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Die Kommissare Reto Flückiger und Liz Ritschard haben die Sommerpause scheinbar genutzt, um sich ein bisschen zu erden. Reto ist sein Burnout los und Liz hat die Trauer aus dem Saison-Finale vor zwei Monaten überwunden. Zack, steht der nächste Fall an. Und der hat es in sich wie eine Kugel im Kopf.
Deformationsgeschosse, Verbitterungsstörung und Hirnmasse. Dieser Tatort haut explosive Zutaten in den Mixer. Knopf an! Kopf weg! Um es mal auf den Punkt zu bringen: Der Tatort-Saisonauftakt schlägt ein wie Dum-Dum-Munition.
Die Herren Podcaster müssen derweil erst mal wieder in die Spur kommen. Der Sommer war heiß und hat seine Spuren hinterlassen. Wer weiß, was da nicht alles weggeschmorrt ist bei denen. Wissen die überhaupt noch wie Podcast geht? Und was Tatort ist?
Luzern. Baselstraße 24A. Dreh- und Angelpunkt des Mordfalls unserer Schweizer Ermittler. Ein Drogenhändler wurde erstochen. Die Kommissare mussten geplagt mit emotionaler Ergriffenheit und stechenden Kopfschmerzen dafür sorgen, die Fakten nicht außer Acht zu lassen und den Täter zu ermitteln. Da das Ganze im Dunstkreis des Flüchtlingsmillieus stattfand, gab es zuweilen einige Reibungspunkte bei der Herangehensweise in der Zusammenarbeit zwischen Mordkommission und Drogenfahndung.
Wie fühlte sich der Tatort für die Podcaster an? Gab es Reibungspunkte beim Rezipieren oder gar stechende Kopfschmerzen beim Konsum dieses Falles. Der letzte Podcast vor der Sommerpause gibt Antwort.
Dicht wie der viel beschworene Stuttgarter Stau kam dieser faktenlastige Polit-Krimi daher und überwalzte so manchen Sonntagabendgucker wie eine Blechlawine. Nicht nur, dass es inhaltlich viel zu verdauen gab, auch die sprunghafte Erzählweise fordert hohe Konzentration. Da gönntem einem ausgerechnet ein paar Goethe-Zitate mal 'ne Auszeit. Das ganze spielte nahe an der Stuttgarter Wirklichkeit und schoss doch dran vorbei.
Jetzt bleibt nur noch zu klären, ob sich unsere Podcaster auf diesen Fall einschießen konnten. Haben sie alles gepeilt, was an Komplexität serviert wurde und sind sie dem Herrn von Mayer auch so verfallen? Und wo zur Hölle steckt eigentlich der titelgebende Inder? Alltag aus, Podcast an!
Ökostrom ist eine feine Sache, aber wehe das Windrad steht vorm eigenen Küchenfenster. Ein Glück, gibt es das offene Meer - kein Anwohnerstress. Die zerhäckselten Vögel würden eigentlich auch niemanden stören, hätte Gott nicht die Umweltschützer erschaffen. Dass diese sich nicht immer einig sind, zeigte der vergangene Tatort. Da wird dann auch mal die Gitarre gewaltsam zweckentfremdet oder der Aktivist durchlöchert.
Die drei Luftpumpen vom Tatort-Podcast konnten dieser Folge viel Positives abgewinnen und schwimmen damit gegen den Strom. Ob sie dank ihrer Ausdauer am Ende auch an der Quelle ankommen, dass verrät nur ein Sprung ins kalte Wasser. Podcast ahoi!
Sabrina und Viktor wollen eine Firma verkaufen und sich mit dem Geld davon machen. Peter sitzt in der Anstalt und findet das gar nicht gut, denn ihm gehört die Firma eigentlich. Familienerbe. Bevor es zum Verkauf der Firma kommt, gibt es aber einen krassen Arbeitsunfall mit Roswita. Witwer Helmut dreht frei. Und dann sind da noch Gupta und Elisabeth, die im Hintergrund die Strippen ziehen und sich wünschen, dass Peter endlich aus der Anstalt zurückkommt und das Familienimperium wieder übernimmt. Soweit.
Ein bisschen Telenovela, ein bisschen Wirtschaftskrimi und irgendwo dazwischen noch ein bisschen TATORT. Dennoch recht gelungenes Rätselraten fanden die Podcast-Poppers, die sich diesen Sonntag zum gemeinschaftlichen Gucken auf die Couch gekuschelt hatten. Komisch eigentlich, dass die Quote bei diesem TATORT dennoch so in den Keller ging. Und auch der Pressespiegel hatte kaum ein gutes Wort zu verlieren. Mit viel Gespür für vernachlässigte Details machen sich die Kollegen vom TATORT-Podcast auf die Suche nach den Hintergründen in dieser köstlichen Jubiläumsepisode.
