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Totgesagte Pandemien leben länger
Im Mai wurde von der WHO und Joe Biden die pandemische Notlage für die Welt und die USA aufgehoben. Masken gehören der Vergangenheit an, niemand schaut mehr auf irgendwelche Inzidenzen und wie hieß noch gleich dieser Virologe? Na, der diesen NDR-Podcast hatte und so aussieht wie ein britischer Rockmusiker… Wir kommen nicht drauf.
Aber ist es möglich, dass dieses rosige Bild etwas trügt? Kann es sein, dass wir den Kampf gegen Corona etwa gar nicht gewonnen, sondern nur verdrängt haben? Dass wir uns vielleicht sogar eine gesellschaftliche Realität zusammenkonstruiert haben, die jetzt mit den brutalen Fakten kollidiert? Und was sagt unser Umgang mit Long Covid eigentlich über den künftigen Umgang mit zivilisatorischen Problemen aus?
Jophi und Noah lesen in der 39. Folge einen Text von Nate Bear, spinnen weiter an ihrer Trauma-Theorie, lassen sich von Akiko Iwasaki erklären, was „die Pandemie in der Pandemie“ ist, und lenken die Aufmerksamkeit auf den #millionsmissing-Hashtag der tausenden ME/CFS-Betroffenen.
Wir bedanken uns ganz herzlich fürs Zuhören. Spenden kann man unter paypal.me/diskursionen!
Der Text "Freedoom" von Nate Bear: https://donotpanic.substack.com/p/freedoom
Zur Auflösung der pandemischen Notsituation: https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/covid-is-no-longer-global-health-emergency-who-2023-05-05/
Zur Maßnahmen-Rückschau bei Markus Lanz: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/lanz-lauterbach-prantl-corona-massnahmen-100.html
Zum Abwasser-Monitoring in Bayern: https://www.bay-voc.lmu.de/abwassermonitoring
Zur eisfreien Arktis ab den 1930ern: https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tagesschau/video-1204876.html
Zu den Herzproblemen junger Leute: https://www.today.com/health/covid-heart-attack-young-people-rcna69903
Der ZDF-Beitrag zu ME/CFS: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/immunforschung-covid-preis-100.html
Das FAZ-Interview mit Akiko Iwasaki zu Long Covid: https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/corona-ist-noch-lange-nicht-vorbei-immunologin-ueber-long-covid-18946833.html
Der Tweet von Andre Damon zur Vertuschung der Coronazahlen: https://twitter.com/Andre__Damon/status/1634263922151661593
Der Tweet von Jay Bhattacharya mit der Kritik an den Coronamaßnahmen: https://twitter.com/DrJBhattacharya/status/1571831550458859520
Der Tweet von AJ Leonardi zur Häufigkeit von Long Covid: https://twitter.com/fitterhappierAJ/status/1663238724983848978
Der Tweet von Lisa Iannattone zur Verdrängung von Corona als Traumareaktion: https://twitter.com/lisa_iannattone/status/1636922851553935362
Der Tweet von T. Ryan Gregory zur düsteren Sicht auf die nächste Pandemie: https://twitter.com/TRyanGregory/status/1662955417100582916
Volker Wissing, Bundesverkehrsminister, schrieb einen bemerkenswerten Tweet:
“Wir können nicht gegen die Meinung und Überzeugung der Menschen Klimaschutz betreiben."
Der deutsche Klimadiskurs ist mittlerweile so dermaßen gaga, dass uns jene Krise medial als etwas angeboten wird, auf das man Bock oder eben keinen Bock haben kann. Die Leute wollen keinen Klimaschutz? Tja, was sollen wir machen, wir haben es ja versucht. Wir lesen deswegen "Petromaskulinität" von Cara New Dagget und finden trotz Kritik sehr viel Gutes dran: Was meint Daggett, wenn sie davon spricht, dass "frauenfeindliche Gewalt sich zuweilen als fossile Gewalt" entlädt? Wie hängen Patriarchat und die autoritäre Verteidigung des fossilen Lebensstils zusammen? Und welche Kränkung steckt hinter der gewaltvollen Zurückweisung klimapolitischer Aktivismen?
Wir bedanken uns ganz herzlich fürs Zuhören. Spenden kann man unter paypal.me/diskursionen!
