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Drohnenkamera ist der heiße Scheiß. Selbst bei Aktenzeichen XY benutzen die das schon. Klar, dass da der angesagte Dresdener Youtuber Robin auch damit am Start ist. Delivern! Livestream vong Hardcore Prank. Prank geht schief. Robin geht tot. Die Kommissarinen Sieland und Gorniak unterstützt von Internetprofi Schnabel müssen ran und diesen unnatürlichen Todesfall untersuchen. Es war Mord.
Die Internetspezialisten vom Podcast wiederum untersuchen diesen unnatürlichen Krimi. Unnatürlich schwachen Krimi. Milde gesagt. Ja, dieser Podcast lässt tatsächlich kaum ein gutes Haar an diesem dritten Fall aus Dresden.
Spreepark Adé. Kommissar Karows Altlasten sind endlich passé. Neuer Fall, neues Unglück: Verbrannter Leichnam in Kleingartenanlage. Opfer ist ein homosexueller Lehrer aus Neukölln. Tatmotiv Schwulenhass? Das herauszufinden, ist diesmal Aufgabe der Berliner Ermittler.
Die Berliner Podcastermittler haben natürlich auch eine Aufgabe. Gucken und bewerten. Neben lokaler Entdeckungsfreude und lokalem Biergenuss probieren sich die Podcaster als Fiction-Society-Experten. Frei nach dem Motto, flaches Flugfeld, flache Gags.
Der Titel dieser TATORT-Folge lässt ja schon wieder Schlimmes ahnen. Bondage, Herr Batic Teil 2 oder sowas in der Art. Und in der Tat turtelt Herr Batic ziemlich dolle durch die Gegend und streckt den Zuschauer_innen sogar seines knackiges Popöchen in die Kamera. Letzte Münchener Folge hatte Ivo zwar noch was mit 'ner Witwe am Laufen. Aber das scheint schon wieder vergessen.
Überhaupt zeigen sich die beiden Kommissare erneut von ihrer fidelsten Seite. Dafür, dass sie in der letzten Folge beide quasi gebrochen wurden, ist das schon sehr erstaunlich. Aber drauf geschissen. Wenn der Krimi stimmt, ist doch alles andere zweitrangig. Wen interessiert schon der Fall von gestern?
Aus einigen Kritiken zu dieser TATORT-Folge könnte man eine Quintessenz lesen, die da lauten täte: War kacke, aber war gut. Gut vor allem wegen die Bilders. Von München. Na, da darf man doch gespannt sein, was unsere Herren Podcast-Kommissare aus diesem Kaffeesatz zaubern können. Und ob eine Aneinderreihung von Münchener Postkartenmotiven ihr Leben bereichern kann. Überdies geht auch die Frage, ob man den TATORT gesehen haben muss, um seine Meinung dazu kund zu tun, in die nächste Runde. Entertainment vong Feinsten.
Epic Fail. Ja so nur kann man diesen Gefangenentransport nennen. Aber erstmal von vorn. Im Tatort 997 waren die Münchener Kommissare auf der Suche nach einem Serientäter mit Messer als Leidenschaft. Mehrere Monate verzweifelte Suche, Täter nicht gefasst. Nun, ein Jahr später. Der Fall wird fortgesetzt. Und der Täter soeben festgesetzt. Messermurxerei direkt vor Überwachungscam is auch nicht so schlau. Nun kommts zur Überstellung des Schurken ins Gefängnis. Zusättzlich begleitet von Einsatzleitmayr und Bewusstlosbatic. Der Gefangenentransport hat eine Panne, dann kommt das Desaster. Wie gesagt, Epic Fail.
Die Einsatzleitung Podcast nimmt sich der Sache an, macht seine Spässchen und delivert seine Meinung. Ähnlich wie die Fernsehermittler begleitet von qualitativen Schwankungen und eingeschränkter Performance (Bodycount ist inkorrekt) schließen sie das Ding zumindest friedlich ab.
+++KORREKTUR: Der im Podcast angegebene Bodycount ist falsch. Dieser Kriminalfall hat 4 statt 3 Leichen auszumachen.+++
Bei der Polizei ist immer was los. In erster Linie Schmerz, Leid und Tränen. Und Mord. Solch einen Eindruck kann man bekommen, hat man sich diesen Wiener Tatort gegeben. An jeder Ecke lauert die emotionale Baustelle. Es ist ein Fall der zwischenmenschlichen Beziehungen. Eine solche zwischen Lehrer und Schutzbefohlenem ist derart aus dem Ruder gelaufen, dass die Ermittler Fellner und Eisner nun die Mordermittlungen aufnehmen müssen. Dabei brennt selbst zwischen den Ermittlern ordentlich die Hütte, was den Beef betrifft.
