Diabetes-Anker

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Diabetes-Anker episodes

  • Worum geht es beim Weltdiabetestag?
    Und welche Veranstaltungen finden 2026 statt?

    Diabetes-Anker-Chefredakteurin Dr. Katrin Kraatz erläutert im Gespräch mit Community-Managerin Lena Schmidt, warum der 14. November als weltweiter Diabetes-Gedenktag gewählt wurde und seit wann er offiziell von den Vereinten Nationen begangen wird. Außerdem erklären sie, welche Bedeutung der blaue Kreis als internationales Symbol für Diabetes hat.

    Im Hauptteil dieser Sonderfolge geben die beiden einen Überblick über Veranstaltungen, die Selbsthilfeverbände und Fachgesellschaften in diesem Jahr rund um den Weltdiabetestags in verschiedenen Regionen Deutschlands anbieten. Da der 14. November 2026 auf einen Samstag fällt, ergeben sich für Interessierte zahlreiche Gelegenheiten zur Teilnahme. Links zu den genannten Terminen und Anmeldemöglichkeiten sind unten in den weiterführenden Informationen zu finden.

    Weiterführende Informationen:
    • Deutschsprachige Informationsseite zum Weltdiabetestag
    • Diabetes-Anker-Beiträge zum Weltdiabetestag
    • In der Sonderfolge erwähnte Events zum Weltdiabetestag 2026:
      • Meilensteine der modernen Diabetologie/Weltdiabetestag
      • Aktionstag des Diabetiker Baden-Württemberg e.V.
      • Fahrsimulationstraining am Hockenheimring
      • Augsburger Diabetestag
      • Dachauer Diabetestag
      • Diabetestag Nürnberg
      • Ansbacher Diabetestag
      • Diabetestag Neumarkt i.d.Oberpfalz
      • Patiententag zum Weltdiabetestag im Krankenhaus Sachsenhausen/Frankfurt
      • Mitgliederversammlung und Landesdiabetikertag des Diabetiker Thüringen e.V.
      • 11 min
      • Schattenkinder
        Wie Geschwister chronisch kranker Kinder nicht zu kurz kommen

        In dieser Podcast-Folge spricht Privatdozentin Dr. Gundula Ernst, Diplom Psychologin an der Lehreinheit Medizinische Psychologie der Medizinischen Hochschule Hannover, über die Situation von „Schattenkindern“ – Geschwistern von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen.

        Sie erläutert, welche psychischen und familiären Belastungen entstehen können, welche Warnsignale Kinderärztinnen und Kinderärzte beachten sollten und wann psychologische Unterstützung sinnvoll ist. Zugleich betont sie die Bedeutung offener Kommunikation innerhalb der Familie und zeigt Fördermöglichkeiten auf, etwa durch gezielte Schulungs- und Unterstützungsangebote wie das Projekt MODUS oder Geschwister Workshops. Auch positive Aspekte und Entwicklungschancen für betroffene Kinder werden diskutiert.

        Weiterführende Informationen:
        • Profil von PD Dr. Gundula Ernst
        • Kompetenznetz Patientenschulung (KomPaS): Modulares Schulungsprogramm für chronisch kranke Kinder, Jugendliche und deren Familien (ModuS)
        • ModuS-Geschwisterworkshops
        • Geschwisterkinder-Netzwerk
        • Stiftung FamilienBande – Gemeinsam für Geschwister
        • [Informationen zu familienorientierter Rehabilitation (FOR) für die ganze Familie](https://www.betanet.de/familienorientierte-rehabilitation.html )
        • Beratungsangebot des Kindernetzwerks
        • Geschwisterkinder – Schattenkinder?
        • Warum Geschwister von Kindern mit Typ-1-Diabetes manchmal im Schatten stehen
        • 33 min
        • Diabetes und psychische Flexibilität
          Mit Psychologin Laura Klinker

          Ärger, Angst oder Frust gehören zum Alltag mit Diabetes – ob durch einen unerwarteten Blutzuckerwert oder eine Unterzuckerung. In dieser Folge des Diabetes-Anker-Podcasts spricht Host Lena Schmidt mit der Psychologin Laura Klinker von der Diabetes Klinik Bad Mergentheim über psychische Flexibilität. Laura Klinker erklärt, weshalb das Unterdrücken unangenehmer Gefühle die Situation oft verschärft, statt sie zu erleichtern, und veranschaulicht dies anhand einer Metapher: Ein unter Wasser gedrückter Ball kommt irgendwann mit Wucht wieder nach oben – ähnlich verhält es sich mit verdrängten Emotionen.

