Die hr2-Hörbar

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Die hr2-Hörbar episodes

  • Hypnotische Jazzrhythmen von Mammal Hands & mehr Musik grenzenlos
    Elektronische Tanzmusik - aber eben akustisch, handgemacht, als Jazz. Mal fiebrig nervös, mal gediegen. Das sind Mammal Hands, das junge Jazztrio aus London, in dessen neues, von Improvisation geprägtes Album "Circadia" wir schon mal reinhören können.
    Seit ihrem Debüt "Animalia" von 2012 stehen Mammal Hands für einen melodischen, hypnotischen Sound. Ihr Mix aus europäischem Jazz und den Rhythmen von Rock und Electronica ist ideal fürs Kopfkino - und erreicht sein Publikum über alle Genregrenzen hinaus.
    Im Zentrum stehen die Brüder Nick Smart am Klavier und Jordan Smart am Saxofon. Neu bei ihnen ist der Schlagzeuger Rob Turner, vormals bei GoGo Penguin, ein Freund seit über einem Jahrzehnt. "Mit ihm konnten wir die Seele unserer Musik neu freilegen und weiterentwickeln", sagt Nick Smart.
    Weitere Gäste an der Hörbar sind heute unter anderem Luísa Sobral aus Portugal, Eneida Marta aus Guinea-Bissau, die französische Folkband Les Yeux d’la Tête und der hawaiianische Surfer Jack Johnson.
    56 min
  • Neues von Black Sea Dahu & mehr Musik grenzenlos
    Bei Black Sea Dahu ist die Melancholie nie fern: Die Schweizer Band schafft Kammerpop, der sich anfühlt, als stünde man in einem Gewitter, absolut intensiv und lebendig.
    Dazu kommt die ungewöhnliche Stimme von Janine Cathrein, warm, androgyn, einhüllend.
    Gerade ist mit "Everything" das neue, dritte Album von Black Sea Dahu erschienen. Darauf zu hören: Indie Folk, kammermusikalische Pop-Feinheiten und bewegendes Storytelling. Auch Selbsttherapie ist dabei, denn Janine verarbeitet hier den Tod des Vaters. Herausgekommen ist Musik voller Gefühl, auf dem Weg zu neuer Offenheit und Resilienz.
    Mit etwas Fantasie hört man hier auch die wogenden Wälder und die Bergkulisse, in die sich Black Sea Dahu für das Album zurückgezogen haben, in ein Heim-Studio zwischen Kabeln, Jam-Sessions, Teetassen und gemeinsamen Kochabenden. Klingt nach: Familie.
    Außerdem an der Hörbar: Jazz-Finessen von Triosence, Didier Malherbe und SLIXS, globale Sounds mit Maria de Barros, Javier Ruibál und Murat Coşkun, Singer/Songwriter wie Sting - und viel anderes mehr!
    56 min
  • Musik grenzenlos von Michel Portal bis Marco Mezquida
    Heute wagen wir mal wieder einen kleinen Ausblick auf die nächste Woche mit "Musik grenzenlos": Welche Themen stehen im Fokus der kommenden Hörbars?
    Da wäre zum Beispiel die Formation Black Sea Dahu aus der Schweiz mit ihrer melancholisch-faszinierenden Mischung aus Kammerpop und Dark Folk. Oder: Mammal Hands, ein Trio aus London, das auf seinem neuen Album "Circadia" mal wieder mit hypnotischen Jazzsounds überzeugt.
    Außerdem: Lucas Santtana, der liebenswerte Tropicália-Experte aus Salvador de Bahia - ebenfalls mit neuem Album ("Brasiliano").
    Nicht zu vergessen: der spanische Pianist Marco Mezquida und Oud-Virtuose Yinon Muallem aus Israel. Eine wunderbar bunte Hörbar-Klangwelt erwartet uns also mal wieder - in Auszügen auch in dieser Wochenend-Ausgabe. Und: wir gedenken Michel Portal, dem französischen (Bass-) Klarinettisten, der in seinem langen Künstlerleben die Grenzen der Ausdrucksmöglichkeiten seines Instrumentes verschoben hat, in einer beispiellosen Mischung aus Jazz, Neuer Musik, Klassik und Weltmusik. Am 12. Februar ist er im Alter von 90 Jahren in Paris gestorben.
    57 min
  • Romana Amerling singt Henry Love & mehr Musik grenzenlos
    Wenn man im Wien der 1920er und 30er Jahre als Komponistin was werden wollte, war es ratsam, sich ein Pseudonym zuzulegen. Ein männliches Pseudonym!
