Dimensionen
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Dimensionen episodes

  • Nationalparks: Wie viel verträgt Österreich?

    In Österreich gibt es sechs Nationalparks, sie wurden zwischen 1981 und 2002 gegründet. Während etwa die Nationalparks Gesäuse und Seewinkel kürzlich neues Land bekommen haben, stagniert der Nationalpark Kalkalpen. Ökologisch betrachtet sind Gebietserweiterungen wichtig für den Schutz der heimischen Biodiversität. Gegner fürchten, dass dadurch zu viel Agrarland und Wirtschaftsforst verloren geht. Eine vom Klimaschutzministerium beauftragte Studie prüfte das Potential von Nationalpark-Erweiterungen. Das Papier ist seit eineinhalb Jahren fertig, jedoch noch nicht publiziert. Warum? Gestaltung: Lukas Tremetsberger. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 11. 2024.

    25 min
  • Wie wirken Antidepressiva?

    Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) sind die am häufigsten verschrieben Psychopharmaka bei Depressionen. Sie gleichen einen Serotoninmangel im Gehirn aus. So lautet die allgemeine Erklärung vieler Ärztinnen, die ihren Patienten solche Medikamente verschreiben. Dabei ist seit Jahren klar, dass nicht jede Depression auf einen Serotoninmangel zurückgeführt werden kann. Nach neuesten Erkenntnissen könnten Psychopharmaka auch ganz anders wirken. (Wh. v. 03. 06. 2024) Gestaltung: Anna Masoner. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 26. 11. 2024.)

    25 min
  • Wie ausbaufähig sind die Öffis?

    Um die Klimaziele zu erreichen, muss Österreichs Mobilität bis 2030 rund 30 Prozent an Treibhausgasemissionen einsparen, verglichen mit dem Wert des Jahres 2017. Bis 2040 soll der Verkehr überhaupt klimaneutral funktionieren. Dass der öffentliche Verkehr sich positiv entwickelt, zeigen die Verkaufszahlen beim Klimaticket oder die Passagierzahlen auf der Bahn. Voraussetzung für eine klimagerechte Mobilität ist aber auch die Umsetzung großmaßstäbiger Infrastruktur-Projekte, wie beispielsweise der U-Bahn-Ausbau in Wien oder der Ausbau von Bahn- und Busverbindungen in ländlichen Regionen. Gestaltung: Alexander Behr. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 25. 11. 2024.

    25 min
  • 50 Jahre Lucy-Fund

    Am 24. November 1974 fanden Anthropologen in der Steinwüste Ost-Äthiopiens einige fossilisierte, menschenähnliche Skelettteile. Bald war klar: Die Knochen sind über drei Millionen Jahre alt, und sie stammten von einer bis dato unbekannten Art, die den wissenschaftlichen Namen Australopithecus afarensis bekommen sollte. Der Fund galt als Sensation, das "missing link" in der Entwicklungsgeschichte des Menschen schien gefunden. Unter dem Namen "Lucy" wurde der Fund einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Was Lucy damals für die Forschung bedeutet hat, welchen Stellenwert sie heute noch hat, warum gerade das östliche Äthiopien so interessant für die Erforschung der Menschwerdung ist - und auch, wie sich paläoanthropologische Forschung seit dem spektakulären Lucy-Fund verändert hat, darüber spricht Birgit Dalheimer mit dem Leiter des Departments für Evolutionäre Anthropologie der Universität Wien, Gerhard Weber.

    25 min
  • Hoffnung: Wie viel braucht die Politik?

    In der Philosophie gehen die Meinungen auseinander: die einen sehen Hoffnung im politischen Kontext als naiv und demotivierend, als eine geistige Haltung, die zu Passivität führt und zur ideologischen Kontrolle missbraucht werden kann. Andere, wie beispielsweise Immanuel Kant und Ernst Bloch, sehen in der Hoffnung eine motivierende Kraft, die aktiv auf die Veränderung der Welt zielt und politisches Denken und Handeln überhaupt erst möglich macht. Wie steht es um die Rolle der Hoffnung in modernen Demokratien, die vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen und ökologischen Transformationen stehen? Gestaltung: Sophie Menasse. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20. 11. 2024.

