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Was für ein ehrenwertes Haus erwartete den TATORT-Zuschauer in dieser Folge?! Esotherik-Oma, prostituierte Kunstprofessorin, schwuler Eishockey-Trainer, Schundautorin. Und dass da ein blutverschmierter, obdachloser Pianist um Hilfe flehend Zuflucht in ihrem Treppenflur suchte, bevor er zwei Wochen später tot am Rheinufer aufgefunden wird, will mal wieder keiner gesehen oder gehört haben. Das stinkt doch bis zum Himmel! Oder zumindest bis zum Dachgeschoss.
Was die Aufklärung dieses Falls betrifft, sehen sich Ballauf und Schenk also einer Mauer aus Widerwillen gegenüber gestellt. Sehr verdächtig! Während Ballauf erfrischend nüchtern den Hinweisen nachgeht, verguckt sich Freddy Schenk erstmal in die Kunstprofessorin und vergisst gerne, dass doch eine treue Frau zuhause auf ihn wartet. Freddy! Was tust Du da?
Im Podcast öffnet man sich der Tradition gemäß ein zünftiges Kölsch und versucht zu klären, ob der Schlussteil dieser TATORT-Folge das Drehbuch abrundet oder eher abkantet. Ob Schundliteratur die Seele verdirbt. Und ob das jetzt Klamauk oder Tragödie ist. Erfreulich uneinig sind die Podcaster sich diesmal wieder. Für Unterhaltung ist also bestens gesorgt. Podcast ab!
Warte nur ein Weilchen, dann komm der Podcast wie ein Hackebeilchen. Mit derbe Spoiler. Denn der Podcast erscheint diesmal überpünktlich. Die 'Zum Tatort Gezwungen' Crew hat sich hinreißen lassen, die Preview im Kino zu gucken. Bevor voraussichtlich noch 10 Mio weitere deutsche Fernsehzuschauer den Täter kennen, wissen sie bereits Bescheid. Schneller als die Polizei erlaubt.
Keine Presseschau, keine Twittritik. Dafür gab's ein kompetentes Live-Werkstattgespräch mit Regisseur und Darsteller_innen. So spült der Podcast heute Details hervor, die auf diese Weise nirgendwo in der Presse zum Besten gegeben werden. Direkt von der Front.
Der Kinobesuch hat sich gelohnt. Denn dieser TATORT ist nicht von schlechten Eltern. Harte Cuts, starke Kontraste, fähige Schauspieler und ein konkretes Drehbuch. Und nun wollen wir mal hören, was die Podkätzchen aus diesem Footage zubereiten.
La-Le-Ludwigshafen. Wie schon im letzten Odenthal TATORT geht es auch in dieser Folge wieder ziemlich brutal daher. Ein Pferderipper treibt sein Unwesen im Umland. Und dann gibt's noch eine Leiche. Der Pferdpfleger Heiko Dahl liegt tot im Stall. Unweit des letzten gerippten Pferdes, dem Lena Odenthal kuzerhand den Gnadenschuss erteilt, nachdem sie mal eben ihre Reha unterbricht. Wie erinnern uns: Lena hatte Burn-out.
Die Podcast-Boulettchen besprechen die Geschmacklosigkeiten dieses Fall bei einem schmackhaften Bier aus TATORT-Nähe. Und dazu gibt's Lasagne? Nein! Dazu gibt's dick Infos zu der dick aufgetragenen Doppelstory. Mal schauen, mit wem die Podcaster dabei mehr Mitleid haben. Mit dem Pferderipper Gerd und seinem stummen Schrei nach Liebe? Oder mit Sylvie, die ihr früheres Leben als Science-Fiction-Porno-Starlet lieber für sich behalten hätte? Oder mit der Fallanalytikerin Johanna Stern, die auch hier wieder arg bei ihren Kollegen aneckt? Oder mit dem gebürtigen Italiener Kopper, der gerade Liebeskummer hat? Oder dann vielleicht doch mit Lena Odenthal, die irgendwie nicht ganz glücklich eine neue Rolle versucht für sich zu finden.
So oder so: Es tut sich was in Ludwigshafen. Und vielleicht tut das auch mal ein bisschen weh.
