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Hier kommt der 2. Teil meines Interviews mit Günther Ohland von der SmartHome Initiative Deutschland.
Wir gehen in diesem Teil insbesondere auf das vom Verein gestartete Bürger CO2 Projekt ein. Die SmartHome Initiative möchte damit zeigen, dass es für Jeden möglich ist, schon mit kleinem Budget und ohne Handwerker bis zu 30% Heizkosten – und damit auch entsprechend viel – CO2 einzusparen.
Wie das genau funktioniert, erfährst Du ausführlich im Podcast. Am Beispiel eines offenen Fensters wird bspw. ganz anschaulich erklärt, warum ein smartes Heizkörper Thermostat mehr Energie einsparen kann, als ein „nur“ intelligentes Thermostat welches nur über eine Timer Funktion verfügt. Im Podcast erfährst Du, wie genau Du vorgehen kannst und selber mit wenig Smart Home Technik echt Geld sparen kannst. Jetzt ist der beste Zeitpunkt um direkt noch vor dem Winter die Heizkörper Thermostate umzurüsten. Wir führen aus, warum Du eine entsprechende Umrüstung auch als Mieter problemlos durchführen kannst. Es lohnt sich also einmal reinzuhören.
Du kannst Dir hier direkt eine Liste der durch die Smart Home Initiative geprüften Systeme ansehen.
Wenn Du direkt loslegen willst, hier kannst Du das günstige EQ-3 Paket aus der Liste direkt bestellen:
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Das Set habe ich selber getestet und kann es absolut empfehlen. Die anderen Produkte liegen mir bisher nicht vor, sofern ich diese ebenfalls getestet habe, gebe ich hier auch gerne eine Kaufempfehlung.
In den nachfolgenden Links erfährst Du alles zum Bürger CO2 Projekt und zur SmartHome Initiative Deutschland.
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Nenne mir auf www.smarthome-podcast.de/022 einfach Dein Smart Home Thema 2021. Für welches Thema wünscht Du Dir mehr Input im Podcast oder was für ein Smart Home Projekt nimmst Du Dir für 2021 vor?
Die Teilnahmebedingungen findest Du unter dem Formular.
Hier findest Du die Informatonen zum Bürger CO2 Projekt:
https://www.smarthome-deutschland.de/buerger-co2-projekt.html
Hier findest Du die Liste der geeigneten Systeme, die die Kriterien des Projektes erfüllen:
https://www.smarthome-deutschland.de/buerger-co2-projekt/empfohlene-produkte.html
Hier findest Du die im Gespräch angesprochene Keynote mit Klara Meyer von Fridays for Future:
https://www.youtube.com/watch?v=S-A6_l4fISA
Hier geht es zur Webseite des Vereins:
https://www.smarthome-deutschland.de
Aufgrund der Länge des Gesprächs habe ich kein Transkript erstellen können. Eine Version von Google Text2Speach kannst Du hier herunterladen. Allerdings sind dort die Schwächen auch der fortschrittlichsten Texterkennungssystem deutlich erkennbar.
Beantworte im nachfolgenden Formular einfach die Frage, was Dein Smart Home Thema 2021 sein wird oder sein könnte. Womit willst Du Dich im kommenden Jahr beschäftigen oder was für Themen interessieren Dich im Smart Home Podcast? Alternativ nimmst Du auch am Gewinnsiel teil, indem Du mir auf iTunes oder Spotify eine Bewertung / Rezension schreibst. über die freue ich mich besonders, da sie zur Erhöhung der Sichtbarkeit meines Podcasts beiträgt. Für das Gewinnspiel werden Einträge / Einreichungen bis zum 20. 12. 220 berücksichtigt, damit das Set noch vor Weihnachten seine(n) glückliche(n) Besitzer(in) findet.
Teilnahmebedingungen:
Es kann jede natürliche Person am Gewinnspiel teilnehmen. Es werden alle über das obige Formular eingereichten Nachrichten sowie alle iTunes und Spotify Rezensionen bei der Verlosung des Startsets berücksichtigt, die vom 8.12. 2020 bis zur Verlosung am 20.12. 2020 eingegangen sind. Der Preis wird von der EQ3 über die SmartHome Initiative Deutschland e.V. bereitgestellt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Umwandlung des Preises in einen Geldbetrag ist nicht möglich.
*Affiliate Link – Mehr über meine Partnerschaften erfährst du hier
In dieser und der nächsten Folge sende ich ein Interview mit Günther Ohland. Er ist der Vorsitzende der Smart Home Initiative Deutschland. Auf der Webseite des Vereins steht dazu:
„Günther Ohland ist Fachjournalist für die Bereiche Telekommunikation, Telemonitoring, SmartHome, SmartBuilding, SmartCity und Autor mehrerer Bücher zu den Themen SmartHome und Smart-Living. Herr Ohland ist Initiator des Musterhauses SmartHome Paderborn und Gründungsmitglied des SmartHome Initiative Deutschland e.V.“
Dieser Mann hat zum Thema Smart Home viel zu erzählen – und das macht er in meinem Interview.
Wir besprechen in diesem ersten Teil des Interviews, was die SmartHome Initiative Deutschland machtt, wie der Verein aufgebaut ist und welche Ziele verfolgt werden.
Vorher verrät uns Herr Ohland aber noch, wie es zu dem „Musterhaus Smarthome Paderborn“ kam und was seine Motive sind, sich in diesem Bereich so stark zu engagieren.
Ein ausformuliertes Transskript zu diesem Interview kann ich aufgrund des Umfangs des Interviews leider nicht erstellen. Wer dennoch etwas Schriftliches haben möchte, der kann sich eine Google Text to Speech Abschrift hier herunterladen. Allerdings sei hier bemerkt, dass man in diesem Dokument die Schwächen selbst fortschrittlichster Texterkennung noch deutlich bemerken wird.
Hier geht es zur Webseite der SmartHome Initiative Deutschland e.V.
https;//www.smarthome-deutschland.de
Logo und Foto in diesem Beitrag: Smarthome Initiative Deutschland e. V. (www.smarthome-deutschland.dewww.smarthome-deutschland.de)
Nach längerer Pause nun zurück. Eigentlich sollte die 20. Folge im Januar 20 erscheinen, daraus wurde nichts. was es damit auf sich hat, warum es so eine lange Pause gab und wie es weiter geht, das erfährst Du in dieser Folge des Smart Home Podcast. Außerdem gibt es 3 Tipps, wie smarte Technik hilft, die Corona Ausbreitung einzudämmen.
Du wirst es sicher mitbekommen haben. Seit letztem Winter ist es um den Podcast ruhig geworden. Das war mit Nichten so geplant und für diese Pause möchte ich mich aufrichtig entschuldigen. Die Ursache für die Unterbrechung waren mehrere leider aufeinanderfolgende Krankenhausaufenthalte. Zuerst eine Infektion am Auge, die schwierig zu behandeln war, dann hatte ich mir durch eigene Dummheit die Hände stark verbrüht und anschließend war mir die Bizeps Sehne gerissen und musste nach mehreren Fehldiagnosen aufwendig wieder angenäht werden. Aber auch das ist nun überstanden und nun kann es wieder weiter gehen. Ich hoffe, dass wir nun noch alle die Corona Pandemie gut überstehen und gut durch den Winter kommen werden. soweit erst mal dazu.
Was hat sich in der Zwischenzeit getan? Ich selber habe die eigene Smart Home Lösung auf die Loxone Zentrale umgerüstet uns die vorhandenen Homematic Komponenten integriert. Das Ganze dann noch mit Philips HUE ergänzt, da es weder von Loxone noch von Homematic Standard Leuchtmittel für gängige Fassungen gibt. Dazu werde ich noch eine eigene Folge machen mit Tutorial.
Und hier kommen wir gleich zum nächsten Thema. Ich habe beschlossen, das Podcast Format auch visuell bereitzustellen. Das bedeutet, dass ich im kommenden Jahr die Episoden auch auf Facebook und Youtube veröffentlichen werde. Gerade wenn es um Produkt Vorstellungen gibt, oder ich von Installationen berichten möchte, ist der visuelle Eindruck meines Erachtens sehr wichtig. Aus diesem Grund will ich Dir die Möglichkeit geben im aktuellen Podcast Stream dich zu informieren und zukünftig dir dann auch die Möglichkeit geben, dir die für dich relevanten Themen auch noch mal visuell zu Gemüte zu führen. Das macht es dNn meistens verständlicher. Ich hoffe, dass ich im Januar dann damit loslege. Das hängt davon ab, wann ich meinen Keller für die Aufnahmen eingerichtet habe.
Bis dahin erwarten dich aber noch spannende Themen und ich habe auch noch ein paar Preise die du gewinnen kannst.