          Im Gespräch geht es außerdem darum, wie sich Gefühle benennen und einordnen lassen, welche Rolle Gedanken dabei spielen und warum diese nicht mit der Realität gleichzusetzen sind. Laura Klinker stellt eine konkrete Übung vor, mit der sich überwältigende Gefühle im Alltag einordnen lassen, und erläutert die Grundidee der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Zudem wird besprochen, wann Selbsthilfestrategien an ihre Grenzen stoßen und professionelle Unterstützung sinnvoll sein kann. Zum Abschluss fasst Laura Klinker die im Gespräch vorgestellten Erste-Hilfe-Maßnahmen noch einmal zusammen und ordnet das Thema Fehler im Diabetes-Management ein.

          Weiterführende Informationen:
          • „Eine Prise Achtsamkeit“ – Podcast von Laura Klinker
          • Website von Laura Klinker
          • Laura Klinker auf Instagram
          • Website des Diabetes-Zentrums Mergentheim
          • Buch „Akzeptanz- und Commitmenttherapie“ von Dr. Russ Harris
          • Diabetes-Anker-Rubrik „Psyche“
          • Community-Gruppe „Diabetes und Psyche“
          • 22 min
          • Typ-2-Diabetes: Ernährung, Schulung und die richtige Medikation
            Mit Dr. Jens Kröger über gemeinsame Entscheidungsfindung

            Eine persönliche Geschichte prägt oft eine ganze Karriere. Bei Dr. Jens Kröger war es vor über 40 Jahren der Verlust einer guten Freundin durch eine schwere Unterzuckerung bei Typ-1-Diabetes. Ein Schicksalsschlag, der sein ganzes Leben verändern sollte. Seitdem brennt er mit Leidenschaft für das Thema Diabetes und setzt sich als Vorstandsvorsitzender von diabetesDE (Deutsche Diabetes Hilfe) dafür ein, dass Menschen mit diesen chronischen Erkrankungen die bestmögliche Unterstützung erhalten.

            In dieser Episode sprechen wir mit Dr. Kröger über eines der wichtigsten Themen für Menschen mit Typ-2-Diabetes: Welche Medikamente helfen mir am besten? Doch bevor wir in die Welt der Therapieoptionen eintauchen, erzählt er von seinem Weg vom Internisten zum spezialisierten Diabetologen und wie die Kombination aus medizinischer Expertise und echter Leidenschaft für Patientenbegleitung entsteht.

            Das erwartet Sie in dieser Folge:

            Wir beleuchten die Grundlagen der Typ-2-Diabetes-Behandlung: Ernährung, Bewegung und Schulung sind nicht verhandelbar - sie sind die Basis. Dr. Kröger erklärt, warum Schulung so entscheidend ist und wie Patienten durch Verständnis der Zusammenhänge selbst aktiv werden können. Sein Herzensthema dabei sind Hacks, also Wege und Tricks, wie man mit der Ernährung die Glukosewerte nach dem Essen zusätzlich niedrig halten kann, und wie Systeme zum kontinuierlichen Glukosemessen (CGM) Menschen mit Typ-2-Diabetes bei der Änderung des Lebensstils unterstützen können.

            Dann folgt das medikamentöse Stufenschema: Von Metformin als bewährte Grundlage über verschiedene Therapieoptionen bis hin zu Insulin. Hier räumt Dr. Kröger mit einem Mythos auf: Insulin ist bei Typ-2-Diabetes nicht das Ende der Fahnenstange, sondern eine wichtige Option, die heute später benötigt wird als früher, dank moderner Medikamente, die nicht nur den Blutzucker senken, sondern auch das Herz-Kreislauf-System schützen.

