Die philosophische Morgentoilette

Die philosophische Morgentoilette

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Die philosophische Morgentoilette episodes

  • 058 | Erfolg !!

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Thema Erfolg und dessen untrennbarem Zusammenhang mit dem Misserfolg. Er erläutert, dass beide Begriffe sprachlich auf das Wort Folge verweisen und somit als Ergebnis bestimmter Umstände zu verstehen sind. Anhand seiner eigenen Erfahrungen beim Tango Argentino zeigt er auf, wie ein zu starkes Festhalten am Erfolg dazu führen kann, den natürlichen Rhythmus des Lebens zu verlieren. Lehofer plädiert dafür, sowohl Erfolge als auch Misserfolge nicht als Endstationen zu betrachten, sondern als Lernchancen, die es erfordern, einfach weiterzutänzen. Der Misserfolg wird dabei als notwendige Grundlage für zukünftige Erfolge dargestellt, die es zu reflektieren gilt. Wichtig ist es, innerlich die Schülerhaftigkeit zu bewahren und sich nicht durch äußeren Erfolg aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen.

    – Michael Lehofer

    📚 Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/

    7 min
  • 057 | Resonanz hat wirklich Sinn II

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer einem ungewöhnlichen Projekt einer Bronzegussfirma, die einen exemplarischen Friedhof ohne Bestattete errichtet hat, um die veränderte Kultur des Umgangs mit dem Tod neu zu denken. Er beschreibt, wie dieser Ort als Resonanzraum für Trauernde konzipiert wurde, der nicht dem Verstorbenen, sondern den Hinterbliebenen dient und soziale Begegnungen durch Elemente wie einen großen Tisch oder einen Spielplatz ermöglicht. Lehofer kontrastiert diese visionäre Idee, die auf die Förderung von Menschlichkeit abzielt, mit der Geschichte eines Multimillionärs, der sich ein isoliertes Refugium in Neuseeland baut, um im Ernstfall zu überleben. Dabei argumentiert er, dass wahres Leben erst beginnt, wenn das reine Überleben endet, und dass Investitionen in die Humanität einen größeren Wert darstellen als der bloße Erhalt des eigenen Daseins in Einsamkeit. Die Sendung plädiert dafür, im eigenen Leben mehr Räume zu schaffen, in denen Menschen sich begegnen und berühren lassen können.

    – Michael Lehofer

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    11 min
  • 056 | Freude als Lebensweiser

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Gedanken des radikalen Konstruktivisten Ernst von Glasersfeld, der seine Eltern dafür dankte, dass sie ihn nicht in dem unterstützten, was er wollte, sondern in dem, was ihn freute. Lehofer unterscheidet dabei sorgfältig zwischen dem oft von äußeren Erwartungen oder falschen Hoffnungen geprägten Wollen und der unmittelbaren Freude als Resonanz des eigenen Innersten mit der erlebten Realität. Anhand eines Beispiels aus dem Leben eines Freundes zeigt er, wie der Druck, einen sicheren Beruf zu ergreifen, der eigentlichen Begabung und Motivation entgegenstehen kann. Die Freude wird hier als ein objektiverer Kompass verstanden, der auf den tatsächlichen Ressourcen und Kompetenzen einer Person basiert, während das Wollen häufig in Sackgassen führt. Lehofer ermutigt die Zuhörer, sich und andere daran zu orientieren, was wirklich Freude bereitet, anstatt das Leben mit Dingen zu verplempern, die nur gewollt werden.

    – Michael Lehofer

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    8 min
  • 055 | Resonanz hat wirklich Sinn!

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Begegnung mit dem Berliner Bestatter Erik Frede und dessen ungewöhnlichem Weg vom DJ zum Trauerbegleiter. Anhand des Dokumentarfilms über Frede, der den Tod nicht als Objekt, sondern als Subjekt behandelt, wird die Bedeutung einer zärtlichen und respektvollen Haltung gegenüber Verstorbenen und Angehörigen herausgearbeitet. Lehofer kritisiert die zunehmende Funktionalisierung des Menschen in der modernen Gesellschaft und plädiert dafür, einander stets als Subjekte zu begegnen, um eine tiefe Resonanz zu ermöglichen. Dabei wird auch auf die Gefahr der Selbstoptimierung eingegangen, die dazu führt, dass wir uns selbst nur noch als verbesserungsfähige Objekte betrachten. Die Reflexion mündet in die Aufforderung, den eigenen Beruf und das eigene Dasein als Ausdruck der eigenen Identität zu begreifen und sich nicht von äußeren Erwartungen definieren zu lassen.

    – Michael Lehofer

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    10 min
  • 054 | Liebe als Lösungsmittel

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Konzept der Liebe als Lösungsmittel für tiefe emotionale Verstrickungen. Er beschreibt, wie Menschen, die in ihrer Kindheit keine ausreichende Resonanz von ihren Eltern erfahren haben, oft ein Leben lang nach dieser fehlenden Liebe suchen und sich in toxische Bindungen begeben. Lehofer argumentiert, dass wahre Liebe nicht zu Abhängigkeit führt, sondern durch die Internalisierung von Zuneigung Selbstliebe erzeugt und den Einzelnen unabhängig macht. Diese Freiheit ermöglicht es, Beziehungen nicht mehr aus dem Bedürfnis nach Verstrickung, sondern aus Dankbarkeit zu gestalten. Der Philosoph erläutert, dass das Reifestadium der Liebe darin besteht, einander nicht zu brauchen, aber dennoch tief verbunden zu sein, da man sich das Leben selbst zugesprochen hat.