Also einiges Spannendes im Köcher. Bleib also gespannt.
Übrigens:
Wenn Du selber Interesse hast, Dein eigenes Smart Home zu planen und aufzubauen, und einen Sparringspartner für diese Aufgabe suchst, der Dich berät und bei der Projektplanung und Umsetzung fachlich unterstützt und dir praxisnahe Tipps zu den verschiedenen Themen eines Real Smart Home geben kann, dann schreibe mir gerne – an „[email protected]„. Ich melde mich schnellstens bei Dir und wir vereinbaren einen unverbindlichen Telefontermin, in dem ich Dir schon einmal die nächsten Schritte kostenfrei skizzieren kann.
soweit zur Eigenwerbung,
nun aber zurück zur aktuellen Corona Situation. Wir befinden uns Ende November 20 gerade im Lockdown. Die ersten Impfstoffe sind kurz vor der Zulassung aber nüchtern betrachtet wird es sicher noch eine Weile dauern, bis das Thema Corona ad Acta gelegt werden kann. Deswegen möchte ich Dir in dieser Folge einfach ein paar Ideen auf den Weg mitgeben, was man zum Schutz vor dem Virus im Bereich Smart Home tun kann. Los gehts:
Das Thema Corona geht seit Anfang 2020 durch alle Medien und es vergeht kein Tag, wo nicht über die Ausbreitung der Pandemie berichtet wird. Warum ist das so? Viele hatten am Anfang gedacht, dass es sich nur um eine neue Form einer Grippewelle handelt und nicht so schlimm sei. Aber das ist eben nicht so. Das Virus verbreitet sich sehr aggressiv über die Atemluft und Schmierinfektionen. Aus diesem Grund möchte ich Dir in diesem Podcast drei Anregungen geben, wie Du durch den Einsatz von Smart Home Technik die Ausbreitung des Virus und vor Allem das Ansteckungsrisiko Deiner Familie in Deinem Zuhause weiter eingrenzen kannst. Diese Tipps kannst du natürlich auch in deinem Betrieb, Deinem Ladengeschäft oder Deiner Praxis nutzen, um die Ansteckung zu verringern.
Dabei möchte ich klar betonen, dass diese Maßnahmen natürlich nur als zusätzliche Maßnahmen zu den Vorgaben der Regierungen und des RKI und anderer Stellen zu betrachten sind. Dennoch können sie effektiv helfen die Ausbreitung des Virus in Deinem Zuhause weiter einzugrenzen.
Fangen wir im Haus mit dem Tipp Nr. 1 an.
Wie wir heute wissen, wird das Corona Virus auch durch Schmier Infektion übertragen. D. h. jemand, der durch das Virus infiziert ist, fasst eine Oberfläche an. Durch die natürliche Schweißablagerung (z. b. Fingerabdruck) kann sich das Virus bis zu 72 Stunden auf dieser Oberfläche halten und überleben. Der – oder die – nächste, der dann diese Oberfläche wieder anfäßt, nimmt nun das Virus wieder auf und kann sich bspw. Durch das „ins Gesicht fassen“ mit der Hand infizieren. Das Virus wird dann über die Schleimhäute des Mundes oder über die Augen aufgenommen und kann sich nun im Körper wieder vermehren.
Wo sind nun besonders kritische Oberflächen für eine solche Übertragung? Besonders häufig werden von den unterschiedlichen Benutzern Türklinken und Lichtschalter verwendet. Und diese werden normalerweise unbewusst benutzt. Das bedeutet, dass man sich dabei dann häufig keine Gedanken der Ansteckung macht. Zum Einen ist es deswegen sehr wichtig diese Gegenstände sehr häufig zu desinfizieren oder gründlich zu reinigen, aber zum Anderen kann man hier auch mit entsprechender Automatisierung helfen, die Nutzung von Lichtschaltern und Türklinken zu verringern.
Bspw. Kannst du mit einem Automatik Türschloss deiner Haustür über kontaktloses Öffnen mit Hilfe eines RFID Chips eine kontaktlose Öffnung deiner Haustür erreichen. Jeder Bewohner Deines Hauses hat eine solche Chipkarte und kann das Haus kontaktlos betreten. Interessant an dieser Lösung ist auch, dass Du fremde Personen, die Zutritt bekommen sollen, auch über die Steuerung per App in das Haus lassen kannst, ohne dass ihr zu dichten Kontakt bekommt. So kannst du bspw. den Paketboten, Briefträger oder Deinen Lebensmittel Lieferanten ins Haus lassen. Per Kamera kannst du das dann auch kontrollieren. Bspw. Sprichst Du mit diesen Personen ab, dass sie die gelieferten Dinge direkt im Flur abstellen. So hast Du danach wenn die Boten wieder weg sind, die Möglichkeit, deine Lieferungen direkt zu desinfizieren und dann abzuholen. Damit schottest du eine Einschleppung über diese Wege von Außen effektiv ab. Wenn du keine fremden Personen ins Haus lassen möchtest, kannst Du natürlich auch einen anderen Platz für die Ablage vorsehen. Du kannst bspw. Ein Codeschloss für die Garage installieren. Dann gibst Du dem Briefträger einen gültigen Code und er legt Deine Sendungen dann direkt in der Garage ab. Durch eine Benachrichtigung auf deinem Smartphone wirst du über die Lieferung benachrichtigt und die Web Cam in der Garage zeichnet die Lieferung auf. Also zusammengefasst: Der Tipp Nr. 1 wäre: Mach dir Gedanken über eine smarte Türöffnung für die Haustür und / oder die Garage oder andere Gebäudeteile.
Der Tipp Nr. 2 knüpft direkt an diesem Thema an. Durch die Schließung der Geschäfte haben wir viele Waren online bestellt. Ich habe gelesen, dass DHL nun auch abwägt Sendungen auch Sonntags auszuliefern. Insofern noch ein Tipp, der das Thema Warenlieferung behandelt. Wenn Du deinen Paketboten nicht ins Haus oder die Garage lassen möchtest, so gibt es eine Alternative. Diese Alternative wurde in der PRO7 Sendung „Das Ding des Jahres“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Metallbox, die etwa Briefkastengröße hat und auch ähnlich aussieht. Der Clou: Die Box kann vom Boten geöffnet werden und heraus kommt ein großer Beutel, in dem deine Sendung verstaut werden kann. Der Beutel ist witterungsbeständig und auch schnittfest. Durch das Schließen der Box wird der Beutel verriegelt und der Inhalt gegen Diebstahl geschützt. Gleichzeitig erhält Du eine Benachrichtigung, dass eine Sendung für dich angekommen ist. So kannst Du ohne Kontakt Sendungen entgegen nehmen.
Für mehr Informationen zum Paket-Save klicke
Und nun zum Tipp Nr.3.
Dieser bezieht sich auf die Lichtschalter im Haus.
Lichtschalter stellen ein hohes Risiko bei der Übertragung von Schmierinfektionen dar. Jeder Hausbewohner benutzt sie normalerweise täglich und das unbewusst, da sich die Benutzung als automatisierte Handlung in unseren Alltag etabliert hat. Das bedeutet aber auch, dass Lichtschalter nicht nach jeder Benutzung gesäubert werden. Damit stellen Sie ein hohes Übertragungsrisiko durch Schmierinfektion dar.
Eine smarte Lichtsteuerung hilft hier effektiv die Nutzung von Lichtschaltern zu vermeiden und so das Infektionsrisiko zu verringern. Die smarte Lichtsteuerung erkennt über Präsenzmelder oder Bewegungssensoren, ob jemand den Raum betritt oder sich darin aufhält und schaltet das Licht dann bei Bedarf ein oder auch wieder aus. Um zu entscheiden, ob das Licht im Raum notwendig ist, können weitere Kriterien in die Logik Implementiert werden.
Gerade die letzte Möglichkeit ist bei Tierhaushalten zu empfehlen, wenn man nicht möchte das die im Haus umherschleichende Katze Nachts in den Räumen das Licht einschaltet.
Auch wenn Du sagst, dass eine autarke Lichtsteuerung nichts für dich ist, so kannst du aber immerhin mit smarter Technik auch kontaktlose Schalter einrichten. Bspw. über Sprachsteuerung via Siri, Google oder Alexa, aber auch das Smartphone oder ein kontaktloser Schalter über RFID Chips kann eine Alternative sein.
und nun noch ein Tipp, den ich aktuell einschiebe,
Man hat festgestellt, dass sich das Corona Virus auch über die Atemluft insbesondere in geschlossenen Räumen überträgt. Man spricht hier von Aerosolen. So ist es besonders wichtig, das Räume gut gelüftet werden müssen. Das gilt insbesondere für Badezimmer ohne Fenster aber auch andere Geschlossene Räume ohne ständige Luftzirkulation sind da betroffen. Sofern Du ein neues Smart Home planst solltest Du auf jeden Fall auf ein durchdachtes Lüftungskonzept achten. Es gibt mittlerweile sehr gute Raumlüftungssysteme, die mit Wäremetauschern ausgestattet sind, die mnur ca. 2 % der Wärmeenergie der Innenluft nach außen abgeben. damit lassen sich sehr gute Lüftungskonzepte umsetzen.
