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Astrid Büngen ist Diplomingenieurin der Landespflege, Unternehmerin, Ausbilderin, Geomantin, Reisende, verheiratet mit Georg, Bauingenieur, arbeitet kinesiologisch, tanzt Tango Argentino und singt für ihr Leben gern.
Astrid stammt aus dem Bergischen Land bei Köln. Sie wurde bereits in ein Gartenbauunternehmen hineingeboren und ist daher Zeit ihres Lebens mit der Natur und den Gärten verbunden. Seit ihrer Kindheit erlebt sie, dass sich weitaus mehr hinter der Materie, der sichtbaren Pflanze, dem Stein und der Erde verbirgt – nämlich Energien, Schwingungen und die feinstofflichen Welten der Naturwesen. Seit nun mehr als dreißig Jahren ist sie im Garten- und Landschaftsbau und -planung tätig.
Nach dem Studium der Landespflege arbeitete Astrid als Ingenieurin im väterlichen Betrieb, wo sie u.a. eigene Planungen unmittelbar in die Praxis umsetzten konnte, es folgten Begrünungen im Zuge des Neubaus der großen Dhünntalsperre, Standortsanierungen von Großbäumen sowie Projekte in der Bundesgartenschau in Berlin (1985)
1987/88 machte Astrid einige Weltreisen u.a. nach Neuseeland, Australien, Tahiti, Fidschiinseln, Nordamerika, Mexiko und Guatemala sowie Kananda und erforschte die Natur und Botanik der Welt.
1989 siedelte sie nach München um und arbeitete im Landschaftsarchitekturbüro Habeck und Huuk BDLA, wo sie für ein 5-Sterne Hotel in Palma de Mallorca die örtliche Bauleitung übernahm. Neben der mittlerweile selbstständigen Planungsarbeiten folgten jahrelange Studien der Geomantie bei Hagia Chora, u.a. bei Marko Pogacnik, Stefan Brönnle,Hans-Jörg Müller u.a. (Erfahrungswissenschaft mit der Auffassung der Erde als natürlichen, beseelten Organismus) und der Kinesiologie u.a. bei Linde Mix (ganzheitliche Anwendungsmethode zur Optimierung des Lebensenergiehaushaltes). Es folgte die eigene Seminartätigkeit in unterschiedlichen Regionen Deutschlands und Österreichs zur Welt der Naturwesen.
1991-1997 Vorstandsarbeit für das Lerngut Sonnenhausen, Schweißfurth- Stiftung München, Seminartätigkeit in Sonnenhausen, Thema Energetische Gartengestaltung, sowie Bauleitung für ein Landart- Kunstwerk von Nils Udo (Die Blaue Blume) , freiberufliche Tätigkeit für renomierte Landschaftsarchitekturbüros, u.a. Jühling und Bertram BDLA in München sowie für Garten- und Landschaftsbaufirmen.
Im Jahr 2000 gründet Astrid Büngen ihr eigenes Garten- und Landschaftsbauunternehmen mit dem Namen Goldwerk Garten- und Landschaftsbau GmbH. „Jeder Garten ist für mich eine neue Herausforderung, denn jeder Mensch bedarf individuell anderer Komponenten, welche für seine Harmonie und sein gutes Lebensgefühl notwendig sind." Zusammen mit ihrem Team übernimmt sie Planung und Bau von Hausgärten und gewerblichen Anlagen, Kindergartenprojekte wie die Gestaltung und den Bau des Gartens für das Kinderhaus Zorneding, Aufbau einiger Projekte der Landart- Ausstellung "Ends of the Earth" für das Haus der Kunst, Herstellung von Weihern in Naturschutzgebieten für die Gemeinde Hohenbrunn und vieles mehr.
Zur großen Lebensfreude gehören für Astrid Zeit ihres Lebens Tanzen und Singen. Schon früh sang sie in vielen Chören, nahm Gesangsunterricht bei verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern und mit großer Freude seit einigen Jahren bei Beatrice. Tanzen und Singen gehören für sie zum Leben wie das Atmen.
Beste Buchempfehlung
Buch Nr. 1:
Das allsehende Auge von Dr.med.,Dr.phil. David R. Hawkins, Sheema-Medien Verlag,
Buch Nr. 2:
Dein Licht steht dir gut von Rebecca Campbell, Ansata Verlag
Zeitschrift : Gartenpraxis, Ulmer Verlag, für Garten- und Pflanzenliebhaber
momentane Lieblingsgesangslektüre: Richard-Strauß-Lieder
Kontaktdaten: [email protected]
Dipl.Ing. (FH) Astrid Büngen
Goldwerk Garten- und Landschaftsbau GmbH Keferloher-Markt-Straße 19 85640 Putzbrunn/ Solalinden Tel. 089 - 489 26 46 / Fax. 089 - 489 16 66 www.goldwerk-garten.de Geschäftsführerin: Dipl.Ing.(FH) Astrid Büngen USt.-Id.Nr.: DE295852196 . Amtsgericht München HRB 212079
Das Leben ist ein Geschenk und wir achten es oftmals nicht richtig. Doch wenn dieses Geschenk plötzlich nicht mehr funktioniert, dann schätzt man dieses Geschenk wieder.
Der Körper hat auch eine Sprache, wir sollten darauf achten. Denn plötzlich kann es von heute auf morgen vorbei sein. Wir achten oftmals zu wenig auf die Stimme des Körpers. Lerne seine Sprache verstehen, denn wenn er nicht mehr richtig funktioniert, geht es dir ja auch nicht gut.
Mein Körper hat mir definitiv gesagt, dass es zu viel ist, was ich mit ihm anstelle und streikte einmal kurz. Ich hatte wahnsinniges Glück, kann wieder richtig sprechen und schreiben und mich bewegen. Ich bin zutiefst dankbar und sehe es als großes Glück an, dass es nur ein Schuss vor den Bug war.