    Uns so wurde aus der begabten und gefragten Pianistin Hilde Loewe-Flatter im Handumdrehen Henry Love und schrieb zahlreiche, zur damaligen Zeit beliebte Lieder und Jazzschlager. Die Wiener Sopranistin Romana Amerling hat einige dieser Songs ausgegraben und widmet ihnen ihr neues Album. Wir entdecken ein eigenständiges, zwischen Wiener Kulturerbe, literarischem Anspruch und Unterhaltungskunst oszillierendes Chanson-Werk.
    Amerling bringt diese facettenreiche Musik erstmals wieder zum Klingen - elegant, leichtfüßig, swingend, mit einem Hauch von Cabaret. An ihrer Seite: Mitglieder der Wiener Philharmoniker wie zum Beispiel der Klarinettist Daniel Ottensamer.
    Amerling, die sonst eher auf internationalen Konzertbühnen und in Opernproduktionen präsent ist, zeigt hier eine weitere Seite ihrer künstlerischen Persönlichkeit.
    56 min
  • Raül Refree & Maria Mazzotta & mehr Musik grenzenlos
    Der Katalane Raül Refree und die aus dem süditalienischen Salento stammende Maria Mazzotta haben sich Zeit gelassen, zueinander zu finden.
    Er, der Produzent und Gitarrist aus Barcelona, fand ihre Stimme schon früh bemerkenswert; sie ist tief verwurzelt in der musikalischen Tradition ihrer Region. Als die Beiden sich schließlich in Apulien trafen, teilte Mazzotta mit ihm die Lieder des alten süditalienischen Repertoires und die Geschichten dahinter - darunter die pizzica taranta, ein Ritualgesang, der einst als musikalisches Heilmittel gegen tiefe Schwermut galt. Als Refree später den Auftrag erhielt, ein Werk über Metamorphosen zu schreiben, griff er auf dieses Material zurück: Lullabys, Klagegesänge und religiöse Weisen bis hin zur ekstatischen Pizzica. Und so hat sich das gemeinsame Projekt "San Paolo di Galatina" geformt, eine musikalische Erzählung über Trost, Transformation und die Kraft des Rauschs.
    Neben diesem intensiven Duo-Projekt öffnen wir die Ohren heute außerdem für weitere Stimmen der globalen Klanglandschaft: etwa den Garifuna-Gesang von Aurelio aus Honduras, den energiegeladenen brasilianischen Roots-Sound von Matuto und die tief empfundene Poesie des Portugiesen Salvador Sobral.
    56 min
  • Federspiel: Wir & Jetzt & mehr Musik grenzenlos
    Sieben Bläser, ein neues Kapitel: Die Gruppe Federspiel aus Österreich spannt mit dem Album "Wir & Jetzt" einen Bogen über zwei Jahrzehnte lebendige Bandgeschichte zum Hier und Jetzt.
    Erfahrung und Neugier greifen dabei kreativ ineinander, dem Septett geht es schon lang nicht mehr um schiere Virtuosität und den vordergründigen Schaueffekt. Ihre Eigenkompositionen laden zum Innehalten und Nachdenken ein und feiern die Magie des Augenblicks: jenen schmalen Streifen zwischen Vergangenheit und Zukunft, den allein wir mit unserem Handeln füllen und beeinflussen können. Wir leben nur im Hier und Jetzt, und dieses "Wir", das ist für die innovative Blaskapelle aus der Wachau viel mehr als die eigene Band: das sind wir alle!
    Federspiel, so hat mal ein Kollege vom Schweizer Radio SRF gesagt, das ist "ein Spiel zwischen Rausch und Attacke, zwischen Tradition und Revolution, zwischen Ernst und Ironie". Wie wahr!
    Außerdem in der Sendung: die ivorische Sängerin Dobet Gnahoré mit energiegeladenem Afropop, Dulce Joya Léon mit romantisch-virtuoser Klavierpoesie, Bukahara mit globalem Urban Folk, The Ukrainians mit ihrer Osteuropa-Variante des Kraftwerk‘schen "Models", Luísa Maita mit lässigem São-Paulo-Groove, der Pianist Michael Schlierf mit Band und ?Shmaltz! mit einem raffinierten Balkan-Tango.
    56 min
  • Pur und direkt: die Künstlerin Lylit & mehr Musik grenzenlos
    "Call The Things By Their Name". So heißt einer der Songs auf dem neuen Album von Lylit.
    Die Dinge offen beim Namen zu nennen, das war eine der Maximen für die österreichische Sängerin und Komponistin Eva Klampfer (alias Lylit), als sie daran ging, ihr neues Soloalbum zu entwerfen. Die schonungslose Offenheit kann durchaus auch mal schmerzhaft sein und Überwindung kosten, schließlich stülpt Lylit in manchen ihrer Songtexte ihr Innerstes nach Außen und erzählt von sehr persönlichen Erfahrungen in Songs wie "My Body" oder "I can‘t do this". So etwas macht natürlich verletzlich, kann aber auch befreiend sein. Wir sind jedenfalls dankbar, dass Lylit auf ihrem neuen Album "her" ihre Musik und ihre grandiose Stimme mit uns teilt. Pur, direkt und unverstellt.