Informationen zu sehr energieeffizienten Raumlüftungssystemen
Du siehst – gerade in diesen Zeiten neuer Herausforderungen bieten Smart Home Lösungen gute Möglichkeiten um die Gesundheit Deiner Familie zu schützen. Wenn du sagst, das wäre auch was für mich, ich will mich aber nicht so tief da reinknien oder ich will es schnell umsetzen – oder Du hast sonst irgend eine Frage zum Thema, dan schreibe mir gerne,
Zum Kontaktformular
Ich hoffe, die Informationen dieser Folge waren für dich hilfreich und Du hast ein paar Inspirationen bekommen, wie du dich noch besser gegen das Virus schützen kannst. Nun wünsche ich Dir ein schönes Wochenende und vor Allem – bleib gesund.
In diesem Sinne Alles Gute, Dein Holger
Beitragsbild: Bild von Daniel Roberts auf Pixabay
Was soll mein neues Smart Home können? Thema Heizung
In dieser Folge des Smart Home Podcast will ich mit Dir besprechen, welche Funktionen der Heizung das Smart Home integrieren und steuern kann und wie es Dir damit hilft, eine Menge Energie zu sparen und viele Handgriffe abnimmt.
Ich möchte im Januar 20 eine Hörerwahl für die Smart Home Innovation 2019 veranstalten. Dabei möchte ich euch gerne einbeziehen. Was war Eure Smart Home Innovation 2019? Schreibt mir eine kurze Mail an [email protected], was für euch das Smart Home Highlight 2019 war. Ich werde die Antworten sichten und in Kategorien aufteilen. Danach wird es dann hier in der Community eine Abstimmung geben. Die Deadline für die Nominierungen ist der 20.01.2019. Ich freue mich über eure zahlreichen Zuschriften an [email protected].
Heute gibt es wieder eine Folge aus der Rubrik „Smart Home Projekte smart realisieren“. Bei diesen Folgen gehe ich Schritte für Schritt die Schritte bei der Umsetzung eines Smart Home Projektes einmal durch. Wir sind aktuell noch in der Planungsphase und haben und beim letzten Mal Gedanken darüber gemacht, was Dein Smart Home können sollte. Dabei hat Dir der Fragebogen des Instituts für Gebäudetechnologie (www.igt-institut.de) geholfen, die grundsätzlichen Eigenschaften festzulegen, die Dein neues Smart Home Projekt realisieren soll.
In der heutigen und den nächsten Folgen aus dieser Rubrik möchte ich die einzelnen Teilbereiche einmal mit Dir im Detail durchgehen und aufzeigen, welche Smart Home Funktionen hinter den einzelnen Fragen stehen und wie sie realisiert werden.
Auch wenn Du bei der grundsätzlichen Beantwortung der Fragen, zunächst nicht an die Umsetzung denken sollst, so ist es aber wichtig im Grundsatz zu verstehen, wie jedes einzelne Thema realisiert werden kann. Wir werden später ja noch bei der Festlegung des „Wie“ sehen, dass es viele Wege gibt, die sprichwörtlich „nach Rom“ führen werden. Aber den grundsätzlichen Lösungsaufbau einer Anforderung im Kopf zu haben, hilft Dir bei der Entscheidung, ob Du die Funktion möchtest oder nicht in Hinblick auf die benötigten Ressourcen auf jeden Fall. So kannst Du den finanziellen Aufwand zumindest im Groben schon direkt bei der Entscheidung abschätzen.
In dieser Folge beginnen wir mit dem Thema Heizungssteuerung. Wir gehen die einzelnen Fragen, die im Fragebogen des IGT-Instituts stehen, einmal im Detail durch und sprechen darüber, was die Funktionen bewirken und wie sie im Smart Home umgesetzt werden können.
Die Heizungssteuerung in einem Smart Home ist meiner Meinung nach eine der wichtigsten Funktionen, die ein Smart Home übernehmen kann und sollte. Das IGT-Institut schreibt dazu im Fragebogen (Übrigens, wenn Du gerade nicht weißt, von welchem Fragebogen ich spreche, dann höre Dir noch einmal die Folge Nr. 17 an oder schaue auf www.smarthome-podcast.de/017 nach, dort kannst Du dir den Fragebogen auch herunterladen) – Also das IGT-Institut schreibt dort:
„Eine automatische Temperaturregelung sorgt dafür, dass Räume nicht übermäßig beheizt werden. Es wird exakt die gewünschte Temperatur gehalten – das ist nicht nur komfortabel, sondern auch energieeffizient.“
In einem Smart Home geht es heute aber nicht nur um die automatische Temperaturregelung. Hier solltest Du schon viel früher ansetzen und eine ganzheitliche Sicht in Betracht ziehen. In Zeiten von Energiesparen und CO2 Vermeidung spielt es vielmehr die Rolle, das Energie Management in die Aufgaben der Smart Home Steuerung mit einzubeziehen. Zwei Beispiele:
Ein Smart Home kann sehr effizient mit einer Photovoltaik- oder Solar Anlage gekoppelt werden. Dabei kann zum Beispiel aufgrund von vorhandenen Wetterdaten vorhergesagt werden, wann Sonnenenergie für die Warmwasser Aufbereitung zur Verfügung stehen wird. Das Energiemanagement der Smart Home Steuerung wird dann den Heizkessel rechtzeitig herunter regeln und die Erzeugung des Warmwassers über die PV oder Solaranlage regeln. Auch wenn bspw. am Nachmittag noch genug Sonne zur Verfügung steht, dann kann die intelligente Steuerung das Warmwasser höher erhitzen und dieses spart dann die ansonsten zusätzliche Erwärmung am Abend über den Heizkessel mit fossilen Brennstoffen.
Auch wenn Du keine Solar- oder PV-Anlage besitzt, so hilft Dir das intelligente Energiemanagement Heizkosten zu sparen. Selbst wenn Du eine intelligente Temperatur Regelung in den einzelnen Räumen installiert hast – Das kann man ja schon mit einfachen Heizkörper Thermostaten realisieren, die eine Zeitschaltung besitzen, dann „weiß“ die Heizungsanlage selber aber noch nicht, wann denn die Wärmeproduktion bspw. nachts nicht mehr erforderlich ist. Hier kann ein intelligentes Energiemanagement erkennen, wann die Temperatur nicht mehr benötigt wird und gibt diese Information schon rechtzeitig vorher an die Heizungsanlage weiter, damit diese die Leistung schon im Vorlauf drosseln kann. Auch wenn man über längere Zeit nicht im Haus ist, kann eine Smart Home Steuerung rechtzeitig das Heizungssystem wieder hochfahren – zum Beispiel in dem es erkennt, ob sich ein Bewohner des Hauses nähert.
Zusätzlich zu den beiden Beispielen ist es natürlich auch ein gewisser Komfort, alle Komponenten des Smart Home in einer zentralen App zu steuern und nicht für jedes System eine separate App zu verwenden.
Kommen wir jetzt aber zum Fragebogen. Dort waren ja mehrere Funktionen beschrieben. Wir gehen sie nun einmal durch.
Zunächst steht die Frage nach der Wunschtemperatur im Raum. Hier sollte man für jeden Raum die Temperatur individuell vorgeben können. Du kannst diese Funktion so ausgestalten, dass Du die Temperatur entweder an einem Heizkörper Thermostat selbst einstellst, an einem zentralen Wand Thermostat oder in Deiner Smart Home App. Die Soll-Temperatur wird dann zentral in Deiner Smart Home Zentrale gespeichert und sorgt dann dafür, dass die Ventile nur bei Bedarf aufgedreht werden und regelt diese auch automatisch wieder herunter, wenn die Soll Temperatur erreicht wird. Umsetzbar ist das Ganze auch schon mit einfachen batteriebetriebenen Thermostaten, die auf den Heizkörper aufgeschraubt werden. Sofern ein Raum mehrere Heizkörper hat, musst Du ein System verwenden, bei dem die einzelnen Systeme miteinander kommunizieren und sich abgleichen können.
Das kann direkt zwischen den einzelnen Thermostaten oder über eine zentrale Steuerung – wie Deine Smart Home Zentrale – erfolgen.