            Ein zentrales Thema ist die gemeinsame Entscheidungsfindung: Wie können Ärzte und Patienten partnerschaftlich die beste Therapie für jeden Einzelnen finden? Und warum fehlt dafür oft die Zeit in Praxen? Dr. Kröger plädiert leidenschaftlich dafür, dass wir mehr Zeit für echte Gespräche brauchen — und dass Telemedizin hier eine wichtige Rolle spielen könnte.
            Eine Episode voller Expertise, Leidenschaft und praktischer Tipps für alle, die verstehen möchten, wie Diabetesbehandlung wirklich funktioniert.

            Weiterführende Informationen:
            • Deutsche Diabetes Hilfe
            • https://bit.ly/4fjTjU6

              31 min
            • Wie war für dich die erste Flugreise mit Typ-1-Diabetes, Katharina?
              Reisen mit Diabetes

              Das Thema Reisen mit Diabetes ist für viele mit Fragen, Unsicherheiten und langen Checklisten verbunden. In dieser Folge unseres Podcast-Community-Formats „Höhen & Tiefen“ sprechen Lena Schmidt und Stephanie Haack mit Katharina Weirauch über deren erste Flugreise seit ihrer Typ 1 Diagnose. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger perfekte Packlisten als die ganz praktischen Situationen: Welche Unterlagen werden am Flughafen wirklich verlangt? Was gehört ins Handgepäck und was lässt man besser im Koffer? Und wie fühlt es sich an, mit Pumpe, Sensor, Pflasterallergie und dem Gedanken „Was, wenn etwas schiefgeht?“ unterwegs zu sein?

              Katharina erzählt von Vorbereitung, Nervosität und überraschend entspannten Kontrollen – inklusive lustiger Anekdoten über eine Schere im Handgepäck und Sprengstoff-Tests. Außerdem geht es um typische Reise-Effekte auf das Diabetes-Management: viel Bewegung, ungeplante Essenszeiten, Hypogefahr, ungewohnte Speisen und Getränke wie Sangria mit mehr Zucker, als man erwartet. Steffi ergänzt das alles mit Improvisationserfahrungen aus früheren Reisen, wie Routine und „Plan B“ beim Reisen helfen können und warum Gemeinschaft und Erfahrung für viele Ängste ein gewichtiger Gegenpol sind.

