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Robert Amlung ist Senior Innovation Advisor beim ZDF – und einer der wenigen Menschen, die höchste journalistische Medienkompetenz mit einem tiefen technischen Verständnis für IT, Digitalisierung und KI verbinden. Genau diese Verbindung fasziniert mich. Robert und ich kennen uns seit Herbst 1975 aus der Schulzeit – über 50 Jahre. Bei einem außerplanmäßigen Klassentreffen in Frankfurt kamen wir ins Gespräch, und seine Perspektiven haben mich so gepackt, dass daraus dieses Interview für meine Serie „KI und Engagement“ wurde.
Andy Muthmann ist Mitgründer und Geschäftsführer von croit, einem mittelständischen IT- und Softwareunternehmen aus München, das Kunden bei der Vereinfachung ihrer Speicherinfrastruktur unterstützt. Das Besondere: croit arbeitet mit einem virtuellen globalen Team – ein Modell, das durch Corona entstanden ist und das Unternehmen seitdem prägt.
Philipp Erik Breitenfeld ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Humanus Personalservice GmbH in Nördlingen – einem Unternehmen, das mit Standorten in Deutschland, Österreich, Osteuropa, Spanien und Portugal den Fachkräftemangel in verschiedenen Branchen mit mobilen EU-Mitarbeitern löst. Was mich an Philipp schon länger fasziniert: sein Team ist hochmotiviert und engagiert – und Humanus gehört zu den Pionieren, die KI seit mehreren Jahren aktiv und konsequent im eigenen Unternehmen einsetzen. Genau das ist der Ausgangspunkt unseres Gesprächs.
Philipp ist überzeugt, dass wir uns gerade in einem der größten und schnellsten Wandelprozesse befinden, den er in seinen über 25 Jahren Berufsleben erlebt hat. Besonders kaufmännische und verwaltende Berufe werden sich durch KI und Automatisierung fundamental verändern. Gleichzeitig wird Flexibilität zur zentralen Kompetenz des Menschen – und Führung zur entscheidenden Aufgabe, Menschen auf diesem Weg mitzunehmen.
Gleichzeitig ist er ehrlich über die Schattenseiten: Es gibt bis heute kein integriertes KI-Betriebssystem für den Mittelstand. Philipp arbeitet mit 18 verschiedenen Dienstleistern für drei durchgängige Prozesse. Eine echte Marktlücke – und zugleich ein realistisches Bild davon, was KI-Pionierarbeit heute noch bedeutet.
Diese Folge ist der Auftakt meiner neuen Serie „KI und Engagement" – und gleichzeitig die Grundlage für mein neues Buch zu diesem Thema. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!
Auf der Website des Unternehmens wird Matthias Kieß als Arbeitsweltengestalter, Inspirationsstifter und Tech-Enthusiast vorgestellt. Allein das macht bereits neugierig. Der Mathematiker ist bereits seit 26 Jahren im Unternehmen tätig. In unserem ersten Gespräch hat mich beeindruckt, dass das AEB als wachsendes Unternehmen mit 800 Mitarbeitenden am Standort Stuttgart in einem umkämpften Fachkräftemarkt mehr qualifizierte Bewerbungen erhält, als es einstellen kann. Darüber, was AEB tut, um ein so begehrter Arbeitgeber zu sein, habe ich mit Matthias Kieß gesprochen.
Unser Gespräch hat mich sehr fasziniert. Vorneweg das Zitat von Unternehmensgründer Peter Michael Belz, der sagte "Ich wollte die Mitarbeiter, die ich einstellte, auch umarmen können". Herr Kieß hat vor 26 Jahren dort angeheuert, weil ihn die Herzlichkeit und Freundlichkeit aber auch die Offenheit in den ersten Gesprächen angezogen hat. Geblieben ist er, weil genau diese Eigenschaften das Unternehmen auch in den folgenden Jahren und bis heute prägte und prägen. Auch wenn das Unternehmen heute mehr als 10 Mal so viele Mitarbeitende hat.
Die AEB SE ist einer der Top Arbeitgeber in Deutschland - davon zeugt der Kununu-Score von 4,7 und die 100%ige Empfehlungsquote bei 750+ Bewertungen. Drei Faktoren nennt Matthias Kieß als Gründe für diese außerordentliche Qualität
Aktuell ist die Organisation dabei, den nächsten Schritt zu gehen, und zwar eine weitere Vereinfachung. Go Live ist März 2026
Für jede/n die/der nach Impulsen und Anregungen sucht, als Arbeitgeber noch attraktiver zu werden: diese Folge steckt voll von umsetzbaren Ideen und Anregungen aus der Praxis, keine Theorie, sondern "tried and tested". Freue mich auf Ihre Rückmeldung!