Dass Faber einen an der Klatsche hat, ist verständlich, aber nicht neu. Allerdings macht jetzt schon das komplette Team einen auf dicken Rucksack. Einen Rucksack voll mit persönlichen und seelischen Problemchen. Doch glücklicherweise sind all diese Geschichten in einen spannenden Nazi-Fall eingebettet.
Dortmunds Obernazi liegt ermordet im alten Stahlwerk. Und wie es halt immer so ist, will es erst mal wieder niemand gewesen sein. Saubande! Kommissar Faber lässt sich davon nicht beirren und wechselt je nach Verhör chamäleonartig die Taktik. Die Verhörten fressen vor allem die Vertrauensnummer ziemlich gerne, und so kann Faber im Zusammenspiel mit seiner lädierten Mannschaft den Fall voranbringen.
Bemerkenswert ist vor allem das Serielle in dieser TATORT-Folge. Denn wie schon in allen vorhergenden Dortmunder TATORTEN hat auch hier wieder Jürgen Werner das Drehbuch geschrieben. Somit bestand - für das Format TATORT außergewöhnlich - die Chance, Figuren und Handlungsstränge behutsam zu entwickeln. Wir dürfen gespannt sein, ob dieser Umstand im Podcast für Verzückung oder für Verzweiflung sorgt. Knien sie nieder, unsere Podcast-Proleten? Vor Ehrfurcht? Oder zum Kacken?
Vor Erfurt jedenfalls muss keiner mehr niederknien. Mehr dazu gibt's in den Breaking News dieser Podcast-Folge. Hört rein oder sterbt dumm.
Letztes Jahr gab's für Wien den Grimme-Preis für deren TATORT "Abgezählt" von 2013. Dieses Mal gibt's dick Mossad-Action und Einlauf vom Verkehrspolizisten. Ein bisschen wie Agententhriller. Ein bisschen wie Orient-Express. Und ein natürlich ein bisschen TATORT, wie immer.
An sich kommt diese Folge relativ rund daher gekullert. Anfang und Ende bilden einen Kreis. Klar, Ecken und Kanten dürfen natürlich nicht fehlen. Aber mit ganz viel Augenzusammenkneifen kommt man am Ende vielleicht sogar zu dem Schluss, dass Bibi und Eisner den Dritten Weltkrieg verhindert haben. Und vielleicht ist das ja wirklich so. Denn so lange die Leute TATORT gucken, können sie wenigstens keinen Unfug machen. Unfug quatschen dagegen können sie.
Nicht so die Podcast-Kumpanen von "Zum Tatort Gezwungen". Geistreich wie eh und je geben sie ihre Belesenheit und Kombinationsgeschick zum besten und schaffen es sogar, eine kleine Wundertüte Nerdwissen an ihr zahlenmäßiges Publikum weiterzugeben. Wenn doch nur alle Podcasts so wären.
Prost Neujahr! Einer Sekretärin wird in den Arsch geballert. Aus einer Pistole im Erdgeschoss, durch die Decke, in den ersten Stock, wo besagte Sekräterin gerade auf ihrem Gymnastikball sitzend während der Arbeitszeit im Internet shoppt. Was eigentlich wie der Auftakt zu einem richtig großen Fips Asmusen-Schenkelklopfer klingt, ist in Wahrheit der Mordfall, mit dem sich unsere Weimarer Kommissare herumschlagen müssen.
Nach einem solchen Start, kann man eigentlich nicht anders, als eine doppelt dreibödige Verwechslungsintrige auf den Tisch zu knallen. Und so reiht das bullyparadenerprobte Drehbuch-Duo Witz an Witz, bis man vor lauter Kettenwitzen gar nicht mehr weiß, worum es eigentlich ging. Einige TATORT-Kritiker mutmaßten, dass das als Zuschauer nur bekifft zu ertragen sei. Einige Podcast-Kumpanen scheuen keine Mühen und haben den Feldversuch gewagt.
Die anderen pennen ohne alles dabei ein. Kein Wunder, zumal man als TATORT-Gucker und dazu noch Gezwungener ganz schön häufig ran muss dieser Tage. 4 TATORTE in 9 Tagen. Und dazu noch Weihnachten und Silvester. Gilt das eigentlich schon als Folter?