              Weiterführende Informationen:
              • Checkliste fürs Reisen mit Diabetes auf einer DIN-A4-Seite (PDF)
              • Diabetes-Anker-Kolumne „Fernweh“ von Susanne Löw
              • Reisen mit Diabetes: Hinweise und Tipps – inklusive Infos für ausgewählte Urlaubsländer
              • Bisherige Diabetes-Anker-Podcast-Folgen zum Reisen mit Diabetes:
              • Reisen mit Diabetes – Tipps und Tricks von Conny und Alex
              • Zucker im Gepäck – Susanne berichtet über ihre Reisen mit Diabetes
              • Reisen mit Diabetes: Diese Bücher und Materialien helfen weiter
              • Ernährung im Urlaub: Gut vorbereitet auf Reisen mit Diabetes
              • Reisen mit Diabetes: Gute Vorbereitung und die Risiken kennen
              • 32 min
              • Therapie, Ängste und Nachsorge bei Schwangerschaftsdiabetes – mit Allison Muhl
                In dieser Community-Folge aus der Reihe „Höhen & …
                In dieser Community-Folge aus der Reihe „Höhen & Tiefen“ geht es um Schwangerschaftsdiabetes und den Alltag mit dieser Diagnose. Lena Schmidt spricht mit Allison Muhl, 28 Jahre alt und Mutter von drei Kindern, die in allen drei Schwangerschaften einen Gestationsdiabetes entwickelt hatte. Sie beschreibt, wie sie die Diagnose 2019 erhalten hat und welche Ängste dabei entstanden sind. Und warum die Zeit bis zum Termin beim Diabetologen besonders belastend sein kann.
                Allison erklärt, wie die Behandlung in ihren Schwangerschaften ablief, von Ernährungsberatung und Blutzuckermessen bis hin zur Insulintherapie in der dritten Schwangerschaft. Ein weiteres Thema ist auch der Einsatz eines CGM-Sensors. Allison erklärt, welche Informationen eine Verlaufskurve liefern kann und was im Alltag Sicherheit gibt. Aber auch, wann die permanente Sicht auf Werte zusätzlichen Stress auslösen kann. Außerdem spricht sie über Reaktionen aus dem Umfeld, mögliche Stigmatisierung und verbreitete Missverständnisse rund um „Schuld“ und Ernährung.
                Zum Schluss geht es um die Zeit nach der Geburt, Nachsorge und Prävention: Welche Kontrollen sinnvoll sind, warum sie auf langfristige Risikoreduktion setzt und was sie anderen Betroffenen für den Umgang mit einzelnen Ausreißern und der eigenen Belastung mitgeben möchte.
                Weiterführende Informationen:
                • Allisons Instagram-Profil: https://www.instagram.com/allisonmuhl/
                • Folge von „babelli – der Eltern-Podcast“ mit Allison
                o Spotify: https://open.spotify.com/episode/6pxkDsDE64t0HZLPkLPRqE
                o Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/schwangerschaftsdiabetes-wenn-die-diagnose-alles-ver%C3%A4ndert/id1496798244?i=1000717119428
                o YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=FJUMXWvcZ10
                • Beiträge zum Thema Schwangerschaftsdiabetes: https://diabetes-anker.de/tag/gestationsdiabetes/
                • Beiträge zum Thema Schwangerschaft mit Diabetes: https://diabetes-anker.de/tag/gestationsdiabetes/
                • Diabetes-Anker-Rubrik „Eltern und Kind“: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/
                https://bit.ly/4fjTjU6
                32 min
              • Psychische Last durch Hyper- und Hypoglykämien und Umgang mit Glukoseschwankungen – mit Prof. Kulzer
                Im Gespräch mit Host Steffi Haack erklärt Prof. D…
                Im Gespräch mit Host Steffi Haack erklärt Prof. Dr. Bernhard Kulzer, was starke Glukoseschwankungen mit der Konzentration, der Stimmung und dem Gefühl von Kontrolle machen und warum Unterzuckerungen so häufig mit Angst verbunden sind. Der Leiter des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM) erklärt, warum eine hohe Glukosevariabilität das Diabetes-Management so schwierig macht und weshalb es sinnvoll ist, zunächst die Hypoglykämien in den Fokus zu nehmen, um wieder Stabilität zu gewinnen.
                Thema ist auch der sogenannte Mental Load, die dauerhafte gedankliche Präsenz des Diabetes, die weder durch Technologie noch durch bewusstes Abschalten wirklich abnimmt. Im Gegenteil: Studiendaten zeigen, dass Menschen mit automatisierten Insulindosiersystemen (AID) teils mehr Zeit mit dem Diabetes beschäftigt sind als andere. Prof. Kulzer plädiert dafür, das eigene Körpergefühl nicht zugunsten technischer Hilfsmittel zu vernachlässigen.