Luftröhrenschnitt, Nasenbruch, Bauch und Po. Diesmal hinterlässt der komödiantische Rundumschlag in Münster deutliche Spuren. Und so krächzt sich Thiel durch eine Scheinehe mit dem Herrn Professor und dem Mord an einem Champagner-Dealer. Nebenbei wird gleich zu Anfang irgend so ein Obdachloser überfahren. Gott sei Dank stört der nicht weiter.
Natürlich klären die Podcaster auch den Verbleib des Unfallopfers. Wichtiger ist allerdings die Frage, wieviel Klamauk ein Krimi verträgt. Und welche Besen besser kehren. Mit gewohnter Souveränität bemühen sich die Tatortfans um Aufklärung - jetzt zum Mithören.
Mord im Hotel. Nein, das ist nicht Cluedo, das ist Tatort Ludwigshafen. Es dreht sich um einen schmierigen, sexbessenen Politiker. Doch eigentlich stehen die Frauen im Mittelpunkt. Die schaffen es, mittels modernstem Mega Future HiTech Equipment den Fall aufzuschlüsseln.
Während sich der Mörder in einem Hotelzimmer versteckt hielt, senden unsere Podcaster aus einem Klosett in Berlin West. Neben hallenden Klängen haben sie auch mal wieder die allseits beliebten Störgeräusche im Gepäck. Dennoch ist Platz genug für die ein oder andere heiße Info.
Der dritte Neustart dieses Jahr. Król ist weg, Margerita Broich und Wolfram Koch als Kommissarin Janneke und Kommisar Brix rücken ein in Frankfurt/Main. Machen erst mal einen ganz guten Eindruck. Zumindest sind sie bei weitem nicht so bekloppt wie einige der Verdächtigen des aktuellen Falls. Mal horchen, wo unsere gesegneten Podcaster sie verankern werden.
Eine derbe Familienstory, die in diesem TATORT am Laufen ist. Nicht nur, dass Mama-Papa-Sohn gerade erschossen um den Frühstückstisch herumliegen, es geht auch um die familiäre Vergangenheit. Missbrauch, Erbschaft, Entführung, Alles. Dann noch dieser schräge Rettungsarzt, der die Zuschauer_innen mit einigen sehr entrückten Eheszenen beglückt. Den DHL-Onkel nicht zu vergessen. Eingepackt wird das ganze in schönen Farben aus einer glücklichen Kamera. Snapshots, Splitscreens, kurzweilige Rückblenden. Da schlägt das Cineastenherz höher.
Und wem beim Podcasthören wider Erwartens langweilig wird, der kann ja mal die im TATORT gezeigte Nummer der vermissten Tochter anrufen. Könnte das tatsächlich ihre Mailbox sein, die dann rangeht?
Im Grunde genommen fängt dieser Dortmunder TATORT da an, wo der letzte Dortmunder TATORT aufgehört hat. Phoenix-West. Rost und grau. Letztes mal lag da ein toter Neonazi. Dieses mal liegt da ein tödlich verletzter Fallschirmspringer. Leine durchgesschnitten.
Klingt erst mal spannend bis man merkt, dass nebenbei ziemlich viel rumgeschnulzt wird. Na, da werden unsere Podcaster sicherlich ihre Freude dran haben.
Zumindest gab es einige schöne Bilder zu sehen. Aber wer schaltet deswegen den TATORT ein? Reicht ein Toter und drei mal Blut, um einen guten Krimi zu machen? Weniger ist ja manchmal mehr. Mal horchen, was die Kloppse vom Podcast-Team dazu sagen.
Der letzte Leipziger TATORT mit Saalfeld und Keppler. Ein Lehrer geht auf Kinderfang, um mit seiner geistig defekten Frau im hauseigenen Verlies Vater, Mutter, Kind zu spielen. Doch anstatt knallhart zu ermitteln, bieten unsere Kommissare dem Zuschauer lieber ein Karussel der Beziehungsbefindlichkeiten.
Die Herren Podcaster haben sich in ungewohnter Besetzung daran getan, diesen Eintopf der Krimizutaten zu verkosten. Ob sie die Würzmischung aus Kerzenduft und Hundekot vertragen haben, wieviele Backschellen in diesem TATORT ausgeteilt wurden und welche heißen Connections sie zu Darstellern des Films haben, erfahrt Ihr in diesem Podcast.
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