Dimensionen
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Dimensionen episodes

  • Chinas Neue Seidenstraße auf dem Balkan (1)

    Der Westbalkan ist Schauplatz eines geopolitischen Wettstreits. Insbesondere seine Rohstoffvorkommen rücken zunehmend in den Fokus der Europäischen Union. Aber die EU ist nicht die erste, die um wirtschaftlichen Einfluss auf dem Balkan ringt. China begann bereits 2014, in Bergbau und Industrie, Handelswege, Häfen, Autobahnen und Eisenbahnstrecken zu investieren. Was will China mit dieser sogenannten "Belt and Road Initiative" oder "Neuen Seidenstraße" erreichen? Geht es um die Vormachtstellung gegenüber Europa, dessen Einfluss am Balkan geschwächt werden soll? Und wo bleiben die Länder des Balkans in diesem Wirtschaftswettstreit? Gestaltung: Lucia Steinwender und Bartholomäus Laffert. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17. 12. 2024.

    25 min
  • 1994. Das Jahr, in dem Punk zum Mainstream wurde

    1994 veröffentlichen die Punkbands Greenday und Offspring ihre massentauglichen Alben "Dookie" und "Smash". Bis heute wird darüber diskutiert, ob sie das langsame Ende oder eine neue Ära des Punks bedeuteten. Augenscheinlich ist, dass die Gegenkultur heute weitgehend aus dem öffentlichen Raum verschwunden ist, verstärkt durch die fortlaufende Gentrifizierung der Städte und die Kommerzialisierung vormals selbstverwalteter Kultureinrichtungen. Trotzdem spielen einige Kult-Bands der 1990er immer noch und bringen unverwüstliche und auch einige neue Fans zum Pogo tanzen. Welcher Restmagnetismus wirkt in der aktuellen Punkmusik nach?

    25 min
  • Kamele, Alte Städte, Helium

    Kamele sind in vielen Teilen der Erde wichtige Begleiter des Menschen: als Nutztiere, als Prestigeobjekte, als wichtige Elemente der Kultur. Ein kleiner Überblick zum Ausklang des Internationalen Jahrs der Kameliden mit der Veterinärmedizinerin und Kamel-Spezialistin Pamela Burger.
    Birgit Dalheimer

    Vor tausenden Jahren haben im heutigen Osteuropa die Menschen der sogenannten Cucuteni-Tripolje-Kultur in für die damaligen Verhältnisse sehr großen Siedlungen gelebt. Über den Alltag in einer der ersten Stadtgemeinschaften Europas liefert eine aktuelle Studie neue Erkenntnisse.
    Raphael Krapscha

    Dass der Erde das Helium ausgeht - und warum das ein Problem sein könnte, das erklärt Florian Aigner in dieser Ausgabe seiner Kolumne "Aigners Universum"

    25 min
  • Weltraummedizin: Gesundheit aus dem All

    Was kann der Weltraum zur globalen Gesundheit beitragen? - Eine ganze Menge, hoffen Expert:innen aus beiden Bereichen. Mit Daten aus dem Weltraum lässt sich zum Beispiel die Verbreitung von Epidemien auf der Erde beobachten. Zudem sind Erkrankungen von Astronauten und Raumfahrerinnen auch für Patienten auf Erden relevant - Stichwort Knochenabbau. Forschungen auf der ISS liefern einzigartige Daten über biologische und physiologische Prozesse, die bessere Therapien ermöglichen könnten. Gestaltung: Mariann Unterluggauer - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 11. 12. 2024.

    25 min
  • Die Evolution der Entscheidungsfindung

    Die Debatte über den freien Willen hat die Philosophie über Jahrhunderte nicht beenden können. Vielleicht hilft da ein Blick auf die Entwicklungsgeschichte der Entscheidungsfindung. Experimente in den letzten Jahren haben jedenfalls gezeigt: zumindest 200 Millisekunden vor unseren Handlungen, sind wir Menschen relativ frei. Allerdings ist das bei Tauben ganz ähnlich. Schon Einzeller treffen Entscheidungen und Fruchtliegen kontrollieren mit ihren Nervennetzen unpassende Impulse. Genetische und neurobiologische Erkenntnisse aus dem Labor legen nahe: auch der freie Wille könnte ein Resultat der Evolution auf dem Weg von einfachen Organismen zum Homo sapiens gewesen sein. (Übernahme Deutschlandfunk 2024). Gestaltung: Volkart Wildermuth. - Dieser Beitrag begleitet eine am 10. 12. 2024 in Ö1 ausgestrahlte Sendung.

