Moin aus der KJK! Deborah spricht heute mit Christopher, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, und der Sozialarbeiterin Andrea über Schizophrenie und ihre Arbeit auf unserer geschützt-geschlossenen Station A8.
Hier werden Menschen behandelt, die in akuten Krisen in die KJK kommen – häufig mit einer paranoiden Schizophrenie, bei der sich die Patient:innen verfolgt oder bedroht fühlen. Eine Erkrankung, die oft mit sehr intensiven Gefühlen einhergeht.
Umso wichtiger ist es, erklärt Andrea, zunächst einen geschützten Raum zu schaffen: Reizreduktion, Stabilisierung und Vertrauen stehen am Anfang der Behandlung.
Sie kümmert sich auch darum, wie es für die Patient:innen nach dem Aufenthalt weitergeht – etwa bei Wohnung, Finanzen oder Anträgen. Ein zentraler Baustein in der Behandlung: Christopher begleitet die medikamentöse Behandlung und erklärt zum Beispiel, welche Rolle „Medikamentenadhärenz“ dabei spielt.
Eine Folge über Vertrauen, Stabilisierung und die Frage, was Menschen in einer akuten Krise wirklich hilft.
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