Links/Tweets/Texte:
Cara New Daggett: "Petromaskulinität"
- https://www.motortrend.com/news/single-women-driving-demand-suvs/
- https://www.nationalobserver.com/2023/03/07/news/white-men-super-spreaders-climate-denialism
- https://www.rnd.de/politik/letzte-generation-woher-kommt-die-wut-auf-die-klimakleber-5AFJRCLIXJHM5IIBU7S6CBDPIM.html
- https://twitter.com/robinalexander_/status/1651854126278492160?s=20
- https://twitter.com/WillWJGreaves/status/1617347042573168640
Nach langer Abwesenheit nehmen sich Noah und Jean-Philippe mal wieder einen Diskurs zur Analyse vor, oder besser gesagt: Einen Nicht-Diskurs. Denn in linken Kreisen spricht im Grunde niemand über die größte Krise des Finanzsektors seit 2008, obwohl Linke davon viel lernen könnten. Denn die Rettung der Credit Suisse und die Insolvenz der SVB zeigen wieder einmal: Der Finanzsektor ist chronisch instabil. Dies allerdings ist kein politisches Malheur, sondern geronnene, neoliberale Ideologie.
Mit der Begründung „too big to fail“ werden seit eh und je strauchelnde Player des Finanzsektors staatlich gerettet. Eben jene neoliberale Ideologie liefert hier ein interessantes Paradox: Einerseits will man einen Staat, der sich aus der Dynamik des freien Marktes raushält - es sei denn, der freie Markt baut Scheiße und muss staatlich stabilisiert werden.
Was meint also der Pariser Professor Cédric Durand, wenn er vom Finanzwesen als „Meister der Erpressung“ spricht? Und warum sollten Linke selbst Meister der Erpressung werden? In einer Zeit der wirtschaftlichen Stagnation wetten Finanzakteure auf einen Kuchen, der noch nicht gebacken ist und wohl niemals gebacken wird. Diese Wette auf die Zukunft ist im Grunde nichts anderes als die technokratische Vertagung des dringend benötigten Klassenkampfes um den Kuchen, der bereits gebacken ist und der extrem ungleich verteilt wird.
Wir danken Euch für euer Interesse und melden uns schon sehr bald mit einer neuen Folge, welche wir bereits aufgenommen haben!
Nachweise:
Literatur:
Artikel:
Tweets:
Verantwortlich:
Noah Klaus und Jean-Philippe Kindler
Wie funktionsfähig ist ein demokratisches System, wenn bei einer Bundestagswahl etwa 60% der Leute über 50 sind? Wie geht man damit um, dass bei der Bundestagswahl 2021 maßgeblich diejenigen Menschen über die Politik der aktuellen Legislaturperiode entschieden haben, welche die Auswirkungen der Klimakrise selbst nicht mehr erleben werden?
Der Autor, Soziologe und Podcaster Stefan Schulz ist zu Gast in der 36. Folge des Diskursionen Podcast und wir sprechen über diese und andere Fragen, die er in seinem jüngst erschienen Buch „Die Altenrepublik - Wie der demographische Wandel unsere Zukunft gefährdet“ aufgeworfen hat.
Dabei rausgekommen ist ein wahnsinnig spannendes Gespräch über ein in Sachen Wichtigkeit hoffnungslos unterschätztes Thema: Deutschland ist nach Japan die im Durchschnitt zweitälteste Gesellschaft der Welt (!) und verhält sich auch so. Die „Altenrepublik“ ist keine statistische Beschreibung, sondern ein Gemütszustand: Wie geht es den jungen Leuten in Deutschland? Wir sortieren vor diesem Hintergrund die Debatten um Die Letzte Generation und die Idee eines sozialen Pflichtjahrs nochmal neu. Nicht zuletzt beleuchten wir, wie die faschistische Rechte versucht, das Thema Demographie zu vereinnahmen.
Wir danken Stefan herzlich für seine Teilnahme an dieser Folge und empfehlen neben der „Altenrepublik“ natürlich auch noch seine zahlreichen Podcastformate:
https://stefanschulz.com/
https://twitter.com/friiyo
Gerne kann man uns für die getane Arbeit eine Spende zukommen lassen: paypal.me/diskursionen. Dankeschön!
