Dimensionen
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Dimensionen episodes

  • Hate Radio

    1994, Ruanda: Der Radiosender RTLM spielt coole Popmusik, die Moderatorinnen sind lässig und aufgekratzt. Der Sender ist beliebt, wird im ganzen Land gehört. Und genau dieser Sender spielt eine zentrale Rolle im Zusammenhang mit dem Völkermord der Hutu an den Tutsi. Zwischen Rock-Nummern und Blues-Balladen rufen die Moderatorinnen zu Massakern auf, nennen die Tutsi "Kakerlaken", die vernichtet werden müssen. Innerhalb weniger Wochen werden 800.000 Menschen getötet. Gestaltung: Uli Jürgens. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21. 10. 2024.

    25 min
  • KI - Befruchtung - Aquakulturen

    Das Magazin am Donnerstag.
    1. Wie die KI das Leben entschlüsselt
    2. Wie Spermien und Eizellen Erstkontakt aufnehmen
    3. Wie nachhaltig sind Aquakulturen?
    Kolumne Aigner Universum: Über die "Zweiteilung" von Regenwürmern
    Moderation: Armin Stadler

    25 min
  • Wie KI die Uni-Lehre verändert

    Große Erwartungen verknüpft die OECD mit der Künstlichen Intelligenz - und meint, ChatGPT und "machine learning" könnten neue pädagogische Konzepte anstoßen: Maschinen lernen anhand großer Datenmengen, mit Hilfe statistischer Methoden und vorgeschriebener Regeln. Damit unterstützen sie (studierende) Menschen, deren kognitiven Talente eigentlich woanders liegen. Ob damit die vielfach beklagte Verschulung der Uni-Lehre wieder rückgängig gemacht werden kann? Sicher hingegen scheint: in KI-Zeiten werden die Universitätslehrer*innen ihrerseits etwas "umschulen" müssen. Gestaltung: Mariann Unterluggauer. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 16. 10. 2024.

    25 min
  • Also fragt Nietzsche

    Friedrich Nietzsche, dessen Geburtstag sich am 15. Oktober zum 180. Mal jährt, war ein Grenzgänger zwischen Philosophie und Literatur. In seinen Werken plädierte der "Philosoph mit dem Hammer" (Selbstzuschreibung) für eine Neuinterpretation moralischer Werte und individuelle Lebenssinnstiftungen in einer Welt, die keine absolute Wahrheiten mehr kennt. Ein Plädoyer, das gerade angesichts anhaltender Wertediskussionen in post-faktischer Gegenwart und narzisstisch veranlagten Gesellschaften aufs Neue hellhörig macht. Wozu könnte Nietzsches Credo von der "Umwertung aller Werte" moderne Gesellschaften ermuntern? Und wer sollte jener neue Mensch, den Nietzsche erträumte, heute sein? Gestaltung: Sophie Menasse. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 15. 10. 2024.

    25 min
  • Radio Free Europe

    Radiowellen kennen keine Grenzen. Das machten sich in den 1950er Jahren der US-Geheimdienst CIA und der US-Kongress zu Nutze, als sie in kommunistische Staaten Osteuropas funkten. Aus München sendete "Radio Free Europe", Beiträge kamen auch aus Paris, wo die Wienerin Susanne Benedikt, Tochter des Herausgebers der "Neuen Freien Presse", stellvertretende Leiterin war. Ziel war es, unzensierte und unabhängige Nachrichten in die von Russland kontrollierten Staaten im Osten zu senden. Die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 wurde ebenso dokumentiert wie die Samtene Revolution im Jahr 1989. Noch heute ist RFE von seinem Sitz in Prag aus in Ländern aktiv, deren autoritäre Regime die Meinungsfreiheit einschränken. Gestaltung: Uli Jürgens. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 14. 10. 2024.

    25 min
  • Nobelpreise 2024

    Medizin, Physik, Chemie - die naturwissenschaftlichen Nobelpreise 2024 sind vergeben. Ausgezeichnet werden Arbeiten zur Genregulation, zur Entwicklung von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz und das Design und die Stukturvorhersage von Proteinen. Die Preise gehen heuer an sieben Männer. 4 von ihnen arbeiten an US-amerikanischen Universitäten, einer an einer kanadischen. Und zwei der insgesamt drei Chemie-Preisträger forschen in London an zum Google-Konzern gehörenden Firma DeepMind.

    25 min
  • Science im Stress: Wenn Wissenschaft unter Zeitdruck steht

    Gute wissenschaftliche Praxis besteht aus Verifizierung und Falsifizierung, methodisch bewährten Protokollen - und vor allem braucht sie Zeit. Was aber passiert, wenn diese fehlt? Wie kann Forschung dann ihre Standards halten und unter großem Zeit- und Erwartungsdruck verlässliche Resultate liefern? Ein globaler Stresstest war diesbezüglich die Coronakrise, in der Medikamente und eine Impfung schneller als üblich entwickelt wurden. Gestaltung: Daphne Hruby. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 09. 10. 2024.

    25 min
  • Ada Lovelace: Pionierin des Programmierens

    Mit 17 Jahren trifft Ada Lovelace, die Tochter des englischen Dichters Lord Byron, auf den Mathematiker Charles Babbage, der gerade mit dem Entwurf seiner "Analytical Engine" begonnen hat. Die Idee fasziniert Lovelace, die beiden werden enge Freunde und arbeiten zusammen an dieser Maschine, die schon Komponenten eines Computers aufweist. Ada schreibt ein erstes prototypisches Programm und zieht neben ihrer Pionierarbeit drei Kinder auf. Während Lovelace, 1815 in London geboren, zu Lebzeiten wenig Anerkennung bekam, sind heute Straßen - auch in der Seestadt Aspern -, Computersprachen und wissenschaftliche Auszeichnungen nach ihr benannt. Gestaltung: Christina Höfferer. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 08. 10. 2024.

    25 min
  • Wie ein Lied die Nelkenrevolution anstimmte

    Als am 25. April 1974 die Diktatur in Portugal zu Ende ging, spielte das Radio eine maßgebliche Rolle. Zwei Lieder im Radio waren geheime Signale für den Beginn des Militärputsches. Das Protestlied "Grândola, Vila Morena" wurde zur Hymne des Widerstands. Reporter des Privatsenders "Rádio Renascença" berichteten von den Ereignissen, die von den staatlich kontrollierten Medien kleingeschrieben wurden. Ohne das Radio als Werkzeug für Koordination, Mobilisierung und Information wäre die Nelkenrevolution vielleicht weniger erfolgreich gewesen. Gestaltung: Uli Jürgens. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 07. 10. 2024.

    25 min
  • Kalksteinsäulen, Seekühe, Singvögel

    Bizarre Karstsäulen sind eine der Attraktionen im Nambung National Park in Westaustralien. Jetzt kann man an den in ihnen steckenden Eisenpartikeln auch das Klima vor 100.000 Jahre ablesen.

    Vor 20 bis 14 Millionen Jahren lag Wien an einem Meer mit Korallenriffen und Seegraswiesen. Das Wasser ist längst verschwunden, wie es Landschaft und Untergrund beeinflusst hat, lässt sich heute an vielen Stellen erkennen. Die gefundenen fossilen Tiere und Pflanzen zeigen, welche Ökosysteme es damals gab.

    Brutkästen an Bäumen und ein veränderter Mäh-Rhythmus: mithilfe dieser beiden Massnahmen hat man in Grünau im Almtal versucht, die Singvogel-Populationen neu zu beleben. Eine erste Bilanz ist positiv.

    25 min

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