                Zum Abschluss gibt der Experte zwei konkrete Ansätze mit: eine konstruktive Fehlerkultur statt Schuld und Scham sowie die Bereitschaft, sich Unterstützung zu holen, sei es im Austausch mit anderen Betroffenen oder durch das Diabetes-Behandlungsteam.
                Weiterführende Informationen:
                • Website des Forschungsinstituts Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM): https://fidam.de/
                • Website der DDG-Arbeitsgemeinschaft „Diabetes & Psyche“: https://www.diabetes-psychologie.de/
                • Diabetes-Anker-Beiträge zum Thema:
                o Unterzuckerungen: Die Angst vor akuten Komplikationen – wann gegensteuern?: https://diabetes-anker.de/psyche/unterzuckerungen-die-angst-vor-akuten-komplikationen/
                o Ängste bei schwankenden Glukosewerten: die Kontrolle behalten: https://diabetes-anker.de/behandlung/aengste-bei-schwankenden-werten-die-kontrolle-behalten/
                o Gründe für Blutzucker-Schwankungen: Darum gehen die Werte hoch und runter: https://diabetes-anker.de/behandlung/gruende-fuer-blutzucker-schwankungen-darum-gehen-die-werte-gehen-hoch-und-runter/
                o Wenn Zahlen und Daten stressen: Diabetes zwischen Vorgaben und Lebensqualität: https://diabetes-anker.de/psyche/wenn-zahlen-und-daten-stressen-diabetes-zwischen-vorgaben-und-lebensqualitaet/
                o In den Kopf geschaut: Das Gehirn mag weder Hypo- noch Hyperglykämien: https://diabetes-anker.de/behandlung/in-den-kopf-geschaut-das-gehirn-mag-weder-hypo-noch-hyperglykamien/
                • Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/
                • Community-Bereich auf dem Diabetes-Anker: https://diabetes-anker.de/community-feed/
                https://bit.ly/4fjTjU6
                39 min
              • 25 Jahre „Diabetes-Kids“ – im Gespräch mit Michael Bertsch
                Vor 25 Jahren gründete Michael Bertsch die Plattf…
                Vor 25 Jahren gründete Michael Bertsch die Plattform Diabetes-Kids. Nicht aus beruflichem Kalkül, sondern aus persönlicher Not. Als seine Tochter Caroline im Sommer 2000 im Alter von anderthalb Jahren die Diagnose Typ-1-Diabetes erhielt, fand er im Netz kaum brauchbare Informationen für betroffene Familien. Was als persönliches Online-Tagebuch und selbst zusammengestellte Nährwerttabelle begann, wuchs zu einer der bekanntesten deutschsprachigen Communities für Familien mit an Diabetes erkrankten Kindern.
                Im Diabetes-Anker-Podcast spricht Michael Bertsch über die Anfänge, die Herausforderungen des Alltags mit Diabetes im Kindesalter. Und darüber, warum Vernetzung für betroffene Familien so entscheidend ist. Heute nehmen jährlich rund 700 bis 800 Personen an Veranstaltungen von Diabetes Kids teil. Zu diesen Aktivitäten gehören Ski-Freizeiten, Sommertreffs und Online-Sprechstunden mit psychologischer Begleitung. Sein Rat an Familien, die gerade mit der Diagnose konfrontiert sind: Kontakt zu anderen Betroffenen suchen, und einen Kinder-Diabetologen finden, der wirklich einen Draht zum Kind hat.
                Weiterführende Informationen:
                • „Diabetes-Kids“-Website
                • „Diabetes-Kids“-BE-Tabelle
                • Ausführliches Diabetes-Anker-Interview mit Michael Bertsch
                • Bericht über Verleihung des Thomas-Fuchsberger-Preises an Michael Bertsch
                • Diabetes-Anker-Rubrik „Eltern und Kind“
                https://bit.ly/4fjTjU6
                34 min
              • Was leisten Abnehmspritzen und worauf muss bei der Therapie geachtet werden, Herr Prof. Forst?
                In dieser Folge des Diabetes-Anker-Podcasts spric…
                In dieser Folge des Diabetes-Anker-Podcasts spricht Moderatorin Stephanie Haack mit Prof. Dr. Thomas Forst über die medizinische Einordnung der sogenannten Abnehmspritzen. Der Internist und Endokrinologe hat 35 Jahren Erfahrung in der Diabetes- und Adipositas-Forschung.
                Im Mittelpunkt steht die Frage, was diese Medikamente – ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt – leisten können und für wen sie tatsächlich geeignet sind. Forst erläutert, warum Adipositas als chronische Erkrankung zu verstehen ist, welche Folgerisiken damit verbunden sind und wo die Grenzen zwischen medizinischer Indikation und kosmetischem Einsatz verlaufen.