    Service

    25 min
  • Anna Freud: Antigone autonom

    "Sie hatte einen sehr beeindruckenden Verstand und eine intensive Präsenz", erinnert sich David Freud, Präsident der "Freud Foundation" London, an seine Großtante Anna Freud. 1938 musste sie gemeinsam mit dem berühmten Vater Sigmund Freud vor den Nazis nach England flüchten. In London pflegt Anna den bereits schwer kranken Vater, der die Tochter "meine Antigone" nennt, gleichzeitig entwickelt sie die Psychoanalyse weiter. Anna Freud begründete die Kinderpsychoanalyse, gründete und leitete eine Kinderklinik und beeinflusste mit ihrem Werk "Das Ich und seine Abwehrmechanismen" die Entwicklungspsychologie. Im Londoner Stadteil Hampstead steht das Haus von Vater und Tochter, in dem Anna bis zu ihrem Tod 1982 lebte und in dem heute das Freud-Museum untergebracht ist. Gestaltung: Christina Höfferer. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 09. 12. 2024.

    25 min
  • Die Nobelpreise 2024: Wirtschaft

    Heute spricht man vom "globalen Norden" und dem "globalen Süden", wenn es um Ungleichheit und Ungerechtigkeit in der Welt geht. Und dieses Wohlstandsgefälle zwischen den reichen Industrieländern und den armen "Entwicklungsländer" hält das Nobelpreis-Komitee für eines der aktuell größten Probleme. Die drei US-Ökonomen, die gezeigt haben, wie es zustande kommt und möglicherweise auch gelöst werden kann, erhalten 2024 den Wirtschaftsnobelpreis: Daron Acemoglu, Simon Johnson und James A. Robinson. Nicht die geografische Lage, Klima oder Kultur seien dafür verantwortlich, dass die eine Region arm sei und der andere Staat reich, sondern schwache Rechtsstaatlichkeit, korrupte Eliten und das Versagen politischer Institutionen. Gestaltung: Marlene Nowotny. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 05. 12. 2024.

    25 min
  • Die Nobelpreise 2024: Chemie

    Proteine können erst auf eine ganz bestimmte Art gefaltet ihre Aufgabe im Körper erfüllen. Diese Faltung vorherzusagen, war ein lange unerfüllt gebliebener Traum der Biochemie. Ebenso, wie ein funktionsfähiges Protein "am Reißbrett" zu entwerfen und dann die zugrundeliegende genetische Information rückzurechnen. Für beides haben die drei heurigen Nobelpreisträger Demis Hassabis und David Baker KI-Programme entwickelt. Die Anwendungsmöglichkeiten ihrer preisgekrönten Arbeiten scheinen grenzenlos zu sein: von Enzymen, die Plastik abbauen, über die Untersuchung von Antibiotikaresistenzen bis hin zur Impfstoffentwicklung. Gestaltung: Birgit Dalheimer. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 04. 12. 2024.

    25 min
  • Die Nobelpreise 2024: Physik

    Der Physik-Nobelpreis 2024 geht in diesem Jahr an zwei Pioniere der Künstliche Intelligenz-Forschung: an den Amerikaner John Hopfield und den Kanadier Geoffrey Hinton. Die beiden haben die Grundlagen für das maschinelle Lernen gelegt, auf dem heutige KI-Systeme basieren, von der Gesichter-Erkennung bis zu Sprachmodellen wie ChatGPT. Unübersehbar ist, wie KI unseren Alltag und das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine für immer verändert. Stellt sich die Frage, in welche Richtung? Hinton und Hopfield haben mit ihren prämierten Arbeiten auch potenzielle Risiken heraufbeschworen. Gestaltung: Robert Czepel. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 03. 12. 2024.

    25 min
  • Die Nobelpreise 2024: Medizin

    Jede Körperzelle enthält dieselben Chromosomen und damit denselben Satz von Genen. Gene regulieren, wie sich daraus Muskel- oder Nervenzellen entwickeln. Und bei dieser Genregulierung spielt microRNA eine ganz entscheidende Rolle: winzige Moleküle der Ribonukleinsäure. Entdeckt wurden diese zu Beginn der 1990er Jahre von dem Biologen Victor Ambros und dem Genetiker Gary Ruvkun. Die beiden US-Forscher erhalten dafür den Medizinnobelpreis 2024. Auftakt einer Wochenserie über die vier wissenschaftlichen Nobelpreise, die am 10. Dezember in Stockholm überreicht werden. Gestaltung: Sabrina Adlbrecht. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02. 12. 2024.

    25 min

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