Die hr2-Hörbar

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Die hr2-Hörbar episodes

  • Arco Sinfónica: Futter fürs Kopfkino & mehr Musik grenzenlos
    Der Komponistin Julia Diederich aus Freiburg im Breisgau gelingt mit ihrem jüngsten Projekt eine Art "World Building": Auf "Movie Sinfónica" schafft sie mit ihrem Ensemble Arco Sinfónica und vielen Gästen Musik zu imaginären Szenen, Bildräumen und Filmen.
    "Ich sehe mich oft wie eine Innenarchitektin, die einen Raum gestaltet." Das erzählte Diederich dem Galore-Magazin. Ein Kompositionstrick, der ihr geholfen hat, "Movie Sinfónica" zu gestalten, als bei ihr wegen einer Covid-Erkrankung nichts mehr ging. Musik und der eigene Lebensfilm spielten sich in dieser Zeit nur noch im Kopf ab.
    Trotzdem oder gerade deshalb ist "Movie Sinfónica" ein großer Wurf geworden - ein Kaleidoskop aus Klassik, Jazz und Filmmusik, eingespielt u.a. vom GermanPops Orchestra, einem Perkussionsensemble, Big-Band-Bläsern, einer Jazz-Rhythmusgruppe, Sänger*innen des Staatsopernchors Stuttgart sowie des SWR Vocalensembles Stuttgart.
    56 min
  • Ein Wiederhören mit Toumani Diabaté & mehr Musik grenzenlos
    Der 2024 verstorbene Musiker aus Mali galt als einer der besten Koraspieler. Wie er die traditionelle Griot-Musik mit globalen Klängen fusionierte, war bahnbrechend.
    Jetzt ist mit "Djelika" eins seiner feinsten Alben auf Vinyl wiederveröffentlicht worden.
    Diabaté wollte die geschichtsreiche Musik der Mande wieder in alle Ohren bringen. Zusammen mit seinem Onkel Kélétigui Diabaté am Balafon und Bassekou Kouyaté an der Ngoni gelang ihm das auch - und die globale Musikszene begeisterte er gleich mit. 1995 erschien das meisterliche Album "Djelika", das gerade wiederveröffentlicht worden ist.
    Neu gemastert und für die audiophilen Fans auf schwerem Vinyl verfügbar, zeigt es Diabaté als Pionier: Er greift hier auf ein teils Jahrhunderte altes Repertoire zurück, das er kreativ mit Musik aus dem 20. Jahrhundert verwebt.
    Außerdem an der Hörbar heute: der Berliner Jazzpianist Matti Klein, die Lyoner Folk-Institution Tram des Balkans, Xabier Díaz aus Galicien - und viele andere mehr.
    56 min
  • Schwarze Roots mit Le Collectif Tango Negro Ensemble & mehr Musik grenzenlos
    Im Fokus steht heute ein Tribute-Projekt aus dem Umfeld von Juan Carlos Cáceres, einem Pianisten, Posaunisten und Klangforscher aus Argentinien. Ihn faszinierten vor allem die afroamerikanischen Wurzeln des Tangos, gemischt mit Jazz: ein toller Cocktail!
    Cáceres war auf den Spuren der afrikanischen Musik im Bereich des Río-de la Plata unterwegs, inspiriert von Tänzen wie Candombe und Milonga sowie der Karnevalsmusik der "Murgas". Er verband dies zu einem eigenen, erdigen Tango-Stil.
    Bekannt war Cáceres vor allem in seinem Heimatland Argentinien, aber auch in Frankreich, wo er später, bis zu seinem Tod 2015 gelebt hat. Nun ist von Le Collectif Tango Negro Ensemble - seinen damaligen Mitspielern und vielen Gästen - das Doppelalbum "Tribute To Juan Carlos Cáceres" erschienen.
    Höhepunkte an der Hörbar sind außerdem Carla Bruni, Chilly Gonzales, Bonnie "Prince" Billy, Shake Stew - und viele andere mehr!
    56 min
  • Turner Cody: Geschichten aus dem Unterholz & mehr Musik grenzenlos
    Früher war Turner Cody ein New Yorker Hipster aus der schrulligen "Anti-Folk"-Bewegung; heute erzählt er auf seinem neuen Album "Out For Blood" fast klassisch amerikanische Geschichten im Stil eines Kris Kristofferson, Townes Van Zandt oder John Prine.
