie es weiterging, hören Sie in diesem Podcast.
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    22 min
  • „Was mache ich mit den ganzen Idioten in meiner Firma?“ fragte der Klient im Coaching.
    Narzissten erkenne ich meist sofort, in den ersten paar Minuten. An ihrer Mimik, der Körpersprache und ihrem Verhalten.
    Bei einem 3-h-Coaching betreten sie als Narzisst nicht meinen Praxisraum, sie besetzen ihn.
    - Mit raumgreifenden Schritten steuern sie auf den Sessel zu und lassen sich breitbeinig darin fallen.
    - Oder Sie verrücken gleich mal den Sessel ohne zu fragen, so dass sie mir genau gegenübersitzen.
    - Dann schauen sie mich nicht an, sie mustern mich. Sie wollen wissen, woran sie mit mir sind.
    - Und stellen oft eine Frage nach meiner Kompetenz: „Haben Sie eigentlich Erfahrung mit Vorständen/top-down-issues/Konflikteskalationen …
    Da ich nicht gleich in ein Kompetenzgerangel verwickelt werden will, gebe ich meist eine Antwort in Loriot-Manier: „Eigentlich eher weniger …“ Ich mache also das, was Hunde machen, wenn sie die Beißhemmung beim vermeintlich Stärkeren auslösen wollen, ich mache eine Unterwerfungsgeste. Meist hört der Narzisst meine Antwort gar nicht. Ich hätte auch mit „Ja, es regnet“ antworten können, denn das Ganze ist ja Teil eines Manövers, das ich „verschleierte Eröffnung“ nenne.
    Der narzisstische Klient braucht Hilfe, weil er mit seinem Latein am Ende ist. Das erlebt er aber als fürchterlich kränkend und peinlich, was durch Herabsetzungsmanöver erstmal verschleiert werden soll. So war es auch bei meinem Klienten, Tom V., 41 Jahre, Konstrukteur in einer mittelständischen Firma, an der er zu 49 Prozent beteiligt war.
    „Was macht denn die Menschen in Ihrem Job zu Idioten?“, war meine erste Frage.
    Narzissten haben ja wenig Hemmungen. Auch gute Manieren betrachten sie oft als hinderlich. Deswegen sind ihre Antworten oft ehrlich und unverblümt. Auf meine Frage antwortete er: „Sie wollen nicht einsehen, dass ich rechthabe.“
    Wie man auch mit so anstrengenden Klienten arbeiten kann, hören Sie in diesem Podcast.
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    21 min
  • Wie wird man ein erfolgreicher Coach? Tipps eines Profis aus dreißig Jahren.
    Der Coaching-Markt wächst. Dieser Trend ist sowohl in Deutschland als auch weltweit festzustellen. Die Wachstumsraten liegen im zweistelligen Bereich. Schätzungen gehen von 8.000 bis 10.000 seriösen Anbietern in Deutschland aus. Mit steigender Tendenz. Da der Titel „Coach“ nicht geschützt ist, kann sich jeder so nennen. Das heißt, zu den genannten Zahlen kommen noch die „unseriösen“ Anbieter dazu.
    Wie soll man da ein erfolgreicher Coach werden?
    Doch es ist wie in jedem Markt. Es gibt die Billiganbieter, die Mittelklasse und die Premiumklasse. Wie Sie es mit Ausdauer und viel Arbeit schaffen können, ein erfolgreicher Coach zu werden – dazu will ich Ihnen hier einige meine Erfahrungen aus über dreißig Jahren schildern.
    Konkret geht es um Fragen wie:
    Wie wichtig ist eine Marktnische und wie finde ich die?
    Wie mache ich aus Interessenten Kunden?
    Warum sind wertvolle Inhalte das Wichtigste?
    Warum sollte jemand gerade Sie als Coach wählen?
    Warum Sie schnell zum Punkt kommen müssen.
    Welches Geschäftsmodell passt für Sie?
    Warum Fehler machen nützlich ist.
    Warum Sie Gefühle ansprechen sollen.
    Warum Sie nicht langweilen dürfen.
    Warum eine überzeugende Website das Wichtigste ist.
    Bespielen Sie möglichst viele Kanäle.
    Besorgen Sie sich gute Referenzen.
    Die Antworten spiegeln meine Erfahrungen, meine Vorlieben und Abneigungen wider. Nehmen Sie sich, was Sie gebrauchen können. Aber vor allem, machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen.
    Denn: „Machen ist wie wollen, nur krasser!“
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    21 min
  • Die Marie Kondo Methode: Meine Erfahrungen aus 7 Jahren Aufräumen.
    Seit die zierliche Japanerin Marie Kondo 2011 ihr erstes Buch Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert veröffentlicht hat, kennen Menschen in aller Welt ihre „KonMari“-Methode.