Ein Nachteil, wenn Du nur Heizkörper Thermostate verwendet ist, dass die Temperaturmessung nur am Thermostat selbst erfolgt. Da die Messung aber direkt am Heizkörper vorgenommen wird, wird dort die gemessene Temperatur auch sehr schnell erreicht, obwohl es im Rest des Raumes noch kühl ist. Hierfür bieten manche Regler die Möglichkeit, eine Differenz Temperatur einzustellen, die am Heizkörper erreicht und gemessen wird. Beispiel: Deine Soll Temperatur für das Wohnzimmer soll 21 Grad betragen, Wenn Du dies eingestellt hast und Deine Thermostate nun diese Temperatur eingependelt haben, dann kann es sein, dass die Temperatur real am Eingang des Wohnzimmers erst 17 oder 18 Grad beträgt. Hier kannst Du dann bei Reglern, die das zulassen die Differenz von 3 Grad hinterlegen. D. h. Die Regler würden dann in diesem Beispiel erst bei 24 Grad die Ventile der Heizung schließen.
Besser wäre auf jeden Fall hier ein passendes Wand Thermostat zu verwenden, welches direkt im Raum die Temperatur messen kann. So werden bei der Regelung auch äußere Einflussfaktoren besser berücksichtigt. Damit meine ich, dass es im Winter außen kälter ist und der Raum sich schneller abkühlt als im Sommer, wo es sowieso schon 19 Grad oder mehr sind und die Heizung dann zB bei 24 Grad am Heizkörper den Raum auf 23 Grad aufheizen würde. Auch die Sonneneinstrahlung sorgt für eine Erwärmung des Raumes, die nicht berücksichtigt würde. Auch ist es komfortabler die Temperatur direkt am Wand Thermostat einzustellen als am Heizkörper.
Noch effizienter kann ein Smart Home die Temperatur kontrollieren, wenn es Zugriff auf aktuelle Wetterdaten hat und genau weiß, wo die Sonne an den Fenstern steht um die Sonneneinstrahlung für die Wärmeentwicklung zu berücksichtigen. Es gibt Systeme, die diese Informationen beim Energiemanagement berücksichtigen. Damit lassen sich teilweise bis zu 50% oder mehr Heizkosten einsparen.
Die nächste Frage ist die Frage nach den Zeitprogrammen. Möchtest Du die Möglichkeit haben, mittels Zeitprogrammen Deinen Energieverbrauch zu senken, in dem Du nur heizt, wenn es notwendig ist und bei Abwesenheit unnötiges Heizen vermeidest. Diese Funktion ist ebenfalls mit einfachen elektronischen Heizungsreglern zu realisieren und heute Standard bei solchen Geräten. Aber die Zeitsteuerung alleine bildet meiner Meinung nach nicht die Wirklichkeit ab, sondern liefert nur einen groben Rahmen für eine Temperatur Regelung. Für einen einzelnen Raum, der nur von einer Person genutzt wird, kann das noch gut funktionieren. Aber bspw. das Wohnzimmer oder die Küche, die zu unterschiedlichsten Zeiten genutzt werden, bereiten echte Probleme. So schaust Du am Samstag Abend evt. einen Film der länger geht oder eine Sport Übertragung, die sich ewig hin zieht, und auf einmal wird es kalt, weil die Zeitsteuerung ja eigentlich davon ausgeht, dass Du jetzt schlafen gehst. Auch kann eine Zeitsteuerung ja nur den kleinsten gemeinsamen Nenner für das Leben aller Hausbewohner darstellen. Hier kannst Du statt dessen oder in Kombination die Kopplung der Steuerung mit anderen Triggern planen. Zum Einen hast Du die Möglichkeit die Lichtsteuerung, oder andere Zustände von Aktoren, wie Funk Steckdosen in die Steuerung einzubeziehen. Das wäre eine Regel wie: „Wenn noch Licht in diesem Raum brennt, oder wenn über die Steckdose des Fernsehers oder der Hifi Anlage noch Strom fließt, dann regele die Heizung noch nicht herunter. Auch können Bewegungsmelder als Trigger dienen um die Heizung noch nicht herunter zu regeln.
Wenn man das nicht möchte, so bietet sich an, einen zentralen Nachtmodus zu definieren. In dieser Szene Deiner Smart Home Zentrale kannst Du dann auch das Herunterregeln der Heizkörper als Aktion hinterlegen.
Hier greift dann die Frage 3 ein. Dort wird die Funktion genannt, dass eine Heizungsregelung nur bei echter Anwesenheit erfolgen soll. Diese Funktion ist in jedem Fall sinnvoll. Hier greifen dann die selben Überlegungen wie vorher schon genannt für die Nachterkennung. Du musst dir später dann darüber Gedanken machen, wie Dein Smart Home erkennen kann ob jemand anwesend ist oder nicht. Auch sollte ein echtes Smart Home in den Modi unterscheiden können, ob eine kurze Abwesenheit wie die tägliche Abwesenheit, weil alle zur Arbeit oder zur Schule sind, vorliegt, oder ob es sich um eine längere Abwesenheit wie Urlaub handelt. Aktuelle Smart Home Systeme können dies getrennt voneinander festlegen und unterschiedliche Aktionen für die Heizungssysteme daraus ableiten. Bei längerer Abwesenheit wird die Heiztemperatur noch weiter herunter geregelt, die Thermostate machen einmal die Woche einen Wartungslauf um die Ventile sich nicht festsetzen zu lassen.
Der nächste Punkt im Fragebogen ist die automatische Absenkung der Heizung sobald an kalten Tagen ein Fenster geöffnet wird. Auch diese Funktion kann sofern sie richtig implementiert wird, beim Energie sparen helfen. Der Sinn ist, dass die Heizung nicht unnötig heizt, wenn kalte Luft in den Raum gelassen wird. D.h. sobald erkannt wird, dass ein Fenster geöffnet wird, dann macht der Regler das Ventil am Heizkörper zu. Wenn das Fenster wieder geschlossen wird, wird die Heizungsregelung wieder normal fortgesetzt. Viele Smart Home Systeme können an dieser Stelle alternativ auch die Heizungsventile für eine kurze Zeit wieder komplett öffnen um eine schnelle Normalisierung der Raumtemperatur zu erreichen. Es gibt zwei verschiedene Arten, wie erkannt wird, dass ein Fenster oder eine Tür geöffnet wird. Zum Einen kann das durch die Kopplung mit Fenster- bzw. Türkontakten erfolgen, zum Anderen kann die Funktion durch die Erkennung eines stärkeren schlagartigen Temperatur Abfalls delektiert werden. Das Einbeziehen von Kontakten ist die genauere Methode und die Heizungssteuerung reagiert sofort, sobald ein Fenster geöffnet wird. Die zweite Methode kann aber die günstigere sein, wenn man auf Fenster und Türkontakte verzichten kann oder will.
Der letzte Punkt im Bereich Heizung des Fragebogens war das selbstständige Optimieren des Heizungssystems, so dass es zu den gewünschten Startzeiten die entsprechende Temperatur eingeregelt hat. Diese Funktion hatte ich ja vorher schon einbezogen. Das Heizungssystem ist in der Lage zu „lernen“ wie lange es benötigt, die gewünschte Temperatur zu erreichen. Es gibt Systeme, bei denen wird eine Vorlaufzeit entsprechend manuell eingestellt, bei anderen Systemen protokolliert das System selber mit, wie lange es benötigt, die entsprechende Temperatur zu erreichen und passt seine Regelzeiten entsprechend automatisch an. Wichtig wäre mir hier wie gesagt, dass das System dann auch andere äußere Faktoren wie Außentemperatur oder Sonneneinstrahlung berücksichtigt.
Welche anderen Punkte kommen in Sachen Heizung dann noch in Betracht?
Aus meiner Sicht wäre es – insbesondere bei der Gesamtbetrachtung des Energiemanagements – ein wichtiger Punkt, die Heizungsquellen Steuerung in der Smart Home Planung zu berücksichtigen. Wie bereits am Anfang geschildert, können so Ressourcen, die gerade zur Verfügung stehen in die Steuerung einbezogen werden.
Solche Ressourcen könnten sein:
Wie man die einzelnen Funktionen nun implementieren kann, darüber sprechen wir jetzt.
Schauen wir uns zunächst einmal die Komponenten an, die bei der Heizungssteuerung eine Rolle spielen können.Zunächst einmal haben wir die Temperaturregelung der Heizkörper. Dies kann im einfachsten Fall über einfache elektronische Heizkörper Thermostate erfolgen, die es schon für unter 20 Euro beim Discounter im Angebot gibt. Für ein Smart Home Gesamtkonzept wäre mein Vorschlag jedoch zu passenden Stellantrieben oder Heizkörper Reglern zu greifen, die im Smart Home System der Wahl integriert werden können und von dort dann auch gesteuert werden. Diese Antriebe sind zwar teurer, die vorher genannten Möglichkeiten sorgen aber für eine schnelle Amortisation der Mehrkosten. Entsprechend gibt es von den Smart Home Herstellern auch Stellantriebe für Fussbodenheizungen. Hier muss allerdings auch die Smart Home Zentrale mit den deutlich längeren Vorlauf- und Nachlaufzeiten klar kommen.