Lerne, die Sprache deines Körpers zu verstehen. Er dankt es dir, indem er unaufhörlich und gut für dich arbeitet.
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Hier erfährst du mehr über mich:
www.gesang-muenchen.com
www.stimme-klang-haltung.de
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Stimme-Klang-Haltung
Hildegard Ritter ist Sängerin und Gesangspädagogin. Sie war unter anderem 7 Jahre am Würzburger Stadttheater als Mezzo-Sopran engagiert und hat dort alles zwischen Hänsel in „Hänsel und Gretel“ und der „Ortrud“ in Wagners „Lohengrin“ gesungen. Da sie während ihrer Zeit in Würzburg eine Stimmkrise mit Hilfe der Atemtypenlehre erfolgreich überwinden konnte, hat sie nach Beendigung des Engagements durch Intendanzwechsel eine Ausbildung zur Terlusollogin (Lehrerin für Atemtypenlehre) gemacht.
Seit dem Jahr 2000 ist sie in München als freiberufliche Gesangsädagogin tätig – mit dem Spezialgebiet Terlusollogie (auch unter dem Namen Atemtypenlehre nach Erich Wilk, Atemtypologie, solar/lunar bekannt) – kombiniert mit Elementen aus der funktionalen Stimmbildung nach Cornelius Reid. Diese beiden Ansätze harmonieren sehr gut miteinander. Denn bei beiden Konzepten geht es darum, die Rahmenbedingungen für eine ökonomische Selbstorganisation zu schaffen – bei der Atemtypenlehre die Selbstorganisation des Körpers – bei Reid, die der Stimme.
Hildegard Maria Ritter ist Mitglied beim Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen und bildet sich regelmäßig über unterschiedliche Gesangstechniken und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Stimmforschung fort. Sie tauscht sich regelmäßig mit FachkollegInnen (SängerInnen und LogopädInnen) praktisch und theoretisch über das Thema Atemtypen aus.
Sie arbeitet fast ausschließlich im Einzelunterricht/bzw. Coaching mit Erwachsenen. Sehr gute Erfahrungen hat sie auch im Atemtyp-Coaching von Instrumental-Musikern. Dabei wird die Haltung am Instrument dem Atemtyp angepasst (Gelenkstellungen, Fingerbewegung) – sowie wenn nötig die Atemtechnik, Zungen- und Lippenarbeit korrigiert.
Die Atemtypenlehre/Terlusollogie ist keine Gesangstechnik und kann auch nicht als Ersatz für eine solche verwendet werden! Sie ist eine Möglichkeit, den Menschen in seiner Individualität umfassend wahrzunehmen und ihn zu unterstützen, alles auf seine ganz eigene Weise zu tun. Es gibt also nicht „die eine richtige Art zu atmen“ oder „die eine richtige aufrechte Haltung“ oder „die richtige Stütze, Kieferöffnung, Zungenposition, Lippenarbeit“ etc.. Die Lehre arbeitet mit der Erkenntnis dass nicht für alle Menschen der gleiche Ansatz gut und richtig ist, sondern dass es zwei „Grundmodelle“ gibt, an denen sie sich orientiert.
Das Konzept:
In den 30er bis 50er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der Musiker Erich Wilk durch intensive Beobachtung von Menschen im Alltag, im Sport und in der Kunst festgestellt, dass es zwei verschiedene Typen zu geben scheint, die sich grundlegend in Atmung, Bewegung und Haltung unterscheiden. Seiner Beobachtung nach prägt der Sonnen- und Mondstand zum Geburtszeitpunkt den Atemtyp, der dann ein Leben lang bestehen bleibt.
Daher auch der heutige Name der Lehre: Terlusollogie ist zusammengesetzt aus den lateinischen Wörtern für Erde – Terra, Mond - Luna und Sonne – Sol – plus „logie“ für Lehre. Es steht für die Beschreibung des Einwirkens von Sonnen- und Mondkraft auf das irdische Leben.
Trotz dieses esoterisch anmutenden Ansatzes ist die Atemtypenlehre eine pragmatische und körperbezogene Arbeit. Dabei ist es – wie bei anderen Methoden auch – wichtig, dass der Lehrer ein klares gesangspädagogisches Konzept verfolgt, über das nötige Wissen im seinem Fachbereich, pädagogisches Talent sowie ein gutes Ohr und Auge hat, um Unstimmigkeiten wahrzunehmen bzw. Stärken entsprechend fördern zu können – und natürlich Erfahrung in dem Genre, in dem er unterrichtet.
Es geht immer um die gleichen Themen und Ziele: Ruhige, geräuschlose Atmung, Fähigkeit der reflektorischen Atemergänzung, Stimmbandschluss, Toneinsatz und Absatz, Stimmsitz, Stützfunktion, Vokal- und Konsonantenartikulation, Vokalausgleich, Registerausgleich, Legato, Beweglichkeit und Kraft der Stimme, usw., Entwicklung des vollen Stimmumfangs, musikalische Parameter, Bühnenpräsenz, Ausdruck, Abbau von Blockaden, Überwindung von Grenzen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Übekompetenz, etc. etc.
Der einzige Unterschied ist, dass die Atemtypenlehre zwei unterschiedliche “ideale Körperbalancen” zwischen Atem, Haltung und Bewegung, zwischen Erdungs- und Aufrichtungskraft anbietet, die sich auf die genannten Parameter bis in die Feinmotorik hinein subtil aber entscheidend auswirken – sie unterstützen oder eben auch stören können.
Die Atemtypenlehre unterscheidet den sogenannten „Einatmer“ (lunarer Typ) und den sogenannten „Ausatmer“ (solarer Typ). Selbstverständlich atmen beide ein und aus und sprechen bzw. singen natürlich auch während des Ausatemvorgangs. Beide nutzen bei der Stimmgebung eine Beibehaltung der Einatemtendenz als „Stütze“ und zwischen den Phrasen reflektorisch. Beide sollen insgesamt wenig Luft verbrauchen und einen langen Atem haben.