                Thema sind außerdem Nebenwirkungen und die Frage der Kostenerstattung. Auch über weitere Entwicklungen wird gesprochen, eine orale Varianten der Wirkstoffe sollen in Deutschland in absehbarer Zeit verfügbar sein. Prof. Forst betont zudem, dass diese Medikamente eine gesündere Ernährung und mehr Bewegung nicht ersetzen. Denn insbesondere körperliche Aktivität spielt eine große Rolle, da unter der Therapie auch Muskelmasse verloren gehen kann.
                Weiterführende Informationen:
                • Clinical Research Services (CRS): https://crs-subjects.com/
                • Spritzen bei Typ-2-Diabetes, aber kein Insulin: Therapie mit Darmhormonen: https://diabetes-anker.de/behandlung/spritzen-bei-typ-2-diabetes-aber-kein-insulin-therapie-mit-darmhormonen/
                • Gewicht reduzieren und Medikamente: Moderne Therapie des Typ-2-Diabetes: https://diabetes-anker.de/behandlung/gewicht-reduzieren-und-medikamente-moderne-therapie-des-typ-2-diabetes/
                • Diabetes-Anker-Podcast: Welche Adipositas-Therapie eignet sich für wen, Herr Prof. Blüher?: https://diabetes-anker.de/behandlung/diabetes-anker-podcast-welche-adipositas-behandlung-eignet-sich-fuer-wen-herr-prof-blueher/
                • Gefälschte Ozempic-Pens: Behörden warnen vor täuschend echter Umverpackung: https://diabetes-anker.de/behandlung/gefaelschte-ozempic-pens-behoerden-warnen-vor-taeuschend-echter-umverpackung/
                • Gefährlicher Hype um Abnehmspritze: Mediziner warnen vor Ozempic-Missbrauch: https://diabetes-anker.de/behandlung/hype-um-abnehmspritze-mediziner-warnen-vor-ozempic-missbrauch/
                https://bit.ly/3SzjOeb
                22 min
              • Wie gelingt es, blutzuckerfreundlich zu kochen, Kirsten Metternich von Wolff?
                In dieser Folge von „Höhen & Tiefen", dem Communi…
                In dieser Folge von „Höhen & Tiefen", dem Community-Format des Diabetes-Anker-Podcasts, spricht Host Lena Schmidt mit Kirsten Metternich von Wolff – staatlich diplomierte Diätassistentin, langjährige Autorin beim Diabetes-Anker und Expertin für Ernährung, Diabetes und Frauengesundheit.
                Im Mittelpunkt steht ihr neues Kochbuch mit blutzuckerfreundlichen Rezepten, das sich an Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes richtet, aber auch an alle, die mit zunehmendem Alter bewusster essen möchten – etwa bei Prädiabetes oder in den Wechseljahren. Kirsten erklärt, worauf es beim blutzuckerfreundlichen Kochen wirklich ankommt. Ballaststoffe spielen die Schlüsselrolle und frisches Gemüse, Beerenfrüchte und Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder rote Linsen stehen im Fokus.
                Andere kursierende Ernährungstipps bei Diabetes wie Apfelessig-Shots oder komplizierte Nährstoffreihenfolgen hat sie hingegen im Selbstversuch mit einem Glukosesensor getestet und als wirkungslos erlebt. Auch mit anderen verbreiteten Missverständnisse rund um „natürliche" Süßungsmittel wie Datteln oder Kokosblütenzucker räumt sie sachlich aus, denn auf den Blutzucker wirken sie wie konventioneller Zucker.
                Abschließend gibt sie praktische Küchentipps, vom Kochen mit der Heißluftfritteuse bis zum Verwenden eines Öl-Sprühers, die zeigen, wie sich fettarmes und geschmackvolles Kochen auch ohne großen Aufwand umsetzen lässt.
                Weiterführende Informationen:
                • „Blutzuckerfreundlich genießen – Rezepte für ein gesundes Leben“, das neue Buch von Kirsten Metternich von Wolff: https://www.mtx-shop.de/patienten/Typ-2-Diabetes/Buecher/Ernaehrung/Blutzuckerfreundlich-geniessen.html
                • Website von Kirsten Metternich von Wolff: https://www.metternich24.de/
                • Diabetes-Anker-Autorinnen-Profil von Kirsten Metternich von Wolff mit Links zu all ihren Beiträgen: https://diabetes-anker.de/author/kirsten-metternich-von-wolff/
                • Alle Diabetes-Anker-Rezeptideen im Überblick: https://diabetes-anker.de/ernaehrung/rezept/
                29 min

              About Diabetes-Anker

              From the publisher's feed

              Den Diabetes-Anker Podcast gestaltet die Diabetes-Redaktion der MedTriX Group, es moderieren Günter Nuber, Nicole Finkenauer-Ganz und Stephanie Haack. Hier werden Expertinnen und Experten eingeladen,…