Diabetes-Anker

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Diabetes-Anker episodes

  • Wie können KI und Chatbots die Diabetes-Therapie unterstützen, Herr Prof. Ehrmann?

    Künstliche Intelligenz und Chatbots gehören inzwischen zum Alltag, auch in der Diabetologie und im Diabetes-Management. Host Lena Schmidt spricht im Diabetes-Anker-Podcast mit Prof. Dr. Dominic Ehrmann, Diplompsychologe und Leitender Wissenschaftler am Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim, darüber, wo KI heute schon eingesetzt wird und was noch Zukunftsmusik ist.

    Ein Schwerpunkt sind automatisierte Insulindosiersysteme (AID), die den Therapiealltag in den vergangenen Jahren deutlich verändert haben. Weitere Themen sind das Retinopathie-Screening, personalisierte Apps und die Frage, wie sich die Diabetes-Schulung wandelt. Ehrmann berichtet, wie häufig Menschen mit Diabetes Chatbots für Therapie-Fragen nutzen und wie groß ihr Vertrauen darin ist.

    Behandelt werden zudem die Chancen und Grenzen von KI-Empathie sowie die Frage, wie immer strengere Zielwerte zu Druck, Scham und Perfektionismus führen können. Der Ausblick reicht von Fully-Closed-Loop-Systemen über implantierbare Technik und digitale Zwillinge bis zur Früherkennung von Typ-2-Diabetes anhand der Stimme.

    Weiterführende Informationen:
    • dt-report-Website
    • diateam-Website
    • Studie zu digitalem Zwilling in einem AID-System
    • Diabetes-Anker-Autorenprofil von Prof. Ehrmann
    • 38 min
    • Gürtelrose bei Diabetes
      Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick

      Gürtelrose gilt oft als reine Hauterkrankung, ist jedoch vor allem eine Erkrankung der Nerven. Nach einer Windpocken-Infektion in der Kindheit verbleibt das Virus lebenslang im Körper und kann reaktiviert werden, sobald das Immunsystem geschwächt ist.

      Im Gespräch mit Diabetes-Anker-Chefredakteurin Dr. Katrin Kraatz erläutert der Internist und Diabetologe Dr. Dietrich Tews, warum Menschen mit Diabetes ein um bis zu 45 %höheres Risiko für eine Gürtelrose-Erkrankung haben, welche Rolle die Stoffwechseleinstellung und die Zeit im Zielbereich für das Infektionsrisiko spielen und warum Begleiterkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zusätzlich belastend wirken.

      Schwerpunkte des Gesprächs liegen auf den typischen Symptomen der Gürtelrose, dem Verlauf der Erkrankung und der Frage, ob sich das Erkrankungsrisiko je nach Diabetesform unterscheidet. Thematisiert werden zudem die Auswirkungen einer Gürtelrose auf den Blutzucker sowie mögliche Komplikationen wie die postzosterische Neuralgie, die auch nach Abheilen des Hautausschlags über Monate hinweg anhalten kann.

      Abschließend geht es um die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Vorbeugung und darum, wie Menschen mit Diabetes das Thema Vorsorge im Gespräch mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt ansprechen können.

      Diese Folge ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden.

      NP-DE-HZU-AUDI-260007; 10/2026

      Weiterführende Informationen:
      • Informationsseite von GSK über Gürtelrose
      • DDG-Praxisempfehlungen zu Impfungen bei Typ-2-Diabetes
      • Informationen Ständige Impfkommission (STIKO) zu Gürtelrose (Herpes zoster)
      • Praxis-Website von Dr. Tews
      • Diabetes-Anker-Beitrag zum Thema
      • Video-Interview mit Dr. Tews
      • Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Wieso man bei Diabetes das Gürtelrose-Risiko ernst nehmen und vorsorgen sollte – Erfahrungsbericht von Shirin
      • 15 min
      • Wenn Diabetes die Sehkraft verändert
        Im Gespräch mit Annie Heger

