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ie wird man einen Kanzler los, den kaum noch jemand will — und was kann er tun, um trotzdem zu bleiben. Ausgangspunkt sind 13 Prozent Zufriedenheit, und der Befund lautet, dass diese Zahl keine einzige Rechtsfolge auslöst. Rücktritt und Vertrauensfrage gehören dem Kanzler selbst; für seine Gegner bleibt genau ein Weg, das konstruktive Misstrauensvotum mit 316 Stimmen für einen Nachfolger, und der hat in 77 Jahren ein einziges Mal funktioniert. Vier Wege, die Weimar hatte, fehlen im Grundgesetz mit Absicht. Der zweite Teil dreht die Perspektive um und zeigt, dass die stärkste Option des Kanzlers das Nichtstun ist — die Rangfolge der Mittel verläuft genau umgekehrt zu der Aufregung, die sie erzeugen.
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