    25 min
  • Piraterie: Kriminalgeschichte auf hoher See

    Bei Piraterie denken die meisten wohl an Filme wie "Fluch der Karibik" und andere fiktionale Stoffe. Allerdings gibt es bis heute tatsächliche Piratenüberfälle auf Schiffe. 2023 waren es laut der Internationalen Schifffahrtskammer 120 weltweit. Während für die einen die Überfälle im Vordergrund stehen, legen die anderen den Fokus auf die sozialen Ursachen der Piraterie: Überfischung und Giftmüllablagerung in den Meeren. Eine Frage der Perspektive ist Seeräuberei immer schon gewesen. Ihre Geschichte reicht bis in die Antike zurück. Gestaltung: Katharina Gruber. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 19. 11. 2024.

    25 min
  • Prekäre Wissenschaft

    Der Konkurrenzdruck in der Wissenschaft ist groß. Und er wird immer größer. Das trifft vor allem den Nachwuchs. Mittlerweile reicht es nicht mehr, viel zu publizieren. Man muss auch Drittmittel an Land ziehen, an möglichst prestigeträchtigen Projekten von möglichst renommierten Universitäten arbeiten, möglichst an verschiedenen Orten sein - und das in möglichst kurzer Zeit. Hinzu kommen strenge Hierarchien, unbezahlte Überstunden und befristete Kettenverträge. Wenn der Nachwuchs in Zukunftsangst lebt, kann sich das auch auf den wissenschaftlichen Fortschritt auswirken. Denn im Prekariat denkt und forscht es sich weniger frei und kritisch. Gestaltung: Daphne Hruby. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 18. 11. 2024.

    25 min
  • Emissionen, Netzwerke, Bakterienabwehr, Lyssenko

    Die CO2-Emissionen sind 2024 aus einem Allzeithoch. Wie sie global verteil sind und was das bedeutet, darüber spricht Birgit Dalheimer mit dem Klimawissenschaftler Carl Schleussner vom IIASA in Laxenburg.

    Nicholas Christakis ist einer der bekanntesten Erforscher sozialer Netzwerke. Er hat unter anderem beschrieben, wie Übergewicht ansteckend sein kann. Seinen ungewöhnlichen Karriereweg erzählt er Robert Czepel.

    Bakterien haben ein Immunsystem. Daher stammt nicht nur das Allround-Werkzeug der Molekularbiologie, die Genschere Crispr/Cas. Forscher am ISTA in Maria Gugging erforschen die gesamte mikrobielle Immunabwehr - auf der Suche nach neuen Therpaien für menschliche Krankheiten, berichtet Marlene Nowotny.

    In der Kolumne "Aigners Universum" geht es eines der dunkelsten Kapitel der Wissenschaftsgeschichte der Sowjetunion, um Trofim Lyssenko und seinen Einfluss.

    25 min
  • Parfums: Die Alchemie der Düfte

    In jedem Tropfen Parfum steckt Meisterschaft. Will man einzigartige Düfte kreieren, braucht man nicht nur eine feine Nase, sondern auch handwerkliches Können und präzises Fachwissen. In Grasse, der weltberühmten franzöischen Hochburg der Parfumkunst, werden in Manufakturen erlesene Parfums aus den besten ätherischen Ölen der Region komponiert - Düfte aus einer kunstvollen Balance von Tradition, Präzision und Kreativität. Sind die Parfums on demand, die manche KI-Systeme zusammen mischen, eine Konkurrenz? Gestaltung: Kathrin Horvath. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 13. 11. 2024.

    25 min
  • Migration: Eine Grenzerfahrung der Psyche

    Die Behandlung zugewanderter Menschen stellt das Gesundheitssystem, auch und gerade die Bereiche Psychiatrie und Psychotherapie, vor große Herausforderungen: Sprachliche Barrieren, aber auch kulturelle Aspekte, unterschiedliche Werthaltungen und Rollenvorstellungen, führen oft zu Missverständnissen, Verunsicherung und vorzeitigen Therapieabbrüchen. Die Transkulturelle Psychiatrie setzt sich mit kulturspezifischen, kulturübergreifenden und individuellen Aspekten in Therapie und Prävention psychischer Erkrankungen von zugewanderten Menschen auseinander. Gestaltung: Sabrina Adlbrecht. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12. 11. 2024.

    25 min

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