Christina Schüßler habe ich auf dem Greator Festival 2024 in Köln in der Kaffeeschlange kennengelernt. Was mich inspiriert und fasziniert hat war (und ist) Christinas starke positive Ausstrahlung. Und ihre Geschichte. Die erzählt sie in unserem Gespräch.
Ihre eigene Biographie illustriert wie das größte Hindernis zum größten Geschenk werden und Transformation ermöglichen kann. Wir sprechen über ihre Arbeit mit vor allem weiblichen Führungskräften, Selbständigen und Unternehmerinnen, und wie sie ihnen hilft, aus dem Hamsterrad des Alltags auszubrechen, eine Vision für sich zu entwickeln und ihren Wunsch nach mehr Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstwirksamkeit zu realisieren.
Gender Balanced Leadership, also die Idee, dass auf allen Ebenen in Organisationen Führung paritätisch 50:50 auf Männer- und Frauen-Schultern verteilt ist sieht Christina als einen erstrebenswerten Zustand für jedes Unternehmen. Der Gewinn für Unternehmen: mehr Intuition, mehr Feinfühligkeit, mehr Empathie schafft Erfolg. Zugleich weist sie darauf hin, dass Frauen andere Lebensthemen (z.B. Familie und Kinder, aber auch ein "Nicht im Hamsterrad Leben") tendenziell anders gewichten als Männer. Sie wollen sich nicht entscheiden müssen zwischen Arbeit, beruflichem Erfolg einerseits und Familie, Freiheit und Unabhängigkeit anderseits.
Ihr Ansatz: es braucht eine Vision für Frauen. Einerseits ist es wichtig, dass unternehmerisch denkende Frauen für sich eine klare Vision entwickeln und zur Überzeugung kommen, dass für sie alles möglich ist und andererseits brauchen auch Unternehmen eine Vision für Frauen. Und: emotionale Verbundenheit ist ein Schlüssel. Unternehmen müssen als Arbeitgeber die emotionale Verbundenheit mit sich selbst herstellen und Führungskräften - Männern wie Frauen - die Möglichkeit geben, diese Verbundenheit mit sich selbst und dem Unternehmen zu entwickeln. Und genau das macht sie dann auch als Arbeitgeber magnetisch.
Kontakt können Sie mit Christina auf ihren Social Media Kanälen auf Facebook, Instagram und Linkedin und per e-Mail unter [email protected] aufnehmen.
Martin Gaedts neuestes Buch ist ein Produktivitätsbuch. Es unterscheidet sich allerdings von allen ähnlichen Werken einerseits dadurch, dass das Ziel der Produktivitätssteigerung ist, dass Mitarbeiter weniger aber effektiver arbeiten können (Stichwort 4-Tage-Woche) und dass es aus 244 Geschichten, 40 praktischen Übungen und konkreten "Löschlisten" aus "echten" Unternehmen besteht.
Martin und ich sprechen darüber, wie Unternehmer erfolgreich die 4-Tagewochen umsetzen. Erkenntnisse aus über 100 Gesprächen, die Martin mit solchen Unternehmen geführt hat - und die für 34.000 Unternehmen in Deutschland stehen. Das, was ich auch immer mehr und häufiger bei Kunden beobachte ist der Grund dafür, dass er "Smart Arbeiten mit der Delete Strategie" geschrieben hat: immer mehr Menschen sagen, sie seien überlastet. Die Lösung: Prozesse und Arbeitsweisen überprüfen, ausmisten, mehr Fokus schaffen. Der Effekt: weniger Überlastung der Mitarbeiter, mehr Energie dieser Kolleginnen und Kollegen, die daher mehr Freude an ihrer Arbeit haben. Auf diese Weise wird das Unternehmen zum attraktiveren Arbeitgeber und löst für sich so das Problem des Fachkräftemangels.
Das grandiose an Martins Buch - und auch darüber sprechen wir - sind die vielen Beispiele, die er im Rahmen seiner 70-80 Vorträgen im Jahr unermüdlich sammelt. Durch den Austausch mit so vielen Unternehmen sammelt er best practice Beispiele, die im Buch als Impuls und Inspiration dienen. Wie er sagt: "Es gibt krass viele Unternehmen, die sehr toll sind und vieles besser machen." Damit spricht er mir aus dem Herzen: damit Menschen weniger jammern und klagen ist es eminent wichtig, mehr über "gute" Unternehmen und positive Entwicklungen zu sprechen - zum Beispiel darüber, dass Deutschland 2023 auf Platz zwei der Länder der Welt mit den meisten Patenten war.