TWEETS // LINKS // QUELLEN
Stefan Schulz - Die Altenrepublik
Rechte und Demographie:
https://mobile.twitter.com/ZemmourEric/status/1403255182771773441
Demographie und Migration:
Mendivil/Sarbo (Hrsg.): Diversität der Ausbeutung
Frank Rieger und Generationenkonflikte:
https://twitter.com/frank_rieger/status/1132752246893101056
https://twitter.com/frank_rieger/status/1411670215587418115
Demographie als Killer des Kapitalismus? Das Beispiel Japan
https://www.youtube.com/watch?v=tALSvwS1XAM
Elon Musk sagt Dinge:
https://twitter.com/elonmusk/status/1563020169160851456
Was tun, wenn diejenigen, die für den Großteil des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich sind, kein Interesse daran haben, den Planeten zu retten? Das ist die bittere Frage, die sich stellt, wenn man Douglas Rushkoffs „Survival of the Richest“ liest. Denn längst hat sich unter Superreichen die Angst vor „The Event“ breitgemacht, was nicht etwa zu dem Ziel führt, so viele Menschen wie möglich zu retten. Nein, viel mehr werden private Vorkehrungen getroffen: Die Märkte luxuriöser Bunkeranlagen und Privatinseln boomen und stets geht es um die Frage, wie man auch nach der Katastrophe unter Einsatz von Technik und Militär noch das Eigentum schützen kann.
Wir sprechen zudem über verschiedene Ideologien des Eskapismus: Während Transhumanisten im Menschen bloß ein fehlerhaftes Wesen sehen, welches man technisch zu verbessern hat, will Elon Musk den Mars bevölkern und Peter Thiel denkt über die Auslagerung seines Hirns in Supercomputer nach. Das zeigt: Diejenigen, deren Lebensstil den Planeten zerstört, haben eben jenen längst aufgegeben. Diese Tatsache schreit politisch gesehen nach globalem Klassenkampf.
Man kann uns finanziell unterstützen über paypal.me/diskursionen! Wir freuen uns sehr!
Quellen/Texte/Zeug:
Douglas Rushkoff - Survival of the Richest
Elon Musk und Longtermism: https://twitter.com/elonmusk/status/1554335028313718784
Oxford und Eskapismus: https://mobile.twitter.com/DrDuncanBell/status/1561317578756313089
Torres zu Longtermism: https://twitter.com/xriskology/status/1577300218055458818
Russischer Kosmismus: https://twitter.com/davetroy/status/1578323613513814017
Text zum Longtermism: https://www.salon.com/2022/08/20/understanding-longtermism-why-this-suddenly-influential-philosophy-is-so/
Technik-Obsession und Klimakrise: https://theconversation.com/climate-crisis-and-the-dangers-of-tech-obsessed-long-termism-176951
Anhand aktueller Diskurse stellen wir die Frage: Darf der Staat in den Lebensstil der Menschen eingreifen, wenn dieser nachweislich massiv die Umwelt schädigt? Folgt man Ulf Poschardt und Konsorten, so lautet die Antwort: Nein. Unter Neoliberalen und Konservativen gilt es als gerade zu pervers, wenn der Staat sich erdreistet den Menschen vorzuschreiben, was sie zu lassen haben, da gilt es als Freiheit, wenn man mit 300 Sachen über die A3 knallt, während der Beifahrer ein Tönnies-Schwein schlachtet. Was solche Leute um jeden Preis vermeiden wollen, ist Politik.
Fragt man Philipp Lepenies, dessen Buch „Verbot und Verzicht - Politik aus dem Geiste des Unterlassens“ wir in dieser Folge unter anderem besprechen wollen, dann lautet die Antwort: Ja. Unbedingt. Lepenies argumentiert für staatlich verordneten Verzicht und macht aus unserer Sicht gute Punkte - Vor allem, weil es Lepenies nicht um individuelle Konsumkritik geht. Viel mehr fordert er ein staatliches Handeln, welches sich traut, mit dem Instrument des Verbots zu arbeiten. Es gilt, da stimmen wir mit Lepenies überein, die Problematik der Klimakrise radikal zu repolitisieren. Viel Spaß mit Folge 34 des Diskursionen-Podcasts.