        In dieser Folge des Diabetes-Anker-Podcasts spricht Host Lena Schmidt mit der Autorin, Radiomoderatorin und Kabarettistin Annie Heger über ein Leben mit Typ-1-Diabetes und dessen mögliche Folgeerkrankungen. Annie Heger erhielt die Diagnose mit 13 Jahren. Heute, nach 30 Jahren mit Diabetes, berichtet sie von Nervenschädigungen sowie einer fortgeschrittenen diabetischen Netzhauterkrankung (proliferative Retinopathie). Sie erzählt, wie sie Veränderungen ihrer Sehkraft, wiederholte Laserbehandlungen und den Verzicht aufs Autofahren erlebt und ihren Alltag daran angepasst hat.

        Im Gespräch geht es auch um den Umgang mit Schuldgefühlen, Sorgen vor Untersuchungen und medizinischen Nachrichten. Annie Heger beschreibt, welche Rolle Familie, Freundinnen und die Diabetes-Community für sie spielen und warum sie offen über ihre Bedürfnisse spricht. Dabei wird deutlich, dass der Umgang mit chronischen Beschwerden individuell ist und ein gutes Leben nicht bedeutet, dem Diabetes etwas abgewinnen zu müssen.

        Zum Abschluss spricht Annie Heger über technische Entwicklungen in der Diabetestherapie und darüber, was für sie ein lebenswertes Leben mit Diabetes ausmacht. Sie weist außerdem auf die Bedeutung regelmäßiger augenärztlicher Vorsorge hin.

        Weiterführende Informationen:
        • Website von Annie Heger
        • Buch von Annie Heger „Sei der Wind, nicht das Fähnchen“
        • Aktuelle Tourdaten
        • „Mut zur Verletzlichkeit“ – Annie Heger im Interview
        • Mehr zum Thema „diabetische Retinopathie“
        • 36 min
        • Worum geht es beim Weltdiabetestag?
          Und welche Veranstaltungen finden 2026 statt?

          Diabetes-Anker-Chefredakteurin Dr. Katrin Kraatz erläutert im Gespräch mit Community-Managerin Lena Schmidt, warum der 14. November als weltweiter Diabetes-Gedenktag gewählt wurde und seit wann er offiziell von den Vereinten Nationen begangen wird. Außerdem erklären sie, welche Bedeutung der blaue Kreis als internationales Symbol für Diabetes hat.

          Im Hauptteil dieser Sonderfolge geben die beiden einen Überblick über Veranstaltungen, die Selbsthilfeverbände und Fachgesellschaften in diesem Jahr rund um den Weltdiabetestags in verschiedenen Regionen Deutschlands anbieten. Da der 14. November 2026 auf einen Samstag fällt, ergeben sich für Interessierte zahlreiche Gelegenheiten zur Teilnahme. Links zu den genannten Terminen und Anmeldemöglichkeiten sind unten in den weiterführenden Informationen zu finden.

          Weiterführende Informationen:
          • Deutschsprachige Informationsseite zum Weltdiabetestag
          • Diabetes-Anker-Beiträge zum Weltdiabetestag
          • In der Sonderfolge erwähnte Events zum Weltdiabetestag 2026:
            • Meilensteine der modernen Diabetologie/Weltdiabetestag
            • Aktionstag des Diabetiker Baden-Württemberg e.V.
            • Fahrsimulationstraining am Hockenheimring
            • Augsburger Diabetestag
            • Dachauer Diabetestag
            • Diabetestag Nürnberg
            • Ansbacher Diabetestag
            • Diabetestag Neumarkt i.d.Oberpfalz
            • Patiententag zum Weltdiabetestag im Krankenhaus Sachsenhausen/Frankfurt
            • Mitgliederversammlung und Landesdiabetikertag des Diabetiker Thüringen e.V.
            • 11 min
            • Schattenkinder
              Wie Geschwister chronisch kranker Kinder nicht zu kurz kommen

              In dieser Podcast-Folge spricht Privatdozentin Dr. Gundula Ernst, Diplom Psychologin an der Lehreinheit Medizinische Psychologie der Medizinischen Hochschule Hannover, über die Situation von „Schattenkindern“ – Geschwistern von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen.