Aber bedingt durch die jeweils andere Körperblance ist auch das Timing von Atmung und Stimmeinsatz, die Pausen, die Gewichtung der Atemphasen, die Nutzung der Atemräume und der Stützkraft unterschiedlich, weil einfach andere Muskelketten wirksam werden, wenn ich anders stehe. Wenn die atemtypabhängige Körperbalance stimmig ist, wird die Arbeit an allen anderen Parametern günstig beeinflusst. Sie wird leichter und selbstverständlicher, und der Aufwand für die Stimmproduktion wird spürbar geringer – es kann dann mehr um Zulassen/Geschehen lassen gehen. Umgekehrt, wenn sie nicht stimmt, wirkt sich das erschwerend auf die Feinjustierung aus – und man kommt mehr ins „Machen“.
Das Ziel der Atemtypenlehre ist es, dem Schüler/Klienten seine Atemkraft und die damit zusammenhängende Ordnung und Balance zwischen Erdung und Aufrichtung bewusst zu machen, damit er sie sich zunutze machen kann. Er soll die Wahl haben, die Auswirkungen unterschiedlicher Möglichkeiten, als belebend oder störend zu erfahren und sich bewusst für die Variante zu entscheiden, die seinem Körper gut tut – oder Varianten zu vermeiden, die freie Entfaltung verhindern.
Das ist eine sehr befriedigende aber nicht immer leichte Arbeit. Man muss bereit sein, anzuerkennen, dass andere Menschen völlig anders funktionieren als man selbst, und dass man vieles, was man gelernt hat, immer wieder in Frage stellen oder neu bewerten und einordnen muss.
Lieblings-Ressource:
Ich schaue mir viele youtube-Videos zur Analyse des Atemtyps von Sängern, Schauspielern, Musikern und Sportlern an.
Beste Buchempfehlung:
Buch Nr. 1: Yoga und Atemtypen, Anna Trökes und Margarethe Seyd – gute Beschreibung der beiden Atemtypen, mit Übungen zur Selbstwahrnehmung – allerdings sehr auf Haltungen – vor allem natürlich auch auf die Ausführung von Yoga-Stellungen bezogen
Buch Nr. 2: Die Stimme von Dr. Bernhard Richter (HNO Arzt und Sänger) – ein aktuelles Buch, das einen ganz guten Überblick über alle Aspekte zum Thema Stimme/Gesang/Gesangspädagogik gibt
Welches Buch liest Hildegard Ritter gerade?
Ganz altes Buch aus dem Jahr 1976 – aber wie ich finde hochaktuell:
Erich Fromm: Haben oder Sein. Das Buch beschreibt den Unterschied zwischen diesen beiden Begriffe in der alltäglichen Erfahrung in Bezug auf Lernen, Erinnern, Gespräch, Lesen, Ausübung von Autorität, Wissen, Glaube und Liebe.
Ihr Leitsatz:
Ja, der steht auch auf meiner Homepage:
Die menschliche Stimme ist das faszinierendste, vielseitigste und ursprünglichste Musikinstrument – der Sänger ist gleichzeitig sein Baumeister und sein Spieler. Ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich menschliche Stimmen klingen können und wie unterschiedlich die Schlüssel sein müssen, mit denen man sie erschließen kann.
Kontaktdaten:
Hildegard Maria Ritter
Am See 39
85540 Haar
Tel. 089 4311387
Mobil 0049 177 8895115
E-Mail: [email protected]
Homepage: www.gesangsunterricht-atemtypen-muenchen.de
Hildegard Ritter ist Sängerin und Gesangspädagogin. Sie war unter anderem 7 Jahre am Würzburger Stadttheater als Mezzo-Sopran engagiert und hat dort alles zwischen Hänsel in „Hänsel und Gretel“ und der „Ortrud“ in Wagners „Lohengrin“ gesungen. Da sie während ihrer Zeit in Würzburg eine Stimmkrise mit Hilfe der Atemtypenlehre erfolgreich überwinden konnte, hat sie nach Beendigung des Engagements durch Intendanzwechsel eine Ausbildung zur Terlusollogin (Lehrerin für Atemtypenlehre) gemacht.
Seit dem Jahr 2000 ist sie in München als freiberufliche Gesangsädagogin tätig – mit dem Spezialgebiet Terlusollogie (auch unter dem Namen Atemtypenlehre nach Erich Wilk, Atemtypologie, solar/lunar bekannt) – kombiniert mit Elementen aus der funktionalen Stimmbildung nach Cornelius Reid. Diese beiden Ansätze harmonieren sehr gut miteinander. Denn bei beiden Konzepten geht es darum, die Rahmenbedingungen für eine ökonomische Selbstorganisation zu schaffen – bei der Atemtypenlehre die Selbstorganisation des Körpers – bei Reid, die der Stimme.
Hildegard Maria Ritter ist Mitglied beim Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen und bildet sich regelmäßig über unterschiedliche Gesangstechniken und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Stimmforschung fort. Sie tauscht sich regelmäßig mit FachkollegInnen (SängerInnen und LogopädInnen) praktisch und theoretisch über das Thema Atemtypen aus.
Sie arbeitet fast ausschließlich im Einzelunterricht/bzw. Coaching mit Erwachsenen. Sehr gute Erfahrungen hat sie auch im Atemtyp-Coaching von Instrumental-Musikern. Dabei wird die Haltung am Instrument dem Atemtyp angepasst (Gelenkstellungen, Fingerbewegung) – sowie wenn nötig die Atemtechnik, Zungen- und Lippenarbeit korrigiert.