Nun haben wir die Smart Home Zentrale oder den zentralen Server des Smart Home Systems. Die Software dieser Komponente sollte auf jeden Fall ein intelligentes Energiemanagement beherrschen. Wenn Du deine Auswahl für ein Smart Home System triffst, und das Thema Heizung für Dich wichtig ist, dann schau hier ganz besonders genau hin und vergleiche bei der Auswahl.
Als nächstes kommt die Ansteuerung Deiner Heizungsanlage. Wie kann diese mit der Smart Home Zentrale kommunizieren? Es gibt hier verschiedene Ansätze von Standardisierung. Am weitesten verbreitet scheint aktuell das EEBUS Protokoll. Dieses Protokoll wird als Herstellerunabhängiger Standard von der EEBUS Initiative e.V. vorangetrieben und weiter entwickelt. Entstanden ist es aus einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und dem Bundesministerium für Umwelt. Es soll die übergreifende Kommunikation zwischen den verschiedenen Komponenten von Energieversorgern und Haushalten ermöglichen um eine höhere Energieeffizienz zu erreichen. Neben verschiedenen Heizungsherstellern unterstützen auch die ersten Smart Home Systeme EEBUS direkt.
Es gibt auch weitere Anbindungen im Markt. MODBUS, Fröling oder KNX um nur einige zu nennen. Hier musst Du bei der Planung genau schauen, was Deine vorhandene Heizung anbietet oder ob ein Protokoll nachrüstbar ist, welches Dein Smart Home verstehen kann. Hier kann Dir Dein Heizungsbauer sicher nähere Informationen liefern.
Um eine optimale Temperaturregelung zu ermöglichen, können die folgenden Sensoren noch mit der Heizungssteuerung kombiniert werden:
In dieser Folge des Smart Home Podcast gebe ich Dir einfache Tipps an die Hand, damit Dich Dein Smart Home zuverlässig durch den Winter bringt und Du keine bösen Überraschungen erleben musst.
Meine Empfehlung ist: Einmal im Jahr sollte man sein Smart Home einmal einem General Check unterziehen.
Warum?
Ein Smart Home kann aus sehr vielen unterschiedlichen Komponenten bestehen. Eine Vielzahl von Sensoren, Aktoren und die Steuerung funktionieren perfekt zusammen. Die Aktoren steuern dann noch die entsprechenden Leistungsverbraucher an (wie Rollläden, Heizung, Lüftung, usw.)
Nur wenn alle Komponenten ordnungsgemäß funktionieren ist auch der störungsfreie Betrieb des Gesamtsystems gewährleistet. Gerade auch bei den Elementen, die tagein tagaus Jahr für Jahr Wind und Wetter ausgesetzt sind, ist es erforderlich regelmäßig die Funktion und den Zustand zu überprüfen und ggf. eine Wartung durchzuführen. Damit stellst Du sicher, dass alle Funktionen Deines Smart Home zuverlässig arbeiten und Du dich auf alle Schutzfunktionen verlassen kannst.
Und gerade jetzt ist es besonders wichtig, zu wissen, dass das Smart Home zuverlässig arbeitet.
3 Beispiele:
Durch die Wartung wird sicher gestellt:
Was eine solche Wartung umfasst und wie Du sie durchführst, das will ich Dir jetzt verraten.
Was solltest Du bei einer Wartung mit einbeziehen?
Gehen wir die einzelnen Systeme einmal durch:
Die Heizung
Bei der Heizung gibt es aus Smart Home Sicht folgendes zu tun:
Prüfe die Stellantriebe an den Heizkörpern oder der Fußbodenheizung. Funktionieren die noch gängig? Ändere einmal die Temperaturen für den jeweiligen Antrieb. Arbeiten die Motoren korrekt? Sperrt die Heizung ggf. auch zu? Es kann hier sein, dass das Heizungsventil verklemmt ist. Nimm ruhig den Stellantrieb einmal vom Heizkörper ab und prüfe durch eindrücken des Ventil Stiftes mit einem Schraubenschlüssel ob dieser auch selber wieder beim Loslassen herausspringt. ggf. mit etwas WD-40 oder Öl wieder gängig machen.
Wenn Du den Stellantrieb eh gerade herunter hast, Wechsle gleich noch die Batterien sofern das länger nicht passiert ist.
Solltest Du Raumthermostate verwenden, prüfe die Staubablagerung ggf. an den Temperatursensoren. Wenn die Schicht zu dick ist, verfälscht es die Messung.
Das führt uns auch gleich zu den anderen Innensensoren, dazu zählen Bewegungsmelder, Rauchmelder oder CO2 Melder.
Diese kannst Du auch einmal abbauen und die Batterien wechseln (Sofern vorhanden). Prüfe die Sensoren auf mechanische Beschädigung. Ferner kannst Du auch den Staub entfernen.
Bei Kameras oder Bewegungsmeldern – ist dort der Sichtbereich noch ok und nicht eingeschränkt? Check das einmal. Während der Zeit kann es ja sein, dass mal in der Wohnung umgeräumt wurde und nun der neue Blumenstrauß den Sichtbereich einer Kamera einschränkt.
Von den Innen- nun zu den Außensensoren.
Diese sind anderen Belastungen ausgesetzt als die Innensensoren. Insofern kommen hier noch ein paar ToDos hinzu, die Du mit durchführen solltest.
Neben mechanischer Beschädigung, dem Batteriewechsel und dem Staub – wobei Außen dann schon von Schmutz gesprochen werden kann, sind hier die weiteren Einflussfaktoren Wind, Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Sonneneinstrahlung (also UV Licht).
Prüfe bei diesen Geräten, ob sich im Inneren Feuchtigkeit gebildet hat und entferne diese. Prüfe auch, wo sie hergekommen ist, so dass Du auch die Ursache beseitigen kannst.
Sofern die Außensensoren Dichtungen haben (zum Beispiel im Batteriefach) prüfe mit dem Finger und durch Sichtprüfung, ob diese purös sind.
Wie Du solche Dichtungen wieder geschmeidig bekommst, das verlinke ich Dir hier.
Bei Geräten, die im Außenbereich angebracht sind, kommt es auch eher vor, dass die elektrischen Kontakte korodieren und sich bei anderen Teilen, wie Rolladen Motoren auch Rost bilden kann. Je nach dem kannst Du diese Probleme mit einer Nagelfeile, Schleifpapier oder einer Feile beheben.
Prüfe auch die Zuleitungen und sonstigen Verkabelungen im Außenbereich.
Gibt es Feuchtigkeit in den Kabelkanälen oder Verlegerohren? sind Kabel beschädigt? Haben sich Kabelführungen oder Schellen gelöst? oder weisen Kabel Knicke auf? Bitte gehe Deine Verkabelung sorgfältig durch und beseitige die gefundenen Mängel.
Wenn Du dir die Rolläden vornimmst, dann mach dort 2-3 Testfahrten. Laufen die Lamellen sauber in den Führungen? Stimmen die Stellungen für die Beschattungen noch? oder sind sie zu weit untern oder oben? Prüfe, ob die programmierten Uhrzeiten in den Programmen noch stimmen oder angepasst werden müssen. Gibt es Beschädigungen oder Beeinträchtigungen an den Motoren? Wie sieht es bei den Lamellen aus?
Ebenfalls in den Show Notes findest du einen Link zu ein paar Tipps, wie Du die Lamellen Deiner Rollläden vernünftig pflegen kannst
Bei den Außenkameras säubere die Objektive und die LED Felder. Funktionieren die LEDs noch zuverlässig? Du kannst das am besten beurteilen, in dem Du dir die Bilder im Dunkeln einmal ansiehst. Und prüfe auch hier die Gehäuse und Anschlüsse auf Beschädigung, Korrosion und Feuchtigkeit.
Dann prüfe noch die Außenbeleuchtungen. Bei Einbauspots kannst Du auch die Abdeckgläser mit säubern – Aus eigener Erfahrung sammeln sich dort tote Insekten an oder Schmutz. Das beeiträchtigt die Helligkeit der Spots teilweise erheblich.
Nun schau dir noch den Sicherungskasten an. Schalte eimal die Sicherungsautomaten durch und teste auch en FI Schutz Schalter einmal durch.
Was sich in einem Sicherungskasten (Verteilerkasten) alles befindet, dazu wird es noch eine eigene Folge geben.
