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Die Ameisenkönigin regiert nicht. Sie leistet ihren Job in einer dezentralen Organisation mit klaren Abstimmungsmechanismen. Zum Beispiel die Duftspuren: Sie markieren und optimieren die Wege der Ameisen – eine Art externes Gedächtnis ohne zentrale Führung.
Unsere Organisationen dagegen werden gesteuert. Die menschliche Logik will immer optimieren. Doch komplexe Systeme überschreiten schnell die Grenzen der Planbarkeit.
Resilient und erfolgreich stellen sich Unternehmen auf, die in kleinen Schritten und schnellen Iterationen denken. Die ihre Entscheidungen in die Peripherie verlagern. Die Menschen handlungsfähig halten.
Hierarchien gehören zwar dazu. Man muss sie aber so gestalten, dass sie sich flexibel und anpassbar weiterentwickeln können. Zum Beispiel basierend auf Erfahrung und Respekt.
Der Emergenzforscher Jochen Schwarzmann ist in dieser Folge von Digitacheles schon zum dritten Mal dabei – und wartet auch diesmal wieder mit bemerkenswerten Erkenntnissen auf!
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“Vom Krematorium zum Startup” steht über dem Lebenslauf von Philip Pelgen, dem CEO von Unvergessen. Klingt merkwürdig? Im Gespräch erklärt der Marketing- und Social-Media-Experte, wie “skurril” für ihn zum neuen Normal wurde.
Mit seinem Startup digitalisiert der ebenso empathische wie introvertierte Unternehmer das Trauern. In einer Welt mit immer weniger physischen Gräbern klingt das sinnvoll: Trends wie See-, Fluss-, Weltall- und anonyme Bestattung schaffen einen Bedarf an virtuellen Gedenkstätten. Auch die zunehmend verstreuten Familien und individuelleren Bestattungswünsche tragen dazu bei.
Das Marketing über Social Media funktioniert jedenfalls ausgezeichnet - auf seine 280.000 Abonnenten allein auf Facebook kann Philip Pelgen stolz sein. Vor allem aber deshalb, weil das Helfen für ihn im Vordergrund steht.
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Wir alle wollen berührt werden. Von Filmen, von Erzählungen, von Musik, von Menschen. Und wir alle haben einen Sensor für Echtheit, für das große Gefühl dahinter. Wahrheit spielt keine Rolle, es geht um Wahrhaftigkeit.
Wir alle wollen berühren. Ob mit einem spontanen Lächeln oder mit einer lange vorbereiteten Rede. Jens bringt es auf den Punkt: “Eine echte Berührung ist mir wichtiger als Applaus.” Und ganz beiläufig verrät er uns einen Life Hack: “Stille ist ein Stilmittel der besonderen Oberklasse!”
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Die Wirtschaftspsychologin Jessica Krauter hat mit ihrem Bruder buah gegründet. Eine Marke mit starker persönlicher Note und Potenzial zur Lovebrand.
Heute erwirtschaften die beiden einen Jahresumsatz von über 10 Millionen Euro. Vordergründig klingt das wie eine von diesen Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Geschichten. Und wie so oft im richtigen Leben gab es wichtige Wendepunkte.
Jessica bestätigt einmal mehr: Unternehmertum heißt zuhören und lernen – vor allem dann, wenn es nicht so gut läuft. Ein gesundes Maß an Leichtigkeit und Vertrauen haben ihr geholfen, Krisen zu meistern und das Steuer wieder in die Hand zu bekommen.
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