Die Atemtypenlehre/Terlusollogie ist keine Gesangstechnik und kann auch nicht als Ersatz für eine solche verwendet werden! Sie ist eine Möglichkeit, den Menschen in seiner Individualität umfassend wahrzunehmen und ihn zu unterstützen, alles auf seine ganz eigene Weise zu tun. Es gibt also nicht „die eine richtige Art zu atmen“ oder „die eine richtige aufrechte Haltung“ oder „die richtige Stütze, Kieferöffnung, Zungenposition, Lippenarbeit“ etc.. Die Lehre arbeitet mit der Erkenntnis dass nicht für alle Menschen der gleiche Ansatz gut und richtig ist, sondern dass es zwei „Grundmodelle“ gibt, an denen sie sich orientiert.
Das Konzept:
In den 30er bis 50er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der Musiker Erich Wilk durch intensive Beobachtung von Menschen im Alltag, im Sport und in der Kunst festgestellt, dass es zwei verschiedene Typen zu geben scheint, die sich grundlegend in Atmung, Bewegung und Haltung unterscheiden. Seiner Beobachtung nach prägt der Sonnen- und Mondstand zum Geburtszeitpunkt den Atemtyp, der dann ein Leben lang bestehen bleibt.
Daher auch der heutige Name der Lehre: Terlusollogie ist zusammengesetzt aus den lateinischen Wörtern für Erde – Terra, Mond - Luna und Sonne – Sol – plus „logie“ für Lehre. Es steht für die Beschreibung des Einwirkens von Sonnen- und Mondkraft auf das irdische Leben.
Trotz dieses esoterisch anmutenden Ansatzes ist die Atemtypenlehre eine pragmatische und körperbezogene Arbeit. Dabei ist es – wie bei anderen Methoden auch – wichtig, dass der Lehrer ein klares gesangspädagogisches Konzept verfolgt, über das nötige Wissen im seinem Fachbereich, pädagogisches Talent sowie ein gutes Ohr und Auge hat, um Unstimmigkeiten wahrzunehmen bzw. Stärken entsprechend fördern zu können – und natürlich Erfahrung in dem Genre, in dem er unterrichtet.
Es geht immer um die gleichen Themen und Ziele: Ruhige, geräuschlose Atmung, Fähigkeit der reflektorischen Atemergänzung, Stimmbandschluss, Toneinsatz und Absatz, Stimmsitz, Stützfunktion, Vokal- und Konsonantenartikulation, Vokalausgleich, Registerausgleich, Legato, Beweglichkeit und Kraft der Stimme, usw., Entwicklung des vollen Stimmumfangs, musikalische Parameter, Bühnenpräsenz, Ausdruck, Abbau von Blockaden, Überwindung von Grenzen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Übekompetenz, etc. etc.
Der einzige Unterschied ist, dass die Atemtypenlehre zwei unterschiedliche “ideale Körperbalancen” zwischen Atem, Haltung und Bewegung, zwischen Erdungs- und Aufrichtungskraft anbietet, die sich auf die genannten Parameter bis in die Feinmotorik hinein subtil aber entscheidend auswirken – sie unterstützen oder eben auch stören können.
Die Atemtypenlehre unterscheidet den sogenannten „Einatmer“ (lunarer Typ) und den sogenannten „Ausatmer“ (solarer Typ). Selbstverständlich atmen beide ein und aus und sprechen bzw. singen natürlich auch während des Ausatemvorgangs. Beide nutzen bei der Stimmgebung eine Beibehaltung der Einatemtendenz als „Stütze“ und zwischen den Phrasen reflektorisch. Beide sollen insgesamt wenig Luft verbrauchen und einen langen Atem haben.
Aber bedingt durch die jeweils andere Körperblance ist auch das Timing von Atmung und Stimmeinsatz, die Pausen, die Gewichtung der Atemphasen, die Nutzung der Atemräume und der Stützkraft unterschiedlich, weil einfach andere Muskelketten wirksam werden, wenn ich anders stehe. Wenn die atemtypabhängige Körperbalance stimmig ist, wird die Arbeit an allen anderen Parametern günstig beeinflusst. Sie wird leichter und selbstverständlicher, und der Aufwand für die Stimmproduktion wird spürbar geringer – es kann dann mehr um Zulassen/Geschehen lassen gehen. Umgekehrt, wenn sie nicht stimmt, wirkt sich das erschwerend auf die Feinjustierung aus – und man kommt mehr ins „Machen“.
Das Ziel der Atemtypenlehre ist es, dem Schüler/Klienten seine Atemkraft und die damit zusammenhängende Ordnung und Balance zwischen Erdung und Aufrichtung bewusst zu machen, damit er sie sich zunutze machen kann. Er soll die Wahl haben, die Auswirkungen unterschiedlicher Möglichkeiten, als belebend oder störend zu erfahren und sich bewusst für die Variante zu entscheiden, die seinem Körper gut tut – oder Varianten zu vermeiden, die freie Entfaltung verhindern.
Das ist eine sehr befriedigende aber nicht immer leichte Arbeit. Man muss bereit sein, anzuerkennen, dass andere Menschen völlig anders funktionieren als man selbst, und dass man vieles, was man gelernt hat, immer wieder in Frage stellen oder neu bewerten und einordnen muss.
Lieblings-Ressource:
Ich schaue mir viele youtube-Videos zur Analyse des Atemtyps von Sängern, Schauspielern, Musikern und Sportlern an.
Beste Buchempfehlung:
Buch Nr. 1: Yoga und Atemtypen, Anna Trökes und Margarethe Seyd – gute Beschreibung der beiden Atemtypen, mit Übungen zur Selbstwahrnehmung – allerdings sehr auf Haltungen – vor allem natürlich auch auf die Ausführung von Yoga-Stellungen bezogen
Buch Nr. 2: Die Stimme von Dr. Bernhard Richter (HNO Arzt und Sänger) – ein aktuelles Buch, das einen ganz guten Überblick über alle Aspekte zum Thema Stimme/Gesang/Gesangspädagogik gibt
Welches Buch liest Hildegard Ritter gerade?