    Da ich manchmal ein Näschen für Trends habe, schrieb ich schon damals einen Blogartikel über diese neue Form des Aufräumens. Hier können Sie ihn lesen …
    Mehr als sieben Millionen Exemplare ihrer inzwischen drei Bücher wurden in 38 Sprachen übersetzt. Seit Anfang des Jahres, marketingmäßig ideal zum Zeitpunkt der Neujahrsvorsätzen, hat die umtriebige Japanerin ihre eigene Marie-Kondo-Show bei Netflix. Und die Serie ist ein Riesenerfolg. Die Leute lieben Aufräumen mit Marie Kondo.
    Hier die Marie Kondo Methode in Kurzform:
    - Alle Gegenstände in Haus oder Wohnung werden nach Kategorien bearbeitet und nicht nach Zimmern.
    - Also alle Hosen, alle Hemden, die gesamte Unterwäsche usw.
    - Man beginnt mit Kleidung, denn dort gibt es am meisten auszusortieren.
    - Dann kommen Bücher, Papiere, die Komono (Küche, Bad, Garage, Diverses)
    - Und am Ende Gegenstände, die stark mit Gefühlen und Erinnerungen behaftet sind. Das ist naturgemäß am schwersten.
    - Alle Sachen sollen in einem großen Haufen liegen, bevor man sie aussortiert. Nur so bekommen Sie einen – manchmal einen erschreckten – Eindruck, wie viel Zeug Sie tatsächlich besitzen.
    Und jetzt kommt der Clou: Aussortiert wird nicht nicht nach Nützlichkeit, Brauchbarkeit oder ursprünglichem Anschaffungswert – sondern nur nach „spark joy“. Dazu soll man jeden Gegenstand in die Hand nehmen und spüren, ob er Freude auslöst.
    Seit sieben Jahren halte ich meine Sachen mit dieser Methode in Ordnung. Trotzdem gibt es elf Punkte, wo ich finde, dass Marie Kondo nicht Recht hat ...
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    26 min
  • Zufall oder Vorsehung? Synchronizität oder Schicksal?
    Jeder hat wohl schon mal Dinge erlebt, die er als Zufall einordnet, also als unwahrscheinliche, glückliche Umstände, die er nicht willentlich hätte herstellen können. Ich auch.
    Irgendwann in unserem Leben haben wir alle Synchronizitäten erlebt – Zufälle, bei denen sehr unwahrscheinliche Ereignisse auftreten. Sind solche Zufälle nur Zufälle oder ist da mehr am Werk? Was bedeuten Zufälle? Ist Zufall nur ein Mangel an Information?
    Um solche bemerkenswerten Ereignisse zu erklären, prägte der Schweizer Psychologe C. G. Jung den Begriff „Synchronizität“ und definierte ihn so:
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    14 min
  • „Warum verliebe ich mich immer in den Falschen?“ fragte die Frau im Coaching.
    Den obigen Stoßseufzer höre ich immer wieder in meiner Coaching-Praxis. Mit Liebessucht haben meist Frauen zu kämpfen, obwohl es auch liebessüchtige Männer gibt.
    Das Drehbuch ist immer gleich. Die Frau lernt einen interessanten Mann kennen. Nach den ersten Treffen oder einer leidenschaftlichen Nacht meldet er sich nicht mehr.
    Auf die Frage „Warum ruft er mich nicht an?“ findet die Frau dann einfallsreiche Erklärungen wie „Telefonnummer verloren, Arbeitsüberlastung, familiäre Verpflichtungen“. Doch sind diese fast immer falsch. Meist ist es der Beginn eines unbewussten Beziehungskarussells zwischen zwei Menschen mit Beziehungsdefiziten. Julia Kathan beschreibt das sehr treffend in ihrem Buch „Alles für ein bißchen Liebe?“.
    Der „falsche“ Partner ist dann mal der verheiratete Familienvater mit zwei Kindern, der sich nicht entscheiden kann. Oder der beziehungsunfähige Marketingchef, der zwar nichts gegen eine heiße Affäre hat, sich nach vielen Enttäuschungen aber derzeit nicht wieder binden möchte. Oder der herzensgute Muttersohn, der noch zuhause wohnt und deshalb sie unmöglich am Wochenende treffen kann.
    Dieses Beziehungsmuster von Liebessucht wurde auch bei meiner Coaching-Klientin, Monika S., 36 Jahre, Grafikdesignerin, schnell deutlich.
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    34 min
  • „Mein Job ist sinnlos aber gut bezahlt“, sagte der Kreativdirektor im Coaching.
    Was die Bedürfnispyramide von Maslow mit der Sinnfrage zu tun hat.
    Sinnfragen tauchen in meinen Coachings immer wieder auf.