              Sie erläutert, welche psychischen und familiären Belastungen entstehen können, welche Warnsignale Kinderärztinnen und Kinderärzte beachten sollten und wann psychologische Unterstützung sinnvoll ist. Zugleich betont sie die Bedeutung offener Kommunikation innerhalb der Familie und zeigt Fördermöglichkeiten auf, etwa durch gezielte Schulungs- und Unterstützungsangebote wie das Projekt MODUS oder Geschwister Workshops. Auch positive Aspekte und Entwicklungschancen für betroffene Kinder werden diskutiert.

              Weiterführende Informationen:
              • Profil von PD Dr. Gundula Ernst
              • Kompetenznetz Patientenschulung (KomPaS): Modulares Schulungsprogramm für chronisch kranke Kinder, Jugendliche und deren Familien (ModuS)
              • ModuS-Geschwisterworkshops
              • Geschwisterkinder-Netzwerk
              • Stiftung FamilienBande – Gemeinsam für Geschwister
              • [Informationen zu familienorientierter Rehabilitation (FOR) für die ganze Familie](https://www.betanet.de/familienorientierte-rehabilitation.html )
              • Beratungsangebot des Kindernetzwerks
              • Geschwisterkinder – Schattenkinder?
              • Warum Geschwister von Kindern mit Typ-1-Diabetes manchmal im Schatten stehen
              • 33 min
              • Diabetes und psychische Flexibilität
                Mit Psychologin Laura Klinker

                Ärger, Angst oder Frust gehören zum Alltag mit Diabetes – ob durch einen unerwarteten Blutzuckerwert oder eine Unterzuckerung. In dieser Folge des Diabetes-Anker-Podcasts spricht Host Lena Schmidt mit der Psychologin Laura Klinker von der Diabetes Klinik Bad Mergentheim über psychische Flexibilität. Laura Klinker erklärt, weshalb das Unterdrücken unangenehmer Gefühle die Situation oft verschärft, statt sie zu erleichtern, und veranschaulicht dies anhand einer Metapher: Ein unter Wasser gedrückter Ball kommt irgendwann mit Wucht wieder nach oben – ähnlich verhält es sich mit verdrängten Emotionen.

                Im Gespräch geht es außerdem darum, wie sich Gefühle benennen und einordnen lassen, welche Rolle Gedanken dabei spielen und warum diese nicht mit der Realität gleichzusetzen sind. Laura Klinker stellt eine konkrete Übung vor, mit der sich überwältigende Gefühle im Alltag einordnen lassen, und erläutert die Grundidee der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Zudem wird besprochen, wann Selbsthilfestrategien an ihre Grenzen stoßen und professionelle Unterstützung sinnvoll sein kann. Zum Abschluss fasst Laura Klinker die im Gespräch vorgestellten Erste-Hilfe-Maßnahmen noch einmal zusammen und ordnet das Thema Fehler im Diabetes-Management ein.

                Weiterführende Informationen:
                • „Eine Prise Achtsamkeit“ – Podcast von Laura Klinker
                • Website von Laura Klinker
                • Laura Klinker auf Instagram
                • Website des Diabetes-Zentrums Mergentheim
                • Buch „Akzeptanz- und Commitmenttherapie“ von Dr. Russ Harris
                • Diabetes-Anker-Rubrik „Psyche“
                • Community-Gruppe „Diabetes und Psyche“
                • 22 min
                • Typ-2-Diabetes: Ernährung, Schulung und die richtige Medikation
                  Mit Dr. Jens Kröger über gemeinsame Entscheidungsfindung

                  Eine persönliche Geschichte prägt oft eine ganze Karriere. Bei Dr. Jens Kröger war es vor über 40 Jahren der Verlust einer guten Freundin durch eine schwere Unterzuckerung bei Typ-1-Diabetes. Ein Schicksalsschlag, der sein ganzes Leben verändern sollte. Seitdem brennt er mit Leidenschaft für das Thema Diabetes und setzt sich als Vorstandsvorsitzender von diabetesDE (Deutsche Diabetes Hilfe) dafür ein, dass Menschen mit diesen chronischen Erkrankungen die bestmögliche Unterstützung erhalten.