Buch: Philipp Lepenies - Verbot und Verzicht
Außerdem:
- Rezension von Stephan Lessenich: https://www.soziopolis.de/freiheit-die-wir-meinten/dossier-nach-den-fetten-jahren-verzichten-verbieten-verzagen.html
- Urteil Bundesverfassungsgericht: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html
Der Krieg in der Ukraine stellt die deutsche Energiewirtschaft auf den Kopf. Während Europa gleichzeitig versucht, seine Gasspeicher für den Winter zu füllen und sich auf lange Sicht von russischem Gas unabhängig zu machen, wird die Energieversorgung zur Waffe in der Eskalation eines lange schwelenden und sich nun heftig zuspitzenden Konflikts. Wirtschaftsminister Robert Habeck fleht die Bürgerinnen und Bürger an, möglichst viel Energie zu sparen, und gleichzeitig geht es heiligen Kühen der grünen Politik an den Kragen: Werden die drei letzten deutschen Atomkraftwerke doch noch am Netz gelassen?
Doch wie sind wir überhaupt in diese Situation geraten? Wie, wann und von wem ist die Energiewende geplant worden? Und was ist die "Despotenpumpe"? Über diese und weitere Fragen spricht Noah in dieser Folge mit der Atomkraftverfechterin und Osteuropaforscherin Dr. Anna Veronika Wendland.
Links, Verweise und Anmerkungen
Der Twitterauftritt von Anna Veronika Wendland: https://twitter.com/VeroWendland
Das Memorandum zum Erhalt der letzten deutschen AKW: https://saveger6.de/
Vortrag von Anna Veronika Wendland über die Kernkraft in linken Diskursen: https://www.youtube.com/watch?v=rFWVD0YbnjU
Artikel von Axel Bojanowski über den Einfluss Russlands auf Umwelt-NGOs in Europa:
https://www.welt.de/politik/ausland/plus237519431/Energiekosten-Wie-Putin-Klimaschuetzer-gegen-den-Westen-einspannte.html
Englischsprachiger Artikel über eine neue Generation pro-nuklearer Klimaschützer:
https://grist.org/climate-energy/nuclear-rally-environmentalists-try-to-save-diablo-canyon-power-plant/
Das ökomoderne Manifest in seiner deutschen Fassung: http://www.ecomodernism.org/deutsch
Das von Frau Wendland erwähnte Buch von Frank Uekötter: https://www.steiner-verlag.de/Atomare-Demokratie/9783515132572
Frau Wendlands Tweet über den Einfluss Russlands auf die Energiewende:
https://twitter.com/VeroWendland/status/1517381654880391169
Wikipedia-Artikel zum von Frau Wendland erwähnten Ralf Fücks: https://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_F%C3%BCcks
Wikipedia-Artikel zur von Frau Wendland erwähnten Marieluise Beck: https://de.wikipedia.org/wiki/Marieluise_Beck
Artikel der taz über das von Frau Wendland erwähnte finnische AKW Olkiluoto:
https://taz.de/Finnischer-Reaktor-geht-ans-Netz/!5829751/
32 Folgen hat es gedauert, jetzt gibts endlich bisschen Zoff im Podcast, denn die Frage, inwiefern Deutschland bei der Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine zu zögerlich agiert hat, spaltet auch uns. Wir schauen uns den Twitter-Diskurs dazu an und stellen uns die Frage, wie man Politik vor der Kulisse einer atomaren Bedrohung macht. Leidet Deutschland durch die eigene Kriegshistorie an einer „angelernten Hilflosigkeit“, wie Axel Bollfrass es formulierte? Gibt es vielleicht gute Gründe für ein zögerliches Handeln seitens der Bundesregierung? Und haben wir eigentlich alle Long Merkel?
Das alles und mehr in Folge 32 des Diskursionen-Podcast.