Ganz altes Buch aus dem Jahr 1976 – aber wie ich finde hochaktuell:
Erich Fromm: Haben oder Sein. Das Buch beschreibt den Unterschied zwischen diesen beiden Begriffe in der alltäglichen Erfahrung in Bezug auf Lernen, Erinnern, Gespräch, Lesen, Ausübung von Autorität, Wissen, Glaube und Liebe.
Ihr Leitsatz:
Ja, der steht auch auf meiner Homepage:
Die menschliche Stimme ist das faszinierendste, vielseitigste und ursprünglichste Musikinstrument – der Sänger ist gleichzeitig sein Baumeister und sein Spieler. Ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich menschliche Stimmen klingen können und wie unterschiedlich die Schlüssel sein müssen, mit denen man sie erschließen kann.
Kontaktdaten:
Hildegard Maria Ritter
Am See 39
85540 Haar
Tel. 089 4311387
Mobil 0049 177 8895115
E-Mail: [email protected]
Homepage: www.gesangsunterricht-atemtypen-muenchen.de
In der 3. Folge des Interviews mit Stephanie Kruse geht es um das Estill-Voice-Training.
Stephanie A. Kruse (*1981) ist Dipl. Logopädin NL (Bachelor of Health) und Sängerin, arbeitet als Stimmtherapeutin und Voice Coach mit Sängern, Schauspielern und MzF- Trans* in ganz Deutschland.
Logopädie studiert sie an der Hogeschool Zuyd (NL) und startet nach ihrem Abschluss 2007 ihren beruflichen Weg in der Klinik für Phoniatrie, Pädaudiologie und Kommunikationsstörungen des Universitätsklinikums Aachen. In dieser Zeit spezialisiert sie sich auf das Behandeln von Stimmstörungen der Sprech- und Singstimme und die Arbeit mit trans* Klientinnen. Zudem ist sie als Übungsleiterin Bühnensprechen an der Studiobühne Köln der Universität Köln tätig und doziert an der Theaterschule Aachen Sprecherziehung.
2010 gründet sie gemeinsam mit Sujata Maja Huestegge den Stimmraum Aachen. Nach ihrem Umzug eröffnet sie 2013 den Stimmraum München, in welchem sie Einzelarbeit und Kurse anbietet sowie Workshops mit renommierten Kollegen organisiert. Ab Oktober 2015 übernimmt Sujata Maja Huestegge beide Stimmräume. Stephanie ist weiterhin selbstständig tätig.
Fasziniert von der Methode beginnt sie nebenberuflich die Ausbildung zum Certified Master Teacher of ESTILL VOICE TRAINING™, welche sie 2014 erfolgreich abschließt.
2013 veröffentlicht sie kostenfrei die deutsche Version von LAX VOX®, welche sie mit der Entwicklerin Marketta Sihvo erarbeitet hat, und vertritt diese seit dem in Deutschland.
Gemeinsam mit Thomas Lascheit entwickelt Stephanie die LaKru-Stimmtransition; eine Methode zum Training eines weiblichen Stimmklangs bei MzF-Trans*. Im Bereich der Stimmarbeit mit Trans* engagiert sie sich gemeinsam mit Thomas Lascheit in der Ausbildung und Supervision von Kollegen, um diesen Bereich der Stimmarbeit als Bestandteil des logopädischen Aufgabenfeldes zu etablieren.
Stephanie ist als Dozentin für ProLog, Loguan, Fundus und weitere Fortbildungsanbieter in Deutschland, der Schweiz und Österreich tätig.
Als Sängerin ist sie in der Aachener Musikerszene unterwegs und spielt Jazz und Soul Gigs. Sie singt zudem Studiojobs für TV-Produktionen wie „Let’s Dance“. 2012 zieht sie von Aachen nach München um, wo sie ihre Arbeit fortführt. Mit dem Pianisten Alexander Samimi gründet sie das Duo „Gold“. Im Stadtteil Bogenhausen bezieht Stephanie im Januar 2017 neuen Arbeitsräume, die sie liebevoll ihr „Stimmwohnzimmer“ nennt.
Hier finden alle Angebote wie die Stimmtherapien, Coachings, Kurse und Intensiv- Workshops etc. statt. Alle Informationen zu Stephanies Angeboten findet man auf dieser Website.
Eigene Bücher und Herausgaben:
"Stimmtherapie mit Mann-zu-Frau-Transsexuellen“, ProLog 2016 / A. Kruse, D. Houben, T. Lascheit
"Materialsammlung zur stimmtherapeutischen Arbeit mit Mann-zu-Frau-Transsexuellen“, ProLog 2016 / A. Kruse., T. Lascheit, D. Houben
Buchempfehlung:
1. The Estill Voice Model - Theory and Translation, K. Steinhauer, M. McDonald Klimek, Jo Estill
2. Eckhart Tolle, Torwege zum Jetzt
Kontakt:
LAX VOX®
Estill Voice
Hauptstadtstimme
Stephanie A. Kruse (*1981) ist Dipl. Logopädin NL (Bachelor of Health) und Sängerin, arbeitet als Stimmtherapeutin und Voice Coach mit Sängern, Schauspielern und MzF- Trans* in ganz Deutschland.
Logopädie studiert sie an der Hogeschool Zuyd (NL) und startet nach ihrem Abschluss 2007 ihren beruflichen Weg in der Klinik für Phoniatrie, Pädaudiologie und Kommunikationsstörungen des Universitätsklinikums Aachen. In dieser Zeit spezialisiert sie sich auf das Behandeln von Stimmstörungen der Sprech- und Singstimme und die Arbeit mit trans* Klientinnen. Zudem ist sie als Übungsleiterin Bühnensprechen an der Studiobühne Köln der Universität Köln tätig und doziert an der Theaterschule Aachen Sprecherziehung.
2010 gründet sie gemeinsam mit Sujata Maja Huestegge den Stimmraum Aachen. Nach ihrem Umzug eröffnet sie 2013 den Stimmraum München, in welchem sie Einzelarbeit und Kurse anbietet sowie Workshops mit renommierten Kollegen organisiert. Ab Oktober 2015 übernimmt Sujata Maja Huestegge beide Stimmräume. Stephanie ist weiterhin selbstständig tätig.