                  In dieser Episode sprechen wir mit Dr. Kröger über eines der wichtigsten Themen für Menschen mit Typ-2-Diabetes: Welche Medikamente helfen mir am besten? Doch bevor wir in die Welt der Therapieoptionen eintauchen, erzählt er von seinem Weg vom Internisten zum spezialisierten Diabetologen und wie die Kombination aus medizinischer Expertise und echter Leidenschaft für Patientenbegleitung entsteht.

                  Das erwartet Sie in dieser Folge:

                  Wir beleuchten die Grundlagen der Typ-2-Diabetes-Behandlung: Ernährung, Bewegung und Schulung sind nicht verhandelbar - sie sind die Basis. Dr. Kröger erklärt, warum Schulung so entscheidend ist und wie Patienten durch Verständnis der Zusammenhänge selbst aktiv werden können. Sein Herzensthema dabei sind Hacks, also Wege und Tricks, wie man mit der Ernährung die Glukosewerte nach dem Essen zusätzlich niedrig halten kann, und wie Systeme zum kontinuierlichen Glukosemessen (CGM) Menschen mit Typ-2-Diabetes bei der Änderung des Lebensstils unterstützen können.

                  Dann folgt das medikamentöse Stufenschema: Von Metformin als bewährte Grundlage über verschiedene Therapieoptionen bis hin zu Insulin. Hier räumt Dr. Kröger mit einem Mythos auf: Insulin ist bei Typ-2-Diabetes nicht das Ende der Fahnenstange, sondern eine wichtige Option, die heute später benötigt wird als früher, dank moderner Medikamente, die nicht nur den Blutzucker senken, sondern auch das Herz-Kreislauf-System schützen.

                  Ein zentrales Thema ist die gemeinsame Entscheidungsfindung: Wie können Ärzte und Patienten partnerschaftlich die beste Therapie für jeden Einzelnen finden? Und warum fehlt dafür oft die Zeit in Praxen? Dr. Kröger plädiert leidenschaftlich dafür, dass wir mehr Zeit für echte Gespräche brauchen — und dass Telemedizin hier eine wichtige Rolle spielen könnte.
                  Eine Episode voller Expertise, Leidenschaft und praktischer Tipps für alle, die verstehen möchten, wie Diabetesbehandlung wirklich funktioniert.

                  Weiterführende Informationen:
                  • Deutsche Diabetes Hilfe
                  • https://bit.ly/4fjTjU6

                    31 min
                  • Wie war für dich die erste Flugreise mit Typ-1-Diabetes, Katharina?
                    Reisen mit Diabetes

                    Das Thema Reisen mit Diabetes ist für viele mit Fragen, Unsicherheiten und langen Checklisten verbunden. In dieser Folge unseres Podcast-Community-Formats „Höhen & Tiefen“ sprechen Lena Schmidt und Stephanie Haack mit Katharina Weirauch über deren erste Flugreise seit ihrer Typ 1 Diagnose. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger perfekte Packlisten als die ganz praktischen Situationen: Welche Unterlagen werden am Flughafen wirklich verlangt? Was gehört ins Handgepäck und was lässt man besser im Koffer? Und wie fühlt es sich an, mit Pumpe, Sensor, Pflasterallergie und dem Gedanken „Was, wenn etwas schiefgeht?“ unterwegs zu sein?