Und Last But not Least solltest Du dich dann noch der Software der Geräte widmen. Ist die Firware für alle Sensoren und Aktoren noch aktuell? Prüfe dabei auch die Firmware Deines Routers und anderer Netzwerkgeräte wie Drucker, Switche Kameras usw.
Prüfe als letztes noch, ob gebuchte Cloud Dienste von Herstellern oder gekaufte Zertifikate ablaufen könnten oder schon abgelaufen sind? Diese dann direkt verlängern oder wenn du sie nicht mehr benötigst gleich kündigen.
Was benötist Du nun an Material für die Wartung?
Du benötigst auf jeden Fall das passende Werkzeug, wie Schraubenzieher, Schraubenschlüssel, Zangen
Dann benötigst du die Batterien
Wo wir gerade bei Batterien sind. Mein Tipp ist es, diese vor dem Winter auf jeden Fall einmal im Jahr zu tauschen. Warum vor dem Winter? Problem bei Stromspeichern ist (also Batterien oder Akkus), dass diese bei kälteren Temperaturen deutlich an Kapazität verlieren. Das kann dann bei einer halbleeren Batterie schon ausreichen, dass eine Komponente dann nicht mehr funktioniert, obwohl der Batteriestand kurz vorher noch bei Ausreichend war. Insofern wechsle die Batterien einmal im Jahr vor dem Winter durch und Du hast Ruhe. Solltest Du nun nicht wissen, in welches Gerät welche Batterie hineinkommt, dann nutze die Wartung gleich, um Dir eine Liste zu machen, so dass Du im kommenden Jahr rechtzeitig vor deinem nächsten Wartungstermin direkt nachbestellen kannst.
Übrigens: Ebenfalls in den Show Notes findest Du Links zu meinen Partnershops wo Du Batterien in größeren Gebinden zu sehr günstigen Preisen bekommst.
Neben den Batterien solltest Du gleich auch checken ob Du die folgenden Dinge da hast oder sie gleich mitbestellen:
Hier erfährst Du, wie Du Gummi Dichtungen wieder geschmeidig bekommst*
Nachfolgend findest Du günstige Batterie Angebote für Deine Sensoren und Aktoren:
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Hier noch die weiteren Produkte für Deinen Winter – Check:
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Heute geht es weiter in der Reihe Smart Home Projekte smart realisieren.
Ich will Dir zeigen, wie Du für Dich entscheidest, wie Dein zukünftiges Smart Home aussieht und welche Funktionen es benötigt.
Aber bevor wir loslegen noch etwas Werbung in eigener Sache:
Solltest Du noch Weihnachtsgeschenke aus den Bereichen Smart Home und Elektronik suchen, dann freue ich mich, wenn Du mal bei meinen Affiliate Partnern vorbei schaust. Dort gibt es aktuell noch kreative Ideen, mit denen Du Bastlern eine Freude machen kannst. Eine übersichtliche Auflistung mit den Links findest Du auf www.smarthome-podcast.de/partner. Für Dich sind damit keine Mehrkosten verbunden aber mir hilfst Du, die Kosten dieses Podcasts ein wenig zu refinanzieren. Also einfach www.smarthomepodcast.de/partner und dort die Links verwenden.
Für Deine Unterstützung danke ich Dir herzlich im Voraus.
Vielen Dank dafür
Zur Auffrischung:
Wir haben in der letzten Folge dieser Reihe darüber gesprochen, warum es wichtig ist, Deine Ausgangssituation genau zu kennen und zu dokumentieren. Du kannst dort noch einmal nachhören, es war die Folge 013 – nachlesen kannst Du sie hier. Heute geht es darum, das Zielstenario für dein Smart Home zu finden und festzulegen.
Legen wir also los:
Nachdem wir uns mit der Ausgangssituation befasst haben und wissen, wo Du gerade aktuell mit deinen Smart Home Aktivitäten stehst, ist es nun an der Zeit, ein Zielszenario zu entwerfen, wie Du Dir Dein Smart Home vorstellst.
Zunächst hierzu ein paar vorab Bemerkungen:
Angenommen, Du planst einen Urlaub. Nun könntest Du Dir überlegen, dass Du in die Berge möchtest oder Du überlegst Dir, dass Du einen Urlaub mit dem Auto machen möchtest. Beides sind legitime Gedanken und beide würden auch einen Urlaub erreichen.
Der Unterschied ist jedoch, dass Du beim ersten Beispiel ein Ziel festlegst, beim zweiten Beispiel das „wie“ festlegst und dabei dann allerdings die Ziele einschränkst, da Du Dich auf die Ziele begrenzt, die nur mit dem Auto zu erreichen sind. Ich hoffe, dass ist so verständlich rüber gekommen.
Deswegen gehe lieber von Deinem Ziel aus, und teile diese hinterher in Teilziele auf, die Du dann schrittweise oder im Ganzen umsetzen willst. Dabei kannst Du dann auch festlegen:
Aber zu diesen Planungsschritten komme ich an anderer Stelle.
Nun aber wollen wir Deine Vision Deines Smart Home skizzieren.
Smart Home Automatisierungen sind sehr komplex.
Was wollen wir erreichen? In diesem Schritt der Planung sollst Du genau festhalten, was Du in Deinem Smart Home umsetzen möchtest. Welche Funktionen sind Dir wichtig? Aber mach Dir auch ganz bewusst klar, auf welche Funktionen möchtest Du verzichten?
Wie schon früher erwähnt, kann ich Dir empfehlen, Deinen Tagesablauf gedanklich durchzuspielen. fange direkt morgens an und gehe alle Schritte Deines Alltags einmal durch. Um dich durch diesen Schritt strukturiert durchzuführen, gibt es vom IGT Institut (Institut für Gebäudetechnologie) den Fragebogen „Smart Home & Smart Office“. Das IGT-Institut (www.igt-institut.de) ist eines der führenden Deutschen Einrichtungen für eine qualifizierte Ausbildung von Fachkräften im Rahmen der Gebäudeautomation. Zitat aus der Webseite:
„Wir sind ein unabhängiges Institut im Umfeld energieeffizienter Gebäude mit dem Fokus auf Gebäudeautomation und Energiemanagement“
Hier kannst Du dir den Fragebogen direkt herunterladen
In diesem Fragebogen werden nacheinander die Bereiche der Gebäudeautomation behandelt. Es werden einzelne Funktionen aufgelistet, bei denen Du für Dich entscheiden kannst, welche Gewichtung Du ihnen geben möchtest. Du hast per Ankreuzfeld die Möglichkeit „Stimme voll zu“, „Neutral“ oder „stimme überhaupt nicht zu“ auszuwählen. Hier wären aus meiner Erfahrung 4 Ankreuzfelder besser geeignet, um bei „Neutral“ eine Tendenz in die eine oder andere Richtung festzulegen.Aber der Fragebogen gibt einen sehr guten Überblick an dem Du Dich sehr gut entlangarbeiten kannst.
Gehe also die einzelnen Bereiche
durch. Treffe dort Deine Entscheidung und notiere in den vorhandenen Feldern, für welche Räume ggf. diese Funktionen für Dich relevant sind.
Schaue Dir danach noch den Bereich „Weiteres“ an. Hier findest Du Hinweise, die nicht in die Rubriken der anderen Kategorien hineinpassen oder übergeordnete Funktionen beschreiben.
Meiner Meinung nach, wären viele der Funktionen, die dort beschrieben sind, aber elementar für ein Smart Home. Bspw. Funktionen wie Zentraltaster zum Abschalten aller Verbraucher beim Verlassen der Wohnung oder „Funktionen, wie z. B. „Gute Nacht““ gehören zu einer Grundausstattung eines Smart Home. Aber: Das entscheidest Du für Deinen Fall alleine.
Nach Ausfüllen dieses Fragebogens bist Du ein gutes Stück weiter. Im nächsten Schritt wird es dann darum gehen, diesen Fragebogen auszuwerten, zu konkretisieren in ein Anforderungsheft (Lastenheft) zu formulieren oder in Arbeitspakete aufzuteilen, zu denen Du festlegst, wer die Aufgaben wann und wie umsetzen soll. Daraus resultiert dann auch der Finanzbedarf bzw. der Bedarf der weiteren Ressourcen. Welche Schritte nachfolgend erforderlich sind, hängt von der Größe des Vorhabens ab. Wenn Du nur eine kleine Änderung vorhast, die Du selber überschauen kannst, dann genügt es ggf. Dir eine Einkaufsliste an benötigten Teilen zu schreiben, diese zu kaufen und die Installation durchzuführen oder das zu beauftragen. Bei kompletten Installationen mit verschiedenen Gewerken (Elektro, Heizungsbau, Fenster Türen, Sanitär…) kann es schon sehr komplex werden. Hier ist eine genaue Planung und Koordination Grundvoraussetzung um nicht unnötig Zeit oder Geld zu investieren.