    Auf "Out For Blood" macht er zum zweiten Mal gemeinsame Sache mit dem belgischen Musiker Nicolas Michaux und dessen Band, den "Soldiers of Love". 2021 haben sie das erste Mal zusammengearbeitet, und Turner Cody betrachtet ihre transatlantische Begegnung als Glücksfall.
    Sie hat ihm die Power für fast schon archaisch-zerknautschte Songs über Freiheit, Individualität, Schicksal, Sünde und Vergebung gegeben. Die alten Themen des US-Country eben, aber mit einem Augenzwinkern.
    Außerdem an der Hörbar: finnische Vokalkunst mit Suden Aika, kenianische Moderne mit Nina Ogot, kapverdische Sounds mit Lura - und viel anderes mehr.
    56 min
  • Turner Cody, Toumani Diabaté, Shake Stew – & mehr Musik grenzenlos
    Heute drehen wir mal wieder großzügig den Globus und öffnen ganz nebenbei mit einigen Kostproben den Hörbar-Klangraum für die kommende Woche.
    Turner Cody and the Soldiers of Love liefern lässig-melodischen Folk-Pop mit ihrem neuen Album "Out for Blood". Mit dem unvergessenen Kora-Virtuosen Toumani Diabaté erinnern wir an die große Tradition der westafrikanischen Musik und feiern die Wiederveröffentlichung seines Albumklassikers "Djelika". Einen Vorgeschmack gibt’s auch auf den "Tribute To Juan Carlos Cáceres", mit dem Le Collectif Tango Negro Ensemble den Río de la Plata dunkel schimmern lässt. Arco Sinfónica spannt elegante Filmmusik-Bögen in "Movie Sinfonica" (demnächst ausführlicher an der Hörbar!). Und Shake Stew lässt den Puls steigen mit hypnotischem Drive und tiefen Grooves - kommende Woche hier ebenfalls im Fokus mit dem Album "Ten One Two".
    Dazwischen öffnen wir hier und da noch ein Fenster in andere Klangwelten: Eithne Ní Uallacháin mit poetischer irischer Melodik, Krzysztof Kobyliński mit leuchtenden Piano-Farben, Márcio Faraco mit sanfter Brasil-Saudade, Andy Palacio & The Garifuna Collective karibisch geerdet, Breabach mit schottischem Folk-Schwung - sowie Melody Gardot & Ibrahim Maalouf im eleganten Schulterschluss.
    57 min
  • Ensemble Du Verre: "Lost in Your Garden“ & mehr Musik grenzenlos
    "Lost in Your Garden" ist Jazz mit Weitblick: das neue Album vom Ensemble Du Verre besticht durch klare Formen, lässt viel Raum zum Atmen und setzt auf feine Texturen statt auf vordergründige Effekte.
    Kopf des Projekts ist Sönke Düwer (Du Verre…Achtung Wortspiel!), der als Komponist, Schlagzeuger, Pianist, Produzent und Klanggestalter den Kurs vorgibt.
    Das Album bündelt Skizzen und Ideen aus mehreren Jahren zu einem kompakten Ganzen: retrospektiv in der Reife, vorwärtsgewandt im Sound. Planung und Zufall spielen ineinander, Motive wachsen, immer neue Details schimmern hervor, die Energie der Improvisation und der elektronische Groove halten alles in Bewegung. Das Ergebnis ist zugleich poetisch, melancholisch und kompromisslos, mit Jazz als Kern und genug Offenheit für Brüche, Melancholie und Licht.
    Das und mehr "Musik grenzenlos" gibt’s heute an der Hörbar - nehmen Sie gerne Platz!
    56 min
  • French Bossa Nova! Putumayo-Klangreise & mehr Musik grenzenlos
    Putumayo, das findige World Music Label aus New York präsentiert mit "French Bossa Nova“ eine frische, digitale Kompilation, in der brasilianische Bossa Leichtigkeit auf französische Chanson Eleganz trifft - mit aktuellen Stimmen aus Frankreich, Québec und Brasilien.
    Das Label setzt seine wie immer exzellent kuratierte Reihe inzwischen konsequent online fort, gewohnt stilsicher, zugänglich und global vernetzt. So serviert es uns an der Hörbar entspannte, sonnendurchflutete Songs - von "Agua de beber" auf Französisch bis hin zu neuen Originalen, die den Boulevards von Paris einen Hauch von Rio geben.