                    Katharina erzählt von Vorbereitung, Nervosität und überraschend entspannten Kontrollen – inklusive lustiger Anekdoten über eine Schere im Handgepäck und Sprengstoff-Tests. Außerdem geht es um typische Reise-Effekte auf das Diabetes-Management: viel Bewegung, ungeplante Essenszeiten, Hypogefahr, ungewohnte Speisen und Getränke wie Sangria mit mehr Zucker, als man erwartet. Steffi ergänzt das alles mit Improvisationserfahrungen aus früheren Reisen, wie Routine und „Plan B“ beim Reisen helfen können und warum Gemeinschaft und Erfahrung für viele Ängste ein gewichtiger Gegenpol sind.

                    Weiterführende Informationen:
                    • Checkliste fürs Reisen mit Diabetes auf einer DIN-A4-Seite (PDF)
                    • Diabetes-Anker-Kolumne „Fernweh“ von Susanne Löw
                    • Reisen mit Diabetes: Hinweise und Tipps – inklusive Infos für ausgewählte Urlaubsländer
                    • Bisherige Diabetes-Anker-Podcast-Folgen zum Reisen mit Diabetes:
                    • Reisen mit Diabetes – Tipps und Tricks von Conny und Alex
                    • Zucker im Gepäck – Susanne berichtet über ihre Reisen mit Diabetes
                    • Reisen mit Diabetes: Diese Bücher und Materialien helfen weiter
                    • Ernährung im Urlaub: Gut vorbereitet auf Reisen mit Diabetes
                    • Reisen mit Diabetes: Gute Vorbereitung und die Risiken kennen
                    • 32 min
                    • Therapie, Ängste und Nachsorge bei Schwangerschaftsdiabetes – mit Allison Muhl
                      In dieser Community-Folge aus der Reihe „Höhen & …
                      In dieser Community-Folge aus der Reihe „Höhen & Tiefen“ geht es um Schwangerschaftsdiabetes und den Alltag mit dieser Diagnose. Lena Schmidt spricht mit Allison Muhl, 28 Jahre alt und Mutter von drei Kindern, die in allen drei Schwangerschaften einen Gestationsdiabetes entwickelt hatte. Sie beschreibt, wie sie die Diagnose 2019 erhalten hat und welche Ängste dabei entstanden sind. Und warum die Zeit bis zum Termin beim Diabetologen besonders belastend sein kann.
                      Allison erklärt, wie die Behandlung in ihren Schwangerschaften ablief, von Ernährungsberatung und Blutzuckermessen bis hin zur Insulintherapie in der dritten Schwangerschaft. Ein weiteres Thema ist auch der Einsatz eines CGM-Sensors. Allison erklärt, welche Informationen eine Verlaufskurve liefern kann und was im Alltag Sicherheit gibt. Aber auch, wann die permanente Sicht auf Werte zusätzlichen Stress auslösen kann. Außerdem spricht sie über Reaktionen aus dem Umfeld, mögliche Stigmatisierung und verbreitete Missverständnisse rund um „Schuld“ und Ernährung.
                      Zum Schluss geht es um die Zeit nach der Geburt, Nachsorge und Prävention: Welche Kontrollen sinnvoll sind, warum sie auf langfristige Risikoreduktion setzt und was sie anderen Betroffenen für den Umgang mit einzelnen Ausreißern und der eigenen Belastung mitgeben möchte.
                      Weiterführende Informationen:
                      • Allisons Instagram-Profil: https://www.instagram.com/allisonmuhl/
                      • Folge von „babelli – der Eltern-Podcast“ mit Allison
                      o Spotify: https://open.spotify.com/episode/6pxkDsDE64t0HZLPkLPRqE
                      o Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/schwangerschaftsdiabetes-wenn-die-diagnose-alles-ver%C3%A4ndert/id1496798244?i=1000717119428
                      o YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=FJUMXWvcZ10
                      • Beiträge zum Thema Schwangerschaftsdiabetes: https://diabetes-anker.de/tag/gestationsdiabetes/