Fasziniert von der Methode beginnt sie nebenberuflich die Ausbildung zum Certified Master Teacher of ESTILL VOICE TRAINING™, welche sie 2014 erfolgreich abschließt.
2013 veröffentlicht sie kostenfrei die deutsche Version von LAX VOX®, welche sie mit der Entwicklerin Marketta Sihvo erarbeitet hat, und vertritt diese seit dem in Deutschland.
Gemeinsam mit Thomas Lascheit entwickelt Stephanie die LaKru-Stimmtransition; eine Methode zum Training eines weiblichen Stimmklangs bei MzF-Trans*. Im Bereich der Stimmarbeit mit Trans* engagiert sie sich gemeinsam mit Thomas Lascheit in der Ausbildung und Supervision von Kollegen, um diesen Bereich der Stimmarbeit als Bestandteil des logopädischen Aufgabenfeldes zu etablieren.
Stephanie ist als Dozentin für ProLog, Loguan, Fundus und weitere Fortbildungsanbieter in Deutschland, der Schweiz und Österreich tätig.
Als Sängerin ist sie in der Aachener Musikerszene unterwegs und spielt Jazz und Soul Gigs. Sie singt zudem Studiojobs für TV-Produktionen wie „Let’s Dance“. 2012 zieht sie von Aachen nach München um, wo sie ihre Arbeit fortführt. Mit dem Pianisten Alexander Samimi gründet sie das Duo „Gold“. Im Stadtteil Bogenhausen bezieht Stephanie im Januar 2017 neuen Arbeitsräume, die sie liebevoll ihr „Stimmwohnzimmer“ nennt.
Hier finden alle Angebote wie die Stimmtherapien, Coachings, Kurse und Intensiv- Workshops etc. statt. Alle Informationen zu Stephanies Angeboten findet man auf dieser Website.
Eigene Bücher und Herausgaben:
"Stimmtherapie mit Mann-zu-Frau-Transsexuellen“, ProLog 2016 / A. Kruse, D. Houben, T. Lascheit
"Materialsammlung zur stimmtherapeutischen Arbeit mit Mann-zu-Frau-Transsexuellen“, ProLog 2016 / A. Kruse., T. Lascheit, D. Houben
Fachartikel veröffentlicht in PathoLink Ausgabe 25 1-2015
„Stimmarbeit mit Mann-zu-Frau Trans* nach der LaKru-Stimmtransition – Warum eine überzeugende Stimmfeminisierung nicht mit den bekannten Mitteln der konservativen Stimmtherapie zu erreichen ist.“
Stephanie A. Kruse & Thomas Lascheit
Transsexualität und Intersexualität: Medizinische, ethische, soziale und juristische Aspekte (Humandiskurs - Medizinische Herausforderungen in Geschichte und Gegenwart)
Groß, C. Neuschaefer-Rube, J. Steinmetzer (Hrsg.)
Kontakt:
LAX VOX®
Lakru-Voice Befindet sich derzeit noch im Aufbau
Hauptstadtstimme
Stephanie A. Kruse (*1981) ist Dipl. Logopädin NL (Bachelor of Health) und Sängerin, arbeitet als Stimmtherapeutin und Voice Coach mit Sängern, Schauspielern und MzF- Trans* in ganz Deutschland.
Logopädie studiert sie an der Hogeschool Zuyd (NL) und startet nach ihrem Abschluss 2007 ihren beruflichen Weg in der Klinik für Phoniatrie, Pädaudiologie und Kommunikationsstörungen des Universitätsklinikums Aachen. In dieser Zeit spezialisiert sie sich auf das Behandeln von Stimmstörungen der Sprech- und Singstimme und die Arbeit mit trans* Klientinnen. Zudem ist sie als Übungsleiterin Bühnensprechen an der Studiobühne Köln der Universität Köln tätig und doziert an der Theaterschule Aachen Sprecherziehung.
2010 gründet sie gemeinsam mit Sujata Maja Huestegge den Stimmraum Aachen. Nach ihrem Umzug eröffnet sie 2013 den Stimmraum München, in welchem sie Einzelarbeit und Kurse anbietet sowie Workshops mit renommierten Kollegen organisiert. Ab Oktober 2015 übernimmt Sujata Maja Huestegge beide Stimmräume. Stephanie ist weiterhin selbstständig tätig.
Fasziniert von der Methode beginnt sie nebenberuflich die Ausbildung zum Certified Master Teacher of ESTILL VOICE TRAINING™, welche sie 2014 erfolgreich abschließt.
2013 veröffentlicht sie kostenfrei die deutsche Version von LAX VOX®, welche sie mit der Entwicklerin Marketta Sihvo erarbeitet hat, und vertritt diese seit dem in Deutschland.
Gemeinsam mit Thomas Lascheit entwickelt Stephanie die LaKru-Stimmtransition; eine Methode zum Training eines weiblichen Stimmklangs bei MzF-Trans*. Im Bereich der Stimmarbeit mit Trans* engagiert sie sich gemeinsam mit Thomas Lascheit in der Ausbildung und Supervision von Kollegen, um diesen Bereich der Stimmarbeit als Bestandteil des logopädischen Aufgabenfeldes zu etablieren.
Stephanie ist als Dozentin für ProLog, Loguan, Fundus und weitere Fortbildungsanbieter in Deutschland, der Schweiz und Österreich tätig.
Als Sängerin ist sie in der Aachener Musikerszene unterwegs und spielt Jazz und Soul Gigs. Sie singt zudem Studiojobs für TV-Produktionen wie „Let’s Dance“. 2012 zieht sie von Aachen nach München um, wo sie ihre Arbeit fortführt. Mit dem Pianisten Alexander Samimi gründet sie das Duo „Gold“. Im Stadtteil Bogenhausen bezieht Stephanie im Januar 2017 neuen Arbeitsräume, die sie liebevoll ihr „Stimmwohnzimmer“ nennt.