Heutzutage haben es die Kids faustdick hinter den Ohren. Die tun dann so, als würden sie durch das Programmieren von Apps ihr Taschengeld aufbessern. In Wirklichkeit aber strippen sie vor der Webcam und lassen sich dafür von ihren meist wesentlich älteren Zuschauern beschenken.
Die Bayern-Kommissare Batic und Leitmayer betreten dabei mal wieder eine ihnen völlig fremde Welt voller neumodischen Krimskrams. Computer. Apps. Facebook. Und Jugendliche. Zum Glück haben sie ihren Assistenten Kalli Hammermann, der ihnen in solchen Fragen hilfreich beiseite steht. Dafür darf er dann auch mal mit nach draußen.
Die Herren Podcaster sind, zumindest was das Alter angeht, nicht ganz so weit weg von den Kids aus dem TATORT. Aber ob ihnen das hilft, ist fraglich. Dennoch sind sie sogar ohne ihren Bayernexperten in der Lage, aufzudecken, was "Äbbes" bedeutet. Das und noch mehr investigative und kommentatorische Meisterleistungen kann man in dieser Podcast-Folge nachhören. Letztlich gibt es auch noch ein kleines Quotenquiz und einen Ausblick auf das kommende TATORT-Jahr 2015. Guten Rutsch!
Die Podcaster sind versammelt, draußen hat's geschneit und im Fernsehen läuft eine Weihnachtsgeschichte.
Doch es war nicht der 'Polarexpress' oder 'Der Grinch'. Nein! Es war ein TATORT, der sich die rot-weißen Zipfelmützen zum Thema machte. Und nicht nur das! Namen wie Joseph, Maria und Jesu wurden wie selbsverständlich tragenden Rollen zugetan. Das Ganze süffisant gewürzt mit Glühwein und Rotlichtmillieu.
Zeit, sich dieser Mär etwas genauer zu widmen. Unsere Herren Podcaster wurden dafür dieses Mal unterstützt durch einen neuen Gastkommissar. Wie dieser sich und welchen Eindruck der weihnachtlich geschmückte Tatort machte, das erfahrt Ihr im unserem Podcast.
4. Advent 2014. Alle sind zuhause bei Mama oder Oma angekommen und gucken erstmal TATORT. Schön so wie früher. Und dann kommt dieses Teil aus Erfurt.
Die Herren Podcaster sind in Vorweihnachtsstimmung und haben sich natürlich wieder mit zum TATORT passendem Trinkbedarf eingedeckt. Ein spannendes Bier gibt es diesmal. Und einen spannenden Vodka. Womöglich spannender als diese Folge TATORT? Mal gucken, ob sie sich nicht wenigstens darin heute einig sind.
TKKG, Die drei ???, Fünf Freude. Rotlichtmilieu, Bauernopfer, Maulwurf. Erfurt Ghetto. Passt das alles zusammen? Ob die Mikrofon-Heinzelmänner von Zum Tatort Gezwungen der ganzen Sache eher auf die Spur kommen, als die TATORT-Kommissare es geschafft haben?
Viele Fragezeichen, die es zu beantworten gilt! Die Uhr tickt.
Der Niedersächsische Pfeffi-Likör ist kredenzt, das Bier gekühlt, Aufnahme läuft. Es geht um die Wurst. Man kann es leider nicht anders sagen.
Den Anfang macht diesmal Podcast-Kommissar der ersten Stunde - Ben - und wird fortan unterstützt vom Zum Tatort Gezwungen-Dreamteam. Allesamt sind spitz wie Nachbars Lumpi, diesen Tatort in seine Einzelteile zu zerfleischen. Denn wir haben diesmal 'ne Menge schräger Figuren dabei. Passen die da rein oder kann man die bestenfalls abfrühstücken?
Hauptkommissarin Lindholm hat zum Beispiel Unterstützung von Kommissarin Bärchen. Die beiden müssen erst mal warm werden miteinander. Genau wie unsere Herren Podcaster. Dazu schütten sie besagten Alkohol in sich rein, um somit besser an die Geistesblitze ihres Unterbewusstseins vordringen zu können.
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