    Neben Putumayo-Acts wie Taïou, Bïa und Giorgis Christodoulou in der Sendung: cineastischer Gitarren-Jazz mit Ragawerk, nordische Folk-Poesie von Svavar Knútur und Tango-Drive mit Otros Aires - und das ist noch lang nicht alles!
    56 min
  • "In the fields" mit dem Vision String Quartet & mehr Musik grenzenlos
    Mit seinem neuen Album "in the fields“ unterstreicht das Vision String Quartet seinen Anspruch, ein Ensemble zu sein, das die klassische Streichquartett DNA bewusst erweitert: Statt auf Partiturtreue setzt es auf musikalische Spannungsbögen.
    Bartóks viertes Streichquartett zieht sich wie ein roter Faden durch das Album, Improvisationsimpulse, perkussive Elemente und Jazzharmonik werden wie selbstverständlich integriert. Der Pianist Joel Lyssarides und der iranische Gitarrist Mahan Mirarab öffnen als Gäste mit ihren Eigenkompositionen weitere musikalische Türen und so entsteht ein durchkomponierter Flow, bei dem sich Ravel, Bartok, Dvořák und Traditionelles mit eigener Musik verzahnt.
    "In the fields“ markiert das Debüt der Berliner beim Jazzlabel ACT Music, das genau für diese Schnittstellen zwischen Komposition und Improvisation steht. Ein Streichquartett, das wie eine Band agiert: beweglich, risikofreudig, gegenwartsnah!
    Außerdem in der Sendung: brasilianischer Pop Erfindergeist mit Lucas Santtana, die isländische Klangpoesie von Eydís Evensen und Tango Eleganz vom Trio Cayao - dazu weitere Farben von Etta Scollo bis Toots Thielemans.
    56 min
  • Jowee Omicil – Freiheit in jedem Ton & mehr Musik grenzenlos
    Der kanadisch haitianische Multiinstrumentalist Jowee Omicil öffnet auf seinem neuen Album "sMiLes" einen musikalischen Kosmos voller Spontaneität, Improvisation und globaler Farben.
    Die Reise beginnt mit einer Hommage an Abbey Lincoln, führt die Voodoo-Trommeln Haitis mit der kapverdischen Morna zusammen, lässt sein Vorbild, den großen Miles Davis auferstehen und endet in einem berührenden musikalischen Dialog mit seiner Landsfrau Dominique Fils Aimé ("SHouLd I sMiLe?"). Dabei immer präsent: Jowees Philosophie "Trust the Note", ein radikales Bekenntnis zu Freiheit und Kreativität, der Glaube an die Grenzen sprengende Kraft der Musik.
    Außerdem an der Hörbar: die genre-übergreifende Dramatik des Frankfurter Projekts The Ohohohs feat. Maja Bader, die poetische Tango-Eleganz des Gabriel Battaglia Trios und der globale Flamenco Spirit von Faela - dazu viele weitere Klangfarben von Lhasa bis Andreas Vollenweider: Musik grenzenlos eben, wie wir sie lieben!
    56 min
  • Who We Are. Viktoria Tolstoy, Jacob Karlzon & mehr Musik grenzenlos
    Wenn zwei Seelenverwandte nach fast drei Jahrzehnten Zusammenspiel ein Duo-Album "Who We Are" nennen, ist das Programm: ein musikalisches Selbstporträt voller Vertrauen, Freiheit und Nähe.
    Tolstoys soulgetränkte Jazzstimme und Karlzons sensibles Klavierspiel verschmelzen zu einem gemeinsamen Organismus - mal in eigenständigen Lesarten von Billy Joel, Tori Amos oder Thom Yorke, mal in Karlzons neuen Eigenkompositionen mit erstmals von ihm selbst verfassten Texten. Entstanden ist ein reifes, warmes, in sich ruhendes Werk, das nicht erklärt, wer die beiden sein möchten, sondern wer sie sind.
    Außerdem heute an der Seite des Duos: der kubanische Son von Pancho Amat y El Cabildo del Son, Balkan-Energie vom Barcelona Gipsy Balkan Orchestra und frische Blue-Note-Vibes mit Aaron Parks - jede Menge Musik grenzenlos!
    56 min

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