Wer sich also inspirieren und Mut machen lassen will, dem sei dieses Gespräch, das wir in dieser Episode führen, wärmstens ans Herz gelegt!
Dieses Mal habe ich Jonas Reiling und Georg Bartels, Gründer und Geschäftsführer des Bremer Startups Ubica Robotics zu Gast. Wir sind Nachbarn, weil ich mein Büro (in einem Coworking) direkt nebenan habe und wir uns die Kaffeeküche teilen.
Ich bin neugierig, mehr über Ubica zu erfahren, nachdem mir aufgefallen ist, dass viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter international sind. Unseren lockeren Austausch beim Lunch wollen wir in diesem Gespräch vertiefen.
Ubica Robotics ist ein schnell wachsendes Bremer Startup mit ca. 45 MitarbeiterInnen, das nichts weniger vorhat als den Einzelhandel zu revolutionieren. Und zwar indem sie mithilfe moderne Robotertechnik und KI so genannte "digitale Zwillinge" erstellen. Was sich hinter diesem Begriff und dem Geschäftsmodell von Ubica verbirgt, darüber sprechen wir zunächst.
Was mich aber noch mehr interessiert sind zwei Dinge: wie es Ubica schafft, junge Top Talente für sich zu gewinnen und auch zu halten und wie es ihnen gelingt eine wirklich internationale und innovative Unternehmenskultur zu gestalten.
Für die Attraktivität als Arbeitgeber nennen die beiden Gründer drei Aspekte
Ein weiterer wichtiger Punkt ist Wertschätzung - und zwar darüber, das Mitarbeiter sehr viel Freiraum bekommen und Eigeninitiative entwickeln und so ihre Kreativität ausleben können. "Leute werden zufriedener mit ihrer Arbeit, wenn wir Ihnen Verantwortung übertragen"
Was tun die Roboticsspezialisten, damit internationale Talente bei anheuern sich bei ihnen wohlfühlen? Zum einen fokussieren Sie die Rekrutierung auf die deutschen Hochschulen, die den IT-, Software- und Roboticsnachwuchs ausbilden. Zum anderen bieten sie ganz spezifische Benefits: Arbeitssprache ist Englisch, unterstützen bei Visum und Bluecard, bringen die "Neuen" ganz schnell in das Ubica Netzwerk rein und vermitteln so das Gefühl "Du bist nicht allein". Deutschkurse sind im Angebot (freiwillig), und alle vier Wochen brunchen alle zusammen und jeder bringt etwas Selbstgekochtes aus ihrer /seiner Küche mit.
Fazit: auch wenn Jonas und Georg nicht behaupten würden, dass der Fachkräftemangel Ubica nicht tangiert, positioniert sich das Bremer Unternehmen erfolgreich als "Magnet" in einem engen Arbeitsmarkt für Toptalente. Wer Impulse sucht, wie er sein Unternehmen als Arbeitgeber noch attraktiver machen kann wird in unserem Gespräch unter Garantie fündig.
Barbara Kopp ist Mathematikerin und Ingenieurin und war viele Jahre tätig in einem großen deutschen Konzern mit Stationen im In- und Ausland. Heute ist sie erfolgreich als Speakerin, Coach, Trainerin und Organisationsentwicklerin unterwegs. Ihre Mission: Menschlichkeit ins Business zu bringen.
Und genau das interessiert mich, denn ich kann mir vorstellen, dass Unternehmen, die Menschlichkeit fest und glaubwürdig in ihre Unternehmenskultur integrieren können, magnetisch werden.
Zunächst macht Barbara klar, dass Menschlichkeit nicht bedeutet "Friede, Freude, Eierkuchen", sprich ein "Sich-in-den-Armen-Liegen", ohne jeden Konflikt. Vielmehr bedeutet Menschlichkeit, dass jede/r der Mensch sein kann, der er oder sie ist. Menschlichkeit heißt aus ihrer Sicht "Individualität im Unternehmen leben zu können". Das setzt voraus, dass man sich selber kennt. Wo liegen meine Stärken? Was kann ich besonders gut? Was liegt mir?
Konkret für die Umsetzung im Unternehmen bedeutet das: der Arbeitsplatz passt sich an den Menschen an und nicht umgekehrt. Und: jeder bekommt einen Vertrauensvorschuss - nämlich dass er/sie mit der Verantwortung präsent ist, dass die Dinge, die getan werden müssen auch getan werden.
Ein zweiter Schwerpunkt unseres Gesprächs sind die Grenzen, die es zwischen Menschen in Unternehmen gibt. Menschlichkeit heißt, diese Grenzen zu erkennen und abzubauen, seien es Schnittstellen, Silos und auch Denk-Grenzen.