    Außerdem im Mix der Klangfarben dieser Hörbar-Ausgabe:
    Hazmat Modine mit rootsigem Swamp-Blues, Milladoiro mit Dudelsack und galicischer Weite, Richard Bona mit federndem Afro-Groove und Bass-Eleganz, das Montréal Guitare Trio mit kammermusikalischem Saiten-Drive - und Yamirah’s Solar Explorers mit kosmisch-funkelnden Jazz-Vibes.
    56 min
  • Liebe des Lebens: Nils Landgren & mehr Musik grenzenlos
    Gerade hat er seinen 70. Geburtstag gefeiert: der "Mann mit der roten Posaune", Nils Landgren.
    "Als ich jung war, wollte ich Popstar werden, aber mit Posaune. Alle sagten mir: Vergiss es und setz dich wieder in die hintere Reihe. Aber ich wollte das nicht akzeptieren."
    Und tatsächlich; Nils Landgren hat es geschafft, mit seinem Instrument ins Rampenlicht zu treten, und das weit über den Tellerrand des Jazz hinaus. "Love of my life" heißt das Livealbum, mit dem er sich jetzt selbst zu seinem runden Geburtstag beschenkt hat. Eine Sammlung einiger der Stücke, die ihm am meisten am Herzen liegen. Eigene Stücke, aber auch Klassiker von Cat Stevens, Leonard Bernstein, Kurt Weill, Herbie Hancock, Joe Sample und anderen, eingespielt in orchestralen Arrangements zusammen mit dem Schwedischen Radiosinfonieorchester samt einer eingespielten Band und der langjährigen Weggefährtin Ida Sand als Sängerin an seiner Seite.
    56 min
  • Sounds zum Warmtanzen, Wegträumen & mehr Musik grenzenlos
    An der Wochenendhörbar lassen wir das Haar herunter, nehmen den Gang raus und lassen Fünfe gerade sein.
    Wir tanzen zum mitreißenden Klang von Kuba, Bollywood oder Bucovina, lauschen der verträumten Poesie der Oboe und kuscheln uns ein mit Folk aus Island.
    So gibt’s heute ein Wiederhören mit einem der größten Hits des Buena Vista Social Clubs, "Chan Chan". Der große Compay Segundo behauptete, diesen Song habe er geträumt, er sei im Schlaf zu ihm gekommen.
    Warm dürfte es dann bei der Bollywood Brass Band aus London werden. Seit über 30 Jahren rockt die Gruppe Hochzeiten und Parties mit ihrem Mix aus Balkan-Bläsern, Funk und indischer Bollywood-Filmmusik.
    Ruhiger geht es dagegen Miriam Hanika an. Die Sängerin, Oboistin und Dichterin hat sich freigeschwommen und macht ihr eigenes Ding - einen warmen, detailverliebten Kammerpop mit Liedern, die sich Zeit nehmen.
    Weitere Gäste sind heute u.a. Shantel, Alma Naidu, die Mahotella Queens, Ásgeir & Árný Margrét und das Bob James Quartet mit Saxofonist David Sanborn.
    57 min
  • Shake Stew feiern Zehnjähriges & mehr Musik grenzenlos
    Magie und Energie sind die Markenzeichen der visionären Jazzband aus Österreich. Kein Wunder, denn die Gruppe um Bandleader Lukas Kranzelbinder kommt mit gleich zwei Schlagzeugern, zwei Bassisten und drei Bläsern daher. Zum Jubiläum gibt’s frisches Futter!
    Zur Feier ihrer ersten Dekade bringen die fulminanten Shake Stew dieses Jahr ein neues Albumprojekt namens "TEN ONE TWO THREE" heraus. Gerade sind die ersten beiden Teile "TEN ONE TWO" erschienen, "TEN THREE" folgt im Herbst“. Aber die Party startet hier! Aus afrokaribischen und nordafrikanischen Sounds, Kraut Rock und spirituellem Jazz wachsen bei Shake Stew Groove und Trance, Improvisation und freier Ausdruck.
    Und während die ZEIT noch mit hanseatischer Vornehmheit schrieb: "Etwas geht von dieser Band aus, das neu und besonders ist - und ungemein attraktiv", fand das britische MOJO-Magazin direkt ekstatische Worte: "Shake Stew lassen dich tanzen, bis du in die Knie gehst - wirbelnd, Blasen werfend, brennend wie ein Fiebertraum."
    Weitere Gäste an der Hörbar sind heute u.a. die Chansonnière Juliette Gréco, der zu früh verstorbene senegalesische Musiker Abu Djigo, Oum aus Marokko, die neue Americana-Queen Sierra Ferrell und Liberdjango aus der Romagna.
    56 min

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