Die Podcaster schnappen sich das Krimi Emo Paket und dröseln es auseinander. Es wird amüsiert rezitiert und abstrus Bezug geschaffen - von Dolph Lundgren bis Hongkongkino. Und im Gegensatz zu den Figuren des Falles sind die Podchaoten sich geschmacklich und in der Bewertung des Tatort herrlich einig.
What the Faber war da denn los? Die Dortmunder Ermittler, allen voran der omnipräsente One-Man-Showkommissar, werden mit einer besonders kruden Form des Terrors konfrontiert. Denn, statt einem bärtigen jungen Mann, kommt der vermeintliche Jihadi im Biedermeierkostüm um die Ecke. Allerdings mit stilechtem Bombengürtel um die Hüften geschnallt. Natürlich flucht sich Faber trotzdem souverän zum Ziel. Doch am Ende bleibt nur eine Staubwolke und leere Blicke. Vielleicht, weil das Dortmunder Team diese wilde Auflösung selbst nicht glauben konnte.
Die Podcaster hatten jedenfalls Ihren Spaß. Obs am Fall oder am dagereichten Gurkenbier lag, erfährt man nur, wenn man auf den Abspiel- Auslöser drückt. Klick.
Kommissar Voss kommt gerade vom Heimaturlaub in Tschetschenien zurück und schon brennt die Flüchtlingsherberge. Während dem einen oder anderen Beteiligten die Aufklärung des Verbrechens ziemlich Wurst scheint, bricht Voss als Undercover-Cop mit der selbigen das Eis und entwickelt väterliche Gefühle für einen jungen Flüchtling. Überraschenderweise fliegt der Kommissar trotz ausgiebigem Akzenttraining („Ich liebe Kartoffelsuppe“) und perfekter Tarnung auf. Dann kommt die Geschichte nochmal richtig in Fahrt.
Im Gegensatz zu den Audiokommissaren, die mit Rest-Vodka und Soundproblemen zu kämpfen haben. Bis zum nächsten Podcast sind die akustischen Kniffligkeiten sicher behoben. Was den Kater angeht, können wir keine Versprechungen machen.
In Münster fällt den Kommissaren ein Fall buchstäblich vor die Füße. Das Fenster zum Hof wird zum Suizid genutzt. Oder steckt mehr dahinter?
Viel essentielleren Fragen stellen sich derweil der Kommissar und der redselige Rechtsmediziner. Thiel, ob das blauhaarige Mädchen, dass sich beim ihm eingenistet hat, wirklich seine Tochter ist. Und Boerne wie man eine Wildsau weidmännisch fachgerecht erlegt oder ob Haarausfall heilbar ist.
Für die Podcaster stellt sich nach dem Konsum einer neuen Folge Münsteraner Durchmaß und Mittelschnitt eher die Frage, wie viele der 14,5 Millionen Zuschauer einfach vergessen haben, rechtzeitig den Fernseher auszuschalten. Die Audiokommissare haben jedenfalls bis zum Abspann die Augen und Ohren offen gehalten.
Wenn sich Nachbarn zu dicht auf die Pelle rücken, sind gewisse Konflikte vorprogrammiert. So auch in diesem TATORT. Nicht nur, dass Freddy Probleme mit dem lautstarken Papagei seines Übermieters hat. Auch haben die Protagonisten einer Reihenhaussiedlung ihre Gefechte mit einander auszutragen. Da kann schon mal eine Person bei hopps gehen.
Zum Glück nehmen sich die Kölner Quotenlieblinge dieses Falls an. Ihre Arbeit ist routiniert. Aber immer steht der Mensch im Mittelpunkt. So lavieren sich die zwei Kölner Bärchen durch diesen Fernsehkrimi. Von Tür zu Tür. Von Hinweis zu Hinweis. Von Kontaktlinsen bis zu Vaginalsekret ist alles dabei.
Da wollen wir doch mal hören, was die Audioermittler aus diesem Routinestück machen. Wird alles wieder nur zu Gehacktem verarbeitet? Oder wird dem ganzen noch ein Krönchen aufgesetzt? Bekanntlich ist nicht alles Wurst, was scheißegal ist. Also dann: Kohle rauf und Grill an!
Man könnte meinen, den Tatortproduzenten fällt nichts Neues ein. Schon wieder ging es in die düsteren Abgründe der Cyberwelt, dieses Mal aber richtig tief rein. Ins Darknet. Und auch in der echten Welt werden die Kieler Kommissare mit einem undurchsichtigen Netz aus Intrigen, Lügen und Mord konfrontiert. Auf der Jagd nach der digitalen goldenen Dublone macht ein Auftragskiller keine Gefangenen und der Bösewicht ist den Ermittlern immer einen Bit voraus. Doch am Ende geht nur einer mit dem Kopf voraus in die Falle.
Da stellte sich für die Audioermittler die Frage: Abklatsch oder Applaus? Doch hört selbst, was die drei Männer von der Biertankstelle Sinnvolles und Sinnfreies zu berichten haben.
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