    – Michael Lehofer

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    8 min
  • 053 | Kommunikation ist Leben

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Phänomen des Kommunikationsabbruchs aufgrund von Kränkungen und beleuchtet die Rolle der Kommunikation als essenzielles Lebensmittel für das menschliche Selbstverständnis. Er analysiert, wie die eigene narzisstische Verletzlichkeit dazu führt, dass Beleidigungen oft als Grund für ein endgültiges Beziehungsbeenden missverstanden werden, obwohl sie häufig auf der Unsicherheit des anderen beruhen. Lehofer plädiert dafür, die Erwartung an perfekte Eltern oder Freunde aufzugeben und stattdessen zu akzeptieren, dass andere Menschen versagen können, ohne dass dies eine Trennung rechtfertigt. Als Alternative zum radikalen Kontaktabbruch schlägt er vor, Beziehungen entweder auf ein Minimum zu reduzieren, um außerhalb der emotionalen Reichweite zu bleiben, oder sie bewusst von einer Freundschaft in eine formale Bekanntschaft umzudeuten. Durch die Reduktion von Erwartungen und das Zulassen menschlicher Schwächen kann man vermeiden, anderen durch den Abbruch selbst die größtmögliche Kränkung zuzufügen.

    – Michael Lehofer

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    9 min
  • 052 | Man selbst sein

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, was es bedeutet, sich wirklich für sich selbst zu entscheiden. Anhand eines Essays von Tiziano Terzani aus den letzten Lebenstagen zeigt er auf, wie alltägliche Entscheidungen vor dem Hintergrund des Todes an Bedeutung verlieren und die Wahl für das eigene Wesen als die wichtigste überhaupt hervortritt. Lehofer erläutert, dass diese Entscheidung kein Akt des Egoismus ist, sondern die Anerkennung und Treue gegenüber dem kreativen und wachstumsfähigen Kern in jedem Menschen. Er argumentiert, dass nur durch das Heilig-Halten dieses Wesentlichen innere Stabilität entsteht, die es erlaubt, flexibel auf andere einzugehen, ohne sich selbst zu verraten. Die Folge plädiert dafür, das Eigene nicht zur Disposition zu stellen und gleichzeitig das Wesentliche in anderen zu respektieren, um eine solide Grundlage für alle weiteren Lebensentscheidungen zu schaffen.

    – Michael Lehofer

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    9 min
  • 050 | Lösungen

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette erzählt Michael Lehofer am Ostermontag die Geschichte der Emmaus-Jünger – und was sie uns über den Umgang mit Krisen lehrt. Die beiden Jünger sind in ihrer Trauer gefangen, bis der auferstandene Jesus ihnen eine neue Deutung ihrer Wirklichkeit eröffnet. Daraus leitet Lehofer eine zentrale Erkenntnis ab: Wir verstricken uns oft in unserer Problemtrance und übersehen dabei, dass jeder Verlust auch Raum für Neues öffnet. Lernen Sie, den Blick von der Katastrophe auf die Lösung zu richten – und sich mit einer neuen, heiteren Wirklichkeit anzufreunden.

    – Michael Lehofer

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    7 min
  • 048 | Wie wir Frieden finden

    In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette geht es darum, die Angst vor Konflikten zu verlieren und sie stattdessen als notwendiges Werkzeug für echte Nähe und inneren Frieden zu begreifen. Ob in der Partnerschaft, im Beruf oder in Freundschaften – Konflikte sind die einzige Möglichkeit, zwischenmenschliche Probleme nachhaltig zu klären und aus der Trennung wieder in eine tiefere Gemeinschaft zu finden. Erfahren Sie, warum die Differenzierungsphase nach dem Verliebtsein so entscheidend ist und wie Sie durch eine respektvolle Konfliktkultur mit Ich-Botschaften, Verlangsamung der Kommunikation und Verhandlungsbereitschaft eine neue Ebene der Geborgenheit in Ihren Beziehungen erreichen.

    – Michael Lehofer

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    8 min
  • 047 | Gedanken lesen

    In dieser Ausgabe der philosophischen Morgentoilette widmen wir uns dem Thema Gedankenlesen – ganz bodenständig und ohne Esoterik. Es geht darum, die innere Lautstärke oder die magische Gedankenruhe unserer Mitmenschen wahrzunehmen, sei es in beruflichen Sitzungen, bei Vorträgen oder in der Zweisamkeit. Ich lade euch ein zu entdecken, wie man spürt, ob jemand wirklich zuhört oder in inneren Selbstgesprächen gefangen ist. Wenn wir es schaffen, unsere ständigen Gedanken ruhen zu lassen und diese gemeinsame innere Stille zuzulassen, entstehen tief verbundene Momente der Geborgenheit, aus denen wir wunderbar neue Energie schöpfen können.

    – Michael Lehofer

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    7 min

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GUTEN MORGEN! … heißt es von meiner Seite an jedem Montag um 06:00 Uhr mit meiner neuen Monolog-Podcast-Serie „Die philosophische Morgentoilette“. Jeweils in einer ca. 10-minütigen Betrachtung starten…