Wenn Du bei dieser Größenordnung von Projekten nicht wirklich firm bist, dann nimm Dir einen Smart Home Berater als Experten zur Seite. Er hilft Dir bei den weiteren Planungsschritten, beim Definieren von Lastenheften oder anderen Auftragsanforderungen, bei der Auswahl von Systemen und auch bei den Verhandlungen mit anderen Gewerken. Wie ein Bauträger kann er auch als Generalunternehmer Dein gewünschtes Smart Home umsetzen. Das liegt bei Dir.
In dieser Folge des Smart Home Podcast geht es um die Frage, was dafür sprechen kann auch die Weihnachtsbeleuchtung in das Smart Home zu integrieren.
Ferner zeige ich die Möglichkeiten auf, mit der sich die Weihnachtsdeko in das Smart Home integrieren läßt.
Sofern Du Infrarot gesteuerte Deko hast, aber Dein Smart Home keine Infrarot Schnittstelle unterstützt, kann es für Dich durchaus sinnvoll sein, sich einmal das Mediolaa Gateway anzusehen. (Link nachfolgend)
Ferner verlinke ich Dir auch noch weitere Shops, wo es tolle Weihnachtsdeko zu kaufen gibt.
Das Transkript zu dieser Folge folgt in Kürze.
Hier findest Du das Mediola Gateway, um Infrarot gesteuerte Geräte mit einem Smart Home zu koppeln oder verschiedene Smart Home Systeme miteinander zu verbinden: Zum Mediola Gateway bei ELV*
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*) dies ist ein Affiliate Link. Weitere Informationen dazu findest du hier.
Hier kommst Du zur Web-Seite von Loxone
www.loxone.com
Das LOXONE Smart Home Compendium
und
Das LOXONE Welcome Home Magazin
Wenn Du mehr Informationen über die Welt von LOXONE möchtest, so trage nachfolgend Deine E-Mail Adresse ein und Du bekommst Gratis die Download Links für
Außerdem hast Du in der Mail dann die Möglichkeit, Dich für meinen neuen exklusiven LOXONE Newsletter anzumelden. Alles Weitere dazu erfährst Du in der Mail mit den Downloads.
—> Hier kannst Du das Paket abrufen
in dieser heutigen Folge spreche ich mit Philipp Petzold über das Smart Home System Loxone. Der österreichische Hersteller hat 2010 seinen erstem Miniserver verkauft und feiert aktuell die 100000ste Real Smart Home Installation. Selber bin ich auf Loxone durch den geschätzten Podcast Kollegen Matthias Kleine gestoßen, der den Loxone Miniserver bereits mehrfach in seinen Smart Home Podcast Episoden erwähnt hat. Darum habe ich mich mit Loxone befasst und beschlossen, selber die Loxone Experten-Ausbildung zu machen. So habe ich Philipp bei diesem Seminar in Hamburg getroffen und wir haben uns bei bestem Wetter in der Mittagspause unterhalten. Die Tonqualität ist nicht ganz perfekt, da wir das Interview draußen mit dem iPhone aufgenommen haben, aber es kommt alles rüber.
In dieser Folge führe ich ein spannendes Interview mit Janina Mattausch von NetAtmo. Sie verrät uns einige interessante Insights zu den in den NetAtmo Produkten eingesetzten Technologien.
Du erfährst, watum es besser ist, bei der Auswahl Deiner Außen- oder Innenkamera besser ist, einmal genauer hinzuschauen.
Also, sei gespannt, was Dich in dieser Episode erwartet.
Wenn Du mehr über die NetAtmo Produkte erfahren möchtest, dann kannst DuDich entweder direkt bei NetAtmo oder bei meinem Partner TINK informieren.
Hier geht es zu den NetAtmo Produkten
NetAtmo hat uns im Rahmen dieses Interviews freundlicherweise eine Innenkamera für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Was diese Kameras alles können hat Janina Mattausch ja ausführlich im Podcast beschrieben. Wenn Du nun die glückliche Gewinnerin oder der glückliche Gewinner dieser Kamera sein möchtest, so kannst Du folgendermaßen an der Verlosung teilnehmen:
Wir werden den Fewinner / die Gewinnerin Anfang August unter den bis zum 31.07.19 eingegangenen Beiträgen / Anmeldungen verlosen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Ich wünsche allen Teinehmer(innen) viel Glück.
Hier findest Du den Wikipedia Artikel zu Installationszonen.
Leitungsfinder bei ELV.DE *
Kein Smart Home Projekt gleicht dem Anderen. Wie ist Deine Ausgangssituation?
Bevor wir also an die Umsetzung eines Projektes gehen können und auch die Anforderungen und Ziele für Dein Smart Home festlegen können, musst Du Deine Ausgangssituation kennen.
Nimm Dir also Zeit, sowie mache Dir Notizen und beantworte für Dich die folgenden Fragen dieses Kapitels. Ich gebe Dir zu jeder Frage nachfolgend Erläuterungen und Beispiele, so dass es Dir nicht schwer fallen sollte, die Fragen für Dich umfassend zu beantworten.
Warum ist mir dieses Thema direkt zu Beginn so wichtig?
Nun eigentlich ist es ganz einfache Mathematik…
Angenommen, Du hast 10 Äpfel und willst 30 Äpfel haben, dann benötigst Du noch 20 Äpfel. Ganz simpel, oder?
So kannst Du die Formel
30 Äpfel, die ich haben möchte – 10 Äpfel, die ich habe ergibt 20 Äpfel, die ich noch benötige
ganz einfach auch für Deine Smart Home Planung heranziehen und verfeinern.
Das Smart Home, dass ich haben möchte minus dem, was ich habe ergibt das, was ich noch benötige…
… und das, was Du bereits hast ist Deine Ausgangssituation.
Also betrachten wir nun Deine Ausgangssituation.
Ok, vielleicht willst Du nur ein einfaches Smart Home Projekt umsetzen – bspw. willst Du die Beleuchtung Deines Wohnzimmers komfortabel über Dein Handy steuern? Oder Du möchtest „nur“ ein paar Heizkörper sich automatisch regulieren lassen um Energiekosten zu sparen. Klar kannst Du diese Themen auch ohne vorherige große Planung umsetzen, aber hier solltest Du Dir gleich am Anfang einmal die Frage stellen, was das Endziel deiner Bemühungen sein soll. Willst Du es bei diesen einzelnen Aufgaben belassen oder möchtest Du – wie ich – den Gedanken eines „Real Smart Home“ gehen. Also soll es weiter gehen? Willst Du nicht auch eine Vision eines komplett vernetzten und automatisierten Zuhause leben, welches Dir automatisiert viele Handgriffe abnimmt oder Energiekosten nicht nur an einer Stelle spart.
Ich empfehle Dir, auf jeden Fall Dir die Zeit zu nehmen und einmal in die Gesamtbetrachtung einzusteigen – Auch wenn Du jetzt nur eine vielleicht kleine Aufgabe umsetzen möchtest.
Hierzu ein paar Beispiele:
Nehmen wir einmal an, dass Du wie oben beschrieben, die Beleuchtung Deines Wohnzimmers über das Handy steuern möchtest und ggf. Lichtstimmungen einstellen zu können. Bspw. möchtest Du mit einem Fingertipp, dass die gesamte Beleuchtung gedämmt wird, weil Du jetzt Fernsehen möchtest. OK.
Aber wäre die Vision dann nicht viel besser, wenn Du das Thema weiter denkst? Warum soll Dein Smart Home nicht gleich die Wohnzimmerbeleuchtung anschalten, wenn es merkt, dass Jemand das Zimmer betritt und es draußen dunkel wird? Oder Dein Smart Home bemerkt automatisch, dass keiner mehr im Wohnzimmer ist und schaltet die Beleuchtung aus. Warum willst Du überhaupt selber die Beleuchtung dimmen? Das Smart Home kann das doch selber machen, weil es merkt, wenn Du den Fernseher einschaltest?
Das andere Beispiel:
Du möchtest lediglich ein paar Heizkörper Thermostate tauschen. Diese sollen jetzt die Raumtemperatur automatisch regeln und möglichst Energie und damit Geld sparen helfen.
Auch hier empfehle ich Dir lieber gleich noch weiter zu denken:
Plane die Thermostate doch gleich so, dass bspw. Die Sonneneinstrahlung direkt berücksichtigt wird. Plane doch so, dass das Smart Home merkt, wenn keiner im Raum ist und dann die Raumtemperatur direkt herunter geregelt wird. Oder wenn ein Fenster zum Durchlüften geöffnet wird, die Thermostate direkt herunterregeln um nicht gegen zu heizen, aber anschließend nach Schließen der Fenster durch gezieltes Öffnen dafür sorgen, dass die Raumtemperatur schnell wieder angenehm ist.
