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„Jeder hat sein Dorf“. Balthasar Waitz im Gespräch
Mit dem 1950 in Nitzkydorf (rum. Nițchidorf) geborenen Banater Autor und Publizisten Balthasar Waitz traf sich Enikő Dácz in Temeswar. Er sprach über die aktuelle deutschsprachige Literaturszene der europäischen Kulturhauptstadt 2023 und seinen literarischen Werdegang.
Seine autofiktionalen Geschichten knüpfen an den diesjährigen Themenschwerpunkt der Spiegelungen Kind und Gesellschaft an. Waitz reflektierte ebenso seine Rolle als Betrachter von gestern, die Gratwanderung eines Autors, der über das „Dorf“ schreibt, und den literarisch abstrahierten „schwäbischen Humor“.
SPIEGELUNGEN. Donau-Karpaten-Kultur
Creative Commons-Lizenz: BY-NC-ND
Heimat ist ein Dialog. Textwanderung mit Katharina Eismann
Mit der Autorin Katharina Eismann sprach Enikő Dácz über die literarische Installation „Nach dem Fest das Fest“, die dank des Goethe Instituts im Mai 2023 in Temeswar zu sehen war. Die literarische Tafel gestaltete Eismann zusammen mit Hagen Bonifer und Sven Eismann.
Die Autorin spricht über ihren literarischen Werdegang ein und reflektierte den Einfluss der Übersetzungstätigkeit auf ihre lyrischen Bilder und ihr Anliegen, mit dem Publikum sowie den rumänisch- und deutschsprachigen Literaten vor Ort in Dialog zu treten. Lyrische Einblicke runden den Dialog ab.
Ab dem 21. Oktober 2023 ist die Installation im Stefan-Jäger-Gedenk- und Begegnungshaus in Jimbolia/Hatzfeld, Tudor Vladimirescu 90 zu sehen.
Zur Projektseite: https://www.nachdemfest.de/
SPIEGELUNGEN. Donau-Karpaten-Kultur
Creative Commons-Lizenz: BY-NC-ND
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