                      • Beiträge zum Thema Schwangerschaft mit Diabetes: https://diabetes-anker.de/tag/gestationsdiabetes/
                      • Diabetes-Anker-Rubrik „Eltern und Kind“: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/
                      https://bit.ly/4fjTjU6
                      32 min
                    • Psychische Last durch Hyper- und Hypoglykämien und Umgang mit Glukoseschwankungen – mit Prof. Kulzer
                      Im Gespräch mit Host Steffi Haack erklärt Prof. D…
                      Im Gespräch mit Host Steffi Haack erklärt Prof. Dr. Bernhard Kulzer, was starke Glukoseschwankungen mit der Konzentration, der Stimmung und dem Gefühl von Kontrolle machen und warum Unterzuckerungen so häufig mit Angst verbunden sind. Der Leiter des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM) erklärt, warum eine hohe Glukosevariabilität das Diabetes-Management so schwierig macht und weshalb es sinnvoll ist, zunächst die Hypoglykämien in den Fokus zu nehmen, um wieder Stabilität zu gewinnen.
                      Thema ist auch der sogenannte Mental Load, die dauerhafte gedankliche Präsenz des Diabetes, die weder durch Technologie noch durch bewusstes Abschalten wirklich abnimmt. Im Gegenteil: Studiendaten zeigen, dass Menschen mit automatisierten Insulindosiersystemen (AID) teils mehr Zeit mit dem Diabetes beschäftigt sind als andere. Prof. Kulzer plädiert dafür, das eigene Körpergefühl nicht zugunsten technischer Hilfsmittel zu vernachlässigen.
                      Zum Abschluss gibt der Experte zwei konkrete Ansätze mit: eine konstruktive Fehlerkultur statt Schuld und Scham sowie die Bereitschaft, sich Unterstützung zu holen, sei es im Austausch mit anderen Betroffenen oder durch das Diabetes-Behandlungsteam.
                      Weiterführende Informationen:
                      • Website des Forschungsinstituts Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM): https://fidam.de/
                      • Website der DDG-Arbeitsgemeinschaft „Diabetes & Psyche“: https://www.diabetes-psychologie.de/
                      • Diabetes-Anker-Beiträge zum Thema:
                      o Unterzuckerungen: Die Angst vor akuten Komplikationen – wann gegensteuern?: https://diabetes-anker.de/psyche/unterzuckerungen-die-angst-vor-akuten-komplikationen/
                      o Ängste bei schwankenden Glukosewerten: die Kontrolle behalten: https://diabetes-anker.de/behandlung/aengste-bei-schwankenden-werten-die-kontrolle-behalten/
                      o Gründe für Blutzucker-Schwankungen: Darum gehen die Werte hoch und runter: https://diabetes-anker.de/behandlung/gruende-fuer-blutzucker-schwankungen-darum-gehen-die-werte-gehen-hoch-und-runter/
                      o Wenn Zahlen und Daten stressen: Diabetes zwischen Vorgaben und Lebensqualität: https://diabetes-anker.de/psyche/wenn-zahlen-und-daten-stressen-diabetes-zwischen-vorgaben-und-lebensqualitaet/
                      o In den Kopf geschaut: Das Gehirn mag weder Hypo- noch Hyperglykämien: https://diabetes-anker.de/behandlung/in-den-kopf-geschaut-das-gehirn-mag-weder-hypo-noch-hyperglykamien/
                      • Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/
                      • Community-Bereich auf dem Diabetes-Anker: https://diabetes-anker.de/community-feed/
                      https://bit.ly/4fjTjU6
                      39 min

                    About Diabetes-Anker

                    From the publisher's feed

                    Den Diabetes-Anker Podcast gestaltet die Diabetes-Redaktion der MedTriX Group, es moderieren Günter Nuber, Nicole Finkenauer-Ganz und Stephanie Haack. Hier werden Expertinnen und Experten eingeladen,…