Außerdem sollten diese Thermostate doch auch gleich auch dann herunterregeln wenn sowieso keiner im Hause ist.
Auch wenn Du die genannten Funktionalitäten nicht gleich alle realisieren möchtest, so solltest Du doch aber zumindest Dir die Optionen offen halten, das nachrüsten zu können.
Deine Wohnsituation
Wie ist Deine Wohnsituation?
Hast Du vor, Dein Smart Home Projekt in Deiner bestehenden Wohnung oder Haus oder in einer neuen Wohnung oder Haus umzusetzen?
Diese Frage entscheidet später darüber, für welche Arten von Übertragungswegen Du dich entscheidest. Bei einem Neubau oder Ersteinzug, bei dem auch Renovierungsarbeiten anstehen hast Du meistens mehr Möglichkeiten, neue Leitungen zu verlegen als bei bestehenden Immobilien.
Wenn Du gerade in der Planung eines Neubaus bist, so ist hier am Meisten die Möglichkeit gegeben, die Anforderungen für Deine Smart Home Installation zu berücksichtigen. Nicht nur, dass Du hier noch die Möglichkeiten hast, Leitungen in den Wänden zu verlegen, nein, vielmehr hast Du auch alle Optionen offen, Leitungen oder Rohre auch über die Decken oder Zwischendecken zu ziehen. Du kannst von Vornherein gleich Leitungsschächte und Lehrrohre einplanen um Zukünftig Erweiterungen vorzunehmen, die Du jetzt noch nicht durchführen kannst.
Insofern ist die Planung des Neubaus die Luxus – Ausgangssituation für Deine Smart Home Planung.
Aber auch die Renovierung oder Sanierung einer bestehenden Immobilie ist ein idealer Ausgangspunkt für Deine Smart Home Planung. Auch wenn man hier im Regelfall nicht die Optionen von zusätzlichen Leerohren in den Zwischendecken oder neuen Versorgungsschächten hat, so kann man aber auch in diesem Szenario eine Menge Dinge direkt mit einplanen und umsetzen. So besteht die Möglichkeit die Standorte von Sensoren und Aktoren gleich mit festzulegen und die dazugehörige Leitungsversorgung zu berücksichtigen. Auch lassen sich Steckdosen und Schalte direkt gleich als Smarte Varianten einbauen. Du hast bei der Planung auch die Möglichkeit, die meisten Systeme und Komponenten zu nutzen und bist wenig eingeschränkt, was die Auswahl angeht.
Schwieriger wird es im dritten Fall, wenn Du planst, deine bestehende Wohnung um Smart – Home zu erweitern. Zum Einen ist es schwieriger (und damit meistens auch teuerer) in bestehenden und genutzten Immobilien bauliche Änderungen vorzunehmen, dann ist hier das Thema Dreck (bspw. Durch das Stemmen von Leitungsschlitzen in Wänden) nicht zu vernachlässigen und außerdem musst Du bei der Planung vielmehr auch den Störfaktor berücksichtigen, den eine Nachrüstung zweifelsohne mit sich bringt. Hier spielen dann auch solche Fragen eine Rolle:
Aber zur Feinplanung kommen wir später.
Die Wohnsituation spielt eine entscheidende Rolle. Sie entscheidet maßgeblich, ob Du Dich eher für ein System mit Funk Übertragung oder eher für die leitungsgebundene Übertragung Deiner Smart Home Komponenten entscheiden kannst. Was die Vor- und Nachteile der einzelnen Übertragungstechniken sind, klären wir noch an späterer Stelle.
Ein wichtiger Punkt für Deine Planung ist auch, ob Du die betreffende Immobilie gemietet hast, oder sie Dir selber gehört. Bei gemieteten Objekten ist es auf jeden Fall ratsam, bei größeren Maßnahmen den Vermieter hinzuzuziehen. Da ihm die Immobilie gehört, hat er natürlich ein gehöriges Wörtchen mitzureden und muss Dir auch sein Einverständnis geben.
Am Ende dieses Abschnittes zu Deiner Wohnsituation der Power Tipp, der für Deine weiteren Planungen essenziell ist:
Besorge Dir – oder fertige Dir – einen Grundriss der Immobilie an.
Wenn Du Hausbesitzer bist, wirst Du auf jeden Fall einen Grundrissplan Deines Architekten besitzen. Der Vorteil ist, dass Du dort einsehen kannst, wo bspw. Versorgungsschächte vorgesehen sind oder markante, die Statik betreffende Stellen vorhanden sind, die es zu meiden gilt.
Solltest Du keinen solchen Plan haben, fertige Dir auf jeden Fall einen an, der einigermaßen maßstabsgetreu ist. Diese Mühe zahlt sich auf jeden Fall aus, da dieser Plan die Basis für Deine weiteren Aktivitäten darstellt. Und je genauer dieser Plan ist umso besser kannst Du auch abschätzen, wieviel Leitungsmaterial Du bspw. Verbauen wirst.
Du kannst Dir diesen Plan natürlich auf Papier zeichnen oder am Rechner mit einem guten CAD oder Grafikprogramm erstellen. Solltest Du in der Nutzung solcher Software nicht bewandert sein, bleibe lieber bei Papier und Bleistift, und fokussiere Dich lieber auf die Smart Home Planung als erst noch die Bedienung von komplexen Grafik Tools zu erlernen.
Auf jeden Fall sollte Dein Grundriss folgende Dinge enthalten:
Fragen zur Wohnsituation:
Die vorhandenen Installationen
Nachdem wir nun abgehandelt haben, wie es um Deine wohnliche Situation steht und aus welcher baulichen Voraussetzung Du startest, gehen wir nun darauf ein, wie es um die technischen Gegebenheiten bestellt ist.
Hierzu erstellen wir nun eine Bestandsaufnahme der vorhandenen technischen Installationen.
Nimm den im vorigen Abschnitt erstellten Grundriss-Plan zur Hand und ergänze ihn um folgende Details:
Ein besonders wichtiger Punkt, der auf jeden Fall eingezeichnet werden muss ist der Standort von Verteilerkästen. Hierbei werden Haupt- und Unterverteilungen berücksichtigt. Die Hauptverteilung befindet sich im Normalfall im Hauswirtschaftsraum, Keller oder in einer Wohnung ggf. Direkt am Eingang. Sie wird im Regelfall direkt in der Nähe des Hausanschlusses installiert. Bei größeren Immobilien oder mehreren Etagen werden häufig auch Unterverteilungen eingesetzt. Zeichne alles, was Du finden kannst mit in deinen Grundriss ein.
Wie kannst Du herausfinden, wo die Kabel Langlaufen?
Hilfreich für diese Aufgabe sind Kabel- und Leitungsfinder, die es bereits für unter 20 € im Baumarkt zu kaufen gibt. Eine Empfehlung findest Du >hier<.
Nimm Dir dafür jeden Raum einzeln vor. Arbeite dich von den Steckdosen und Lichtschaltern oder von den Deckenleuchten voran. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Leitungen von den Schaltern Senkrecht nach oben verlaufen und dann zur Lampe weiterverlegt sind. Alternativ kann es auch sein, dass die Kabel dann auch unterhalb der Decke Quer zu einer Verteilerdose geführt werden.
Je mehr Details du herausfinden kannst, umso besser und einfacher ist es nachher die Veränderungen zu planen.
Praxis Tipp:
Bei Deiner Suche nach den verlegten Leitungen kannst Du (sofern es sich um eine fachmännische Installation handelt) sicher sein, dass die Kabel und Leitungen innerhalb der sogenannten Installationszonen verlegt sind.
Die Installationszonen befinden sich jeweils Senkrecht neben Türen und Fenstern sowie waagerecht im unteren und oberen Wandbereich. Eine detaillierte Zeichnung findest Du leicht, wenn Du nach „Installationszonen“ googlest. Ein paar Links findest Du auch >hier<.
Wenn Du nun alles gefunden hast, müsstest du einen relativ guten ersten Eindruck bekommen haben, wo sich welche Leitungen befinden und von wo welche Verbraucher mit Strom versorgt werden.
Auch wichtig ist es, die Wasser und Heizungsversorgung mit einzuzeichnen.
Um die Übersicht hier nicht zu verlieren hier drei Vorschläge, wie Du verfahren kannst:
So, wenn Du es bis hier geschafft hast, dann hast Du jetzt schon eine ganze Menge Vorbereitung für Deine Smart Home Planung erledigt. Auch wenn Du später mit einem Elektro Fachbetrieb oder einem Smart Home Berater oder Integrator zusammenarbeitest, wird Dir diese Vorbereitung einige berechnete Stunden einsparen, da die Fachfirmen diese Tätigkeit dann nicht mehr oder nicht mehr in diesem Umfang durchführen müssen.
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