    Solche Fragen entstehen bei Menschen, die es geschafft haben. Also eine Karrierestufe erreicht, die ein auskömmliches Einkommen sichert. Die eine Partnerschaft oder eine Familie haben, wo die Kinder aus dem Gröbsten raus sind und Zeit ist, durchzuatmen – und Bilanz zu ziehen.
    Alles okay soweit. Und wie geht’s jetzt weiter?
    Wie es weitergehen kann und was einen dabei antreibt, erklärt gut die Bedürfnispyramide von Maslow.
    Wenn der Job fesselnd und herausfordernd genug ist, ist alles gut. Sinnfragen entstehen, wenn sich jemand am Ende eines langen Arbeitstages fragt: „Was habe ich heute eigentlich gemacht?“ .
    Und darauf keine befriedigende Antwort findet. So wie mein Klient im 3-h-Coaching.
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    27 min
  • „Ich sei passiv-aggressiv, meint meine Chefin“, sagte der Klient im Coaching.
    Bestimmt kennen Sie Beispiele von passiv-aggressivem Verhalten. Auch wenn Sie dabei nicht an diesen Fachbegriff denken:
    - Auf der Autobahn schleicht ein Autofahrer im Schneckentempo, eine Reihe Autos hinter sich.
    Auf sein Verhalten angesprochen würde er vielleicht antworten, dass durch zu schnelles Fahren Unfälle passieren und die Autobahn für alle da wäre.
    - Ein Angestellter befolgt die von der Geschäftsführung gemachten Vorschriften sklavisch genau und verzögert dadurch die Zusammenarbeit mit anderen.
    Darauf angesprochen, weist er daraufhin, dass Vorschriften eben dazu da sind, dass man sie befolgt, sonst bräuchte man sie ja nicht.
    - Der Azubi, der beim Zusammenstellen der Stühle im Seminarraum laut schnauft und öfter eine lange Pause macht, um sich zu erholen.
    - Der Partner, der oft Kopfweh bekommt, wenn beim Zubettgehen eine erotische Stimmung in der Luft liegt.
    - Ein Mitarbeiter reißt einen Witz über Schwule. Als ein homosexueller Kollege sich das verbittet, wird ihm Humorlosigkeit vorgeworfen.
    - Ein Kind, das sich ungerecht behandelt fühlt, läuft von zu Hause weg und hofft, dass die Eltern sich Sorgen machen und es suchen.
    Ihr Partner will eigentlich nicht mit ins Kino, sagt aber dann doch zu. Braucht allerdings so lange, sich fertigzumachen, dass sie erst eine halbe Stunde später loskommen.
    - Der neidische Kollege, der es immer mal vergisst, Sie über ein wichtiges Detail des Kunden zu informieren.
    Das Gemeinsame dieser Menschen ist: Sie ärgern sich, aber sie sprechen nicht darüber, sondern kontern mit Sturheit und indirektem aggressiven Verhalten. Und sie widersetzen sich äußeren Einflüssen.
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    Bild: https://www.flickr.com/photos/zionfiction/8334993349/
    27 min
  • Ohnmacht begleitet unser Leben. Wir müssen lernen, sie zu ertragen.
    Über Ohnmacht und die entsprechenden Gefühle zu schreiben, ist riskant. Denn das passt nicht zum Zeitgeist, der eher die unbegrenzte Machbarkeit verherrlicht. Wie gerade die Meldung über genetisch veränderte Babies zeigt.
    Wir wollen uns nicht ohnmächtig fühlen, sondern phantasieren lieber: „Nichts ist unmöglich!“ oder behaupten tapfer „Geht nicht, gibt’s nicht!“
    Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir erkennen, dass wir häufiger ohnmächtiger sind als uns lieb ist. Nicht nur angesichts von Naturkatastrophen oder Wetterereignissen. Das alltägliche Leben zeigt uns, wie wenig wir oft ausrichten können:
    - Im Dieselskandal werden Autokäufer jahrelang für dumm verkauft. Und das noch mit kräftiger Unterstützung der eigenen Regierung.
    - Jährliche Konferenzen beschwören den Ernst der drohenden Klimakatastrophe, vor der der Club of Rome seit 50 Jahren warnt. Nur sture Optimisten glauben noch, dass die für ein Überleben notwendigen Klimaziele noch erreicht werden können.
    - Als Radfahrer fühlt man sich ohnmächtig gegenüber rücksichtslosen Autofahrern. Fußgänger erleben dasselbe mit rücksichtslosen Radfahrern.
    Ohnmacht zu erleben, ist ein scheußliches Gefühl. Denn wir spüren dann, dass wir auf ein Geschehen keinen Einfluss haben. Absolut keine Kontrolle. Niemand will das haben – und trotzdem erleben wir es täglich. Wir retten uns oft daraus, indem wir glauben, dass es ja nicht so sein müsste.
    Warum das oft auch nicht hilft, hören Sie in diesem Podcast.
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    25 min

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