Hier finden alle Angebote wie die Stimmtherapien, Coachings, Kurse und Intensiv- Workshops etc. statt. Alle Informationen zu Stephanies Angeboten finden Sie auf dieser Website.
Kontakt:
LAX VOX®
Patrick Nini arbeitete zunächst bei einem internationalen Hersteller für Bankensoftware und später als Berater in dieser Branche. Schon früh entwickelte er seine Leidenschaft für Rhetorik und Präsentieren.
Toastmasters, eine internationale Non-Profit-Organisation zur Förderung der Rhetorik, legte schließlich den Grundstein für seine heutige berufliche Tätigkeit als Präsentationstrainer und Vortragsredner.
Mit seinem Speech Pad hat Patrick Nini ein Tool entwickelt, das seinen Anwendern dabei hilft, professionelle Vorträge und Präsentationen zu halten und andere zu überzeugen. Als Gründer des Start-ups Pitch5 bietet er mit der Webapplikation zum Speech Pad seinen Kunden zudem einen virtuellen Präsentationscoach. Nini lebt in Wels (Oberösterreich).
Lieblings-Ressource:
Skype, Whatsapp, Evernote
Eigene Bücher:
Buch: www.speechpad-buch.com
Speech Pad®: Warum gut präsentieren heute anders geht
… und wie Sie es lernen und anwenden können
Mit einem Vorwort von Ilja Grzeskowitz
272 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-86936-754-5
€ 34,90 (D) | € 35,90 (A)
GABAL Verlag, Offenbach 2017
Empfohlene Bücher:
Lena Greiner/Friederike Ott, Simulieren geht über Studieren: Akademisch für Anfänger
George Lakoff/ Mark Johnson, Leben in Metaphern: Konstruktion und Gebrauch von Sprachbildern
Kontaktdaten:
www.patricknini.com
Die Zunge ist ein richtiger Tausendsassa. Sie kann sehr viel, nämlich, schmecken, saugen, spüren und in erster Linie ist sie dafür verantwortlich, dass wir sprechen können.
Wenn wir im Stress sind, verkrampfen sich viele Muskeln, wie die Nackenmuskulatur, Arm- und Beinmuskeln. Und eben auch die Zunge. Wenn wir aber die Zunge verkrampfen, drückt sie auf den Kehldeckel. Die Stimme verfärbt sich daraufhin in einen meist unangenehmen Ton.
Die Zunge ist ausführendes Organ des Geistes und deshalb kommt auch über unsere Sprache häufig unser Charakter zum Vorschein. Das besagen auch schon einige Sprichwörter wie, mit zweischneidiger Zunge sprechen, die Zunge im Zaum halten oder mit schwerer Zunge sprechen.
In der Episode gibt es auch einige kleine Übungen, um die Zunge lockerer zu machen.
Dann hier noch der Link zum kostenlosen Webinar von Tom Kaules am Donnerstag, 30. März 2017 entweder am Vormittag oder am Nachmittag aus der Episode. Darin hörst du, wie Tom Kaules es geschafft, dadurch, dass er im Podcast über das, was er liebt, spricht, seinen Lifestyle zu erreichen.
Kostenloses Webinar von Tom Kaules
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Stimme-Klang-Haltung
Bereits als Teenager war mir klar, dass es mir große Freude bereitet zu tanzen. Die ersten Tanzschritte hat mir mein Vater beigebracht, in unserem kleinen Wohnzimmer nahm er mich in den Arm und führte mich sicher zwischen den Möbeln umher, ohne vorherige theoretische Erklärung, ich bin ihm ganz selbstverständlich gefolgt, ohne Widerstand. Meine Füße haben sich wie automatisch bewegt. In der Tanzschule habe ich mich gelangweilt, da ich nach wenigen Erklärungen der einzelnen Figuren und Tanzschritte es bereits schon umgesetzt hatte, meine Tanzpartner hingegen taten sich dabei etwas schwerer, also wurden mir immer fortgeschrittene Tanzpartner zugewiesen, mit denen es gleich richtig viel Spaß gemacht hat.
Tanzen ist für mich die intimste Art des Körperkontakts und zwar mit mir selbst. Ich spüre den Boden, die Erde unter meinen Füßen und fühle mich getragen und sicher. Ich lausche auf die Musik und nehme den Rhythmus mit meinem Körper auf. Lasse es zu, mich bewegen zu lassen, manchmal wild und leidenschaftlich, sinnlich, lustvoll, männlich, weiblich, angriffslustig und aggressiv, traurig, spielerisch, zart, verletzlich, ängstlich, schüchtern, verführerisch, provozierend, phantasievoll oder sehnsüchtig. Die Ausdrucksmöglichkeiten meiner Gefühle sind grenzenlos.
Ich gehe eine intime Beziehung ein mit der Musik, bin entweder mit dem ganzen Orchester im Tanz oder suche mir ein einzelnes Instrument heraus und tanze nur für und mit diesem einen. Alle Zellen, Moleküle und Atome meines Körpers vibrieren und tanzen mit, sie erinnern sich an die Ursprungsinformation, als ich auf die Welt kam, pure Lebendigkeit, Lebensfreude und Neugierde.
Lebenserfahrungen haben die Ursprungsinformationen verändert, neues kam hinzu, vieles wurde verändert, durch äußere Einflüsse (Glaubenssätze, Ängste, Erziehungsmuster) vieles wurde gelöscht. Ganz besonders prägend waren die Tabus und Verunsicherungen während der Pubertät in Bezug auf Sexualität und der Begegnung zwischen dem männlichen und weiblichen Geschlecht.