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Links/Tweets/Texte:
https://www.emma.de/artikel/offener-brief-bundeskanzler-scholz-339463
https://twitter.com/MiRo_SPD/status/1516504492308672522
https://foreignpolicy.com/2022/04/21/germany-security-revolution-russia-war-ukraine-defense-eu/
https://soldat-und-technik.de/2022/04/streitkraefte/31199/erklaerstueck-marder-ukraine/
https://www.spiegel.de/kultur/waffenlieferungen-in-die-ukraine-wir-werden-unweigerlich-schuldig-debattenbeitrag-von-hartmut-rosa-a-219590d3-012e-4c52-9c18-c69c5ce904b1
Im April sind in Frankreich Präsidentschaftswahlen. Und die Frage ist eigentlich: Gegen wen muss Macron in die Stichwahl? Gegen die Rechtsextreme Marine Le Pen? Oder gegen den Rechtsextremen Éric Zemmour? Mit Letzterem beschäftigen wir uns in dieser Folge des Diskursionen-Podcast etwas ausführlicher: Der zuletzt wegen wiederholt rassistischer Aussagen verurteilte Journalist und Politiker liegt in den Umfragen etwa gleich auf mit Marine Le Pen, gemeinsam mobilisieren sie ein nationalistisch eingestelltes Wählerpotential von aktuell 30-35%. Zeitgleich zum aufflammenden Rechtsextremismus sehen wir in vor allem in vielen französischen Banlieues eine Hinwendung zum islamistischen Separatismus, während Macron wiederum mit aller Kraft versucht, seinen „Progressivismus der Mitte" unters Volk zu bringen, mit mäßigem Erfolg: Knapp 40% (!) der Franzosen geben mittlerweile an, dass es für sie keinen Unterschied macht, von einer demokratischen Regierung oder einem autoritären Regime regiert zu werden. Das ist also die politisch-gesellschaftliche Kulisse, vor der im April gewählt wird, Grund genug für uns, ein wenig genauer hinzuschauen!
Wer unsere Arbeit unterstützen will, kann dies hier tun: paypal.me/diskursionen
Links/Tweets/Texte:
Studie zur Beziehungskrise zwischen Bürgern und Staat in Frankreich: xhttps://www.bosch-stiftung.de/de/publikation/beziehungskrise-buerger-und-ihre-demokratie-deutschland-frankreich-grossbritannien
https://palladiummag.com/2022/02/02/france-is-living-in-zemmours-world/
Zemmours Ansprache an die französische Presse: https://www.youtube.com/watch?v=rrX-FRLUB1s
Puppen ohne Gesicht in Roubaix: https://twitter.com/GilbertCollard/status/1484632641995423745
Verurteilung Zemmours wegen Rassismus: https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-01/eric-zemmour-frankreich-praesidentschaftskandidat-volksverhetzung-verurteilung
Zemmours komischer Hang zur Romantik: https://www.nzz.ch/feuilleton/eric-zemmour-aktualisiert-das-alte-denken-von-joseph-de-maistre-ld.1663345
Was geht eigentlich gerade in Süd-Bayern ab? Satirikerin, Tierärztin und österreichische Politik-Expertin Tereza Hossa erklärt es uns in der dreißigsten Folge des Diskursionen Podcasts!
Während Angela Merkel nach 16 langen Jahren mit Zapfenstreich verabschiedet wurde und Olaf Scholz in aller Ruhe ins Kanzleramt swaggert, musste Bundespräsident Alexander van der Bellen in Österreich den sechsten (!!!) Kanzler seit 2017 vereidigen, weil Sebastian Kurz von der ÖVP offenbar Umfragen zu seinen Gunsten fälschen ließ. Das Ganze kam übrigens raus, wegen eines iTunes-Backups. LOL. Die Folge konnte nur witzig werden.
Außerdem die Frage: Wenn man Millionen dafür ausgibt, um Umfragen zu schönen, was sagt das dann eigentlich über das journalistische Format der Umfrage allgemein aus? Brauchen wir die wirklich? Kann die nicht einfach weg?
Über all das sprechen wir. Herzlichen Dank an Tereza, der man selbstredend auf Twitter und Instagram zu folgen hat!
https://twitter.com/terezahossa?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor
https://www.instagram.com/terezahossa/?hl=de
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Tweets/Links/Texte:
Text im Falter: https://www.falter.at/zeitung/20211202/das-bleibt-von-sebastian-kurz
Wie kam die ganze Sache raus? https://www.martinthuer.at/2021/12/netzwerkeffekte/
CHATPROTOKOLLE: https://www.derstandard.de/story/2000130406824/dokumentiert-die-chat-protokolle-der-causa-kurz
Komische Reaktionen aus Deutschland: https://twitter.com/Engel_Re/status/1466716020148740102
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