Unser drittes Thema: dass mehr Menschlichkeit im Business auch betriebswirtschaftlich Sinn macht. Barbara Kopp macht es am Beispiel (un)produktive Meetings deutlich.
Für wen diese Themen relevant sind (ich behaupte: Unternehmer und Executives und Führungskräfte in Unternehmen), der sollte sich auch diese Folge des Podcasts für Magnetische Unternehmenskultur nicht entgehen lassen.
Heute habe ich Florian Völkner zu Gast, Partner der Steuerberatungskanzlei KMPro GmbH, einer Kanzlei mit ca 50 Mitarbeiter:innnen in München.
Die Steuerberatungsbranche ist sehr stark vom Fachkräftemangel betroffen. Viele Kanzleien nehmen keine neuen Mandanten mehr auf, weil ihnen die Kapazitäten fehlen. Insbesondere Finanz- und Bilanzbuchhalter sind Mangelware.
KMPro hat dieses Problem nicht, hat sogar Überkapazitäten in der Buchhaltung und sind in der Lage auch Neukunden zu versorgen. Florian erzählt mir, dass Employer Branding bei KMPro eine herausragende Rolle spielt - allerdings wirklich von innen nach außen. Es fängt beim Führungsteam an, das bis in die Haarspitzen motiviert ist und die Arbeit mit Freude und Leidenschaft macht. Insgesamt fällt das Wort "Team" mehrfach.
Weitere Stichworte:
Spannend ist die Positionierung vom KMPro: sie verstehen sich als Komplexitätsreduzierer für ihre Kunden. Sie reduzieren die Komplexität in den Standardprozessen durch Digitalisierung und besseres Reporting und haben so Kapazitäten für wirkliche Beratung der Mandanten. Sprich: wer hier arbeitet arbeitet in der Steuerberatungskanzlei von Morgen. Auch das ist attraktiv, vor allem für junge, digitalaffine Buchhalter und Steuerberater. Wenn man dann auch noch die Möglichkeit hat, temporär vom Ausland aus zu arbeiten ("KMPro Paradise") und viel zusammen zu feiern, dann verwundert es nicht, dass diese etwas andere Steuerberatungskanzlei magnetisch ist. Aber hören Sie selbst und lassen Sie sich inspirieren.
Dr. Britta Papay hat in Mailand und Oxford Jura studiert/promoviert und insgesamt 15 Jahre in großen Unternehmen gearbeitet, mehrere Jahre in der Wirtschaftsprüfung, sieben Jahre in einem sehr bekannten großen Modeunternehmen und in einer großen Krankenkasse, in der sie das Risikomanagement aufgebaut hat. Nach diesen insgesamt 16 Jahren hat sie - ausgelöst durch eine Lebenskrise - eine komplette berufliche Kehrtwende vollzogen hat und ist heute als systemische Beraterin, Einzel- und Paartherapeutin, Coach und Mediatorin in eigener Praxis tätig. Die gebürtige Deutsch-Baltin ist in Italien aufgewachsen und lebt heute in Hamburg.
Was mich interessiert ist der Zusammenhang zwischen Narzissmus und Führung und zwischen Narzissmus und der emotionalen Verbundenheit, die Unternehmen mit ihren Mitarbeitenden entwickeln müssen, um wettbewerbsfähig im immer enger werdenden Arbeitsmarkt zu bleiben oder zu werden.
Spannend: Dr. Britta Papay interessiert sich schon seit vor Beginn ihrer Berufstätigkeit für das Phänomen Narzissmus und hat daher während ihrer 15 Jahre spannende Beobachtungen im "Feld" machen können, die ihr heute, als Noch und Therapeutin helfen, ihre Klienten wirksam zu unterstützen.
Wir sprechen darüber, wie man selber erkennen kann, ob man Narzisst ist und auf welcher Stufe (es gibt 4) man sich einordnen sollte. Wichtig: nicht jede Narzisstin, nicht jeder Narzisst hat eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Klar ist auch: es gibt in den Top-Etagen der deutschen Wirtschaft zahlreiche und zunehmen mehr Führungskräfte mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Und das wird zum Problem, wenn es darum geht, die Attraktivität als Arbeitgeber zu gestalten. Es hat auch negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit von Organisationen.
Mein Eindruck nach dem Gespräch: das Problem wird unterschätzt, es ist kein rein männliches Phänomen und: es gibt Dinge, die Mitarbeiter, Manager und Unternehmen tun können, um mit dem Thema Narzissmus (noch) besser umzugehen.
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