„Lieber nicht die Hüften schwingen, du könntest damit die Männer animieren und reizen, über dich herzufallen!“ Solche und ähnliche wohlgemeinten Prophezeiungen haben u.a. dazu geführt, dass Zurückhaltung, Schamgefühl und Unsicherheit meine Beweglichkeit und meinen Selbstausdruck blockiert haben. Durch das Vermeiden von „gesehen werden“, weil die Brüste zu groß oder zu klein sind, man sich zu dick oder zu dünn, zu groß oder zu klein fühlt, verändert sich die Körperhaltung dramatisch. Anstatt aufrecht und sich seiner selbst bewusst zu bewegen, macht man sich klein, der Rücken wird rund, die Schultern werden hoch gezogen, der ganze Brust-und Bauch-Raum wird nach innen gezogen. Dies hat u.a. zur Folge, dass die Atmung flach wird und sich das Stimmvolumen verringert. Man entwickelt eine dünne und leise Stimme.
Durch jahrelange Aufarbeitung dieser tiefsitzenden Blockierungen u.a. in Tantratrainings, Schamanischer Arbeit und etlichen Körpertherapeutischen Sitzungen, habe ich wieder Zugang zu den verdrängten kraftvollen Energien bekommen.
Seit 28 Jahren arbeite ich als Esalen-Practitioner mit über 1.000 Menschen im Jahr, an deren tiefsitzenden Blockaden, die sich zwar auf der Körperebene zeigen, in Form von Verspannungen, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen, diese Beschwerden haben meistens ihren Ursprung auf der geistig-seelischen Ebene. Wenn durch die gefühlvollen Berührungen meiner Massagen die Beweglichkeit der Gelenke wieder hergestellt ist, dann beginnt der Mensch sich wieder wohl zu fühlen in seiner Haut. Diese zurückgewonnene Freiheit, lässt sich wunderbar unterstützen durch zusätzliche freudvolle körperliche Betätigung u.a. durch Joydance.
Woran hindert mich eine eingeschränkte Beweglichkeit z.B. meiner Beckenmuskulatur, wie fließt mein Atem, welche emotionalen Blockaden sind vorhanden, wie ist mein sexuelles Empfinden ?
Beim Joydance lege ich entsprechende Musik auf, die die Tänzer/innen auffordert, die vorhandenen Gefühle und Emotionen auszudrücken. Die Musik kann provozierend wirken, aggressive Rockmusik, männlich orientierte Pop-Musik mit harten Beats oder Techno. Aber auch die weibliche Seite in uns aktivierende und stimulierende zarte, sinnliche Liebesballaden gehören mit zum Joydance. Bewußt ausgesuchte rituelle Tanzstücke zur Stärkung der männlich/weiblichen Energien gehören zu meinem Repertoire genauso wie einfach nur gute Laune Musik zum tanzen. Ich annimiere die Teilnehmer ihre Stimme einzusetzen um das Gefühlte auszudrücken, mal „den Mund aufzumachen“ und zu sagen, was endlich mal gesagt sein möchte !
Angeleitete Tanzbegegnungen, die die Joydancer in Kontakt bringen mit Nähe und Distanz, zulassen, abgrenzen, zusammen tanzen und sich innig verbunden fühlen und danach wieder alleine seinen Lebenstanz fortsetzen. Hinspüren, wieviel Nähe und Intimität kann und will ich zulassen, wie bin ich in partnerschaftlichen Beziehungen,lasse ich mich führen, verführen, gebe ich mich hin und vertraue? Was passiert mit meiner Lebendigkeit, wenn ich mich traue in die Rolle einer Striptease-Tänzerin oder Tänzers zu schlüpfen und dies im Tanz auszudrücken ?(ohne sich dabei auszuziehen !)
Eine Ausbildung zur Spontanschaupielerin bei Johannes Galli (Tranzformations-Theater) und ein High Performance und Leadership-Training bei Martin Sage am Brodway in New York haben mir u.a. sehr viele Tools mitgegeben, die ich beim Joydance mit einfließen lasse. Spielerisch leicht und lustvoll sind die Schlüssel, um in andere „Rollen“ zu schlüpfen, zu tun: „als ob“ . Fake it until you make it !
Gleichermaßen unterstützen mich meine Helfer aus der geistigen Welt, allen voran meine indianischen Ahnen. Während meiner 5-jährigen Schülerzeit bei einem Schamanen wurde mir auf einer Visions-Suche mein indianischer Name übermittelt.
Alisgia Waya: „Sie tanzt mit der Wöflin“…..sie tanzt mit ihrer Weiblichkeit !
Als ich diesen Namen erfuhr, fühlte es sich für mich so an, als hätte ich jetzt die Genehmigung „von oben“ bekommen, endlich das, was ich schon lange in mir wahrgenommen hatte, nach außen tragen zu dürfen.
Die zurückgewonnene wundervolle schöpferische Kraft meiner Weiblichkeit, mit Männern und Frauen zu teilen und sie darin zu unterstützen und zu ermutigen sich einzulassen, hinzugeben und sich bewegen zu lassen, um letzendlich damit eine Bewegung hin zu einer zeitgemäßen, befreiten und respektvollen Begegnung zwischen Mann und Frau zu iniziiren. Das ist meine Vision und mein Beitrag zum liebevollen, herzlichen zwischenmenschlichem Zusammenleben.
Eine große Herausforderung für mich wäre, Joydance-Veranstaltungen einem großen Publikum anzubieten, gerne bei Kongressen, Firmen-Eröffnungs-Events, als Opener, überall dort. wo der zwischenmenschliche Kontakt gefördert werden soll. Meine Angebote kann ich selbstverständlich individuell gestalten.
Ich suche einen geeigneten Tanz-Raum mit einer Musikanlage in München und Umgebung !
Empfohlenes Buch:
Cosmic Recoding von Eva Maria Mora
Leitsatz: “Sorge gut für deinen Körper, er ist der einzige Ort, an dem du leben kannst “ Jim Rohn
“ Keep on dancing “
Alisgia Waya Ulrike Sprinkmann
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